Beiträge von Mario B.

    Hallo Hartmut,

    vielen Dank der Nachfrage.

    Ja, alles gut bei mir. Gehe auf die 1000 Tage Trockenheit zu, bisher alles im grünen Bereich. Viele Dinge haben sich geändert, andere sind gleich geblieben. Die Corona Krise hat einiges auf den Kopf gestellt (arbeite z.B. seit Mitte März von zu Hause aus, war seitdem nicht mehr im Büro), mit Vorteilen aber halt auch Nachteilen. Die aktuelle Rückkehr in eine Normalität wirft auch wiederum Aenderungen hervor, so dass sich viele momentan im Wandel befindet.

    Ich hoffe es ist auch alles klar bei dir und die kommst gut durch deinen Alltag.

    Gruss,

    Mario B.


    Wenn nachher das Ergebnis stimmt, ist doch alles in Butter.

    Hallo Carl Friedrich.

    Sehe ich 100% auch so. :idea:

    Der Rest ist Wortklauberei und Erbsenzählerei. Ähnlich wie diese in meinen Augen mittlerweile blödsinnige Debatte trocken versus abstinent. Jeden Tag am Ende des Tages nichts gesoffen zu haben ist das einzige was zählt.

    Mario B.

    Wenn 2 Alkoholiker genau den selben Weg der Nüchternheit gehen wird einer von denen mit grosser Wahrscheinlichkeit wieder rückfällig.

    Ein Zitat das ich mal in einem sehr guten Alkoholbuch gelesen habe und meine Meinung zu diesem Thema kurz und knapp zusammenfasst. Es gibt einfach nicht "diesen einzig wahren Weg". Es sei denn man meint damit "Nicht mehr saufen". Dann passt es. Aber auch nur dann.

    Gruss,

    Mario B.

    Hallo Hartmut,


    Hast du Angst wegen dem Gegenwind, der meist von anderen kommt, um Gefahren aufzuzeigen oder ist es dir unangenehm, wenn nicht jeder deiner Meinung ist?

    Ich kann dir diese Frage mit deinen Worten beantworten.


    Ich muss es mir recht machen und brauch auch nie eine Rechtfertigung für etwas was mir gut tut.

    Unangenehmt ist mir eher der hier mittlerweil herrschende Stil und die Art und Weise des Gegenwindes. Ich habe für mich entschieden dass ich das nicht nötig habe.

    Gruss,

    Mario B.


    Es wird der individuelle Weg angepriesen, aber so richtig lesen darüber kann man nichts.
    Liegt wohl auch darin begründet, dass diese individuellen Wege nicht zum Ziel führen und die Betroffenen dann wieder saufen.
    Zugeben würde das sicherlich kaum jemand.

    Hallo Karsten,

    wie meinst du das? Gehst du davon aus dass alle hier,die einen individuellen Weg gehen/gegangen sind wieder saufen, aber hier lügen, Rückfälle verheimlichen und nicht die Wahrheit schreiben?

    Gruss,

    Mario B.

    Hallo an das Forum,

    sofern ich micht verrechnet habe, fängt heute der 500te Tag meiner Trockenheit an.

    499 Tage habe ich vieles ausprobiert, vieles aber auch wieder schnell fallengelassen, vieles geändert aber auch vieles beim Alten gelassen.

    Diese Zeit hat mich gelehrt dass ich meinen eigenen persönlichen Weg finden muss, ansonsten wird es mit dem Stoppen meiner Alkoholkrankheit wie bisher in Zukunft nicht klappen. Es mag sein dass andere einen vorgefestigten Weg brauchen und damit besser fahren, die Tage seitdem ich trocken bin haben mir aber persönlich gezeigt dass ein fixes Schema oder aufgestülpter Weg mit allergrosser Wahrscheinlichkeit bei mir zu einem Rückfall geführt hätte.

    Ob mein Weg jetzt nass, bequem oder egoistisch wahrgenommen wird akzeptiere ich, das wichtigste bei diesem Thema ist für mich persönlich dass ich keinen Alkohol trinke und somit trocken bin, auch wenn die Art und Weise vielleicht hier und da anecken mag.

