Guten Morgen Hanseat.
„Die goldene Mitte finden“ ist aufgrund haarsträubender Argumentationen nicht immer einfach, sollte aber meiner Meinung nach das Ziel sein.
Ich finde, das gelingt meistens ![]()
LG Cadda
Guten Morgen Hanseat.
„Die goldene Mitte finden“ ist aufgrund haarsträubender Argumentationen nicht immer einfach, sollte aber meiner Meinung nach das Ziel sein.
Ich finde, das gelingt meistens ![]()
LG Cadda
Dem ganzen Geschriebenen ist nichts hinzuzufügen ![]()
Ich würde Euch bitten, hier nun auch einen Punkt zu setzen und das Thema an dieser Stelle ruhen zu lassen.
Es ist alles gesagt.
Anita: Melde Dich gern, wenn Du den nächsten Schritt gegangen bist.
Bis dahin alles Gute für Dich.
LG Cadda
Guten Morgen,
schön, dass Du da bist! ![]()
Ich habe Dich für den offenen Bereich freigeschaltet und Dein Thema direkt in den richtigen Bereich verschoben und mal Deinen User-Namen vor den Betreff geschrieben, um Dich besser wiederfinden zu können.
LG Cadda
Und weil Du ein einziges Mal an eine falsche Person geraten bist, rufst Du Dir jetzt nie wieder einen Rettungswagen? Auch nicht, wenn Du nen Herzinfarkt erleidest, weil „kam ja damals auch keiner…“?
Ich begreife das nicht. Wenn ich merke, dass ich dringend Hilfe benötige, dann warte ich nicht darauf, dass es mal irgendwann beim Hausarzt zeitlich passt.
Es sei denn, es passt MIR zeitlich auch gerade eh nicht so gut.
Aber wir haben nun alle genug auf Dich eingewirkt. Den Schritt nach vorne gehen musst Du selbst. Das kann Dir niemand abnehmen.
LG Cadda
Wenn Du 112 anrufst und sagst, dass Du das Gefühl hast, gleich ohnmächtig zu werden, Du brauchst sofort Hilfe, dann wird Dich niemand abweisen, das wäre unterlassene Hilfeleistung.
Hallo Angik.
Warum möchtest Du noch eine Einschätzung? Du hast doch selbst schon gut eingeschätzt, dass Du Angst um Dich hast (zu Recht!!!)
Ruf den Notdienst und komm ins handeln. Das ist der Weg.
LG Cadda
Und ist es nicht lebensgefährlich, ein Straußen-Ei zu klauen?
Ich frage mich, ob es nicht lebensgefährlich ist, so ein Straußen-Ei auf die Welt zu bringen (Smiley „Affe mit Händen vor dem Gesicht“)
Wenn ihr weiter über Spinnen schreibt, bekomme ich vor Ekel Herpesbläschen.
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Hallo Wegsuchende,
die Dinge sind hier natürlich anders, bei mir waren es kleine Kinder, bei Dir erwachsene "Kinder". Ich wollte damit aber einfach zum Ausdruck bringen, dass es immer Gründe gibt, etwas nicht machen zu können.
Bei mir hätten es diese hier sein können: "Wir sind verheiratet, wir haben gerade ein gemeinsames Haus gebaut, ich werde in dem Kreditvertrag weiterhin hängen bleiben. Meine Kinder sind beide noch klein, sie haben ihren Vater unglaublich lieb und brauchen ihn doch gerade in den ersten Jahren so sehr. Ich habe gerade mein Traumhaus auf mein Traumgrundstück gebaut, die Kinder haben ihre liebevoll eingerichteten Zimmer. Ich habe momentan nur ein Einkommen auf 400 Euro Basis, ich kann nicht mehr arbeiten, da beide Kinder noch klein sind und noch nicht einmal in der Schule sind. Ich bin finanziell komplett abhängig. Ich kann mich nicht trennen, wohin denn mit den beiden Kleinen?!"
Das zählte aber nicht. Denn wenn man gehen WILL, dann funktioniert das auch. Egal wie.
Ich war mal in einer langjährigen Beziehung, da hatte mein Partner eine erwachsene Tochter, die arbeitslos war (sie hatte allerdings auch keine Lust). Ihr Vater (mein damaliger Partner) war weder gewalttätig, noch alkoholabhängig oder sonst etwas. Aber sie wollte dennoch nicht mit ihm zusammenleben und er auch nicht mehr mit ihr.
Ich bin nicht mehr mit diesem Mann zusammen, aber ich weiß dass sie inzwischen eine Wohnung vom Amt finanziert bekommt, weil es nicht zumutbar für Beide ist, dass sie zusammenleben müssen, wenn sie das nicht wollen.
Es sollte also auch da Mittel und Wege geben.
Wie gesagt: Ist in der Familie ein Angehöriger alkoholabhängig, worunter gelitten wird, dann gibt es mit Sicherheit erst Recht Mittel und Wege.
