Beiträge von Cadda

    Hallo Dunkelbunt :)

    Ich habe Dich für den offenen Bereich freigeschaltet und Dich direkt dort hin verschoben.

    Ich habe in den Betreff mal Deinen Usernamen vorangestellt, damit Du besser zu finden bist.

    Wenn das nicht ok sein sollte, sag Bescheid.

    Einen guten Austausch wünsch ich Dir. Gut, dass Du hergefunden hast :)

    LG Cadda

    Hallo Achelias,

    Ist es nicht besser, erst ein Mal (!) in Frieden zu leben, wenn auch leidend?

    Das sehe ich ehrlich gesagt nicht so. Denn selbst WENN die Schmerzgrenze von Felidae noch nicht erreicht ist und sie es noch weiter aushalten würde, um besser vorbereitet zu sein,... Bei den beschriebenen Zuständen, wie ihr Mann sich im Suff verhält, würde ich das meinen Kindern keinen einzigen Tag weiter zumuten wollen, dass sie ihren Papa so erleben.

    Ich weiß, dass Du es gut meinst, nach dem Motto "Besser vorbereitet sein", aber als Kind spielt das keine Rolle. Die leben im Hier und Jetzt.

    Hallo Felidae,

    ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wie Du darauf kommst, dass Dein Mann, der Alkoholiker ist und solche Dinge abzieht, Dir die Kinder wegnehmen lassen könnte, die keine Alkoholikerin ist und das Beste für ihre Kinder will. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Du davor wirklich Angst hast, denn das wäre wirklich so unlogisch wie nur irgendetwas. Versuche bitte mal ganz genau in Dich hineinzuhören, ob diese Angst vor seiner Drohung Dir nicht ein wenig Recht kommt, um eine Trennung erst einmal weiter hinaus zu schieben.

    Das Gefühl hatte ich schon, als Du sagtest, dass Du Angst hast, dass Deine Kinder es Dir übel nehmen könnten, wenn Du Dich trennst. Dabei ist die Wahrscheinlichkeit doch viel höher, dass sie es Dir übel nehmen werden, wenn sie mit einem Alkoholiker aufwachsen müssen, der sich so aufführt, wie Dein Mann. Zumindest langfristig gesehen. Auch das finde ich so logisch wie nur irgendetwas.

    Dass Du vielleicht nicht jetzt sofort mit einer gepackten Tasche los kannst, das kann ich noch nachvollziehen. Aber von diesen "Drohungen und Ängsten" solltest Du Dich frei machen, denn sonst wird es sich vermutlich noch sehr lange hinauszögern, was vor allem für die Kinder wirklich traurig wäre.

    Ich wünsche Dir nach wie vor, dass Du genügend Stärke aufbringen kannst und genügend Selbstbewusstsein, um zu erkennen, dass Du vollkommen richtig liegst mit Deinen Wahrnehmungen.

    LG Cadda

    Liebe Feli,

    Du schreibst, dass Du Angst hast, Deine Kinder könnten leiden. Meinst Du unter einer Trennung?? Sei Dir gewiss, dass sie nicht mehr leiden werden, als unter der jetzigen Situation. Deine Kinder bekommen das mit, auch wenn Du denkst, es wäre nicht so. Das dachte ich auch mal. Du täuscht Dich da gewaltig.

    Ich finde, die Zustände, die Du beschreibst, rechtfertigen einen sofortigen Auszug zum Schutz und Wohle der Kinder.

    Dass Dein Partner versucht, den Spieß umzudrehen und Dir Wahrnehmungsstörungen zu unterstellen ist leider völlig normal. Versuche gar nicht erst, ihm vom Gegenteil zu überzeugen, da wirst Du Dich im Kreis drehen. Es wird nicht besser, glaub mir.

    Ich wünsch Dir die nötige Kraft, endlich zu handeln und zwar nicht nur in Form einer gedanklichen Abgrenzung. Das reicht nicht aus, zumindest nicht, was die Kinder betrifft.

    LG Cadda

    Guten Morgen Sora,

    ich habe Dich für den offenen Bereich freigeschaltet und Dein Thema auch direkt dorthin verschoben. Ich habe den Betreff mal um Deinen Usernamen ergänzt, damit Du leichter wiedergefunden werden kannst :)

    Falls das nicht ok sein sollte, melde Dich bitte noch einmal zurück.

    Wie geht es Dir denn momentan?