    Darum tue ich mich übrigens hier auch extrem schwer regelmässig über meinen Weg zu schreiben um anderen eventuell zu helfen, denn was für meine Trockenheit gut ist kann vielleicht für einen anderen fatal sein. Diese Bürde ist mir persönlich zu hoch, ich habe oft genug erlebt dass gutgemeinte Ratschläge, genau das Gegenteil bewirken können. Aber auch der umgekehrte Fall gilt: ich möchte keinem etwas raten oder dazu aufmuntern hinter dem ich nicht selbst stehe oder was mir selbst eher geschadet als gut getan hat. Ich bin aktuell einfach nicht pädagogisch qualifiziert um generell 'fachliche' Hilfe bei einer Alkoholkrankheit zu geben.

    Obriger Punkt war mir jetzt wichtig besonders der Forumsleitung mitzuteilen damit sie vielleicht besser versteht warum ich sehr oft mitlese aber halt nicht so viel und regelmässig schreibe wie es halt von ihr gewünscht ist.

    Wer mich aber persönlich fragt, dem erkläre ich aber natürlich gerne meine Erfahrung oder meine Meinung, ich laufe aber leider immer das Risiko zu vergessen darauf hinzuweisen dass meine Erfahrung oder Meinung eben nicht stellvertretend oder gottgegeben ist.

    Ich wünsche euch einen schönen und gesunden Sonntag.

    Gruss,

    Mario B.

    Hallo Hartmut,

    dann hoffe ich mal dass du keinen zu grossen finanziellen Schaden oder zuviele Probleme mit deinem Arbeitgeber hattest sofern du dort im Urlaub warst. Diese sind ja öfter die Folgen von solchen grösseren Schneefällen mit denen wir als Gesellschaft ja mittlerweile gar nicht mehr umgehen können.

    Ich hatte die Bilder in den Medien gesehen, Gottseidank wohne ich auch in einer Ecke wo es eher selten schneit und ich hoffe mal dass der Schnee letzte Woche der letzte für dieses Jahr war. Ich bevorzuge mit Abstand den Sommer.

    Ich wünsche dir noch einen schönen Tag.

    Gruss,

    Mario B.

    Hallo Hartmut,

    danke für deine Hilfe. Es ging um ein Post im Postitive Dinger der Nüchternheit Thread, den von dir verlinkten Post meinte ich jetzt nicht. Ist aber jetzt auch keine grosse Sache und nicht so wichtig.

    Danke dir trotzdem. :D

    Ich wünsche dir noch einen schönen (und nicht zuviel zugeschneiten :lol: ) Tag und Wochenende.

    Gruss,

    Mario B.


    ich habe hier schon öfter mal gelesen, jemand hätte noch ein nasses Denken und dass derjenige deshalb gar nicht richtig trocken sei.

    Bei mir persönlich kommt in der Tat auch oft der Eindruck auf dass dieses "nasse Denken" nur von Langzeittrocknen erfunden wurde um sich dann doch irgendwie noch von den Kurzzeittrockenen abheben zu können. Die Verwendung des Begriffs "trocken sein" hat ja eine ähnliche Exklusivität, Frischlinge dürfen nicht trocken sein, allerhöchstens abstinent. :wink:

    Frei nach Orwell: Alle trockenen Alkoholiker sind gleich, aber manche sind gleicher. :lol:

    Gruss,

    Mario B.

    Hallo,

    in Hartmut’s Liste fehlt noch:

    Ich nehme keine Hilfe eines Psychologen/Psychiaters/Therapeuten in Anspruch, die kann ich nicht ernst nehmen. Wie sollen die denn überhaupt eine Ahnung haben wenn sie nicht selbst Alkoholiker sind und wie sollen die mir überhaupt etwas beibringen.

    Liest man hier auch relativ oft. Oder wurde dieses Argument bewusst weggelassen?

    Die Abstinenz ist in der Tat die absolute Priorität, nicht das krampfhafte 100%ige 1:1 Einhalten diverser Grundbausteine. Auch wenn solch eine erlangte Abstinenz wohl nicht überall gerne gesehen wird und mich würde eher interessieren warum das so ist?

    Gruss,

    Mario B.