Beiträge von Cadda

    Guten Morgen Felidae,

    schön, dass Du hier bei uns angekommen bist. Du schreibst, dass Du selbst seit 2 Jahren nicht (mehr) trinkst. Ich frag einfach mal so direkt, weil es darum geht, in welchem Bereich wir Dich einordnen können, wenn Du Dich beworben hast: Bist Du (nun seit zwei Jahren trockene) Alkoholikerin? Oder hast Du einfach "nur so" bzw. aufgrund der Situation mit Deinem Mann aufgehört etwas zu trinken?

    Die Situation mit Deinem Mann ist sicherlich schwierig. Deshalb ist es wie gesagt gut, dass Du offensichtlich Denkanstöße für eine Veränderung der Situation möchtest.

    Hier schon einmal der Link für die Bewerbung des offenen Bereichs

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Aber beantworte bitte gern noch kurz die Frage :)


    LG Cadda

    Hallo Lea

    Und mal eine Frage an die trockenen Alkoholiker hier: Ist diese Ablehnung von Selbstverantwortung, das sich "Nicht Kümmern" und die schlechte Körperpflege typisch - selbst für funktionale - Alkoholiker?

    Nein.

    Wenn man solche Dinge verallgemeinern könnte, dann müsste ich Dich ja jetzt fragen:

    Ist es eigentlich typisch für Co-Abhängige und emotional abhängige Menschen, dass sie mit einem Mann zusammen bleiben, der keine Körperhygiene betreibt?


    Zu Deiner Geschichte insgesamt kann ich nur sagen, dass ich für Dich hoffe, dass sich das nicht noch länger wie Kaugummi zieht. Es geht ja nicht wirklich voran für Dich.

    LG Cadda

    Guten Morgen Claudia,

    ich habe Dich freigeschaltet und direkt in den richtigen Bereich verschoben. Wenn das nicht ok sein sollte, melde Dich bitte einmal zurück. Es ist ja der offene Bereich, deshalb bitte auf den Hinweis von Linde achten.

    Mir tut es leid, dass Du in dieser Beziehung so gefangen bist. Zumal es hier ja auch ganz offensichtlich so ist, dass sich mit dem Weglassen des Alkohols die Probleme nicht legen. Das ist natürlich nie der Fall, aber ab und zu gibt es ja Geschichten, die zumindest so grundsätzlich mal funktioniert haben und durch das Trocken-Werden des Partners wieder in die richtige Richtung gelenkt werden können. Das stellt sich bei Dir ja aber leider komplett anders da, denn selbst ohne die Abhängigkeit bleiben ja noch genügend hässliche Sachen übrig, die unter "normalen" Umständen eine sofortige Trennung erfordern.

    Ich kann Dir nur wünschen, aus dieser emotional abhängigen Beziehung rauszukommen. Du wirst so nicht glücklich werden- und nach und nach immer mehr kaputt daran gehen. Und denk bloß nicht, dass Du niemals über den Liebeskummer hinwegkommen wirst. Das stimmt nicht. Manchmal dauert es, aber es wird funktionieren, das kannst Du mir glauben :)

    LG Cadda

    Hallo Laure,

    herzlich Willkommen bei uns :)

    Ich habe Dich freigeschaltet und direkt in den richtigen Bereich verschoben. Ich wünsch Dir einen guten Austausch!

    Hier gehst jetzt weiter…

    LG Cadda

    Guten Morgen Api,

    Aber wenn das Hauptproblem evtl ein psychisches ist und der Alkohol nur eine Folge davon: da kann man seinen Partner doch nicht hängen lassen, denn das wäre es doch dann!?!

    Wenns danach geht, dann ist Alkoholismus doch IMMER eine Folge, denn jeder hat so seine Probleme.

    Es gibt so viele Menschen, die Schicksalsschläge zu bewältigen haben, Sorgen und Depressionen haben. Das bedeutet doch nicht, dass diese Personen saufen? Dein Partner trinkt, weil er süchtig ist. Nicht, weil er Sorgen hat.

    Ich bin der Meinung, ich lasse keinen Alkoholiker hängen, den ich nicht mehr unterstütze. Der Alkoholiker lässt mich doch schon hängen, indem er trinkt. Das "Helfen" verlängert außerdem eh nur das Leid. Erst wenn es so richtig unbequem ist, dann kommen die meisten aus dem Quark.

