Alex, wir sind aber mal so richtig zeitgleich unterwegs ![]()
Beiträge von Cadda
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Hallo Fabi,
freut mich, dass Du hier zu uns gefunden hast!!
Einige Jahre schon abstinent, das hört sich doch schon richtig gut an.
Wenn Du Dich hier gern regelmäßig austauschen möchtest, könntest Du Dich bitte einmal für den offenen Bereich bewerben, damit Du freigeschaltet werden kannst.
Hier wäre der link:
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
LG Cadda
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Hallo Natze,
ein kalter Entzug ist gefährlich, hast Du schon den Artikel gesehen?
Es wäre schon gut, wenn Du Dich einem
Arzt anvertraust.
ArtikelKalter Entzug
Unter einem kalten Entzug versteht man das plötzliche Absetzen von Alkohol (oder anderer Drogen) ohne medizinische Begleitung.
Regelmäßiger Alkoholkonsum führt dazu, dass sich der Körper psychisch, physisch und hormonell auf den Suchtstoff einstellt. Einmal daran gewöhnt, kann er mit Entzugserscheinungen reagieren, wenn die Zufuhr von Alkohol ausbleibt. Diese Entzugserscheinungen können recht heftig sein und sogar tödlich verlaufen.
Typische Entzugserscheinungen bei Alkoholentzug sind Schwitzen,…Das Forenteam14. Mai 2021 um 22:29 LG Cadda
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Na, Trennung muss doch nicht immer sein, ein Bekannter meiner Schwester hat schwerst gesoffen, durch ein Erlebnis wurde er wachgerüttelt und er hat dann seinen Weg gefunden mit Unterstützung seiner Ehefrau, die kurz davor war zu gehen
Glück gehabt würde ich mal sagen. Es hätte auch genau so gut sein können, dass der Alkoholiker seinen Tiefpunkt niemals erreicht. Dann wäre das Warten der Ehefrau vergebens gewesen.
Nur weil es einzelne Fälle gibt, wo es gut gegangen ist, würde ich nicht dazu raten, das als Beispiel zu nehmen. Leider gibt es nämlich etliche Fälle, wo der Alkoholiker nicht trocken wird und die Partnerin vergeudet dann mit dem Warten auf den oft nicht eintreffenden Tiefpunkt ihre kostbare Lebenszeit und zwar unglücklich.
LG Cadda
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Mein Mann hatte letzte Woche den Termin bei einem Psychiater in einer Klinik. Der meinte, dass er eine Depression hat und deshalb trinkt und kein Alkoholproblem. Er hat Antidepressiva bekommen. Kein Mensch hat davon gesprochen, dass er die Gründe seiner Depression aufarbeiten muss.
Ich weiss auch nicht...... was soll man da noch sagen
?Hallo Maria,
es tut mir leid, das zu sagen, aber entweder war Dein Mann nicht ehrlich zum Therapeuten oder nicht ehrlich zu Dir.
Anders herum wird ein Schuh draus: Erst wird das Alkoholproblem in Angriff genommen und dann (sofern noch nötig) die Depression.
LG Cadda
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Hallo Bobbele,
so wie Du die Situation beschreibst, ist die Frage eigentlich unrelevant, ob täglicher Bierkonsum gefährlich ist. Du hast den Eindruck, dass Du Dich um alles kümmerst, während er trinkt. Vertraue Deiner Wahrnehmung.
Wenn Du Dich gern hier mit Betroffenen austauschen möchtest, bewirb Dich bitte kurz, damit wir Dich freischalten können.
LG Cadda
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Für viele Co.Abhängige ist es „einfacher“, alles auf den Alkohol zu schieben. Die Erkenntnis, dass der Mensch, der sich mies benimmt, eventuell auch ohne Alkohol exakt genau so einen Charakter hat, der durch den Alkohol nur intensiviert wird, kann ziemlich bitter sein.
Genau wie bei der Alkoholkrankheit gehört eben auch bei der Co.Abhängigkeit auch das schön reden dazu.
Allerdings habe ich das bei Achelias eher so aufgefasst, als ob sie da aus ihren Erfahrungen heraus berichtet und bei einigen Alkoholikern ist es ja auch so, wie manchmal beschrieben.