Ob Dein Sohn nun vorher depressiv war oder nicht, spielt ja letztendlich auch keine Rolle. Fakt ist, dass er psychisch krank ist und da ist es nicht gerade hilfreich, mit einem Alkoholiker unter einem Dach leben zu müssen.
Ich sage nicht, dass es einfach ist. Ich kann auch verstehen, dass Du erstmal die Dinge siehst, die es für Dich quasi "unmöglich" machen, Deinen Weg mit den Kindern ohne Deinen Partner zu gehen. Aber Du solltest zumindest auf dem Schirm haben, dass es eben nicht unmöglich ist.
Vielleicht könntest Du Dich - ohne nun konkret einen Entschluss fassen zu müssen - einfach mal an sämtliche Beratungsstellen wenden und Dich informieren, wie Dir hier auch schon vorgeschlagen wurde. Wenn man Hintergrundwissen hat, dann fühlt man sich auch nicht mehr ganz so ausgeliefert und kann sich vielleicht doch mit dem Gedanken anfreunden, in absehbarerer Zeit konkreter daran zu arbeiten, sich aus der Familienkrankheit Alkoholismus zu befreien.
LG Cadda
Ich kann mich nicht trennen weil die drei die noch zuhause Wohnen, noch kein eigenes Einkommen haben. Einer ist Teilauthist, der zweite Depressiv und die der dritte Ausbildungssuchend
Du kannst Dich trotzdem trennen.
Die Tatsachen gestalten das Ganze schwieriger, aber sie verhindern keine Trennung.
Wenn es danach geht, gibt es immer Dinge, die es vermeintlich unmöglich machen, sich zu trennen.
Meine Kinder waren beide noch so klein, dass ich nicht arbeiten konnte zu der Zeit, bzw nur stundenweise. Ich bin von einem wunderschönen selbst gebauten Haus mit Garten, in eine kleine Bude gezogen, bei der ich anfangs sogar auf finanzielle Hilfe vom Amt angewiesen war, was ich heute noch unangenehm finde.
Niemand ist gezwungen in einer Alkkoholikerbeziehung zu bleiben. Die Begründung, dass eines Deiner Kinder bereits depressiv ist, könnte sich sogar dahingehend auswirken, dass Dir erst Recht Hilfen zustehen, weil es nämlich nicht zumutbar ist.
Also nimm es mir bitte nicht übel, aber das sind keine Gründe, die ein Bleiben erzwingen.
Im Gegenteil.
LG Cadda
Ich versuch‘s später nochmal…. ![]()
Hallo Claudia,
Ich habe Deine Anleitung befolgt, exakt so, wie Du es beschrieben hast und was soll ich sagen??
Ich sitze immer noch faul auf meinem Sofa ![]()
Hallo Nachtschicht,
da stimme ich (als trockene Alkoholikerin) Dir uneingeschränkt zu!
LG Cadda
Ging mir genauso. Ich habe damals über die Suchtberatung Termine gemacht für mich allein. Das ging rasend schnell und wurde von der Rentenversicherung übernommen. Diese ambulante Geschichte bei der Suchtberatung beinhaltete aber Gruppengespräche, ob ich wollte oder nicht. Also hab ich es gemacht, um die Einzelgespräche zu bekommen.
Am Ende hat mir das wirklich gut gefallen. Ich bin gern hingegangen. So viele verschiedene Leute, es kann einfach jeden treffen. Und es war auch gar nicht unlocker oder blöd. Es hat teilweise richtig Spaß gemacht. Ich fand es gut.
Aber das muss man natürlich für sich selbst bringen. Ein Muss ist es sicher nicht, hier findet ja auch Austausch statt. Schaden kann es aber meiner Meinung nach auch nicht. Wenns einem nicht gefällt, kann man es ja auch immer noch lassen oder woanders versuchen.
lG Cadda
Also mit co-abhängig meine ich eher, dass sie seinen Alkoholkonsum schön redet und verharmlost, weil sie so sehr an ihm hängt, dass sie sich nicht trennen mag.
Aber wenn Du das Gefühl hast, dass sie selbst auch übermäßig trinkt, dann wird es sie vermutlich gar nicht so sehr stören.
Was aber letztendlich nicht bedeutet, dass es ihre Schuld ist. Wie gesagt, mein Ex war auch abhängig und als ich mit ihm zusammenkam, sagten alle: "Ach Du schei....., das ist ihr Untergang". Anders herum sagten seine Leute: "Wenn der jetzt mit ihr zusammenkommt, ist das SEIN Untergang". Weil wir uns halt beide nichts taten. Aber ich war weder für seinen Konsum verantwortlich, noch er für meinen.
Ich habe mich am Ende ja auch gegen den Alkohol entschieden, obwohl er trank. Den Absprung kann man daher trotzdem schaffen, denn man muss es selbst wollen.