    Dein Mann kann sich Hilfe holen. Jeder Alkoholiker hat die Freiheit, sich für einen Weg ohne Sucht zu entscheiden und diesen zu gehen. Dann muss er auch weder auf dem Sofa schlafen, noch eine Decke gebracht bekommen. ER hat sein Leben in der Hand, nicht DU.

    Im übrigen findet ein Alkoholiker immer Gründe. Mal sind es die Sorgen, mal ist es, weil das Leben so toll ist. Man kann aus negativen Beweggründen trinken und auch aus positiven Beweggründen. Von der Steuernachzahlung, Krankheit, Trennung, gutem Wetter, schlechtem Wetter bis hin zu "Du bist schuld, weil DU so bist, MUSS ich ja trinken, um das Auszuhalten" ist bei einem Alkoholiker alles dabei, glaub mir das bitte.

    Fakt ist, dass Du entscheiden kannst, ob Du in dem Hamsterrad weiter mitläufst oder ob Du Dich davon abgrenzt.

    Aber bitte mach Dich von dem Gedanken frei, dass DU diejenige bist, die IHN hängen lässt. Das ist nicht wahr. Umgekehrt wird ein Schuh draus. Du reagierst lediglich auf das, was ER tut.

    LG Cadda

    hab ich schon richtig verstanden, ich vermute dennoch dahinter, dass sie das ganze Thema noch nicht so ganz erfasst hat. Einfach mal so rauszuhauen, dass man das ‚NICHT‘ tut, besagt erst mal gar nichts.

    Entweder schreiben wir aneinander vorbei oder ich stehe so richtig auf dem Schlauch... Wer hat das Thema noch nicht so richtig erfasst? Lisa? Sie hat einen Text verfasst, der absolut zutreffend ist. Den hätte ich auch so schreiben können. Meiner Meinung nach hat die den Text geschrieben, genau WEIL sie die Sache so richtig erfasst hat.

    Sie gibt damit der Veru (es ist ja ihr Tagebuch) und aber auch allen anderen Usern, die mitlesen, ja im Grunde genommen doch einen sehr guten Hinweis mit auf den Weg. Wie Lisa es handhabt, ist doch goldrichtig. Wie gesagt hätte ich das auch so schreiben können.

    Wie dem auch sei, meinen wir ja im Grunde genommen alle dasselbe :)

    LG Cadda

    Guten Morgen Löwenzahnkind,

    ich glaube, Du hast Lisa falsch verstanden/gelesen. Sie hat die Dinge aufgezählt und beschrieben, weshalb sie diese NICHT tut.

    Veru hat die Kritik glaube ich auch für sich angenommen, den Eindruck hatte ich jedenfalls.

    Ansonsten stimme ich Dir total zu was das Triggern angeht. Dass Du da Deinen Vater angesprochen hast, finde ich auch gut. Offenheit ist immer richtig bei so etwas. Das schafft Bewusstsein.

    LG Cadda

    Guten Morgen,

    dieses alkoholfreie Bier ist für mich irgendwie ein Ersatz zum Saufen. Ich habe das in meinen Schwangerschaften getrunken und hatte dann das Gefühl, "dabei" zu sein, wenn andere Leute etwas getrunken haben.

    Als ich aufhörte zu trinken, war mir allerdings bereits klar, dass das nicht richtig ist und ich habe es daher auch kein einziges Mal getrunken. Nicht nur wegen des Geschmacks, sondern eben auch alles, was drum herum passiert. Das Öffnen der Flasche, die Ähnlichkeit usw.

    Allerdings habe ich mir auf einem Geburtstag von Jemanden neulich Fassbrause auch 0,0 % in ein Glas schenken lassen, weil es irgendwie so einen Marajuca Geschmack hatte, den ich mag. Darin liegt für MICH persönlich der Unterschied. Trinke ich dieses Getränk als Ersatz?? Oder trinke ich das Getränk, weil es mir schmeckt??

    Ich glaube, Veru... das könnte auch bei Dir der springende Punkt sein. Lass Dich bitte nicht verunsichern von so viel Kritik. Sie soll lediglich helfen. Das Verhalten, was Du letztendlich mit dem 0,0%-Bier (das ist zumindest in der Theorie ein unterschied zum alkoholfreien Bier, welches Alkohol enthält und somit bist Du für mich selbstverständlich nach wie vor trocken) an den Tag gelegt hast, ist irgendwie so ein Ersatz zum Trinken und mir ist es am Anfang in anderer Form auch passiert:

    Ich selbst habe als ich aufhörte zu trinken, immer ein Energiedrink getrunken, wenn die Anderen alkoholisches getrunken haben. Da hat keiner gemeckert, aber im Grunde genommen ist es dasselbe eben "nicht trockene" Verhalten.