    LG Cadda

    Guten Morgen Sora,

    ja, Andere haben diese und ähnliche Erfahrungen auch gemacht oder noch machen müssen und feststellen müssen, dass sie ihrem Partner nicht helfen können bzw. verändern können. Ich kann mir vorstellen, wie schwer die Situation ist, wenn Du schon 20 Jahre mit Deinem Mann zusammen bist. Da möchte man nicht einfach das Handtuch werfen und hofft, dass sich etwas verändert. Leider vergehen so oft die Jahre zwischen Hoffen und Traurig sein, weil es doch so bleibt, wie es ist. Was könntest Du für DICH tun, um die Situation für DICH zu verändern?

    Ich schicke Dir mal einen Link für die Bewerbung des offenen Bereichs. Wenn Du das kurz ausfüllst und absendest, können wir Dich für den offenen Bereich freischalten, damit Du Dich mit Anderen austauschen kannst. Schön, dass Du Dich hier gemeldet hast, hier wirst Du einige Geschichten finden, die Deiner ähneln und vielleicht kannst Du etwas für Dich mitnehmen, wie es weitergehen könnte.

    LG Cadda

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Hallo MissMo,

    ich habe Dich für den offenen Bereich freigeschaltet und Deinen Thread direkt in den offenen Bereich verschoben. Falls das nicht ok sein sollte, sag Bescheid.

    Hier geht es jetzt für Dich weiter!

    Deine Situation tut mir sehr leid. Aber vielleicht sollte das so sein, damit Du den Absprung besser schaffst. Auch ohne diesen Einzug bei der Mitpatientin ist das doch schon lange recht unerträglich für Dich, dieses Ständige Wechseln zwischen Neuanfang und Rückfall, oder?

    LG Cadda

    Hallo nochmal :)

    Danke für die schnelle Antwort, Deine Bewerbung ist auch bereits eingegangen. Ich habe Dich für den offenen Bereich freigeschaltet und in den Angehörigenbereich verschoben. Außerdem habe ich mir mal erlaubt, Deinen Usernamen voranzusetzen, damit Du (und wir) Dich leichter wieder finden :)

    Wenn irgendwas davon nicht ok sein sollte, dann melde Dich bitte noch einmal.

    Hier geht es jetzt also für Dich weiter.

    Wie ist die Situation denn aktuell bei Euch? Was könntest Du tun, um die Situation für Dich zu verbessern? Du wirst Deinen Mann ja sicherlich schon öfter angesprochen haben...

    LG Cadda

    Guten Morgen Felidae,

    schön, dass Du hier bei uns angekommen bist. Du schreibst, dass Du selbst seit 2 Jahren nicht (mehr) trinkst. Ich frag einfach mal so direkt, weil es darum geht, in welchem Bereich wir Dich einordnen können, wenn Du Dich beworben hast: Bist Du (nun seit zwei Jahren trockene) Alkoholikerin? Oder hast Du einfach "nur so" bzw. aufgrund der Situation mit Deinem Mann aufgehört etwas zu trinken?

    Die Situation mit Deinem Mann ist sicherlich schwierig. Deshalb ist es wie gesagt gut, dass Du offensichtlich Denkanstöße für eine Veränderung der Situation möchtest.

    Hier schon einmal der Link für die Bewerbung des offenen Bereichs

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Aber beantworte bitte gern noch kurz die Frage :)


    LG Cadda

    Hallo Lea

    Und mal eine Frage an die trockenen Alkoholiker hier: Ist diese Ablehnung von Selbstverantwortung, das sich "Nicht Kümmern" und die schlechte Körperpflege typisch - selbst für funktionale - Alkoholiker?

    Nein.

    Wenn man solche Dinge verallgemeinern könnte, dann müsste ich Dich ja jetzt fragen:

    Ist es eigentlich typisch für Co-Abhängige und emotional abhängige Menschen, dass sie mit einem Mann zusammen bleiben, der keine Körperhygiene betreibt?


    Zu Deiner Geschichte insgesamt kann ich nur sagen, dass ich für Dich hoffe, dass sich das nicht noch länger wie Kaugummi zieht. Es geht ja nicht wirklich voran für Dich.

    LG Cadda

    Guten Morgen Claudia,

    ich habe Dich freigeschaltet und direkt in den richtigen Bereich verschoben. Wenn das nicht ok sein sollte, melde Dich bitte einmal zurück. Es ist ja der offene Bereich, deshalb bitte auf den Hinweis von Linde achten.

