Glückwunsch zur triple 7.
Gruß
Carl Friedrich
Glückwunsch zur triple 7.
Gruß
Carl Friedrich
Hallo Lena!
Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung.
Gruß
Carl Friedrich
Fortsetzung:
Jetzt habe ich schon über 1 Jahr keinen Saufdruck gehabt. Was für ein Fortschritt. Die Abstände werden in der Tat immer größer.
Ich bin auf der Hut.
Meine Frau und ich sind sogar mal über den Weihnachtsmarkt geschlendert. Sie trank einen Glühwein "mit", ich einen Kinderpunsch. Der Markt hat mich nicht angesprochen, nicht mal alkoholisch ![]()
Gruß
Carl Friedrich
Oder ich nehme in dem Fall ne Fanta beim nächsten Mal, die erkennt man auch deutlich.
Solange keiner Wodka in selbige kippt. Hab ich auch schon ein paar male gesehen. ![]()
Hallo Cadda!
Ich weiß schon, warum ich meistens nur Wasser bestelle. ![]()
Da habe ich meine eigene Pulle und gut ist.
Aber recht hast Du schon, erst testen, dann trinken. Bin ich mir nicht sicher, schnüffel ich an den Sachen und lasse andere vorkosten.
Gruß
Carl Friedrich
Hallo!
Nur mal so als Hinweis: Viele Mitmenschen leiden in der dunklen Jahreszeit unter einem Vitamin-D Mangel. Ich nehme dagegen seit letzter Woche wieder ein Präparat ein und fühle mich gleich fitter. Das halte ich bei, bis der Frühling kommt.
Das habe ich mit meinem Doc abgestimmt.
Gruß
Carl Friedrich
In Filmen wird die Realität gespiegelt, was den Alkoholkonsum anbelangt. Es wird gesoffen, was das Zeug hält. Ja, solche Szenen können triggern.
Benzingeruch als Trigger, das höre ich zum ersten mal. Mich triggert die Tanke nicht, allenfalls zu Beginn meiner Abstinenz, der dort gut gefüllte Kühlschrank mit meinen bevorzugten Biermarken, die ich mir dort auch schon mal geholt hatte.
Wichtig ist, sich eine Art Notfallprogramm zurecht zu legen, was zu tun ist, wenn man getriggert wird.
Bei mir:
1.) Flasche Wasser mit viel Kohlensäure, damit der Magen gut gefüllt ist. Ohne Durst verschwindet zumindest bei mir die Lust auf's Bier.
2.) Sofortiges Befassen mit Dingen, die einem Freude bereiten, um sich abzulenken, z.B. raus in die Natur, ob zu Fuß oder per Rad. Mir tut der sofortige
Ortswechsel raus aus der Gefahrenszene gut.
3.) Mit dem Partner über den Druck reden und/oder ab ins Forum. Das Schildern des Problems kann die Situation entspannen.
Gruß
Carl Friedrich
Hallo und willkommen!
Klar ist das irgendwie sonderbar, in einer SHG oder einer ambulanten Therapie jemand zu treffen, den man schon kennt.
Ehrlich gesagt, war es mir seinerzeit gar nicht so recht, dort jemanden zu treffen, den ich kannte. Aber da musste ich durch. Das mulmige Gefühl legte sich zwar mit der Zeit etwas, aber es blieb dennoch in kleinerem Ausmaß die ganze Zeit über erhalten. Ein befreiter Dialog wie mit "Fremden" kam bei mir nicht zustande.
Sieh mal, die Gruppe tagt in deiner Nähe.
Falls Du keine "bekannten Gesichter" treffen möchtest, dann wirst Du dir eine Gruppe suchen müssen, die weiter weg beheimatet ist und selbst dann hast Du keine Garantie.
Ich rate, geh hin und mach dir ein eigenes Bild.
Gruß
Carl Friedrich
auf die Einflüsterungen meines kleinen Suchtteufelchens. Ich werde immer mit ihm leben müssen, ihn auch nicht betäuben dürfen, aber vielleicht kann ich ihn ja irgendwie in die Ecke stellen.