    Den Unterschied meint Hartmut denke ich eben auch. Trocken ist man, wenn man keinen Alkohol trinkt, klar. Oder besser gesagt nüchtern. Aber so richtig trocken denkt man eben, wenn man keinen Ersatz mehr benötigt, der einem das Gefühl gibt, "dabei" zu sein.

    Nicht falsch verstehen, natürlich sucht man sich ein Getränk aus, welches einem schmeckt. Das mache ich auch. Ich trinke z. B. gern Holunder-Bionade. Aber dieses Denken "Die Anderen trinken, ich muss etwas Ähnliches haben", das ist eben nicht so gut.

    Wie ich halt mit meinem Energie-Getränk. War total nett, alle haben mir das Getränk dann immer ganz aufmerksam besorgt, weil sie ja alle wussten, dass ich nichts mehr trinke. Irgendwann hing mir das Zeug zu den Ohren raus und ich hab gesagt, sie sollen aufhören, mir dieses Getränk zu kaufen. Ich muss nicht trinken, um "dabei" zu sein. Ich trinke, wenn ich Durst habe oder weil ich Lust auf den Geschmack von einem bestimmten Getränk habe.

    Ja wie gesagt, das ist meines Erachtens der Unterschied. Da denke ich auch wieder zurück an Hanseat und sein Malzbier :)

    Trinke ich es, weil ich es schon immer mochte und null mit Alkohol in Verbindung bringe oder trinke ich es, weil ich richtiges Bier nicht trinken "darf"?

    Wobei ich da jetzt nicht genau weiß, ob es ähnlich schmeckt. Ich hab als Kind mal Malzbier getrunken und fast gespuckt :)

    War jetzt nur als Beispiel gemeint.

    Also Veru, lass die Kritik, die nicht böse gemeint ist, weiterhin an Dich heran und dann verändert sich auch manchmal die Einstellung zu dem Ganzen.

    LG Cadda

    Guten Morgen,

    Lob, Anerkennung - die Aufnahme solcher Äußerungen, sind so individuell wie jeder einzelne Mensch selbst, den einen freut`s, der andere ist genervt.

    Wie Hartmut schon treffend erwähnte, mutierte Lob in den letzten Jahren zur inhaltlosen Floskel, wie oft allein am Tag „danke“ gesagt wird, fiel selbst mir auf. Erschreckend … nimmt das überhaupt noch jemand wahr, ernst?

    Nein. Irgendwelche inhaltlosen Floskeln nehme ich nicht ernst. Danke und Bitte gehört allerdings für mich zum höflichen Miteinander und das empfinde ich auch nicht als Lob oder Anerkennung.

    Aber ein Lob, wo ich merke, dass es speziell auf mich ausgerichtet ist und wo ich merke, dass sich mein Gegenüber Gedanken gemacht hat und das einfach mal loswerden möchte, das nehme ich ernst und darüber freue ich mich auch.

    Mal als Beispiel: Mein Ex Mann sagte erst kürzlich zu mir, dass er stolz auf mich ist, wie ich das alles mit unseren Jungs meistere und wie schön er es findet, dass ich meinen Weg so durchziehe. Er meinte, dass er es auch toll findet, dass ich so offen mit den Jungs umgehe und sie dadurch sehr viel Durchblick bekommen.

    Das ist dann natürlich etwas, worüber ich mich freue und was ich auch ernst nehme. Auch wenn es nicht das erste Mal war, dass er mir das sagte, so ist es nicht daher gesagt, denn es kommt in ruhigen Momenten, wo ich merke, dass er es einfach loswerden möchte und natürlich gibt einen das Aufschwung, obwohl ich natürlich auch ohne die Worte weiß, dass es so ist.

    Ein umgekehrtes Beispiel: Ein Familienmitglied von mir (hat auch vor einigen Monaten aufgehört zu trinken) ist Vater von zwei kleineren Kindern. Er ist getrennt, hat die Kinder jedes zweite Wochenende plus einen Tag in der Woche. Er unternimmt viel mit ihnen. Waldspaziergänge, Ausflüge ans Meer, irgendwas basteln, backen oder sonst noch was. Ich bewundere ihn immer dafür, er macht mehr mit den Kindern, als ich damals mit meinen, als sie in dem Alter waren.

