das ich ihm schon dabei helfe wenn ich am Telefon bin
Wobei hilfst Du Ihm? Das ist ein Trugschluss.
Wir sagen hier : " Hilfe durch Nicht-Hilfe" Je mehr Du ihm vermeintlich hilfst in seiner nassen Phase , umso länger säuft er weiter. Du verlängerst also seinen Leidensweg.
Wenn Du Dir seine betrunkenen Gedanken anhörst, gibst Du der Sucht weiter dieses Futter, das es ja doch nicht so schlimm ist. Es hilft ihm nicht im betrunkenen Zustand, sich in dieser depressiven Spirale zu drehen. Er hört nicht auf zu trinken weil er plötzlich alles belastende losgeworden ist, es findet sich immer etwas neues, schlimmeres. Das Gehirn ist vergiftet.
Das einzige was als sinnvolle Hilfe in Deiner Situation gelten würde, wäre das wählen des Notrufs ( und das nach Möglichkeit nur aus der Ferne ohne anwesend zu sein ). Das war es dann aber auch schon.
lG WW