Beiträge von Cadda

    Hallo Clubchef,

    willkommen zurück! Der Austausch hier ist goldwert, gute Entscheidung. Dass der Selbstwert steigt, ist eine tolle Sache, das ging mir auch so.

    Dass Du auf Dein Umfeld achtest, finde ich gut! Was machst Du denn jetzt so in Deiner freien Zeit? Die Interessen ändern sich ja oft automatisch.

    LG Cadda

    Und mir kommt es irgendwie so vor, als ob seine Worte, Dich klein zu machen und das Getue als ob er was ändern würde, Dich mindestens drei Schritte zurück geworfen haben.

    Was bedeutet, dass er sein Ziel erreicht hat.

    Wo bleibst DU dabei und Dein Kind? Weiterhin auf der Strecke (Warteschleife)?

    Reike, ich hoffe sehr für Dich, dass Di Dich bald wieder fängst und realistisch siehst.

    LG Cadda

    Ich habe mich wirklich unglücklich ausgedrückt oder vielleicht auch total unzureichend. Du hast natürlich Recht, lütte69 . Die Ratschläge an sich, Hilfe dazuzuholen sind natürlich klasse, denn sie würden ja Mine bei der Pflege helfen. Natürlich ist das nicht co., solche Tips zu geben.

    Ich bin eh kein Freund davon, alles co. zu nennen, was mit Hilfsbereitschaft oder mit sich Gedanken um jemanden zu machen und ihn unterstützen zu wollen, co. abhängig zu nennen.

    Ich meint also auf keinen Fall, dass Co-Verhalten da ist von den Usern hier.

    Ich meinte, dass ich die Situation hier ganz schwierig finde durch die lebensgefährliche Erkrankung von Mines Mann.

    Dass Mine sich hier als Co.-Abhängige angemeldet hat, sich abgrenzen wollte und nun plötzlich durch den Schicksalsschlag viel tiefer drin hängt, als vorher. Zwangsläufig dreht sich alles wieder darum, wie es nun mit ihrem Mann weiter geht. So besteht quasi wenig Chance, aus der Co-Abhängigkeit heraus zu kommen.

    Ich würde allerdings auch so handeln! Und natürlich ist es in der Situation dann besser ihr zu raten, das nicht allein stemmen zu wollen. Das hab ich wohl völlig missverständlich rüber gebracht.

    Unter normalen Umständen würden „wir“ bzw. zumindest ich…. Mine raten, Abstand zu nehmen, sich von der Alkoholkrankheit nicht reinziehen zu lassen (die Situation wurde ja nun mal durch die Alkoholsucht ausgelöst).

    Doch das funktioniert aufgrund der schwierigen Lage gerade nicht. Also geht’s hier (völlig verständlich) viel darum, wie Mine eben MIT der Erkrankung umgeht, anstatt dieser den Rücken zu kehren, wie man (ich) es sonst einer Co-Abhängigen gern sagen würde. Das wäre hier aber irgendwie „unmenschlich“.

    Ich hoffe, ich habe das nun etwas verständlicher erklärt.

    Mine. Ich hoffe so sehr, dass Du nicht enttäuscht wirst, wenn Dein Mann wieder gesund ist und Du das alles nicht „umsonst“ auf Dich nimmst.

    LG Cadda

    Eine schwierige Situation hier im Thema.

    Einerseits verstehe ich Dich, Mine… Dein Mann ist schwer krank, Du möchtest ihm helfen. Wenn’s denn durch den Vorfall wirklich geklickt hat, sehr nachvollziehbar.

    Was wenn nicht?

    Fühlt sich dann in einem Forum, wo Co-Abhängige aus ihrer eigenen „Krankheit“ raus wollen, irgendwie befremdlich an, Ratschläge zu geben, wie sie sich noch mehr für ihren alkoholkranken Partner aufopfern können und wo es Hilfen für ihn gibt.

    Das ist keine Kritik an den Gedanken und Worten der letzten Zeit weder von Dir Mine, noch von den anderen Usern. Diese Situation ist so ungewöhnlich und alle Beiträge und deren Inhalt sind menschlich und nachvollziehbar.

    Dennoch möchte ich hier lassen, dass es sich für mich gerade nicht stimmig zum eigentlichen Grund der Anmeldung hier im Forum anfühlt.