    Mir tut es leid, dass Du in dieser Beziehung so gefangen bist. Zumal es hier ja auch ganz offensichtlich so ist, dass sich mit dem Weglassen des Alkohols die Probleme nicht legen. Das ist natürlich nie der Fall, aber ab und zu gibt es ja Geschichten, die zumindest so grundsätzlich mal funktioniert haben und durch das Trocken-Werden des Partners wieder in die richtige Richtung gelenkt werden können. Das stellt sich bei Dir ja aber leider komplett anders da, denn selbst ohne die Abhängigkeit bleiben ja noch genügend hässliche Sachen übrig, die unter "normalen" Umständen eine sofortige Trennung erfordern.

    Ich kann Dir nur wünschen, aus dieser emotional abhängigen Beziehung rauszukommen. Du wirst so nicht glücklich werden- und nach und nach immer mehr kaputt daran gehen. Und denk bloß nicht, dass Du niemals über den Liebeskummer hinwegkommen wirst. Das stimmt nicht. Manchmal dauert es, aber es wird funktionieren, das kannst Du mir glauben :)

    LG Cadda

    Hallo Laure,

    herzlich Willkommen bei uns :)

    Ich habe Dich freigeschaltet und direkt in den richtigen Bereich verschoben. Ich wünsch Dir einen guten Austausch!

    Hier gehst jetzt weiter…

    LG Cadda

    Guten Morgen Api,

    Aber wenn das Hauptproblem evtl ein psychisches ist und der Alkohol nur eine Folge davon: da kann man seinen Partner doch nicht hängen lassen, denn das wäre es doch dann!?!

    Wenns danach geht, dann ist Alkoholismus doch IMMER eine Folge, denn jeder hat so seine Probleme.

    Es gibt so viele Menschen, die Schicksalsschläge zu bewältigen haben, Sorgen und Depressionen haben. Das bedeutet doch nicht, dass diese Personen saufen? Dein Partner trinkt, weil er süchtig ist. Nicht, weil er Sorgen hat.

    Ich bin der Meinung, ich lasse keinen Alkoholiker hängen, den ich nicht mehr unterstütze. Der Alkoholiker lässt mich doch schon hängen, indem er trinkt. Das "Helfen" verlängert außerdem eh nur das Leid. Erst wenn es so richtig unbequem ist, dann kommen die meisten aus dem Quark.

    Dein Mann kann sich Hilfe holen. Jeder Alkoholiker hat die Freiheit, sich für einen Weg ohne Sucht zu entscheiden und diesen zu gehen. Dann muss er auch weder auf dem Sofa schlafen, noch eine Decke gebracht bekommen. ER hat sein Leben in der Hand, nicht DU.

    Im übrigen findet ein Alkoholiker immer Gründe. Mal sind es die Sorgen, mal ist es, weil das Leben so toll ist. Man kann aus negativen Beweggründen trinken und auch aus positiven Beweggründen. Von der Steuernachzahlung, Krankheit, Trennung, gutem Wetter, schlechtem Wetter bis hin zu "Du bist schuld, weil DU so bist, MUSS ich ja trinken, um das Auszuhalten" ist bei einem Alkoholiker alles dabei, glaub mir das bitte.

    Fakt ist, dass Du entscheiden kannst, ob Du in dem Hamsterrad weiter mitläufst oder ob Du Dich davon abgrenzt.

    Aber bitte mach Dich von dem Gedanken frei, dass DU diejenige bist, die IHN hängen lässt. Das ist nicht wahr. Umgekehrt wird ein Schuh draus. Du reagierst lediglich auf das, was ER tut.

    LG Cadda

    hab ich schon richtig verstanden, ich vermute dennoch dahinter, dass sie das ganze Thema noch nicht so ganz erfasst hat. Einfach mal so rauszuhauen, dass man das ‚NICHT‘ tut, besagt erst mal gar nichts.

    Entweder schreiben wir aneinander vorbei oder ich stehe so richtig auf dem Schlauch... Wer hat das Thema noch nicht so richtig erfasst? Lisa? Sie hat einen Text verfasst, der absolut zutreffend ist. Den hätte ich auch so schreiben können. Meiner Meinung nach hat die den Text geschrieben, genau WEIL sie die Sache so richtig erfasst hat.

