Beiträge von Cadda

    Hallo nochmal,

    ich habe Dich für den offenen Bereich freigeschaltet und Dein Thema direkt dorthin verschoben. Hier geht es für Dich nun weiter :)

    Wie ist es denn konkret? Weiß Dein Partner, dass Du die Zweifel hast, ob es trotz eventueller Nüchternheit mit Euch weitergeht?

    LG Cadda

    Das kannst Du nun aber nicht mehr ändern und es hilft Dir nicht weiter, Dich in die Vergangenheit zu klammern und darin festzuhängen. Kopf hoch und motiviert nach vorne schauen ist da hilfreicher. Du kannst die Zeit nicht zurückdrehen, aber Du kannst die Zukunft mit gestalten und mal ganz davon abgesehen, dass es für Dich und Dein Befinden bestimmt hilfreicher ist, optimistisch an die Sache ranzugehen, wäre es für mich als Frau auch glaubwürdiger, wenn mein Partner voller Motivation in die Nüchternheit startet, anstatt sich hängen zu lassen und sich in der Vergangenheit zu suhlen.

    Worte über das, was passiert ist und was einem leid tut, die sind leicht gesagt.

    Taten sprechen lassen. Etwas verändern. Machen!

    LG Cadda

    Guten Morgen Nafino,

    ich habe den realen Namen Deiner Partnerin und auch Deinen entfernt. Hier kann jeder mitlesen und es ist - gerade bei zwei echten Namen - dann nicht schwer, Euch wiederzuerkennen.

    Du kannst natürlich zukünftig selbst entscheiden, ob Du Deinen echten Namen trotzdem hier verwenden möchtest, wir empfehlen es aber nicht.

    Den Namen Deiner Partnerin aber bitte nicht nennen.

    Nafino, es tut mir leid, dass es Dir so schlecht geht, weil Deine Frau Konsequenzen zieht. Doch letztendlich sollte das nicht maßgeblich für Deine angestrebte Abstinenz sein. So etwas sollte man in erster Linie für sich selbst angehen. Sollte es so sein, dass Deine Frau nach einiger Zeit merkt, dass Du es ernst meinst, dann ist es nochmal ein Bonus, falls sie es nochmal probieren sollte.

    Aber selbst wenn das nicht der Fall ist, kannst Du nur verlieren, wenn Du weitertrinkst. Aber das weißt Du sicher selbst.

    Wenn es Dir nicht besser geht, würde ich noch einmal zum Arzt gehen. Er hat zwar gesagt, erstmal ohne Medikamente, aber bei Deinen Beschwerden finde ich das nicht ungefährlich. Er weiß doch eh Bescheid, geh doch lieber noch einmal hin. ö

    LG Cadda

    Guten Morgen ESMI,

    Herzlich willkommen hier bei uns.

    Es ist gut, dass Du so entschlossen bist, etwas zu verändern. Du bist jetzt allein, kannst Dich auf Dicv allein konzentrieren und merkst, wie schön und befreiend das sein kann und das ist auch gut so.

    Es ist viel passiert. Ob er trocken bleibt, weißt Du nicht. Und selbst wenn, kann es sein, dass Du viel passiert ist. Auch das ist möglich und gibt es nicht selten.

    Wichtig ist, dass Du Deinen Weg findest, der Dich glücklich macht.

    Wenn Du Dich hier gern regelmäßig austauschen möchtest, kannst Du Dich für den offenen Bereich bewerben. Ich sende Dir mal den link.

    LG Cadda

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Hallo Nafino.

    Gut, dass Du beim Arzt warst. Hier im Forum in unsrer Selbsthilfegruppe kannst Du auch jederzeit schreiben, wenn was ist, meistens ist immer jemand da und man bekommt kurzfristig eine Antwort.

    Komm erstmal in Ruhe hier an und sortiere Dich :)

    LG Cadda

    uii das alte Thema . Wer ist "man" :mrgreen: Da sind schon manche daran verzweifelt.

    Ja!! Hier!! Ich!! :mrgreen:

    ich beschreibe mal ganz kurz meine Abstinenz: Ich träume vom Saufen und wache mit einem verkatzten Gefühl auf. Es braucht einen Moment, um zu realisieren, dass ich nüchtern bin. Das ist so ziemlich jeden zweiten, vielleicht dritten Morgen ähnlich, von Schlafstörungen mal abgesehen. Hatte ich in Abstinenzphasen auch schon früher, allerdings nicht so intensiv. Ich fühle mich dann natürlich gut, finde es aber schon etwas spooky. Kennt das jemand?

