Beiträge von Meadow

    Liebe Fleur,

    ich freue mich auch riesig von dir zu lesen. :D Auch ich muss oft an dich denken und frage mich dann wie es dir wohl geht. Du hast mir früher so sehr geholfen und damit grundlegend dazu beigetragen, dass ich meinen Weg so gehen kann wie ich es mittlerweile kann. Durch dich habe ich verstanden, wie wichtig es ist, immer wieder in mich hinein zu hören und ebensolche Briefe zu schreiben, wie du ihn an dein 19-Jähriges Ich geschrieben hast, mit viel Hoffnung, Verständnis und Mitgefühl. Vielen Dank auch dir für alles!

    Ich freue mich vor allem, dass es dir soweit gut geht, dass du dein Leben so für dich gestalten kannst. Und in dem Punkt Partner wünsche ich dir von ganzem Herzen, dass du bald den passenden findest oder er dich.

    Die Traurigkeit kenne ich auch. Sie kehrt auch zu mir immer wieder zurück. Aber sie verändert sich. Es ist keine Verzweiflung mehr, sondern eine leisere tiefere Traurigkeit und bei mir vor allem um die Feiertage herum immer mal wieder zu spüren. Wobei es trotzdem auch schöne Momente gibt. Inzwischen kann ich auch diese spüren.

    Liebe Fleur, ich wünsche dir schöne Ostern und dass du die Feiertage so verbringen kannst, dass es dir gut tut.

    Alles Liebe für dich,
    Meadow

    Hallo Julikind,

    ich habe deine Geschichte etwas anders verstanden als Gedankenblatt und hoffe, ich habe nichts überlesen. Ich habe es so verstanden, dass DU den Kontakt zu deinem Vater abgebrochen hast, dass deine MUTTER aber noch mit ihm verheiratet ist und mit ihm zusammenlebt. Und die Schwierigkeit für dich besteht in dem unterschiedlichen Umgang mit dem Rückfall deines Vaters. Du möchtest gerne offen mit seiner Alkoholkrankheit umgehen, deine Mutter jedoch wollte es aus Angst vor Reaktionen der anderen geheim halten und hat bis zu eurem Gespräch die Geheimhaltung auch von dir verlangt.
    Stimmt das in etwa so?

    Ich denke auch, dass jeder für sich und sein Handeln verantwortlich ist. So kann deine Mutter für sich selbst entscheiden, wie sie mit dem Alkoholismus deines Vaters umgeht. Und genauso kannst DU für dich entscheiden, wie DU damit umgehst. Also kann deine Mutter auch nicht für dich darüber bestimmen bzw. sollte dies nicht von dir verlangen. Du hast dich für Offenheit entschieden, was ich gut finde. Und du hast sogar mit deiner Mutter vorher darüber geredet, was ich auch gut finde. So wie ich es verstanden habe, hat deine Mutter sogar positiv darauf reagiert, sodass sie vielleicht selbst nur noch nicht weiß, wie sie selbst wirklich mit dem Alkoholismus umgehen möchte.
    Ich finde jedenfalls, dass du das alles sehr gut gemacht hast. Versuch weiterhin auf dich und deine Gefühle zu achten und wichtig zu nehmen.

    Ich habe habe übrigens den Kontakt zu beiden Elternteilen abgebrochen. Aber ich konnte auch nie mit meiner Mutter so offen reden wie du es scheinbar konntest. Sie hat den Alkoholkonsum (und andere Sachen) meines Vaters bis zuletzt abgestritten und ihn verteidigt. Sie hat sich nie für mich eingesetzt, sodass ich mich letztendlich für mich eingesetzt und den Kontakt abgebrochen habe. Anfangs ging es mir damit oft schlecht. Aber mit der Zeit wurde es immer besser und ich bin froh, dass ich mich so entschieden habe.

    Daher versuch immer wieder neu zu schauen, wie es dir im Kontakt geht. Ich wünsche dir alles Gute für deinen Weg. :)

    Liebe Grüße,
    Meadow

    Hallo Cookie,

    das Bedürfnis, bei Problemen erstmal zu den Eltern zu wollen, kenne ich auch. Ich habe mit der Zeit immer besser erkannt, dass meine Eltern mir aber nicht das geben konnten und können, was ich eigentlich brauche. Keine Geborgenheit und Sicherheit und Beständigkeit. Und auch nicht das Gefühl, dass ich immer geliebt werde, einfach nur dafür, dass ich da bin. Dadurch, dass ich das mit der Zeit erkannt habe, kann ich mir das langsam nach und nach selbst geben.
    Machst du eine Therapie? Diese hat mir sehr geholfen und hilft mir auch immer noch. Dabei habe ich gelernt mit meinen inneren kindlichen Anteilen zu arbeiten. Das ist für mich sehr viel Wert.