    Sie gibt damit der Veru (es ist ja ihr Tagebuch) und aber auch allen anderen Usern, die mitlesen, ja im Grunde genommen doch einen sehr guten Hinweis mit auf den Weg. Wie Lisa es handhabt, ist doch goldrichtig. Wie gesagt hätte ich das auch so schreiben können.

    Wie dem auch sei, meinen wir ja im Grunde genommen alle dasselbe :)

    LG Cadda

    Guten Morgen Löwenzahnkind,

    ich glaube, Du hast Lisa falsch verstanden/gelesen. Sie hat die Dinge aufgezählt und beschrieben, weshalb sie diese NICHT tut.

    Veru hat die Kritik glaube ich auch für sich angenommen, den Eindruck hatte ich jedenfalls.

    Ansonsten stimme ich Dir total zu was das Triggern angeht. Dass Du da Deinen Vater angesprochen hast, finde ich auch gut. Offenheit ist immer richtig bei so etwas. Das schafft Bewusstsein.

    LG Cadda

    Guten Morgen,

    dieses alkoholfreie Bier ist für mich irgendwie ein Ersatz zum Saufen. Ich habe das in meinen Schwangerschaften getrunken und hatte dann das Gefühl, "dabei" zu sein, wenn andere Leute etwas getrunken haben.

    Als ich aufhörte zu trinken, war mir allerdings bereits klar, dass das nicht richtig ist und ich habe es daher auch kein einziges Mal getrunken. Nicht nur wegen des Geschmacks, sondern eben auch alles, was drum herum passiert. Das Öffnen der Flasche, die Ähnlichkeit usw.

    Allerdings habe ich mir auf einem Geburtstag von Jemanden neulich Fassbrause auch 0,0 % in ein Glas schenken lassen, weil es irgendwie so einen Marajuca Geschmack hatte, den ich mag. Darin liegt für MICH persönlich der Unterschied. Trinke ich dieses Getränk als Ersatz?? Oder trinke ich das Getränk, weil es mir schmeckt??

    Ich glaube, Veru... das könnte auch bei Dir der springende Punkt sein. Lass Dich bitte nicht verunsichern von so viel Kritik. Sie soll lediglich helfen. Das Verhalten, was Du letztendlich mit dem 0,0%-Bier (das ist zumindest in der Theorie ein unterschied zum alkoholfreien Bier, welches Alkohol enthält und somit bist Du für mich selbstverständlich nach wie vor trocken) an den Tag gelegt hast, ist irgendwie so ein Ersatz zum Trinken und mir ist es am Anfang in anderer Form auch passiert:

    Ich selbst habe als ich aufhörte zu trinken, immer ein Energiedrink getrunken, wenn die Anderen alkoholisches getrunken haben. Da hat keiner gemeckert, aber im Grunde genommen ist es dasselbe eben "nicht trockene" Verhalten.

    Den Unterschied meint Hartmut denke ich eben auch. Trocken ist man, wenn man keinen Alkohol trinkt, klar. Oder besser gesagt nüchtern. Aber so richtig trocken denkt man eben, wenn man keinen Ersatz mehr benötigt, der einem das Gefühl gibt, "dabei" zu sein.

    Nicht falsch verstehen, natürlich sucht man sich ein Getränk aus, welches einem schmeckt. Das mache ich auch. Ich trinke z. B. gern Holunder-Bionade. Aber dieses Denken "Die Anderen trinken, ich muss etwas Ähnliches haben", das ist eben nicht so gut.

    Wie ich halt mit meinem Energie-Getränk. War total nett, alle haben mir das Getränk dann immer ganz aufmerksam besorgt, weil sie ja alle wussten, dass ich nichts mehr trinke. Irgendwann hing mir das Zeug zu den Ohren raus und ich hab gesagt, sie sollen aufhören, mir dieses Getränk zu kaufen. Ich muss nicht trinken, um "dabei" zu sein. Ich trinke, wenn ich Durst habe oder weil ich Lust auf den Geschmack von einem bestimmten Getränk habe.

    Ja wie gesagt, das ist meines Erachtens der Unterschied. Da denke ich auch wieder zurück an Hanseat und sein Malzbier :)

    Trinke ich es, weil ich es schon immer mochte und null mit Alkohol in Verbindung bringe oder trinke ich es, weil ich richtiges Bier nicht trinken "darf"?

