Herzlichen Glückwunsch, liebe Lebensmut! Ich freu mich mit dir.
Viele Grüße
Thalia
Herzlichen Glückwunsch, liebe Lebensmut! Ich freu mich mit dir.
Viele Grüße
Thalia
Gute Besserung wünsche ich auch, möglichst bald.
Viele Grüße
Thalia
Hallo Perdita,
danke für dein Schreiben hier die letzte Zeit. Ich kann mir da gerade viel für mich mitnehmen, was die Aufmerksamkeit dir selbst gegenüber, deine Achtsamkeit angeht. Wie du dich differenziert wahrnimmst und was du draus machst.
Wollte ich dir nur mal zurück melden.
Herzliche Grüße
Thalia
Hallo Dante,
ich bin am 2.5. abends gerne mit dabei im Restaurant.
Fürs Kochen am Freitag kann ich gerne auch was mitbringen.
Grüße, Thalia
Liebe Foaly,
Ich bin einfach so erschöpft, alles ist mir zu viel und ich bin sehr sehr unruhig und ängstlich.
Das kenn ich von mir auch. Bei jedem/r natürlich anders. Aber so ähnlich.
Das Gute ist ja, dass es Dinge gibt, die helfen. Also wirklich, nicht nur vermeintlich, wie der Alkohol.
Drüber schreiben ist bei mir auf jeden Fall so ein Ding. Oder jemandem davon erzählen. Was ich auch getan habe, als ich schon länger trocken war und die depressiv/ängstliche Stimmung mich weiterhin belastete, war, mit meiner Ärztin darüber zu sprechen. Ich habe dann eine Psychotherapie begonnen (nicht die erste, aber die erste komplett trockene) und auch ein Antidepressivum genommen.
Bei dir bessert es sich vielleicht ja auch einfach noch weiter durch die Dauer der Trockenheit. Ich will damit nur sagen, du musst nichts einfach aushalten, sondern kannst handeln. Statt zu trinken.
Viele Grüße
Thalia
Ich würde mich auch sehr über eine Kräuterwanderung freuen!
Hallo Foaly,
Glückwunsch dazu, dass du wieder ins trockene Leben gestartet bist und dich hier austauschen und nicht mehr trinken willst.
Wie ich zum „ich muss nicht“ komme ist mir auch ganz ehrlich gesagt noch nicht klar.
Bei mir kam das irgendwann von alleine. Aber es hat gedauert.
Hattest du das denn damals schon mal, während deines trockenen Jahres 2024?
Ich hab es irgendwann gemerkt, dass die Dankbarkeit dafür und die Erleichterung darüber, dass ich mit Trinken aufhören konnte, mehr und mehr Raum bekam.
Das ist bei mir zumindest nichts, was ich durch puren „Willen zur Trockenheit“ herbeizwingen konnte.
Bewusst trocken leben, und dann verändert sich mit die Zeit immer mehr.
Ich wünsch dir, dass du das Forum und den Austausch hier gut für dich nutzen kannst.
Viele Grüße
Thalia
Huhu Dante, ich komme am 01. mittags und bleibe bis 03. vormittags.
LG Thalia
Hallo Abstinenzler,
geht es denn deinem Hexenschuss schon besser?
Heute schriebst du folgendes woanders:
Ich habe die Ratschläge konsequent umgesetzt, besonders von dir Hartmut. Ich meide die Nähe zum Alkohol komplett. Das tut gut, das macht sogar Spaß so konsequent zu sein.
Und dann parallel dein Bericht vom Restaurantbesuch gestern …?
Wichtig ist halt, dass man sich nicht selber was vormacht.
Wenn ich behaupte, etwas zu tun, heißt das ja noch lange nicht, dass ich es auch wirklich tue. Das kenne ich von mir aus nassen Zeiten.
Gruß, Thalia
Artikel
Grundbausteine für ein nüchternes Leben
Viele Menschen, die alkoholabhängig sind, wünschen sich, nicht mehr trinken zu müssen. Dieser Wunsch schwankt emotional – mal ist er stärker, mal schwächer und hängt oft von den Umständen ab, unter denen der Betroffene seiner Sucht nachgeht.
Das Forenteam
Willkommen hier und einen guten Austausch.
Hallo Carrie,
mir ging es mal ähnlich wie dir (was ich deinem ersten Post entnommen habe.)