Hallo!
Das ist ein schöner Vergleich. Gelegentlich meldet es sich dennoch ungefragt. ![]()
Du bist ein gutes halbes Jahr dabei. Da ist es aus meiner Sicht ganz normal, dass sich der Suchtdruck immer wieder mal meldet. Jedoch werden die Abstände immer größer. Mein letzter Druck liegt jetzt rund 11 Monate zurück.
Also immer schön nach vorne schauen, es wird mit der Zeit immer besser.
Gruß
Carl Friedrich
Wie geht man als Partner bzw Ex-Partner am besten mit einem nassen Alkoholiker um? Ist rigoroses Fallen-Lassen mit Kontaktsperre der richtige Weg oder ist das zu hart?
Hallo!
Das lässt sich nicht pauschal beantworten wie ich es gestern an meinem Beispiel dargelegt habe. Es hängt vom Einzelfall ab, ob er/sie wirklich aussteigen oder lediglich den Partner besänftigen will.
Egal wie man sich entscheidet, wichtig ist die nötige Konsequenz.
Übrigens: Die meisten Aussteiger aus dem aktiven Part der Sucht benötigen mehrere Anläufe und häufig den entscheidenden Anstoß von außen: Dem Arbeitgeber, der Führerscheinstelle, die mit der MPU wedelt, die Familie, die klar gemacht hat, dass sie sich trennt, wenn nicht zeitnah das Problem in Angriff genommen wird.
Aber entscheident ist die Einstellung des Probanden: Will er überhaupt selbst raus aus dem Elend der Sucht oder macht er/sie es lediglich für andere?
Gruß
Carl Friedrich
Sätze sagt wie "das war das letzte Mal, für dich gebe ich das Saufen auf!" oder ob er es in diesem Moment wirklich so meint und dann doch von der Sucht übermannt wird.Und wie geht man als Partner/Ex-Partner am besten mit einem nassen Alkoholiker um? Ist rigoroses Fallen-Lassen mit Kontaktsperre notwendig oder doch zu hart?
Er/Sie mag es in dem Augenblick wirklich ernst meinen, doch später, wenn der Saufdruck aufkommt werden alle guten Vorsätze rasch über Bord geworfen. Da geht es dann nur noch darum, möglichst schnell wieder an die Flasche zu kommen.
Meine Familie hat mir die Pistole auf die Brust gesetzt: Entweder Therapie oder Trennung.
Zum Glück war ich zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr in der Lage, wenigstens mal ein paar Tage auf den Stoff zu verzichten, wie es mir früher als Akt der Selbsttäuschung immer gelungen war. Mir war in dem Augenblick klar, dass ich mich selbst ganz schön in die Sche... geritten hatte.
Daher ging ich zur Suchtberatung, nachdem meine Familie bereits dort vorgesprochen hatte, ohne mich vorher zu informieren.
Bei mir ist diese Taktik der Familie gut gegangen, zumindest bis heute. Es gibt aber auch andere Fälle.
Gruß
Carl Friedrich
Manchmal entdecke ich in solchen "nicht-besonderen" Beiträgen eine richtige Perle. Ich würde mich freuen von Dir immer mal wieder "nicht-Besonderes" zu lesen.
Danke Correns für deinen gedanklichen Anstoß.
Gruß
Carl Friedrich
Hallo!
Ich habe es mal grob überschlagen und komme auf 4 Kubikmeter Bier. Schnaps und gelegentlichen Wein habe ich mal außen vor gelassen.
Gruß
Carl
Hallo Ernest!
Die gelegentlichen Grüße vom Suchtgedächtnis kommen mir sehr bekannt vor. Kommen wir in Situationen, in denen wir früher getrunken haben, kann es sich schon mal melden.
Und mit den Träumen verarbeiten wir unser Leben und zu dem gehört nun mal auch die exzessive Phase.
Du liest dich richtig gut.