LG Cadda
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Hallo nochmal,
ich hoffe natürlich auch, dass es reicht, wenn Du ne Ansage machst und ihn seine 7 Sachen zusammenpacken lässt. Ich sehe da vielleicht auch immer direkt zu viele negativen Dinge, die passieren könnten (Weigerung auszuziehen), weil ich ewig in einem Anwaltsbüro gearbeitet habe und es zig Fälle gab, wo in einer Partnerschaft sich halt jemand geweigert hat, auszuziehen, ganz nach dem Motto "ich bin hier schließlich auch wohnhaft und find halt gerade nichts, wo ich bleiben kann".
Aber das muss bei Dir ja nicht so sein und ich hoffe und wünsche Dir, dass Du das friedlich geregelt bekommst.
LG Cadda
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Hallo Pusteblume,
Ja tatsächlich das ist er zum 1.8 hin,da er seine Wohnung gekündigt bekommen hat und ich tatsächlich dachte es hilft ihm
Ja, natürlich hilft das ihm. Aber Dir und vor allem Deiner Tochter absolut nicht.
Ich bin ganz ehrlich, ich kann das überhaupt gar nicht nachvollziehen, dass Du ihn bei Dir hast einziehen lassen, obwohl Du hier vorher im Forum schon Hilfe gesucht hast.
Hier bekommt man ständig mit, dass Co-Abhängige auch nach der Anmeldung hier im Forum es nicht schaffen, sich abzugrenzen. Aber dass sie ihren trinkenden Partner noch dichter an sich heran lassen, indem sie ihn sogar bei sich einziehen lassen, das hab ich ehrlich gesagt auch noch nicht gelesen.
Ich würde das schleunigst rückgängig machen. Als ihr noch getrennte Wohnungen hattet, war wenigstens Deine Tochter noch mehr verschont. Aber die ist mit dem Einzug nun genau so mittendrin, wie Du.
Ich glaube kaum, dass Du ihn so schnell los wirst. Ohne rechtliche Unterstützung wirst Du ihn wohl kaum wieder loswerden. Ich würde nun wirklich absolut keine Sekunde länger warten, denn es geht hier nicht nur um Dich, sondern wie gesagt vor allen Dingen um Deine Tochter.
Ich würde mich als erstes einmal von einem Anwalt beraten lassen, wie Du am besten vorgehst, wenn er nicht ausziehen sollte, obwohl Du das möchtest.
LG Cadda
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Erstens findet man hier im Forum "konzentriert" trockene Alkoholiker. Bei mir hat das anfangs den Eindruck erweckt, dass jeder Alkoholiker irgendwann sein Aha-Erlebnis hat und dadurch die Einsicht gewinnt, dass ein Entzug und eine Therapie nötig sind. Draußen in der Realität kommen aber viel weniger zu diesem Ergebnis und bleiben Zeit ihres Lebens dem Alkohol treu.
Genau so ist es!!
Ich habe oft den Eindruck, dass es da Einigen so geht, wie Dir.
Ich hoffe, dass die meisten User dann auch darüber stolpern, dass es hier nur so viele trockene Alkoholiker gibt, weil wir in genau so einem Forum sind,
Darauf wollte ich an anderer Stelle heute auch schon hinaus. Es gibt etliche Alkoholiker die ihren Tiefpunkt niemals erreichen, deshalb lohnt sich das Warten darauf auch nicht.
LG Cadda
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Guten Morgen Pamela,
erstmal vorweg: Ich finde es super, wie sehr Du inzwischen umdenkst und was Du alles aus dem Geschriebenen hier im Forum für Dich mitgenommen hast.