Im Moment zähle ih noch jeden Tag,
Und es zählt auch jeder Tag. Das ist das Wichtigste - abstinente Zeit ansammeln - vieles andere ergibt sich dann nach und nach daraus.
Indem Du jetzt nüchtern bleibst, gibst Du Dir die Chance, dein Leben eben nicht mehr entgleiten zu lassen, sondern es wieder gestalten zu können.
Ich hab, als ich trocken wurde, ganz viel bei mir umgekrempelt, weil ich wusste, dass ich erstmal alles der Abstinenz unterordnen musste - mir dazu selber die Erlaubnis zu erteilen, das war so wichtig und hilfreich, immer noch.
Hast du ein alkoholfreies Zuhause?
Viele Grüße
Thalia
Guten Morgen Carrie,
du schreibst einfach hier in deinem Thread weiter. ![]()
Hier wirst du gelesen, und andere (z.B. ich) können dann auch ihre Gedanken zu deinem Geschriebenen hier in deinen Thread schreiben.
Ich wünsch dir hier einen guten Austausch. Ich bin auch Alkoholikerin, und seit vielen Jahren hilft mit der Austausch hier im Forum sehr.
Viele Grüße
Thalia
Hallo Kyra,
ich hab auch mit dem Trockenwerden wieder mit Häkeln angefangen - die Beschäftigung mit den Händen hat mir gut getan - dir viel Spaß dabei weiterhin. ![]()
Ich find daran außerdem schön, dass dabei etwas entsteht, das ich angucken, anfassen kann, woran ich dann Freude habe (oder sogar jemand anderes, wenn ich was verschenke.)
Viele Grüße
Thalia
Hallo Perdita,
Einträge […], die auf den ersten Blick nichts mit Sucht zu tun haben.
Ja ja, „auf den ersten Blick“….
Bei mir hat alles, was mit mir persönlich zu tun hat, zumindest mittelbar auch mit meiner Sucht zu tun.
Ich habe in den ersten Monaten und Jahren, in denen ich trocken und hier im Forum war, ziemlich viel hier geschrieben, und nur selten hatte es auf den ersten Blick mit Sucht zu tun - ich war damals auch schon sieben oder acht Monate abstinent, als ich hierher kam, aber ich hab gemerkt, dass es wichtig für mich ist, nah an mir dran zu bleiben, und genau, wie du es auch beschreibst: das Formulieren und Aufschreiben hilft dabei sehr.
Ich hab damals auch viel in den anderen, auch älteren Tagebüchern gelesen, und mir da Sachen rausgepickt, die mit mir was zu tun hatten oder in mir was ausgelöst haben, und davon dann geschrieben. Und darüber kam dann manchmal ein Austausch zustande, der mich weitergebracht hat.
Ich konnte mich auch durch das Schreiben und mich Öffnen hier auch erst richtig hier verankern, und das ist zu meinem wichtigsten äußeren Pfeiler meiner Abstinenz geworden, dass ich durch meinen Austausch hier Teil dieser SHG bin, nicht nur durch mein hier angemeldet sein.
Ich habe gelesen, dass du für dich wichtige Weichenstellungen vornimmst dieses Jahr. Ich könnte mir - vor meinem eigenen Erfahrungshintergrund - vorstellen, dass dir das Schreiben hier auch in diesem Prozess hilfreich sein kann. (Da ist nur immer daran zu denken, dass dies hier offen für alle im Internet lesbar ist.)
Viele Grüße und ich würde mich jedenfalls freuen, mehr von dir zu lesen.
Thalia
Hallo Shawn,
für mich war dieses Forum damals das erste (und bisher auch das einzige), in dem ich regelmäßig schreibe.
Durch den Austausch, gerade, wenn er einigermaßen regelmäßig ist, werden die einzelnen Namen auch ohne Mimik für mich zu konkreten Menschen.
Das findet sich schon mit der Zeit, wie es für dich passt.
Viele Grüße
Thalia
Hallo Shawn,
herzlich Willkommen, und vielen Dank für deinen Bericht über deinen letzten Rückfall. Damit kann ich viel anfangen!
Ich bin seit Ende 2013 trocken und habe seither auch einen alkoholfreien Haushalt. Auch aus genau dem Grund, dass ich für mich so eine Situation, wie du sie beschrieben hast, ausschließen können möchte.
