Beiträge von Whitewolf

    Hallo Matrix,

    klingt als ob Dir die Kraft ausgeht. Wo soll sie auch herkommen?

    auch weil mein xy heute mal wieder mit Vorschlägen kam, mir zu helfen meine Wohnung auszumisten und umzuräumen, aber er war nicht nüchtern, als er es vorschlug und meinte, dass er eine Aufgabe braucht, um wenigstens anfänglich wieder mehr vom Alkohol und Cannabis Konsum weg zu kommen.. ihm fehlt ja ein Ziel, worauf er hinarbeiten kann, oder auch Animation, das würde ihm helfen meinte er. Also bis Weihnachten meine Wohnung schick machen, damit wir seine Eltern einladen können, wäre so sein Ziel.

    Was ist davon passiert? Weihnachten in einer Cannabis-Wolke ? Mit seinen Eltern oder doch nicht?

    Sexuell übergriffig wird er jetzt auch, ich denke Deine Ansage ist klar was das angeht.

    Schmeiss ihn endlich raus. Jetzt.

    lG WW

    Er hat sich jetzt hier im Forum bei den Alkoholkranken angemeldet und liest sich die Beiträge der anderen schonmal durch.

    Hallo Hope,

    das bedeutet ja eigentlich, das alles was Du hier im offenen Bereich schreibst über den Forumsweg zu Ihm findet. Auch eine Art zu kommunizieren.

    Leider hebelst Du Dich jetzt selbst aus was Deine persönliche Selbsthilfe angeht. Du schreibst ja nun nur das was er lesen darf, oder evtl. auch soll.

    Selbst hat er noch nichts geschrieben, da er meint, alle denen, die fragen, ob sie ein Problem mit Alkohol haben, wird gleich geantwortet , entweder totale Abstinenz oder sie sind hier falsch.

    Diese Aussage sollte Dir zu denken geben. Offensichtlich will er nicht aufhören, sonst könnte er den Weg ja mit uns gehen.

    Dir auch ein schönes Weihnachtsfest.

    lG WW

    Hallo wieweiter,

    Er braucht eine neue Wohnung, wo hernehmen? Wer vermietet einem Alkoholiker eine Wohnung?

    Das liegt doch aber nicht in Deiner Verantwortung, oder siehst Du das anders?

    Ich vermute Du bist noch regelmässig da und putzt? Bringst Lebensmittel? Kochst noch für Ihn? Oder wie kann ich mir das alles vorstellen?

    Es gibt Wohngemeinschaften, Einrichtungen, Männerwohnheime, Psychiatrien, betreutes Wohnen, Gastfamilien, Sozialstationen... Möglichkeiten genug für Ihn etwas anzupacken. Auch in diesen Zuständen.

    Du willst die Wohnung erst kündigen wenn er etwas Neues hat nehme ich an? Bis dahin passt Du auf, das er die Wohnung nicht in eine völlige Bruchbude verwandelt damit Du dem Vermieter nichts erklären musst? Bezahlst weiterhin Wasser, Strom, Müll, Kabelanschluss, Internet...etc. ? Hast Du wenigstens mal in Deinen Mietvertrag geschaut wie lange Du Kündigungsfrist hast? Das hängt auch damit zusammen wie lange Du die Wohnung schon hast.

    Zeit für den Sarkaswolf: [Manche Familien bekommen Kinder, andere schaffen sich Haustiere an, Du hast Dich offensichtlich dafür entschieden Dir einen nassen Alkoholiker zu halten. Teurer Spass ohne viel Gegenliebe, aber jeder nach seinem Gusto. Immer was zu tun und Du weisst nie was Dich erwartet. Spannend.] Sarkaswolf aus.

    Das warten auf die dritte Macht. Auf ein Ereignis das alles ändert.

    Ich hoffe, das Dir nicht die Kraft oder das Geld ausgeht. Von Sich aus wird er sich nicht bewegen. Warum sollte er? Es ist Ihm schon länger egal ob und wie stark Dich diese Situation belastet, auch wenn er da etwas anderes behaupten sollte. Hauptsache der Alk geht nicht aus.

    lG WW

    Hallo Emmi

    der Vorsatz und die Kraft und auch die Einsicht und Reflexion sind immer gegeben - und dann komm ich immer mit der selbstzerstörerischen Abrissbirne daher und mache alles kaputt

    Hing das direkt mit Alkohol zusammen oder siehst Du das eher als Wesenszug von Dir auch ohne Alkohol?

    lG WW

    Welches Recht habe ich?