Ein Satz von Dir ist mir aber vorhin hängen geblieben und ich hole den mal zu Dir rüber, weil ich diesen Gedanken wichtig finde:
Hier muss erst ein großes Unglück geschehen bevor er wach wird 🙏🏼🙏🏼🙏🏼☹️
Ich kann Dir nur den Rat geben, da völlig umzudenken. Dieser Satz zeigt eigentlich, dass Du der Meinung bist, dass WENN ein großes Unglück passiert, er dann wach wird. Das ist aber oft überhaupt gar nicht der Fall. Es gibt Alkoholiker, die saufen bis an ihr Lebensende, obwohl schon sehr, sehr, sehr große Unglücke durch das Saufen geschehen sind. Es gibt Alkoholiker, die sich krank saufen, trotzdem weiter machen und irgendwann wegen einer Sache, die durch den Alkohol ausgelöst wurde, einfach sterben. Ich kenne Menschen in meinem Umkreis, denen es plötzlich schlecht ging, die im Krankenhaus waren und wo "plötzlich" die Bauchspeicheldrüse im Eimer war oder irgendwelche anderen Organe, nach außen hin wurde es nicht mal unbedingt auf das Saufen geschoben, also das Sterben. Aber ich weiß genau, das diese beiden Beispiele sich tot gesoffen haben. Denn sie haben Jahre lang mit mir mit gesoffen und zwar noch mehr als ich (und da gehört schon was zu). Dem einen von Beiden war klar, dass er irgendwann entweder tot umfällt oder er krank wird, weil er zu viel säuft. Er hat trotzdem weitergemacht und ist tatsächlich mit nur Mitte 50 verstorben (weil seine Organe "plötzlich" so im Eimer waren) und der Andere ist eines Tages nicht zum Frühschoppen erschienen, wir haben uns Sorgen gemacht (am Tag vorher haben wir schließlich noch zusammen gesessen und gefeiert), tja und da lag er tot in seiner Wohnung. Er war umgekippt, als er gerade dabei war, sich fertig zu machen für das Frühschoppen.
An diesen beiden Beispielen sieht man, dass gar nicht ein so bedeutendes großes Unglück vorangegangen sein muss, bevor man sich einfach mal so eben totgesoffen hat.
Ein anderes Beispiel ist mein letzter Ex-Partner, wo ich auch lange Zeit co-abhängig war. Ich hörte vor 5 Jahren auf zu trinken und wartete quasi auf das große Unglück, damit er endlich auch trocken wird. Aber weißt Du, wie viele Unglücke schon passiert sind? Er ist selbständig und sein Geschäft lief bombastisch. Da er aber nicht mehr täglich hin kann (weil besoffen) läuft es nicht mehr gut. Somit sieht es auch schlecht aus für sein großes Traumhaus, was er sich selbst gebaut hat. Seine Söhne, die nach seiner Scheidung damals bei ihm bleiben wollten, sind inzwischen ALLE ausgezogen, weil sie es mit ihm nicht mehr ausgehalten haben. Er hatte einen Herzinfarkt und die Ärzte haben ihm klar und deutlich gesagt, nachdem sie ihm durchgescheckt haben, dass er definitiv bald sterben wird, wenn er nicht sofort etwas an seinem Lebensstil ändert. Weißt Du, wie lange es angehalten hat, als er meinte, er wäre nun absolut an seinem Tiefpunkt angekommen? Exakt 2 Tage....
Lange Rede kurzer Sinn: Bitte warte nicht innerlich darauf, dass es ein Unglück geben könnte und er dann endlich aufhört. Manche hören trotzdem nicht auf, egal wie groß das Unglück ist.
LG Cadda
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Genau so habe ich es gehandhabt, solange ich noch an meinem Ex hing. Ich hab allen Leuten gesagt, dass ich nichts mehr über ihn wissen will. Das kann ich auch nur empfehlen!
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Hallo Loa,
herzlich Willkommen hier bei uns! Ich hab Dich für den offenen Bereich freigeschaltet und Dein Thema direkt in den richtigen Bereich verschoben.
Super, dass Du beim Arzt warst und auch zur Suchtberatung möchtest.
Ich wünsch Dir einen guten Austausch

LG Cadda
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Hallo Pamela,
ich habe bei Nila im Thread Eure Unterhaltung verfolgt und da ist mir aufgefallen, dass Du alles, was Dein Partner sich leistet, auf die Alkoholkrankheit schiebst.
Ich finde ehrlich gesagt, dass Du es Dir damit zu einfach machst.
Es gibt etliche (wirklich sehr, sehr viele Alkoholiker und das sind keine Ausnahmen!!) die auch im Suff NICHT beleidigend werden oder solche absolut unterirdischen Gedankenansätze haben wie von Dir beschrieben (dass er aufhört zu trinken, wenn es häufig Sex gibt)
Wenn Du denkst, dass Dein Partner so ätzende Verhaltensweisen wie Beleidigungen und Erpressungen an den Tag legt, weil „der arme Mann ja so krank ist“, dann solltest Du wirklich schleunigst umdenken.