    Einfach nur, um das vielleicht im Hinterkopf zu behalten.

    Liebe Grüße

    Cadda

    Hallo Reike.

    Du schreibst, Du hast noch nichts hinbekommen in Deinem Leben.

    Wir sind erst auf Seite 3 Deines Threads und ich weiß bereits Folgendes über Dich:

    Du hast ein Kind und schaffst es dafür zu sorgen, dass ihr eine Menge Spaß habt.

    Du arbeitest, obwohl Du ein Kind und einen Haushalt hast.

    Du hast Dich hier im Forum angemeldet, um einen Weg für Dich und Dein Kind zu finden.

    Du hast eine Gruppe aufgesucht, um Dir helfen zu lassen und warst bereits bei einem Treffen.

    Du bist auf Wohnungssuche und zwar aktiv und nicht nur gedanklich.

    Du hast nichts auf der hohen Kante finanziell. Das hast Du als negativ ausgelegt. Deine Begründung zeigt mir jedoch, wie großartig und gewissenhaft Du finanziell handelst, denn Du hast nur deshalb nichts auf der hohen Kante, weil Du versuchst, möglichst alles selbst zu zahlen, lässt das nicht schleifen, was zu erledigen(zahlen) ist. Das ist sehr positiv.

    Ich schätze, Du siehst all die Dinge die ich aufgezählt habe, als „normal“ oder selbstverständlich an. Deshalb erkennst Du vielleicht nicht, was Du gerade leistest, trotz Deiner schwierigen Situation.

    Es wird Zeit, dass Du Dir bewusst machst, dass Du sehr wohl sehr viel auf die Reihe bekommst!!!

    LG Cadda

    Hallo Nayouk,

    ich glaube es geht Dir gar nicht um das Wort an sich, sondern um das Gefühl, welches dahinter steckt.

    Ich mag das Wort auch nicht, aber es ist hier halt im Forum geläufig.

    Mir wurde mal geschrieben am Anfang, dass ich selbst merken würde, wenn ich trocken „denke/fühle“ (sinngemäß).

    Das war auch der Fall. Ich konnte irgendwann so über mich schreiben, ohne zu zweifeln, ob es überhaupt so ist, dass ich trocken (in Bezug auf die Sucht 8o ) bin.

    Nüchtern bin ich sehr schnell. Abstinent lebend auch. Das trifft z.B. auf die User aus dem Vorstellungsbereich zu. Wenn jemand dort schreibt „Ich bin seit zwei Wochen trocken“, denke ich „Nee. Sicher (noch) nicht“.

    Wenn Du es über Dich geschrieben hättest, ohne den Begriff vorher zum Thema zu machen, wäre ich nicht drüber gestolpert, weil ich Dich zumindest von Schreiben her tatsächlich so wahrnehme.

    Fühlen kannst nur Du selbst das :)

    LG Carina

    Sowieso hat er das Gefühl(seine Worte) ich seie naiv und Falle vielleicht auf den "falschen" rein

    „Das ist mir mit DIR ja zuletzt passiert und ich werde beim nächsten Mal sicher darauf achten, dass es nicht noch einmal passiert … ;)

    Das wäre wohl mein erster Gedanke nach so einer Aussage ausgerechnet aus seinem Mund gewesen!

    Bitte lass Dich nicht verunsichern!

    Ich möchte gern noch etwas ergänzen:

    Dein Sohn wird das ja vorgelebt bekommen haben bzw. sich durch das Fördern dieser Dinge durch Deinen Mann und das Hinnehmen Deinerseits bestätigt fühlen.
    Von daher würde ich da nicht nur Deinem Sohn Grenzen setzen, sondern vor allen Dingen auch Deinem Mann.

    Du könntest ihnen vielleicht beschreiben, was das in Dir auslöst, wie Du Dich fühlst. Ich würde da schon auch die Worte benutzen, die Du hier benutzt hast. Vielleicht ist ihnen gar nicht so bewusst, wie sehr Dich das verletzt.

    Ich habe kein Recht, bei ihren Forderungen “Nein” zu sagen

    Doch!!! Du hast das Recht, bei diesen Forderungen „ Nein!!!“ zu sagen.