    Langfristig hast Du das Recht darauf ein für Dich zufriedenes und selbst bestimmtes Leben zu führen. Was wäre dafür nötig?

    Kurzfristig hast Du das Recht diese Wohnung zu kündigen. Es gibt auch Kündigungsfristen, Zeit genug zu reagieren für Ihn. Er hat dann die Möglichkeit das Mietverhältnis weiterzuführen ( Er muss dann mit dem Vermieter einen neuen Vertrag machen, Du bist dann raus ) oder er sucht sich etwas Neues. Das soll dann aber auch nicht mehr Dein Problem sein. Aber er kann das nicht ignorieren.

    Er wird sich schon bewegen wenn er muss. Das siehst Du täglich wenn er sich neuen Stoff besorgt oder auch Gespräche mit der Nachbarin führt. Er muss dann zu den Ämtern, Wohngeld, Bürgergeld...etc. . Nicht mehr Deine Baustelle.

    Jedenfalls habe ich nichts unternommen. Ich habe ihm nochmals klargemacht, dass er sich eine neue Bleibe suchen soll.

    Warum sollte er das tun. Läuft doch prima so. Es muss unbequem werden. Nur dann passiert auch Etwas. Dein Reden, Betteln, Schimpfen oder Drohungen interessieren ihn genausolange bis Du wieder weg bist. Das stört eigentlich nur im Trinkeralltag. Wenn Du auftauchst ist er desolat, gehst Du wieder dann wird er aktiv. Normales Trinkerverhalten. Kenn ich alles noch aus meinen Zeiten.

    Vorher gibt es keine Hilfe.

    Das warten auf die dritte Macht. Auf ein Ereignis das alles ändert. Jemand der Dir alles abnimmt ... genauso wahrscheinlich wie der erhoffte Lottogewinn. Die plötzliche Einsicht oder die rapide Verschlechterung eines Zustandes. Warten. Hoffen. Bangen. Jemand oder Etwas der/das Dir die Verantwortung abnimmt für das was passieren könnte. Damit Du nicht schuld bist.

    Dabei bist Du in Deinem Kopf für Dich ja eigentlich sowieso schon schuld. Egal wie das weiterläuft.

    Jeden Tag ein Stück unzufriedener aufwachen, weil die dritte Macht einfach nicht eingreift. Dir die Absolution erteilt, Entscheidungen abnimmt.

    Er ist ja ein eigenständiger Staatsbürger mit Rechten, Pflichten und dementsprechenden Möglichkeiten.

    Ein anderer Mensch, eine andere Person, und nicht Dein Kind für das Du Verantwortung übernehmen musst.

    Es gibt Einrichtungen, Männerwohnheime, Psychiatrien, betreutes Wohnen, Gastfamilien, Sozialstationen... Möglichkeiten genug für Ihn etwas anzupacken. Auch in diesen Zuständen. Du glaubst garnicht wozu Alkoholiker alles in der Lage sind. Ich weiss das leider aus eigener Erfahrung.

    Er ist am Zug sich Hilfe zu besorgen, wenn er das nicht tut landet er auf der Strasse. Nicht mehr Dein Problem.

    Dein Rucksack wird jeden Tag schwerer und Du wirst schwächer. Die Zeit arbeitet gegen Dich. Mach das die Zeit wieder für Dich arbeitet und sie wieder Dein Freund wird. Leben. Ziele. Planungen. Für Dich.

    Da gibt es übrigens noch Etwas: Mit jedem Tag den Du zögerst verlängerst Du seinen Leidensweg. Deinen sowieso. Du trägst ihn ja momentan.

    Er kann das ja nicht unbegrenzt so weiterführen und muss sich irgendwann entscheiden zwischen Abstinenz oder Tod. Mach ihm die Entscheidung leichter, dringender, indem Du Ihm die Verantwortung für sein (Weiter-) Leben wieder übergibst und Dich rausziehst.

    lG WW

    Nunja, es ist zu Ende wenn Du sagst es ist zu Ende. Dann tust Du alles was nötig ist. Ohne Rücksicht auf Verluste. Weil Du es unbedingt willst.