Ich freu mich, dass du dich hier im Forum / in dieser Online-SHG beteiligen willst.
Viele Grüße,
Thalia
Hallo Perdita,
ich kann das, was du schreibst, total gut nachvollziehen. Erst das Lösen von vermeintlichen äußeren Zwängen / unveränderlichen Umständen, und dann auch diese Befreiung und Akzeptanz, dass es eben kommt, wie es kommt. Und die Stärke, die darin liegt, Prioritäten zu meinen Gunsten neu zu setzen.
Ich dachte, wenn ich nicht mehr trinke, löst sich von selber alles in Wohlgefallen auf. Das war eine naive Hoffnung, wie ich nun weiss. Ich selber muss die Dinge ändern.
Ich finde es nicht naiv. Es geht zwar nicht ganz „von selber“, aber die Trockenheit ermöglicht Handlungsfähigkeit. Und vorher das genaue Hinschauen; und die eigene Befindlichkeit nicht nur wahrzunehmen sondern auch zu benennen und daraus dann Handlungsoptionen zu entwickeln.
Ich wünsch dir für 2026 ein gutes Jahr, aber die Weichen hast du ja gestellt dafür.
Viele Grüße
Thalia
Hallo liebe Lebensmut,
ich hoffe, du hattest eine schöne Weihnachtswoche.
Am Sonntag schriebst du dies:
[…] habe ich natürlich etwas bammel, denn eine trockene Feier wird es nicht sein. Mein Notfallköfferchen ist aber gepackt und meine Strategie auch. Meine Eltern richten das Fest aus und es wird vor 18 Uhr keinen Alkohol geben, das haben wir besprochen. Das heißt für mich um 16 Uhr zum Kaffee und dann schauen ob ich vor 18 Uhr abhaue.
Magst du davon schreiben, wie es dir ergangen ist?
Auf der Geburtstagsfeier, und überhaupt diese Woche?
(Ich stelle mir das so schwierig vor, mit trinkendem Partner. Aber dazu vielleicht an anderer Stelle mehr.)
Viele Grüße
Thalia
Hallo Somadi
für mich ist das Forum immer eine gute Möglichkeit, mich selbst, indem ich von mir schreibe, auch so ein bisschen von „außen“ zu betrachten. Wenn ich die Gefühlssuppe in mir in Worte fasse, kann ich sie manchmal erst richtig erkennen und unterscheiden.
ich formuliere all diese Sache hier und jetzt zum ersten Mal.
Und merkst du bereits, dass sich dadurch bei dir irgend etwas Kleines verändert hat?
Hier zu schreiben (statt nur im eigenen privaten Tagebuch) bedeutet ja auch, gelesen zu werden und eine Verbindung zu spüren mit (anonymen) anderen Menschen, die vielleicht Ähnliches erleben / erlebt haben. Das finde und fand ich auch immer sehr hilfreich am Austausch hier im Forum.
Ich habe in diesem Zusammenhang eine generelle Bitte: Wenn du bei anderen schrieben möchtest, bleib bitte auch bei dir.
Wir denken alle an Dich.
Das hast Du heute in einem anderen Thread geschrieben, und das ist bestimmt nett gemeint, aber ich möchte dich bitten, nicht von „wir“ und damit für andere zu sprechen.
Ich wünsche dir hier weiterhin einen hilfreichen Austausch!
Herzliche Grüße
Thalia
Hallo Mattie,
so ging es mir in der ersten Weihnachtszeit ohne Alkohol auch, und auch jetzt noch kann ich mich natürlich daran erinnern oder werde durch das Forum daran erinnert, wie es - nass - bei mir war.
Bei all diesen Tätigkeiten kommt die Erinnerung:
Du sagst es ja selbst, das muss erst noch was überschrieben werden, neue Erinnerungen und neue Verknüpfungen geschaffen / entstehen gelassen werden.
Die Erinnerung ist bei der Sucht ja durchaus auch eine Körpererinnerung, also bei mir ist das so, und da liegt auch eine gewisse Gefahr, dass ein Suchtdruck entstehen kann. Aufmerksam sein und verstehen, was da abläuft, ablaufen kann, ist für mich (!) hilfreich.
Viele Grüße
Thalia