    Viel Erfolg bei der Wohnungssuche.

    Liebe Grüße,
    Meadow

    Hallo Cookie,

    ich habe gerade etwas in deinem Thread gelesen und bin über die Träume vom Elternhaus gestolpert. Das kenne ich auch... Aber sie werden langsam seltener. Und manchmal verändern sie sich auch und zeigen mich nicht mehr als Kind, sondern als Erwachsene, die sich wehren und abgrenzen kann.

    Das mit dem Kater freut mich für dich. :)

    Alles Gute für dich,
    Meadow

    Lieber Axelfoley,

    am Anfang war es sehr schwierig für mich. Ich habe mir ständig Selbstvorwürfe gemacht und mich schlecht gefühlt, konnte mich gefühlsmäßig schlecht abgrenzen. Aber ich habe mir dann immer gedacht, dass es sich irgendwann besser anfühlen wird, wenn ich es durchhalte. Und so war es dann auch. Ganz langsam nach und nach.

    Es hat sich gelohnt.

    Liebe Grüße, Meadow

    Lieber Axelfoley,

    Willkommen hier im Forum.

    Ich habe seit über einem Jahr keinen Kontakt mehr zu meinen Eltern. Ich weiß nicht, ob der Kontaktabbruch für immer ist oder nicht. Ich sag mir, dass ich immer wieder neu entscheiden darf.

    Ich habe die Besuche erst stark reduziert und dann beschlossen, dass ich Zeit für mich brauche und gar nicht mehr hinfahre.

    Liebe Grüße, Meadow

    Liebe Fleur,

    auch ich lasse dir nochmal liebe Grüße hier und wünsche dir ein schönes zweites Adventswochenende.

    Du bist im geschlossenen Bereich immer herzlich willkommen und gerne gesehen, egal wie und wann du dich entscheidest.

    Alles Liebe, Meadow

    Liebe Fleur,

    ich sehe jetzt erst, dass du hier schreibst.
    Ich freue mich so von dir zu lesen und dass es dir gut geht!
    Ich muss oft an dich und deinen Weg denken und das gibt mir Mut.

    Alles erdenklich Liebe für dich.
    Und ich freue mich, dich bald mal wieder hier zu lesen.

    Liebe Grüße, Meadow (früher Toru-Chan)

    Hallo Zoi,

    das tut mir Leid für dich, dass da bei dir jetzt so viel auf einmal ist. Ich finde es gut, dass du die Unstimmigkeiten bei deiner Therapeutin ansprechen möchtest. Dann kannst du immer noch überlegen, ob du wechseln möchtest oder nicht.
    Ich hoffe, du kannst dir besonders in dieser Zeit, die so schwer für dich ist, etwas Gutes tun. Ein warmes Bad mit Kerzenschein vielleicht. Oder einen Roman, falls du dich darauf konzentrieren kannst. Oder ein Eis im Park.

    Bei mir hat es beim ersten Therapeuten auch nicht gepasst. Aber inzwischen habe ich jemanden gefunden, bei dem ich mich wohl fühle und die Therapie beginnen möchte.

    Ich wünsche dir alles Gute!
    Liebe Grüße, Toru-Chan

    Hallo Dreamy,

    wegen deiner Therapeutensuche, konntest du dir bei einem oder mehreren denn auch schon feste Termine geben lassen? Oder wurdest du zumindest bei mehreren auf eine Warteliste gesetzt?
    Ich musste auch zwei Monate warten. Dann hat sich herausgestellt, dass es nicht passt und die Suche ging weiter. Glücklicherweise habe ich jetzt recht schnell jemanden gefunden.
    Was ich sagen möchte ist, dass es sinnvoll ist, bei mehreren mal anzufragen und sich Termine geben zu lassen. Bei einem davon wird es bestimmt klappen / passen.
    Viel Erfolg!

    Liebe Grüße, Toru-Chan

    Liebe Zoi,

    ich wünsche dir für deine erste Therapiesitzung alles Gute!
    Mir geht es dabei gerade ganz ähnlich. Meine erste Therapiesitzung ist am Montag in einer Woche. Daher kann ich deine Gefühle gut nachvollziehen. Ich versuche mir zu sagen, dass ich so lange darauf gewartet und mich irgendwie darauf gefreut habe, dass es auch gut ist, dass es jetzt beginnen kann. Etwas Sorgen mache ich mir darüber, dass es mit dem Therapeuten nicht passt. Aber auch da versuche ich mir zu sagen, immerhin habe ich mich auf den Weg begeben. Wenn es nicht passt, suche ich weiter, auch wenn es nicht leicht ist. Die Therapie wird bestimmt einiges hervorbringen, was auch schwer wird. Aber ich denke, es ist gut sich damit auseinanderzusetzen. Erst dann kann die Heilung beginnen.