Gruß
Carl Friedrich
Das mit dem Hinterstübchen ist eine sehr gute Frage.
Einerseits wusste ich genau wo es hinführt wenn ich auch nur eine einzige Flasche anrühre, andererseits war da vielleicht noch ein winzig kleiner Hoffnungsschimmer, dass ich dieses "Ab und zu" hinbekomme.Das muss ich wohl zugeben.
Hallo Twizzler!
Genau so wurde es mir von "Rückfälligen" mehrfach berichtet.
Auch ich ging anfangs davon aus, dass ich irgendwann wieder "normal" was trinken konnte. Es dauerte mehrere Monate, bis ich rückhaltlos zu meiner Abstinenz stand. Ich weiß eines ganz genau: Ich kann nicht mit Alkohol umgehen. So schlicht und einfach ist es. Warum sollte ich es plötzlich in Zukunft können, wo ich es doch viele Jahre lang nicht hinbekam.
Mich hat es enorm beeindruckt, als ein Teilnehmer meiner ehem. SHG erklärte: "Wenn ich jetzt nachgebe, fängt die ganze Sch... wieder von vorne an."
Was kann ich dir raten? Lies Fachliteratur aus Therapeuten- und Patientensicht. Die Werke, die uns weis machen wollen, wir könnten wieder kontrolliert trinken, lass links liegen. Ein Süchtiger kann es nicht, wobei ich nicht ausschließe, dass es hier und da mal einzelnen tatsächlich gelingt. Zu letzteren gehöre ich jedenfalls nicht.
Gruß
Carl Friedrich
Hallo Twizzler!
Das mit den Einschränkungen wusstest Du doch auch schon vor dem Rückfall, oder?
Mich interessiert, ob Du bei deinem früheren Versuch der Abstinenz wirklich rückhaltlos zu ihr gestanden hast, oder ob noch irgendwo im Hinterstübchen der Gedanke im Verborgenen vorhanden war, irgendwann sei doch noch mal was mit dem Stoff möglich?
Ansonsten wünsche ich bei Neustart gutes Gelingen.
Gruß
Carl Friedrich
Fortsetzung:
Schade wie ruhig es hier im offenen Teil des Forums geworden ist. Der Kontrahierungszwang wirkt.
Mir geht's gut. Ich halte Kurs in ruhigem Fahrwasser. Es gibt nichts Besonderes zu berichten.
Gruß
Carl Friedrich
Es wird einem beim Alkohol also scheinbar mehr aktives Handeln abverlangt als beim Rauchen.
Aber auch da Punkt 3 und die Freiheit zu erreichen, nicht mehr trinken zu müssen ist ja schon ein Ziel für das es lohnt sich ins Zeug zu legen.
1.) Ja, es war für mich deutlich schwerer mit dem Saufen aufzuhören als mit der Qualmerei.
2.) Ja, es ist schon ein Stück weit harte Arbeit an sich selbst und an der Krankheit und ihren Facetten, die mir abverlangt wurde.
Das dritte Stadium zu erreichen, das dauerte jedoch. Bei mir mehr locker 3 - 4 Jahre.
Daher setzte dir keine zu engen zeitlichen Ziele. Der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt und dann folgen viele, viele kleine Schritte. Und irgendwann bist Du am Ziel. Vorausgesetzt, Du stehst rückhaltlos zu deiner Abstinenz und bist bereit, ihr wirklich alles unterzuordnen.
Gruß
Carl Friedrich
Im Moment sehe ich es fast als Glück an, Alkoholiker zu sein, ich brauche nun nicht mehr überlegen wann und wieviel ich trinken darf.
Das Ding hat sich erledigt, ich hoffe nur meine Denke bleibt so
Hallo!
Häufig wird auf 3 Stadien in der Abstinenz hingewiesen:
1.) Zu Beginn darf man nichts trinken.
2.) Später will man nichts trinken.
3.) Zum Schluss braucht man nicht mehr trinken.
Da ist was dran, zumindest für mich.
Gruß
Carl Friedrich