Im Nachhinein betrachtet sehe ich es sogar fast schon positiv, dass ich diese katastrophale Beziehung mit einem Säufer eingegangen bin und mich so richtig schön gehen lassen konnte. Denn getrunken hab ich eh, weil ich abhängig war und durch dieses schamlose und zügellose Trinken-Können an der Seite eines Partners, der auch abhängig ist, habe ich meinen Tiefpunkt vermutlich viel viel früher erlangt, als ich es ohne ihn getan hätte.
LG Cadda
Hallo Summi,
ich habe inzwischen alles gelesen. Ich kann Dir das mit seiner Freundin natürlich auch nicht sagen, vielleicht liege ich auch komplett falsch, aber eventuell trinkt sie ja selbst abhängig? Das was Du da geschrieben hast, dass es zu jedem Essen Wein gibt, sie kistenweise kaufen usw. Außerdem, wenn Dein Sohn so viel trinkt, dass er sich da am Tag schon mehr als eine Flasche Korn reinzieht und noch Auto fährt usw. Das muss man als Freundin erstmal dulden, wenn man - was den Alkohol an geht - normal tickt. Es sei denn, sie ist stark co-abhängig.
Letztendlich spielt es aber denke ich auch gar keine Rolle. Ich war auch einmal in einer Beziehung mit einem Alkoholiker, als ich auch schon trank. Ich hätte aber auch ohne ihn getrunken. Klar, war es bequem für mich, dass ich mich selbst für meinen Konsum nicht erklären musste, weil er selbst trank, aber wie gesagt: Ich hätte auch ohne dass er mittrinkt, Wege gefunden.
Die Situation mit dem Essen damals: Es war nicht falsch, dass Du gegangen bist. Du hast Dich halt nicht einlullen lassen, dass doch alles toll ist und alle wegen Dir da sind und so weiter. Du hast die Gefahr erkannt und gesehen, dass die Situation eben nicht normal ist und das nicht überspielt.
Wie gesagt: Vielleicht ist gar nicht das Schlechteste, wenn die Beziehung scheitern würde. Wenn beide gern trinken, kann einer schwerer aufhören. Es geht, aber es ist schwer.
LG Cadda
Das kann nur Borussia für sich selbst entscheiden
Genau das ist der Punkt ![]()
Ja, ich kann auch von zu Hause an die Tanke fahren.
Ich kann aber auch eine Klinik verlassen und abbrechen.
Für mich fängt vieles im Kopf an und hört auch dort auf.
Wo ein bestimmtes Umfeld hilft, kann es bei Anderen schaden und umgekehrt.
Wenn Borussia das Gefühl hat, es hilft ihm, diese Dinge aus der Vergangenheit aufzuarbeiten und das für ihn persönlich hilfreich für sein Trocken-Sein ist, dann finde ich es jedenfalls nicht ganz richtig, zu behaupten, er hätte nichts verändert.
Jeder steckt nur in seinem eigenen Kopf.
Selbst wenn ich mich zu meinem Schutz hätte wegsperren lassen. Meine Gedanken sind frei. Die kann ich nirgendwo aufhalten und wenn sie verarbeitet werden wollen, weil sie mich sonst immer wieder behindern, dann würde ich mich dem
stellen, damit es mich im Nachhinein befreit.
Anders ist es bei vermeintlichen „Gründen“, die mich angeblich saufen ließen. Die muss ich nicht hervorgraben, weil es sie vielleicht gar nicht gibt, sie unrelevant sind oder weil ich auf Teufel komm raus was finden will, was sich verarbeiten lässt.
Das empfinde ich hier bei Borussia aber überhaupt nicht so. Das ist so präsent, da wäre es meiner Meinung nach nicht hilfreich, wegzuschauen und Gefühle/Gedanken zu verdrängen und wegzuschauen.
Scheint hier ja auch zu helfen, so liest es sich jedenfalls.
LG Cadda
Ich erkenne das schon. Für manche mag es nicht relevant sein, ob nur an der Oberfläche gekratzt wird oder tiefer gegraben wird.
Für Andere jedoch ist es extrem befreiend und erleichternd, was sich auf das allgemeine Lebensgefühl auswirken kann.
Der trocken bleiben will, sollte dafür sorgen, sich Gutes zu tun.
Für die Einen ist es Sport, eine Selbsthilfegruppe, Therapie, Yoga, Reden mit Freunden oder was auch immer.
Für Andere wirkt es positiv, Dinge zu verarbeiten, die einen belasten. Sie niederzuschreiben und sich dabei zu sortieren.
Dinge, die ganz weit weg sind, würde ich nicht rauskramen, um bewusst den Schmerz herbeizuzaubern.
Aber die Dinge die mich immer wieder belasten, die kann ich nicht ewig bei Seite schieben. Da hilft es durchaus, die Gedanken auch mal zuzulassen, damit es langfristig hilft und man sich befreien kann.
Ich kann das nachvollziehen und mir gut vorstellen, dass es hilfreich ist.
LG Cadda