    So ähnlich ist es bei mir mit dem Schreiben im geschlossenen Bereich. Es kommt einiges nach oben. Und noch kann ich nicht mit allem umgehen. Aber es hilft mir sehr dort zu schreiben und meine Gedanken dort zu lassen. Ich denke, dass es mir bei meiner Heilung und dabei, meinen Weg zu gehen, hilft.

    Ich wünsche dir alles Gute. Für deine Therapie, für deinen Weg. Ich drück dir die Daumen, dass es diesen Monat mit dem erweiterten Forenzugang klappt.

    Liebe Grüße, Toru-Chan

    Hallo Mara,

    wilkommen hier im Forum! Ich wünsche dir hier einen guten Austausch.

    Ich möchte nur nochmal was zu der Wahrnehmung schreiben. Zoi hat es auch schon geschrieben und ich möchte ihre Aussage nochmal bestärken. Deine Wahrnehmung und deine Gefühle sind immer wichtig und berechtigt. All das hier aufzuschreiben hilft schon oft, um alles nochmal zu ordnen. Lange Zeit wurden uns EKAs unsere Wahrnehmung und unsere Gefühle abgesprochen. Daher zweifeln wir immer wieder daran. Auch mir geht es immer wieder so.

    Ich finde es sehr verantwortungsbewusst, dass du deine Tochter nicht allein bei deiner Mutter lässt!

    Liebe Grüße, Toru-Chan

    Hallo Zoi,

    mir geht es mal besser und mal schlechter. Es ist sehr schwankend. Heute geht es mir ganz gut.

    Im geschlossenen Bereich fühle ich mich wohl. Dort kann ich im Tagebuchbereich auch detailliertere Infos schreiben, ohne mir Gedanken machen zu müssen.

    Schade, dass du dich noch nicht anmelden kannst. Aber vielleicht kommt ja die Zeit. :) So lange kannst du einfach weiter hier im offenen Bereich schreiben. Der Austausch hier hat mir auch schon gut geholfen, ohne diesen würde ich noch keine Therapie angehen und würde vieles noch gar nicht erkennen können. Meine Eltern haben bei ihrem letzten Besuch z.B. in einem Hotel übernachtet und ich denke darüber nach, ob es nicht immer so sein könnte. Das wäre früher für mich nicht möglich gewesen.

    Alles Liebe für dich.

    Toru-Chan

    Liebe Zoi,

    ich drücke dir die Daumen, dass sich deine Therapeutin bald wegen eines Termins bei dir meldet! Da ich selbst auch auf den Tag des Ersttermins hinfiebere, kann ich mir vostellen, wie es sich anfühlt, wenn man in Ungewissheit gelassen wird. Kannst du sie auch anrufen?

    Du brauchst dich wegen deiner Gefühle nicht zu schämen. Jedes deiner Gefühle hat seine Berechtigung! (Das versuche ich auch gerade für mich selbst zu lernen.)
    Du wirst mit der Zeit lernen, besser damit umzugehen, dass dein Vater dir das nicht geben kann, was du brauchst. Wahrscheinlich war er noch nie dazu in der Lage, dir das zu geben, was ein Kind, eine Jugendliche, eine Tochter braucht. Vielleicht braucht es dazu einiges an Trauerarbeit in der Therapie für dich, um damit umgehen zu können. Gib dir Zeit. Du schaffst schon ganz viel.

    Die Gedanken mit der Belastung für andere kenne ich... Aber ich glaube, dass es eigentlich unnötig ist. Wahre Freunde sollten ja zu einem stehen, auch wenn es einem schlecht geht. Trotzdem versucht man ja auch, für sie da zu sein. Außerdem können auch Freunde mal sagen, gerade ist es mir zu viel, ohne das als Ablehnung zu meinen und morgen können sie wieder besser zuhören. Aber ich kenne deine Gedanken und Gefühle darauf bezogen genau. Mir geht es auch immer wieder so.

    Ich schicke dir ganz liebe Grüße und wärmende Sonnenstrahlen!

    Liebe Grüße, Toru-Chan

    Hallo Dreamy,

    dass du über eine Therapie nachdenkst, finde ich gut. Vielleicht kann diese dir dabei helfen, klarer zu sehen. Also zu erkennen, was aus deiner Vergangenheit kommt, was du aus der Vergangenheit mit ins Heute nimmst. Vielleicht siehst du dadurch besser, was dir gut tut, was du für dich möchtest. Und dadurch siehst du bestimmt auch auf deine Beziehung bezogen, was du aus deiner Vergangenheit hinein interpretierst und was dir gut tut, was du möchtest.

