Beiträge von Thalia1913

    Hallo und schön, dass du wieder hierher gefunden hast.


    Ich wünsch dir, dass du dir diesmal deinen Austausch so gestalten kannst, dass es für dich passt.

    Gibt es etwas Konkretes, warum du dich genau jetzt wieder angemeldet hast?

    Du schreibst ja, dass dein psychischer Zustand seit einiger Zeit wechselhaft ist.

    Wie geht es dir denn jetzt zur Zeit?

    Viele Grüße

    Thalia

    Liebe Morgaine,


    ich weiß gar nicht, ob ich dir schon geschrieben habe — lesen tue ich dich immer, und ich freu mich, dass du hier im Forum bist.

    Finde ich total gut, dass du jetzt gerade geschrieben hast, wie es dir geht.


    Auch wenn es genauso ein Gefühl wie „trinkend und tanzend im Club“ nicht mehr geben wird, kommen andere Dinge, die du für dich entdecken wirst - also bei mir war das so - die dafür mehr als kompensieren.

    Ich schreibe nicht so oft bei frisch Trockenen, weil ich da nicht so richtig etwas beizutragen habe, da mir das oft so weit weg vorkommt. Aber genau das schreibe ich dir jetzt einfach mal: So wie du dich jetzt fühlst, wirst du dich nicht dauerhaft fühlen.

    Und ganz konkret heute Abend: Womit könntest du dich gut ablenken?

    Viele Grüße

    Thalia

    Hallo Hannah,

    ich hab mich gerade richtig gefreut, von dir zu lesen, und dabei festgestellt, dass ich hier bei dir noch gar nichts geschrieben habe, obwohl ich dich von Anfang an gelesen habe.

    Ich wünsch dir einen guten Start am Donnerstag.

    Bei mir war Anspannung und Nervosität früher zu nassen Zeiten immer mit einem Bedürfnis nach Alkohol („Beruhigung“) verknüpft. Wie ist das bei dir?

    Mir fällt dabei auf, wie gut es mir gerade tut, wieder verstärkt hier im Forum mitzulesen. Es tut einfach gut, sich vor so einer neuen Phase wieder ganz bewusst vor Augen zu führen, was wirklich wichtig ist, und den Fokus richtig zu setzen.

    Das finde ich richtig gut.

    Diese (meine) Verankerung hier im Forum hat mir in den letzten Jahren durch viel gelebtes Leben geholfen.

    Viele Grüße und weiterhin einen guten Austausch dir hier.

    Thalia

    Hallo Morgaine,


    willkommen hier (bisschen spät) auch von mir.

    Erstens : … was Hartmut gerade geschrieben hat!

    Zweitens:

    was ich gerade jetzt mit Alkohol bezwecken wollen würde. Und dann kann ich mich dem eigentlichen Bedürfnis oder Gefühl widmen, dass unter dem Suchtdruck liegt...


    Das habe ich auch oft angewendet. Meine Frage an mich war: Was brauche ich eigentlich?
    Wasser, Ruhe, Schlaf, Essen, Urlaub, eine Umarmung, einen Zuhörer ….

    Inzwischen weiß ich, dass öfter auch gar nichts weiter hinter Suchtgedanken „dahintersteckt“ als nur die Sucht selbst.

    Aber Sprudelwasser trinken hat bei mir auf jeden Fall oft geholfen.

    Dir weiterhin einen guten Austausch hier, und Glückwunsch zu deinem Entschluss, trocken zu leben.

    Viele Grüße

    Thalia

    Guten Morgen,

    Ich denke super, bin mega stabil. Fehlanzeige- geht es mir schlecht, ist das Saufhirn zur Stelle

    aaaaber: Die Abstände werden immer größer, oder?

    Jetzt kommt der Herbst, der Winter, das erste volle trockene Jahr.

    Die Erfahrung zeigt, dass eine Zeit kommt, in der miese Stimmung oder Ähnliches überhaupt keine Gedanken an Alkohol mehr auslösen.

    Gute Besserung wünsche ich dir, und dass du gute Ideen hast, wie du es dir jetzt, die nächsten Tage, gut gehen lassen und für dich sorgen kannst.

    Viele Grüße

    Thalia

    Hallo Bergfloh,


    ich lese dich von Anfang an, und ich finde bemerkenswert, welche Entwicklung du gerade machst. Das macht richtig Freude beim Lesen.

    Ich weiß noch, wie du anfangs öfter schriebst „das geht nicht“ , „Daran kann ich nichts ändern“, „das ist einfach so.“ Und inzwischen nimmst du Dinge, die dir nicht gut tun, nicht mehr einfach als gegeben hin, sondern unternimmst konkrete Schritte, sie zu ändern.

    Dabei wünsch ich dir weiterhin viel Erfolg.

    Schön, dass du hier her gefunden hast, und Glückwunsch zu deinem ersten trockenen Monat.

    Viele Grüße

    Thalia

    Ich habe gerade eine nicht ganz einfache Zeit - nichts wirklich Dramatisches, aber mehrere „Baustellen“ gleichzeitig (und gleichzeitig ist ja immer so eine Sache), und als ich heute wie jeden Tag das Forum aufrief, fiel mir ein, dass ich hier im Offenen gerne meinem früheren Ich was schreiben will.

    Der Thalia vor 14 Jahren, die sich nicht vorstellen konnte, „das alles“ ohne Alkohol bewältigen zu können. Ich will mir sagen, dass das nicht nur geht, sondern dass eine Zeit kommen wird, in der schwierige (oder schöne, oder langweilige, oder beängstigende …) Phasen kommen, ohne dass auch nur einmal der Gedanke an Alkohol aufkommt.


    Ich bin so unglaublich froh und dankbar - auch wenn ich das immer und immer wieder schreibe, so ist es auch jedesmal tief empfunden - dass ich damals nach dem Aufhören nicht wieder angefangen habe, obwohl es sich zu Beginn noch gar nicht normal angefühlt, sondern mir viel Angst gemacht hat, die ich aber keinem mitteilen konnte, weil es eine Angst war, die kein Nichtsüchtiger versteht.


    Das Verständnis hab ich hier im Forum gefunden (und in der SHG vor Ort), aber da hatte ich die ersten Monate schon hinter mir.

    An die ersten trockenen Monate kann ich mich nicht gut erinnern, bzw. ich erinnere mich aus der Zeit an andere Dinge, die mich zu der Zeit sehr beschäftigt haben. Daher habe ich auch bei neu Trockenen nicht viel beizutragen, weil ich einfach nicht mehr weiß, wie ich mich nach vier oder acht oder zwölf abstinenten Wochen in Bezug auf Alkohol gefühlt habe.


    Aber an die verzweifelte noch trinkende Thalia kann ich mich erinnern und fühle mich ihr auch noch immer verbunden. Und da komm ich nochmal auf die Gleichzeitigkeit, denn ich bin ja auch meine vergangenen Ichs, und da fühlt es sich heute einfach gut an, mir selber sozusagen die Hand durch die Zeit zu reichen und mich spüren zu lassen, dass es alles gut werden kann.

    Sicher ist hier schon einmal der Roman "22 Bahnen" von Caroline Wahl empfohlen worden: Mathematikstudentin muss sich um die alkoholkranke Mutter kümmern und sieht sich in der Verantwortung für ihre jüngere Schwester.

    Das Buch wurde verfilmt, lief im Kino und steht jetzt bei Netflix zum Streamen bereit. Empfehlenswert!

    Ja, ich glaub, ich hab das auch mal empfohlen. Ich fand das Buch richtig gut und bin gespannt auf den Film.

    Danke und Gruß

    Thalia