    Ich finde, das Verhalten Deiner Familie respektlos. Handy und Einkaufszettel kontrollieren, pusten lassen?! Ich bin wütend und entsetzt, wenn ich das lese!

    Dass sie misstrauisch sind, ist verständlich. Das dürfen sie auch gern äußern. Aber dass Du auf Deine Privatsphäre verzichten sollst, um sie zu beruhigen ist bodenlos!!
    (Sag diesen Ausdruck gern mal Deinem Sohn. Er scheint in einem Alter zu sein, wo er dieses Jugendwort bestens einordnen kann).

    Wie gesagt: Vollstes Verständnis für Misstrauen. Aber das geht überhaupt nicht und ich wünsche Dir, dass Du Dir zutraust, Dich da gerade zu machen. Das würde sicherlich Dein Selbstbewusstsein stärken.

    LG Cadda

    Hallo sorrowful.

    Mal wochenlang nur 1-2 Standardgläser (pro Woche), das ist kein Problem, aber dann werden es auch mal wochen- bis monatelang lang 8-12, darunter wochenlang auch 10-14, wenn sie beispielsweise eine Freundin zu Besuch hat

    Es gibt NIE wirkliche Exzesse im landläufigen Sinn: Das Maximum waren ein einziges Mal bei einer sehr langen Sylvesterparty 2 Gläser Wein à 200 ml und ein kleines Glas Sekt, also 5 Standardgläser in vielleicht 6-7 Stunden. Sie ist deshalb auch nie betrunken, die Mengen bei einem Trinkanlass reichen dafür einfach nicht.

    Ist vielleicht gerade als trockene Alkoholikerin nicht angebracht, zu verharmlosen, doch ich schreib es trotzdem:

    Würde Dein oben beschriebenes Trinkverhalten bedeuten, Alkoholiker zu sein, hätte ich keine Bekannte mehr oder kaum noch, die NICHT Alkoholiker sind.
    Oder ich hab Deine Beschreibung komplett missverstanden.

    Das Entscheidende ist jedoch, was DU willst.

    Du sagst, es geht Dir nur darum, dass Du nicht möchtest, dass es mehr wird. Das kann Dir niemand vorher sagen. Es kann Dir genau so passieren, dass Du ne Partnerin hast, die gar nicht trinkt und dann erst später im Leben anfängt und zur Alkoholikerin wird.

    Dass Deine Partnerin „aggressiv“ reagiert und sagt, dass sie sich nichts verbieten lässt, verstehe ich irgendwie.

    Hätte mir jemand vorschreiben wollen, was ich trinken soll, obwohl ich „nur“ wie oben beschrieben Alkohol zu mir nehme, wäre ich auch genervt gewesen (vorausgesetzt ich hätte gewusst, dass ich nicht süchtig bin)

    Was ich damit sagen will: Es liegt an Dir, was Du willst. Da wird Dir hier im Forum niemand helfen können.

    Co-Abhängig kommst Du mir ehrlich gesagt nicht vor, da Du ja sehr klar Deine Grenzen kennst und die auch durchsetzen würdest.

    LG Cadda

    Hallo Paul.

    Das waren zwei Strategien. Zum einen habe ich mir nach superpeinlichen Nächten geschworen, nie mehr wieder zu trinken und das hat dann auch prima gehalten - bis zum Nachmittag. Zum anderen war ich manchmal so deprimiert und schockiert nach dem aufwachen, dass ich gleich weiter gemacht habe, um zu vergessen

    Exakt so habe ich es auch oft erlebt. Manchmal hielt der Plan „nie wieder trinken zu wollen“ zwar einige Tage an, aber spätestens dann ging es mit einem alternativen Plan (nur noch Alster, weniger usw.) weiter.

    Das direkte Weitersaufen habe ich am Ende meiner Sucht immer häufiger getan.

    Mir wird übel wenn ich nur dran denke!

    Ich bin in solchen Momenten der Erinnerung dann umso glücklicher, dass das hinter mir liegt!

    LG Cadda

    Hallo Mariella.

    Also ich muss schon sagen, mich würde dieses „Verarschen“ unfassbar wütend machen, mal völlig unabhängig von der Tatsache, dass Dein Mann trinkt.

    Ich bin trockene Alkoholikerin, habe zu Saufzeiten auch mal gelogen, Dinge verheimlicht oder schön geredet, um das Trinken von mir zu schieben.