    Bei einem Alkoholiker läuft das ja ähnlich. Es gibt Anfangs in den allermeisten Fällen ganz viele Gründe warum das mit dem aufhören gerade nicht geht. Hintergrund ist eigentlich nur, das der unbedingte Wille noch nicht da ist und diese ja unausweichliche Entscheidung herausgezögert wird.

    Für das rechtliche "Wie" gibt es Experten und kostenlose Ersteinschätzungen.

    Wir sagen hier : Wer will findet Wege, wer nicht will findet Gründe.

    Dieser unerbittliche Wille nach dieser getroffenen Entscheidung lässt keine Alternativlösungen mehr zu. Und das macht dann den Weg frei.

    Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe , wartest Du jetzt auf eine Palliativ-Entscheidung ? Oder hattest Du das jetzt erstmal als Möglichkeit in Warteschleife gestellt?

    Falls es irgendwann etwas wird, er irgendwo hinkommt, willst Du die Wohnung eigentlich dann wieder beziehen?

    lG WW

    Hallo Hope,

    ich lese von Grabenkämpfen, Stellungskriegen ohne Bewegung, Beobachtung, unterschwellige Aggression zum Thema, bei der Stange halten...u.s.w., etc. und was Du wohl alles noch nicht geschrieben hast.

    Meine Frage wäre an Dich: Wieviel Raum nimmt das Thema Alkohol mittlerweile in Deinem Kopf ein und wieviel Raum möchtest Du noch zulassen, bzw. möchtest Du eigentlich zulassen.

    Es gibt ja noch ein Leben drumherum welches auch gemanagt werden will, die Hoffnung auf Spontanbesserung halte ich nach dem was ich gelesen habe für verbrannte Zeit für Dich.

    Wenn Du Dich mal mit der Fragestellung beschäftigst in einer ruhigen Minute, führt Dich das Ergebnis zu weiteren nötigen Schritten um das evtl. zu ändern.

    lG WW

    Hallo Joryn,

    Herzlich Willkommen und Glückwunsch zu Deiner Entscheidung den Alkohol aus Deinem Leben zu verbannen.

    Ich versuche gerade zu verstehen was ich da lese. Du scheinst eine taffe Frau zu sein, welche vor den Problemen im Leben nicht davonläuft sondern sich dagegen aufstellt und kämpft.

    Der Alkohol hat Dich jetzt über 20 Jahre lang anfangs zumindest missbräuchlich begleitet und einen festen Platz in Deinem Leben eingenommen. Dann hast Du vermutlich aus einem inneren Leidensdruck heraus entschieden das damit Schluss sein muss und hast Dir Hilfe gesucht.

    aber genau das ist jetzt meine Prüfung, wenn ich es jetzt schaffe, dann katapultiert mich die nächste Krise auch nicht in den Alk zurück,das hoffe ich ganz stark und glaube auch dran.

    möchte ich es gerade jetzt schaffen und habe mir vielleicht extra diese harte Zeit zusätzlich als Beginn meiner Abstinenz ausgesucht.

    Es liest sich als ob Du einen Federhandschuh aufgenommen hast und in den Kampf gezogen bist. Kampf würde bedeuten: Sieg oder Niederlage.

    Wie sieht das bei Dir aus? Könntest Du Dich mit einem Gedanken an eine Kapitulation anfreunden?

    lG WW

    Was würde ich mir denn davon versprechen wieder „einzusteigen“

    Das liest sich etwas unglücklich. So als wenn Du die Wahl hättest einfach aus der Alkoholkrankheit auszusteigen. Tatsächlich aber ist dieser Zug nur gestoppt. Es liegt an Dir ob Du den Kessel abfahrbereit unter Dampf hältst oder den Zug immer mehr einmottest. Du kannst ein paar Teile abbauen und Bremsklötze legen, und es dem Zug damit schwerer machen wieder loszufahren.

    Er bleibt aber Dein Leben lang funktionstüchtig und ist mit dem richtigen Brennstoff sofort wieder fahrbereit. Und ist dann sogar schneller als vorher.

    Ich weiss natürlich wie Du das "einsteigen" meinst, es gaukelt Dir aber Sicherheit vor.