    Ja, das kenne ich auch! Und ich hatte das wirklich sehr oft und lange Zeit! Irgendwann wurde es weniger, hab Geduld. Mich fing das wirklich auch an, zu belasten. Aber es hörte wirklich auf.

    Du musst Dir da glaube ich keine großen Sorgen machen, das gehört wohl bei vielen am Anfang des Weges dazu, so wie

    man (;) ) es hier öfter liest.

    LG Cadda

    Guten Morgen Freisein,

    ich freue mich, dass Du hier her gefunden hast.

    Dass Du den Weg in die Entzugsklinik gewählt hast, finde ich sehr richtig und gut. Du hast eine gute Woche überstanden und bist auf dem richtigen Weg und zwar, indem Du Dir helfen lässt und Dich auch noch hier in unserer Selbsthilfegruppe angemeldet hast. Dir wird der Austausch, der ja nun schon gut in Gange ist :) sicherlich sehr gut tun.

    Bitte sei so lieb und klicke einmal kurz den Bewerbungslink an, kurz ausfüllen und absenden, damit Du für den offenen Bereich freigeschaltet werden kannst.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    LG Cadda

    Bist du auch von nackten Männern abhängig? :mrgreen:

    Gelegentlich :mrgreen:

    Ich versuche es mal anders. Ich sehe (unbewusst) den Alkohol in den Regalen, Fernseher, aber es löst in mir nichts aus. Nur wenn ich mir im Vorfeld ausmale, wie ich darauf reagiere, löst es was aus.


    Anderes sind Feste, Partys usw. das sind alle Sinne wach.

    Bei mir persönlich ist es so:

    Ich nehme den Alkohol auf Veranstaltungen genau so wahr, wie ich ihn auch im TV oder beim Einkaufen wahrnehme.

    Mache ich mir im Vorfeld Gedanken darüber, kann es sogar im TV was in mir auslösen.

    Es kommt auf meine Stimmung und mein Empfinden an.

    Unterschied für mich ist:

    Im TV, Einkaufsregal u.a. kann ich schneller umschalten bzw. vorbeigehen.

    Auf einem Fest gehört schon etwas mehr dazu, zu entscheiden:

    Das tut mir gerade nicht gut, das möchte ich nicht „aushalten müssen“, ich gehe jetzt.

    Deshalb finde ich es richtig, vorsichtshalber frisch abstinent lebenden Alkoholikern zu raten, darauf lieber zu verzichten.

    Darauf wollte ich heraus. Ich nehme jedoch diesen alltäglichen Alkohol drumherum gar nicht mehr wahr. Ob im Supermarkt, Fernsehen oder Zeitschriften

    Doch. Also ich nehme den wahr. Genau so wie ich im TV wahrnehme, dass ein nackter Mann über den Bildschirm läuft, dass da ein bestimmtes Essen auf dem Tisch steht oder welche Dekoration da steht.

    LG Cadda

    Liebe Feli,

    ich danke Dir für Deinen Bericht! Er zeigt, wohin die Sucht führen kann.

    Es tut mir sehr leid, auch für die Kinder.

    Dennoch möchte ich Dir ganz ehrlich sagen, dass ich es absolut nachvollziehen kann, dass Du auch Erleichterung verspürst.

    Ich finde nicht, dass Du ein schlechtes Gewissen haben solltest.

    LG Cadda

    Festival nüchtern überstanden. Bin ich darauf stolz? Nö, weil es dermaßen bescheuert war, überhaupt da hinzufahren. Ich habe mich gelangweilt und war nur darauf fixiert, nix zu trinken.

    Find ich mega, dass Du das so zugibst ohne es schön zu reden.

    Insofern ein Memo an mich: Solange man nicht auch nur ansatzweise das Gefühl hat, einigermaßen stabil zu sein, sollte man ALLES lassen, was auch nur im Ansatz mit Konsum zu tun hat.

    Gute Entscheidung.

    Was dann später ist, wenn Du Dich stabiler fühlst, wird sich zeigen.

    Oft haben sich die Interessen dann eh verlagert.

    Da wir keinen kalten Entzug begleiten möchten, melde Dich bitte erst, wenn die Entgiftung durch ist. Man geht so von 7-10 Tagen aus.

