Beiträge von Cadda

    Klasse ESMI,

    ich finde, das ist richtig toll gelaufen!

    Du musst Dich für Deine Gefühle nicht schämen und Du siehst ja, dass diese Transparenz etwas bewirkt hat. Auch bei Deinem Mann und zwar sehr positiv, wie ich finde!

    LG Cadda

    Ich war halt nur irritiert, dass ich beim Aufwachen tatsächlich ein Katergefühl habe.

    Als ich neulich auf einer Veranstaltung war, wo Einige gefeiert haben und ich selbst viel getanzt habe und wenig Schlaf hatte ging es mir so, als hätte ich getrunken. Ich hatte ebenfalls ein Katergefühl und fand das sehr unangenehm.

    Da dachte ich noch daran, dass gerade am Anfang solche Sachen nicht umsonst vermieden werden sollten.

    Wenn Du davon geträumt hast und dadurch sicherlich auch unruhig geschlafen hast, kann ich mir gut vorstellen, dass das ebenfalls ein Katergefühl gemacht hat.

    Die Psyche ist eben nicht zu unterschätzen.

    LG Cadda

    Raus an die frische Luft, Bewegung, andere Gedanken, viel Selter…

    Das fällt mir als Erstes ein.

    Kennst Du diesen Artikel hier schon?


    Das Forenteam
    27. August 2021 um 21:40

    ähm, du bist nicht zufällig meine Frau?

    Dann wären zumindest nun alle Dinge offen angesprochen ;)

    Also ich denke aber, dass es nicht so ganz vergleichbar ist, denn so wie ich ESMI verstanden habe, sind ihre Gefühle und Zweifel, ob die Beziehung noch zu retten, unabhängig davon, ob ihr Partner es nun schafft mit dem Trinken aufzuhören oder nicht.

    Oftmals ist in Beziehungen ja auch im Vorwege schon so viel kaputt gegangen, dass die Gefühle und somit die Beziehung so sehr darunter gelitten hat, dass es leider zu spät ist oder auch aus noch anderen Gründen nicht mehr zu retten.

    Manchmal ist es sogar so, dass Co-Abhängige diese "Aufgabe" zu retten benötigen und dann - wenn der Partner trocken wird - selbst eine Leere fühlen. Klingt merkwürdig, aber auch das gibt es.

    Was nicht heißen soll, dass das hier der Fall ist. Manchmal ist es einfach auch "nur" das, was alles im Vorwege passiert ist.

    LG Cadda

    Ich höre zu wenn er von seiner LZT erzählt, ich hinterfrage und ermutige und ab und zu sage ich, dass er in erster Linie ALLES für SICH-nicht für UNS machen muss....

    Aber genau so ist es ja auch.


    Alles Andere wird die Zeit dann zeigen. Gefühle verändern sich durch Umstände. Ich finde es verständlich aus Deiner Sicht gesehen.

    Meine Freundin trinkt keinen Alkohol, da ich auch nichts trinke. Wir haben das Thema Sucht auch nicht groß besprochen. Sie weiß, das ich süchtig bin. Da bedarf es keiner langen Erklärungen.

    Tut gut.

    Das finde ich klasse, dass sie auch nichts trinkt.

    LG Cadda

    Hallo nochmal,

    ich habe Dich für den offenen Bereich freigeschaltet und Dein Thema direkt dorthin verschoben. Hier geht es für Dich nun weiter :)

    Wie ist es denn konkret? Weiß Dein Partner, dass Du die Zweifel hast, ob es trotz eventueller Nüchternheit mit Euch weitergeht?

    LG Cadda

    Das kannst Du nun aber nicht mehr ändern und es hilft Dir nicht weiter, Dich in die Vergangenheit zu klammern und darin festzuhängen. Kopf hoch und motiviert nach vorne schauen ist da hilfreicher. Du kannst die Zeit nicht zurückdrehen, aber Du kannst die Zukunft mit gestalten und mal ganz davon abgesehen, dass es für Dich und Dein Befinden bestimmt hilfreicher ist, optimistisch an die Sache ranzugehen, wäre es für mich als Frau auch glaubwürdiger, wenn mein Partner voller Motivation in die Nüchternheit startet, anstatt sich hängen zu lassen und sich in der Vergangenheit zu suhlen.

    Worte über das, was passiert ist und was einem leid tut, die sind leicht gesagt.

    Taten sprechen lassen. Etwas verändern. Machen!

    LG Cadda

    Guten Morgen Nafino,

    ich habe den realen Namen Deiner Partnerin und auch Deinen entfernt. Hier kann jeder mitlesen und es ist - gerade bei zwei echten Namen - dann nicht schwer, Euch wiederzuerkennen.

    Du kannst natürlich zukünftig selbst entscheiden, ob Du Deinen echten Namen trotzdem hier verwenden möchtest, wir empfehlen es aber nicht.

    Den Namen Deiner Partnerin aber bitte nicht nennen.

    Nafino, es tut mir leid, dass es Dir so schlecht geht, weil Deine Frau Konsequenzen zieht. Doch letztendlich sollte das nicht maßgeblich für Deine angestrebte Abstinenz sein. So etwas sollte man in erster Linie für sich selbst angehen. Sollte es so sein, dass Deine Frau nach einiger Zeit merkt, dass Du es ernst meinst, dann ist es nochmal ein Bonus, falls sie es nochmal probieren sollte.

    Aber selbst wenn das nicht der Fall ist, kannst Du nur verlieren, wenn Du weitertrinkst. Aber das weißt Du sicher selbst.