Dass Alkohol manche schlechten Verhaltensweisen fördert und da oft mal Dinge bei raus kommen, die nüchtern nicht passieren würden, das mag ja sein.
Aber glaub mir, wer sich besoffen so abartig benimmt, dass er seine Partnerin derart erpresst und beleidigt, der ist auch nüchtern nicht mit einem tollen Charakter gesegnet.
Dann ging es noch um die Frage, ob Du den Weg bis zum absoluten Abgrund mit ihm gehen möchtest, bis die Einsicht kommt. Die Frage erübrigt sich eigentlich, denn es gibt sehr viele Alkoholiker, die ihren Tiefpunkt niemals erreichen.
Dein letzter Beitrag hier gefällt mir jedoch gut! Er zeigt, dass Du anfängst, Dich abzugrenzen. Vielleicht gelingt Dir das noch besser, wenn Du Dir klar machst, dass Du die negativen Dinge nicht auf die Krankheit schieben solltest. Weil: Siehe oben

Außerdem ist eines nicht zu vergessen:
Er kann sich jederzeit gegen diese Krankheit entscheiden und sich Hilfe holen. Macht er aber nicht, im Gegenteil. Daher liegt der Ball bei ihm. Nirgendwo anders.
LG Cadda
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Guten Morgen,
Mach etwas Schönes für Dich, um
ein positives Lebensgefühl zu bekommen. Ein Spaziergang, ein Eis essen und Leute beobachten, ne Runde Fahrrad fahren.
Ich weiß, es ist schwer sich aufzuraffen, aber es hilft!!!!
LG Cadda
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Hallo Peter,
es las sich für mich irgendwie sehr wirr und da Du auch auf die Frage von Elly nicht geantwortet hast, wurde dieser Eindruck verstärkt.
Zwei Wochen ist schon mal ein Anfang. Verharmlosen ist ein typisches Merkmal der Alkoholkrankheit.
LG Cadda
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Guten Morgen Peter,
ich schreibe es mal direkt: Du eierst hier ganz fürchterlich um den heißen Brei herum.
Deshalb wiederhole ich die Frage von Elly noch einmal und stelle noch eine eigene Frage, da Deine Ausführungen schwer zu durchschauen sind:
Wann hast Du zuletzt getrunken?
Und was hast Du konkret vor? Lebenslange Abstinenz oder weiter saufen?
LG Cadda
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Hallo Anneliese,
es ist nach wie vor richtig, dass Du aus der Situation raus bist und Dich nicht mehr damit belasten musst. Glaub mir, Du hast den wichtigsten Schritt geschafft und wirst auch wieder glücklich und zuversichtlicher werden. Gib Dir etwas Zeit!!
LG Cadda
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Guten Morgen Seepferdchen,
Alkoholiker können gar keine Liebe mehr geben. Ich bezweifle sogar, dass sie jemals für irgend jemandem so etwas wie Liebe oder Zuneigung empfunden haben außer für sich selbst
War bei mir auch überhaupt nicht so. Bei meinem saufenden Ex-Partner übrigens auch nicht.
Von daher würde ich mal darüber nachdenken, ob Dein Partner Dir gegenüber völlig unabhängig von der Alkoholkrankheit so eingestellt ist? Das wäre ja auch eine Möglichkeit.
Du hast zwar Recht, dass viele User hier mit ergrauten Seelen aufschlagen. Jedoch mit der Hoffnung, das zu ändern. Es läuft dann allerdings darauf hinaus, dass die Hoffnung sich nicht auf den Alkoholiker beziehen sollte, sondern dass die Hoffnung sich auf einen selbst beziehen sollte.
Ich denke, Deine Hoffnung, die Du in Deinen Mann setzt hätte schon längst sterben müssen. Stattdessen solltest Du Deine Hoffnung daran setzen, dass Du Dich SELBST endlich befreien kannst.
Wenn Dein Mann sich Dir gegenüber so benimmt, als ob er gar keine Liebe mehr geben kann, dann ist nun wirklich jeglicher Zug abgefahren. Denn wie gesagt: Mein Ex säuft wie ein Loch, aber das Gefühl hatte ich bei ihm nie. Und ich selbst hab mich auch nie so benommen.
LG Cadda