    Am liebsten würden wir die Vergangenheit und diese Erkrankung einfach komplett abschütteln. Wir trinken nicht mehr, also weg damit. Das geht aber so nicht mehr. Je eher Du das für Dich akzeptierst, umso schneller kannst Du Dir ein zufriedenes Leben mit der gestoppten Alkoholkrankheit aufbauen.

    Glückwunsch zu Tag 40. Das ist doch schon was.

    Die nächste Zeit in "der freien Wildbahn" ist sehr wichtig und nicht immer einfach. Schreib doch öfter mal wie es Dir ergeht. Die grossen Steine sieht man und läuft drumrum, es sind die kleinen Steine die uns zum stolpern bringen.

    Du bist jetzt 24 Std. und ohne Aufsicht mit Dir beschäftigt, da werden Probleme und Fragen auftauchen. Hier ist der richtige Ort dafür.

    Gruss WW

    Viele jahrelange Trockene – oder sagen wir dann besser Abstinenzler – haben jedoch berichtet wie dieser Versuch im Fahrstuhl nach unten endet. Häufig schildern sie, dass der Konsum danach sogar noch schlimmer wurde.

    Glaub es einfach so ohne es zu probieren. Und dann schliesse den Gedankengang ab. Wie Hartmut schon geschrieben hat

    entferne ich mich vom trockenen Leben und gleite in nasses Denken

    Das ist nachvollziehbar in unserem Krankheitsverlauf, ist aber sehr destruktiv, sinnlos und kraftraubend weil ergebnislos.

    Du bist unheilbar krank und damit ist das Thema tatsächlich lebenslang abgeschlossen.

    Hallo NiLiHaMi,

    du hattest ja hier ein halbes Jahr Pause. Was ist denn seitdem passiert?

    Weihnachten. Ein von Menschen gemachtes Datum um Liebe und Frieden zu praktizieren. Das Fest der Familie, egal wie es um sie steht. Für Kinder bis zu einem gewissen Alter eine feine Sache.

    Aber eigentlich wäre da ja das ganze Jahr für Zeit und trotzdem steht da dieser Druck ins Haus. Sylvester ist da ja ähnlich. Was für bahnbrechende Veränderungen im Leben und im Laufe der Geschichte haben wir zwischen 23.59 Uhr und 00.01 Uhr unserer momentanen Zeitrechnung erlebt? Tatsächlich aber gäbe es auch noch mehr Kalender in der Geschichte der Menschheit.

    Wir haben nunmal diesen Kalender jetzt und offensichtlich braucht unsere so "fortschrittliche" Gesellschaft immernoch diese ehemals christlichen oder datumsfixierten Ankerpunkte. Der Staat und die Kirchen brauchen diese Tage als Konsumhöhepunkt um Steuern und Kollekte zu kassieren. Die einzig wahren Gründe warum es überhaupt noch propagiert wird und warum es auch so in dem zur Zeit wahren Gott, unserem Smartphone, noch steht.

    Setz Dich da also nicht so unter Druck mit der Besucherei. Wenn es passt , dann passt es. Das muss ja nicht Weihnachten sein. Momentan scheint es keine gute Idee wenn es gesundheitlich so schlecht steht. Dabei geht es wohl niemandem gut vermute ich mal. Es ist keine Spontanheilung unter dem Stern von Bethlehem zu erwarten. Der Druck, nun ausgerechnet zu Weihnachten zu besuchen, ist ja hausgemacht.

    Es wäre für die Kinder das erste Weihnachten ohne Mutter?

    Ruf Dir die vergangenen ins Gedächtnis, sieh auf das was die Kinder sagen und empfinden und entscheide Dich für das Weihnachten welches Du haben willst. Wie soll Euer Weihnachten sein? Wäre das mit ihr möglich?

    Versuch Dir und den Kindern die Tage zu schaffen, welche Eurer Vorstellung von Weihnachten am ehesten entspricht, und wenn Fragen auftauchen dann sprecht eben darüber. Ich denke niemand wird Dir nach allem was passiert ist einen mangelnden Familiensinn vorwerfen. Auch Deine Kinder nicht.

    wünscht sie würde ins "Krankenhaus" gehen

    War das als eine Art Hilferuf an Dich gedacht? Sollst Du da evtl. intervenieren? Eigentlich braucht sie ja bei diesem dargestellten Zustand nur die 112 zu wählen, oder?