    Wenn es Dir nicht besser geht, würde ich noch einmal zum Arzt gehen. Er hat zwar gesagt, erstmal ohne Medikamente, aber bei Deinen Beschwerden finde ich das nicht ungefährlich. Er weiß doch eh Bescheid, geh doch lieber noch einmal hin. ö

    LG Cadda

    Guten Morgen ESMI,

    Herzlich willkommen hier bei uns.

    Es ist gut, dass Du so entschlossen bist, etwas zu verändern. Du bist jetzt allein, kannst Dich auf Dicv allein konzentrieren und merkst, wie schön und befreiend das sein kann und das ist auch gut so.

    Es ist viel passiert. Ob er trocken bleibt, weißt Du nicht. Und selbst wenn, kann es sein, dass Du viel passiert ist. Auch das ist möglich und gibt es nicht selten.

    Wichtig ist, dass Du Deinen Weg findest, der Dich glücklich macht.

    Wenn Du Dich hier gern regelmäßig austauschen möchtest, kannst Du Dich für den offenen Bereich bewerben. Ich sende Dir mal den link.

    LG Cadda

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Hallo Nafino.

    Gut, dass Du beim Arzt warst. Hier im Forum in unsrer Selbsthilfegruppe kannst Du auch jederzeit schreiben, wenn was ist, meistens ist immer jemand da und man bekommt kurzfristig eine Antwort.

    Komm erstmal in Ruhe hier an und sortiere Dich :)

    LG Cadda

    uii das alte Thema . Wer ist "man" :mrgreen: Da sind schon manche daran verzweifelt.

    Ja!! Hier!! Ich!! :mrgreen:

    ich beschreibe mal ganz kurz meine Abstinenz: Ich träume vom Saufen und wache mit einem verkatzten Gefühl auf. Es braucht einen Moment, um zu realisieren, dass ich nüchtern bin. Das ist so ziemlich jeden zweiten, vielleicht dritten Morgen ähnlich, von Schlafstörungen mal abgesehen. Hatte ich in Abstinenzphasen auch schon früher, allerdings nicht so intensiv. Ich fühle mich dann natürlich gut, finde es aber schon etwas spooky. Kennt das jemand?

    Ja, das kenne ich auch! Und ich hatte das wirklich sehr oft und lange Zeit! Irgendwann wurde es weniger, hab Geduld. Mich fing das wirklich auch an, zu belasten. Aber es hörte wirklich auf.

    Du musst Dir da glaube ich keine großen Sorgen machen, das gehört wohl bei vielen am Anfang des Weges dazu, so wie

    man (;) ) es hier öfter liest.

    LG Cadda

    Guten Morgen Freisein,

    ich freue mich, dass Du hier her gefunden hast.

    Dass Du den Weg in die Entzugsklinik gewählt hast, finde ich sehr richtig und gut. Du hast eine gute Woche überstanden und bist auf dem richtigen Weg und zwar, indem Du Dir helfen lässt und Dich auch noch hier in unserer Selbsthilfegruppe angemeldet hast. Dir wird der Austausch, der ja nun schon gut in Gange ist :) sicherlich sehr gut tun.

    Bitte sei so lieb und klicke einmal kurz den Bewerbungslink an, kurz ausfüllen und absenden, damit Du für den offenen Bereich freigeschaltet werden kannst.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    LG Cadda

    Bist du auch von nackten Männern abhängig? :mrgreen:

    Gelegentlich :mrgreen:

    Ich versuche es mal anders. Ich sehe (unbewusst) den Alkohol in den Regalen, Fernseher, aber es löst in mir nichts aus. Nur wenn ich mir im Vorfeld ausmale, wie ich darauf reagiere, löst es was aus.


    Anderes sind Feste, Partys usw. das sind alle Sinne wach.

    Bei mir persönlich ist es so:

    Ich nehme den Alkohol auf Veranstaltungen genau so wahr, wie ich ihn auch im TV oder beim Einkaufen wahrnehme.

    Mache ich mir im Vorfeld Gedanken darüber, kann es sogar im TV was in mir auslösen.

    Es kommt auf meine Stimmung und mein Empfinden an.

    Unterschied für mich ist:

    Im TV, Einkaufsregal u.a. kann ich schneller umschalten bzw. vorbeigehen.

    Auf einem Fest gehört schon etwas mehr dazu, zu entscheiden:

    Das tut mir gerade nicht gut, das möchte ich nicht „aushalten müssen“, ich gehe jetzt.

    Deshalb finde ich es richtig, vorsichtshalber frisch abstinent lebenden Alkoholikern zu raten, darauf lieber zu verzichten.

    Darauf wollte ich heraus. Ich nehme jedoch diesen alltäglichen Alkohol drumherum gar nicht mehr wahr. Ob im Supermarkt, Fernsehen oder Zeitschriften

    Doch. Also ich nehme den wahr. Genau so wie ich im TV wahrnehme, dass ein nackter Mann über den Bildschirm läuft, dass da ein bestimmtes Essen auf dem Tisch steht oder welche Dekoration da steht.

    LG Cadda

    Liebe Feli,

    ich danke Dir für Deinen Bericht! Er zeigt, wohin die Sucht führen kann.

    Es tut mir sehr leid, auch für die Kinder.

    Dennoch möchte ich Dir ganz ehrlich sagen, dass ich es absolut nachvollziehen kann, dass Du auch Erleichterung verspürst.

    Ich finde nicht, dass Du ein schlechtes Gewissen haben solltest.

    LG Cadda