    Im Vorstellungsbereich wird schon manchmal kurz berichtet, z.B. wie ein Arzttermin gelaufen ist, die Freischaltung für den Austausch erfolgt aber auch in den Fällen erst nach der Entgiftung, denn es spielt keine Rolle, ob 2 oder 4 Flaschen Wein. Der Austausch findet zwischen den Usern statt, die gar nichts mehr trinken und entgiftet sind.

    Das ist nicht nur bei Dir so, sondern grundsätzlich. Bitte hab Verständnis.

    Hallo Mercedes,

    Ich habe Dich für den offenen Bereich freigeschaltet und Dein Thema direkt dorthin verschoben.

    Da es Dir in erster Linie um die Abgrenzung als EKA (erwachsenes Kind Alkoholiker) zu gehen scheint, habe ich das Thema in den EKA Bereich geschoben.

    Solltest Du Dich mit der Zeit eher im Alkoholikerbereich sehen, sag gern Bescheid, das können wir dann ändern.

    Ich wünsche Dir einen guten Austausch.

    LG Cadda

    Hallo Mercedes.

    Dass Du so lange trocken bist ist großartig und ich finde es auch wichtig, Abstand zu nehmen, wenn einem etwas nicht gut tut. Dass Deine Eltern dazugehören könnten, gerade wenn Deine Mutter selbst trinkt, ist natürlich nicht einfach für Dich. Das kann ich verstehen.

    Möchtest Du Dich regelmäßig in unserer Selbsthilfegruppe austauschen? Falls ja, Fülle bitte denk link kurz aus, damit wir Dich ggf. für den offenen Bereich freischalten können.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    LG Cadda

    Es ändert vielleicht nichts an den früheren Entscheidungen, aber vielleicht an den zukünftigen Entscheidungen, berechtigte Kritik zu lesen.

    Es ist schwer, das auszuhalten und nicht jeder Schuh passt einem. Nimm für Dich mit, was Du brauchst.

    Es meint glaube ich auch keiner böse, im Gegenteil. Viele, die hier geschrieben haben, die haben ihre eigenen Erfahrungen dazu.

    Als Alkoholiker, als Co-Abhängige und auch als EKA (erwachsenes Kind Alkoholiker). Da kommen Erinnerungen hoch.

    Es schreiben und lesen aber auch viele mit, die noch mitten in der Situation wie Du stecken.

    Alles braucht Zeit. Du bist hier und setzt Dich mit Deinem Thema auseinander. Das ist gut!

    Was Du beschreibst, hört sich nach einem langen Leidensweg an. Aber Pauschalurteile wie "Du wirst wieder glücklich" empfinde ich momentan nicht als hilfreich. Das hat auch viel mit meinem Bindungsverhalten zu tun. Und wie gesagt, daran arbeite ich.

    Das ist gut, dass Du daran arbeitest. Deshalb hast Du Dich ja auch hier angemeldet, was ein richtiger Schritt ist!

    Ich habe auch öfter gehört „Liebeskummer vergeht, Du wirst wieder glücklich“. Ich konnte das damals schwer ertragen solche pauschalen Sätze zu hören, weil ich es mir nicht vorstellen konnte.

    „Bei mir ist es anders“ dachte ich.

    Heute sage ich die Sätze selbst, weil sie einfach stimmen!

    So lang war der Leidensweg NACH dem Entschluss der Trennung nicht.

    Der Leidensweg VOR der Trennung war viel, viel länger.

    LG Cadda

    Hallo Sun,

    Du hast neulich von 3 Tagen geschrieben, die Dir nicht gelungen sind, aber zumindest bist Du nicht völlig abgestürzt schreibst Du. Darum geht es hier leider nur nicht, wie sehr getrunken wurde. Wichtig ist hier, dass Du nüchtern bist und zwar komplett und durchgehend.

    Nun bist Du erneut bei Tag 3. Du befindest Dich also im kalten Entzug. Den Artikel über die Risiken habe ich Dir weiter oben ja bereits geschrieben.

    Ob Du zum Arzt gehst oder nicht, ist natürlich Deine Sache, aber Fakt ist, dass das hier, wie Hartmut auch bereits erklärt hat, der Vorstellungsbereich ist.

    Eine Freischaltung und der eigentliche Austausch im offenen Bereich findet erst nach der Entgiftung statt.

    Bitte melde Dich, wenn das der Fall ist.

    Am besten gehst Du zu Deinem Hausarzt und lässt Dich begleiten. Dann hast Du wenigstens Nägel mit Köpfen gemacht, denn es ist übrigens auch für die Psyche ein wichtiger Schritt.

    LG Cadda