    Wobei ich da jetzt nicht genau weiß, ob es ähnlich schmeckt. Ich hab als Kind mal Malzbier getrunken und fast gespuckt :)

    War jetzt nur als Beispiel gemeint.

    Also Veru, lass die Kritik, die nicht böse gemeint ist, weiterhin an Dich heran und dann verändert sich auch manchmal die Einstellung zu dem Ganzen.

    LG Cadda

    Guten Morgen,

    Lob, Anerkennung - die Aufnahme solcher Äußerungen, sind so individuell wie jeder einzelne Mensch selbst, den einen freut`s, der andere ist genervt.

    Wie Hartmut schon treffend erwähnte, mutierte Lob in den letzten Jahren zur inhaltlosen Floskel, wie oft allein am Tag „danke“ gesagt wird, fiel selbst mir auf. Erschreckend … nimmt das überhaupt noch jemand wahr, ernst?

    Nein. Irgendwelche inhaltlosen Floskeln nehme ich nicht ernst. Danke und Bitte gehört allerdings für mich zum höflichen Miteinander und das empfinde ich auch nicht als Lob oder Anerkennung.

    Aber ein Lob, wo ich merke, dass es speziell auf mich ausgerichtet ist und wo ich merke, dass sich mein Gegenüber Gedanken gemacht hat und das einfach mal loswerden möchte, das nehme ich ernst und darüber freue ich mich auch.

    Mal als Beispiel: Mein Ex Mann sagte erst kürzlich zu mir, dass er stolz auf mich ist, wie ich das alles mit unseren Jungs meistere und wie schön er es findet, dass ich meinen Weg so durchziehe. Er meinte, dass er es auch toll findet, dass ich so offen mit den Jungs umgehe und sie dadurch sehr viel Durchblick bekommen.

    Das ist dann natürlich etwas, worüber ich mich freue und was ich auch ernst nehme. Auch wenn es nicht das erste Mal war, dass er mir das sagte, so ist es nicht daher gesagt, denn es kommt in ruhigen Momenten, wo ich merke, dass er es einfach loswerden möchte und natürlich gibt einen das Aufschwung, obwohl ich natürlich auch ohne die Worte weiß, dass es so ist.

    Ein umgekehrtes Beispiel: Ein Familienmitglied von mir (hat auch vor einigen Monaten aufgehört zu trinken) ist Vater von zwei kleineren Kindern. Er ist getrennt, hat die Kinder jedes zweite Wochenende plus einen Tag in der Woche. Er unternimmt viel mit ihnen. Waldspaziergänge, Ausflüge ans Meer, irgendwas basteln, backen oder sonst noch was. Ich bewundere ihn immer dafür, er macht mehr mit den Kindern, als ich damals mit meinen, als sie in dem Alter waren.

    Am Mittwoch wollte ich gerade zur Arbeit fahren, da kam er mir auf dem Fahrrad entgegen, einen Anhänger dahintergeschnallt, wo beide Kinder drin saßen und sich wie Bolle freuten. Sie waren gerade auf den Weg in den Wald, um eine Radtour zu machen. Er mühte sich auf dem Rad einen ab und die Kinder strahlten hinten im Anhänger. Ich bin an ihm vorbeigefahren und habe ganz spontan auf der Arbeit angekommen, mein Handy in die Hand genommen und ihm eine Sprachnachricht geschickt, dass ich ihm nur mal kurz sagen wollte, dass ich finde, dass er als Papa einen richtig tollen Job macht. Dass er sich immer so viel Mühe gibt und dass den Mädels die Fröhlichkeit aus den Gesichtern strahlt. Ich hab ihm gesagt, dass ich ihm das nur mal sagen wollte und ihm noch einen schönen Tag gewünscht.

    Er hat sich mit 3 Kuss-Smileys bedankt - Abgehakt.

    Gestern Abend habe ich ihn auf dem Hof getroffen und wir haben kurz über Dies und Das geschnackt. Da meinte sagte er mir, dass er sich neulich über meine kurze Sprachnachricht total gefreut hat. Dass der Ausflug danach doppelt so viel Spaß gemacht hat, weil er mal so richtig drauf geachtet hat, wie fröhlich die Kinder tatsächlich sind.

    Aufgrund der oben beschriebenen Dinge, die sehr kürzlich passierten, spricht mich der Thread besonders an :)

    Und ich kann für MICH zumindest zusammenfassend sagen, dass ich Lob und Anerkennung wichtig finde, vorausgesetzt es ist ernst gemeint