    Am Mittwoch wollte ich gerade zur Arbeit fahren, da kam er mir auf dem Fahrrad entgegen, einen Anhänger dahintergeschnallt, wo beide Kinder drin saßen und sich wie Bolle freuten. Sie waren gerade auf den Weg in den Wald, um eine Radtour zu machen. Er mühte sich auf dem Rad einen ab und die Kinder strahlten hinten im Anhänger. Ich bin an ihm vorbeigefahren und habe ganz spontan auf der Arbeit angekommen, mein Handy in die Hand genommen und ihm eine Sprachnachricht geschickt, dass ich ihm nur mal kurz sagen wollte, dass ich finde, dass er als Papa einen richtig tollen Job macht. Dass er sich immer so viel Mühe gibt und dass den Mädels die Fröhlichkeit aus den Gesichtern strahlt. Ich hab ihm gesagt, dass ich ihm das nur mal sagen wollte und ihm noch einen schönen Tag gewünscht.

    Er hat sich mit 3 Kuss-Smileys bedankt - Abgehakt.

    Gestern Abend habe ich ihn auf dem Hof getroffen und wir haben kurz über Dies und Das geschnackt. Da meinte sagte er mir, dass er sich neulich über meine kurze Sprachnachricht total gefreut hat. Dass der Ausflug danach doppelt so viel Spaß gemacht hat, weil er mal so richtig drauf geachtet hat, wie fröhlich die Kinder tatsächlich sind.

    Aufgrund der oben beschriebenen Dinge, die sehr kürzlich passierten, spricht mich der Thread besonders an :)

    Und ich kann für MICH zumindest zusammenfassend sagen, dass ich Lob und Anerkennung wichtig finde, vorausgesetzt es ist ernst gemeint

    Achelias, während Du angetrunken warst oder auch in nüchternen Phasen/Tagen?

    Als ich gefeiert habe, fühlte ich mich auch toll. Nüchtern jedoch grässlich. Wenn mich dann Jemand für eine Sache vielleicht sogar zu Recht gelobt hat, wusste ich ins Geheim aber, wie schlimm es um mich steht und dachte, wenn mein Gegenüber wüsste…. Würde er das Lob nicht aussprechen.

    Ja, doch was hat das mit " ... spielt aber natürlich in den Komplex Sucht mit hinein ... " zu tun?

    Hallo Achelias,

    mein erster Gedanke ist, dass es in den Komplex Sucht mit hineinspielt, weil ich als Süchtige so ein geringes Selbstwertgefühl hatte, dass ich Lob nicht annehmen konnte.

    So wie Hanseat es auch beschreibt, so ging es mir auch und ich denke vielen anderen Süchtigen auch.

    Ich könnte mir vorstellen, dass das gemeint war.

    Hartmut: Ich benötige kein Lob, um trocken zu bleiben. Aber ich freue mich trotzdem, wenn Andere bemerken, dass ich es gut mache und das auch sagen.

    Voraussetzung sollte es nicht sein. Aber gut tut es trotzdem :)

    Ich selbst lobe Jemanden aus meiner Familie, der aufgehört hat zu trinken, auch manchmal. Er sagte mir gerade neulich, dass es ihm gerade am Anfang geholfen hat. Das freut mich dann.

    Interessantes Thema übrigens :)

    LG Cadda

    Guten Morgen,

    Petter hat Recht: Jeder, der hier schreibt, hilft ein Stück weiter. Es gibt hier so viele User, die unermüdlich schreiben und damit helfen, auch ohne dass sie Moderatoren sind. Ob nun viel oder wenig. Wie Linde schon schreibt, kann man sich mitunter schon etwas herauspicken, wenn man „nur“ seine eigene Geschichte hier im Forum lässt.

    Deine Geschichte finde ich übrigens sehr spannend :)

    Ich finde es interessant, dass Du schon mit der Akzeptanz, dass Du zur Zeit nicht das Gefühl von verliebt sein, sondern nur mögen empfindest, eine Menge Druck abbaust. So kannst Du in Ruhe herausfinden, wie es weitergeht.