    Ich glaube, ich habe es schon mal geschrieben. Ich habe mir irgendwann mal den Vorsatz gemacht, mir selbst in jeder Beziehung folgende Frage zu stellen: Möchte ich es so, wie es JETZT GERADE ist, für IMMER haben? (Denn ich gehe nicht davon aus, dass ich Menschen ändern kann und ich gehe auch nicht davon aus, dass Menschen sich ändern, nur weil ich es möchte und die Wahrscheinlcihkeit, dass Menschen sich selbst so ändern wollen, wie ich es gern hätte, ist fast Null.)
    Oft konnte ich diese Frage mit Nein beantworten. Mit diesen Menschen bin ich aus verschiedenen Gründen nicht mehr zusammen. Nur einmal konnte ich diese Frage ganz klar und OHNE JEDE EINSCHRÄNKUNG mit Ja beantworten, mit diesem Menschen habe ich mich entschieden, meinen Lebensweg zu gehen.

    Ansonsten möchte ich demnächst auch eine Therapie beginnen, um meine Vergangenheit aufzuarbeiten. Ich hoffe auch, dass mir das hilft.

    Liebe Grüße, Toru-Chan

    Hallo Dreamy,

    ich kann Zimttee voll und ganz zustimmen.

    Ich glaube auch nicht, dass du ihn ändern kannst, denn das kann nur jeder für sich selbst. Du musst für dich sehen, wie du leben möchtest, mit wem du leben möchtest. Wenn du es so hinnehmen kannst, eine Zukunft weiterhin so zu verbringen, dann tu es. Wenn du dich bei dem Gedanken unwohl fühlst, kannst du etwas daran ändern. Auch mit Hilfe.

    Ich würde es nicht wollen. Erstens für mich nicht. Und auch für mögliche zukünftige Kinder nicht, wenn ich dabei an meine eigene Kindheit denke.

    Liebe Grüße, Toru-Chan

    Hallo Dreamy,

    willkommen hier im Forum! Ich wünsche dir einen guten Austausch hier.

    Ich schließe mich Zimttee an. Ich denke auch nciht, dass es noch ein "normaler" Alkoholkonsum deines Freundes ist. Gerade, weil er so verständnislos daraif reagiert, wenn er den Konsum nur einschränken soll.

    Lies doch auch mal in dem Bereich für Co-Abhängige. Ich glaube, dort geht es vielen mit ihren Partnern ähnlich wie dir. Vielleicht hilft dir das Lesen auch etwas.

    Ansonsten teile hier ruhig deine Gedanken mit, auch das hilft oft. Wenn man manche Sachen erstmal aufschreibt, merkt man manchmal schon, wie seltsam und weniger normal es klingt.

    Liebe Grüße, Toru-Chan

    Hallo Zoi,

    schön, von dir zu hören! :)

    Es freut mich, dass du dich auch für den geschlossenen Bereich angemeldet hast. :)
    Mir ging/ geht es auch so, dass sich in letzter Zeit bei mir einiges angestaut hat bzw. einiges aus der Vergangenheit hochkommt, was ich im offenen Bereich nicht schreiben möchte.

    Das mit dem Ostergeschenk ist doch in Ordnung. Wenn du dich in dem Moment danach gefühlt hast, dann ist das so und es ist in Ordnung so, dass du es gefühlt und danach gehandelt hast.
    Du brauchst ja nicht stillzustehen, während du auf ihn wartest. Du kannst euch einfach die Möglichkeit geben, kannst dich aber auch jederzeit umentscheiden. Ich würde es weniger als Warten sehen, sondern als Möglichkeit.

    Das mit dem Verhalten, der Selbstbeurteilung und der Selbsterniedrigung ist bei mir genauso. Es kämpfen Bauch und Kopf gegeneinander, wie es mir im geschlossenen Bereich erklärt wurde. Ich hoffe auch für mich, dass dieses Chaos sich durch die Therapie etwas bessert. Denn in den letzten ein bis zwei Wochen ist es wieder ganz schlimm. Anderen gegenüber möchte ich das auch nicht zeigen, nur meinem Freund gegenüber kann ich das, was auch nicht immer leicht ist. Vielleicht ist das auch Teil der Therapie, sich anderen gegenüber mehr zu öffnen und sich selbst besser anzunehmen.

    Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag.

    Liebe Grüße, Toru