    Ich könnte mir übrigens gut vorstellen, das es bei ihr zum nachdenken anregt falls ihr dieses Datum noch wichtig sein sollte.

    Juhnkes Darstellung war natürlich grandios weil er genau wusste was er da spielte

    Für Harald Juhnke war die ganze Welt eine Theaterbühne welche er im Vollrausch noch gerockt hat. Ich konnte ihm den Film nicht ganz abnehmen, alleine schon weil er aus dem Thema ja irgendwann kein Geheimnis mehr gemacht hat und eben gleichzeitig ein großer Entertainer war. Es fiel mir schwer mich zu identifizieren, obwohl die stellenweise krassen Darstellungen schon sehr realistisch sind.

    Für mich ist und bleibt "Rückfälle" mit Günter Lamprecht von 1976 die beste Umsetzung des Themas. Auch das Thema der Co-Abhängigkeit wird ersichtlich.

    Leider müssen sich die anderen Filme bei mir daran messen und das klappt natürlich nicht. Wenn Theater und Kommerz den Film bestimmen leidet das Thema. Dieser Film war bis weit in die 2000er nur über den WDR zu beziehen und wurde fast nie ausgestrahlt. Und wer ihn gesehen hat war erstmal bedient. Tabuthema. Mittlerweile kann man den Film allerdings in voller Länge im Netz anschauen.

    Das erste Mal gesehen habe ich den in einer Langzeit-Therapie. Da ich, wie viele andere auch da, schon lange gesoffen hatte vor Therapiebeginn, hatte ich diese Szenarien im Film alle schon durch. Umso bedrückender und realistischer kommt der Film dann an.

    One for the road hat zwar zweifelsohne den Alkohol als Schwerpunkt, zeigt sich allerdings als deutsche Dramakomödie, welche allenfalls einen erhobenen Zeigefinger zum Thema Sucht als Warnung aussendet.

    Recht unterhaltsam, wenn man auf diese Schauspieler steht und dem Thema nicht so skeptisch gegenüber steht.

    Mir ist es bis zum Schluss nicht gelungen eine eindeutige Message herauszufiltern. Der nasse Alkoholiker würde wohl eher zum mitsaufen animiert und zu einem kalten Entzug angespornt, welcher hier eigentlich garnicht stattfindet.

    Ich vermute mal,das die Schauspieler sehr viel Wert darauf gelegt haben, nach diesem Machwerk nicht mit einer Alkoholiker-Problematik in Verbindung gebracht zu werden in ihrer weiteren Laufbahn. Das dürfte bei diesem feucht-fröhlichen Umgang wohl gelungen sein.

    Es kann nicht mehr schlimmer werden also geht es ab jetzt nur noch bergauf.

    Das klingt in diesem Zusammenhang zwar fürchterlich, trifft den Nagel für den Moment aber auf den Kopf.

    Mein herzliches Beileid.

    Mir ging es ähnlich mit meinem Vater, Todeszeitpunkt unbekannt. Es steht nur der Sterbemonat auf dem Grabstein. Die akute Sorge war dann natürlich weg, die Fragen bleiben . Es hängt wesentlich vom Gemütszustand ab, ob man sich davon noch einfangen lässt und versucht Fragen zu beantworten, welche nie abschliessend zu beantworten sein werden.

    lG WW

    Hallo Jacquy,

    das Ganze hat leider System. Du bekommst ab und zu mal so einen Nervenberuhigungs-Brocken hingeworfen ( alkoholfreies Bier...u.s.w. ) aber ohne Alkohol geht es eben nicht mehr. Da hilft es auch nicht das es "nur" Bier ist, dieser Alkohol tötet auch. Es dauert nur länger.

    Suchtspirale, und deren Weg geht nur nach unten


    Wenn Du Dich und die Kinder neben einen Kasten Bier stellst, wo siehst Du Dich da in der Rangfolge ? Einfach mal von oben betrachten ohne die Verwirrungen täglich, wöchentlich.

    Das Ergebnis Deiner Erkenntnis führt Dich dann zu weiteren Entscheidungen.

    lG WW