    LG Cadda

    Guten Morgen ihr Lieben,

    ich komme hier kaum hinterher mit dem Lesen, geschweigedenn mit dem Schreiben momentan :S

    Ich will nicht jammern, aber ich hab im Moment echt so viel um die Ohren, dass ich abends manchmal einfach ganz früh ins Bett falle und gerade noch so übers Handy hier die Beiträge überfliege. Sonst habe ich immer Beitrag für Beitrag sorgfältig gelesen, aber im Moment bin ich froh, dass ich überhaupt hinterherkomme. Ich denke dann oft "Ah, dazu muss ich morgen über mein Laptop was schreiben" und wenn es dann soweit ist, dann weiß ich nicht mehr, wo ich was gelesen habe =O

    Jetzt wollte ich wieder auf so viele Dinge im Forum eingehen und die Zeit reicht nicht aus. ABER: Wie gesagt, das Wochenende steht vor der Tür. Juhuuuuuuuu.

    So, ich muss los. Muss um 8.00 Uhr da sein, es wird knapp.

    LG Cadda

    Guten Morgen Nika,

    Es ist weiterhin alles in Ordnung, diese Untersuchungen und das Warten aufs Ergebnis hab ich früher nur betrunken ausgehalten und ich muss gestehen, ich hab mir echt gedacht, wenn sie wieder was finden fange ich wieder zum trinken an.....zum glück alles ok.

    hier bin ich irgendwie hängen geblieben gedanklich, denn das ist ehrlich gesagt nicht gut. Pass da bitte schön über Dich auf!

    Schlechte Situationen lassen sich nüchtern besser ertragen, als besoffen. Jedenfalls langfristig. Ich hoffe, dass Du da noch umdenken kannst mit der Zeit, denn im Leben warten leider immer mal wieder schlechte Nachrichten. Wenn die Trockenheit davon abhängt, wie das Leben verläuft, dann ist es zu unsicher. Wie gesagt, pass da bitte schön auf Dich auf!

    Ansonsten weiß ich gar nicht, was ich für Dich hoffen soll. Hoffe ich für Dich, dass Dein Partner es schafft, zu Hause keinen Alkohol zu trinken?

    Oder hoffe ich für Dich, dass er es nicht schafft, damit er geht und Du die Möglichkeit hast, einen Partner an Deiner Seite zu haben, der nicht abhängig ist?

    Was würdest Du an meiner Stelle für Dich hoffen? :saint:

    Bleib auf Deinem Weg! Wie auch immer der sich in nächster Zeit gestaltet!

    LG Cadda

    Hallo Fibonacci,

    freut mich, von Dir zu lesen. Mir geht es, wie Dir. Ich empfinde auch Ekel, wenn ich daran denke, dass ich jetzt etwas trinken "müsste". Was Du da von der anderen Gruppe berichtest, ist ja irgendwie verrückt. Also so kann das ja nun wirklich nichts werden. Ich hatte mal eine in einer realen Gruppe, die auch ständig von Rückfall zu Rückfall gelebt hat und das irgendwie gar nicht ganz so tragisch nahm. Angeblich gehöre das ja zur Krankheit dazu. Ich fand die echt schräg. Da kann man ja nicht mal von Abstinenz sprechen. Im Kopf noch eine Säuferin, die einfach nur auf Krampf eine Zeit lang nichts trinkt. So hab ich das empfunden. Hört sich abwertend an, aber soll es gar nicht sein. Ich fand sie sogar nett. Aber ich hatte von der ersten Stunde an das Gefühl, dass sie die Ernsthaftigkeit gar nicht empfunden hat, So wurde ihr es allerdings dann auch vermittelt.

    Du schreibst, dass Du sowas in Deiner aktuellen Phase nicht gutheißen kannst. Das ist auch vollkommen richtig! Ich behaupte sogar mal, dass diese Gruppe nicht nur NICHT hilft, sondern auch noch gefährdet. Wenn das nämlich ein Wackelkandidat liest, dann ist das sogar gefundenes Fressen, auch mal eben wieder saufen zu dürfen/können.

    LG Cadda

    Hallo Brigitt,

    ich habe Dich für den offenen Bereich freigeschaltet und Dein Thema direkt an die richtige Stelle verschoben.

    Da Du eher einen Text in den Betreff geschrieben hast, habe ich mir mal erlaubt, das ein wenig abzukürzen und Deinen Usernamen davor zu setzen. Schau Dir das mal an und guck, ob es so in Ordnung ist. Ansonsten melde Dich bitte gern nochmal bei mir.

    Hier geht es nun für Dich weiter.

    LG Cadda