    Aber ich hab die Menschen um mich rum nicht derartig für blöd verkauft, dass ich auch nur ansatzweise solche Dinge behauptet habe.

    Ich hab hier auch ab und zu mal gelesen, dass andere Alkoholiker-Partner die tollsten Sachen erfunden- oder bis zum Schluss behauptet hätten, dass der Alkohol nicht ihnen gehört oder nicht getrunken wurde.
    Aber in der Form, wie Du es beschreibst? Das ist ja der helle Wahnsinn.

    Worauf ich hinaus will:
    Bitte denk nicht, dass das so ein grundsätzliches Alkoholikerding ist so dermaßen zu lügen und seinem Gegenüber so einen Blödsinn aufzutischen.

    Du darfst darüber also gern wütend sein und das Verhalten nicht mit seiner Alkoholkrankheit „schön reden“.

    Passiert ja immer wieder. Der Alkoholiker redet sich seine Sachen schön. Der Co-Abhängige aber ebenfalls, indem er jede negative Verhaltensweise der Krankheit unter schiebt.

    Das ist doch alles kacke, dann muss er uns als Familie eben verlieren. Denn noch länger mach ich das nicht mit. Ich muss die Kinder schützen

    So ist es. Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen und ich finde es toll, dass Du das zumindest schon so in Deinem Kopf hast (auch wenn die Umsetzung oftmals noch weiter weg ist).

    Du bist nun hier. Der Austausch wird Dir sicherlich helfen, alles noch besser für Dich zu sehen und sortieren.

    LG Cadda

    Gruselig. Ich würde zusehen, aus dem Umfeld raus zu kommen. Die Zwischenoption kann ja nicht schlimmer sein findest Du nicht?

    Zum Saufen Deines Ex-Partners: Ist es nicht egal ob er Billigfusel oder teure Dinge säuft? Denkt er, das Saufen ist weniger schlimm, wenn es etwas besonderes ist?

    Alkoholiker haben eine Grenze überschritten die nicht mehr rückgängig zu machen ist. Da hilft nur die komplette Abstinenz. Nicht seltener, nicht weniger, nicht „seriöser“. Geht alles nicht.

    Der Wunsch ein Leben lang komplett auf Alkohol zu verzichten ist die einzige Möglichkeit und das ist nicht gegeben also wird er immer weiter saufen und es ist egal welches Zeug.

    Ich würde schleunigst gehen. Vorher kannst Du Dich vom Gefühl her noch so sehr trennen. Solange ihr zusammenlebt steckst Du irgendwie fest. Das hast Du nicht verdient.

    Hallo Bobby,

    die Abnahme ist natürlich ein netter Nebeneffekt, würde aber darauf acht geben, dass es nicht der Hauptmotivationsgrund wird.

    Veranstaltung auf die ich inzwischen achte und heute z.B. in meiner Tageszeitung stehen:

    Flohmärkte, Treffen zum 5 km Lauf, plattdeutsches Theater, Silber- und Goldankauf und Blumenmarkt :saint:


    LG Cadda

    Guten Morgen Mini.

    Die Worte sind ja nicht um Dich zu verletzen gefallen, sondern eher, damit Du vielleicht auch die Zweifel im Hinterkopf behältst und nicht vor Freude die (eventuelle) Realität hart aufkommen lässt ohne dass Du dann vorbereitet bist und ihr das erneut ertragen müsst.

    Ich hatte aber schon Gespräche mit Familie und Freunden und wirklich alle unterstützen mich in meinem Plan B falls er irgendwann benötigt wird

    Das find ich aber wirklich klasse. Dass Du Dich geöffnet hast und diese Gespräche geführt hast.
    Damit hast Du für Euch etwas getan. Es geht ja nur darum, dass Du eben nicht mehr abhängig davon bist, ob Dein Mann es wirklich durchzieht oder nicht.

    Das eigene Glück und die eigene Zufriedenheit sollte eh niemals abhängig sein vom Partner.

    Liest sich leichter gesagt als getan, ich weiß…

    Ich wünsch Dir einen schönen Tag und finde es gut, dass Du auf die Nachfrage geantwortet und Dich gemeldet hast, Ich hab nämlich auch öfter an Dich gedacht.

    LG Cadda