Drei ??? hör ich am liebsten
😂 die höre ich jeden Abend zum einschlafen.
Drei ??? hör ich am liebsten
😂 die höre ich jeden Abend zum einschlafen.
Musik geht gerade überhaupt nicht.
Musik hat zwischen uns so irre viel bedeutet. Und egal was ich höre - ich muss heulen.
Sogar Radio ist grade nicht drin.
Ich höre zum Einschlafen total gerne Hörspiele.
Oder vielleicht sind Hörbücher was für dich.
Hilft auch, etwas aus den Gedanken raus zu kommen.
Schätze sie handeln von meiner Angst allein zu sein. Aktuell kann mir meine Tochter da noch raushelfen. Aber was, wenn ich alleine wohne und mich diese nächtlichen Attacken überfallen. Dann ist da einfach niemand mehr, der mich in den Arm nimmt und mich beruhigen kann. Ich hab davor wirklich eine wahnsinnige Angst.
Das klingt nach Angst vor der Angst.
Auch wenn es sich jetzt merkwürdig anhört. In deinem Kopf bist du schon weit voraus in der Zukunft statt dich auf das Heute zu konzentrieren.
Mir hilft es in ganz vielen Situationen im Hier und Heute zu bleiben.
Jetzt und heute bin ich in Sicherheit.
Jetzt und heute habe ich ein schönes Zuhause was auf mich wartet.
Jetzt und heute bin ich gesund und kann mein Leben in die Hand nehmen.
Das habe ich gelernt, seitdem ich abstinent bin.
Ich habe zur Zeit eine für mich psychisch sehr schwere Zeit in beruflicher Hinsicht.
Ich muss wieder 40% vor Ort arbeiten nach über zwei Jahren Home-Office.
Was eigentlich ein totaler Luxus ist, weil 60% Home-Office, wird in meinem Kopf zur totalen Tortur. Da spielen meine Sozialphobie und Depressionen auch viel mit eine Rolle.
Wie und wann gehe ich vor Ort arbeiten? Wie schaffe ich meine 40%. Arbeite ich lieber zwei Tage ganz oder lieber fünf Tage nur ein paar Stunden?
Das geht so weit, dass ich vor lauter Denken und Rechnen kaum mehr schlafen kann. Was mich in meiner Bürozeit, für mich selber, noch weiter einschränkt. Das wiederum führt zu mehr Angst und somit zu mehr Schlafproblemen und somit wieder zu weniger Zeiten im Büro und.......na rate mal -> wieder zu mehr Angst.
Ein ewiger Kreislauf. Und in diesem stecke ich jetzt schon ein halbes Jahr fest.
Natürlich unterscheiden sich unsere Situationen, aber der Grundkern ist doch irgendwie sehr ähnlich.
Ich möchte diese Angst jetzt durchbrechen indem ich mir sage, dass ich im Heute bleibe. Morgen ist ein neuer Tag und den kann ich noch gar nicht vorausberechnen. Und wenn es nicht so läuft wie ich möchte, dann hilft mir die Akzeptanz.
Was ich ändern kann, ändere ich, was ich aber nicht ändern kann, das nehme ich an.
Mach kleine Schritte. Einen nach dem anderen. Konzentriere dich auf den heutigen Tag mit all seinen positiven und negativen Gefühlen. Mit all den schönen Dingen die du heute vielleicht noch vor hast und all den Pflichten die zu erledigen sind.
Und sei vor allem gut zu dir selber.
Ich war alleine und hatte das Gefühl, dass es nie wieder besser werden kann.
Bei solchen gefühlen habe ich mir angewöhnt mich daran zu erinnern, dass jedes gefühl immer nur ein moment ist. Der kann zwar auch mal länger dauern. Aber irgendwann geht dieser Moment auch wieder vorbei. Kein Gefühl dauert ewig an.
Ich drücke dir für morgen ganz fest die Daumen.
Hallo Mienchen,
Du darfst nicht vergessen: du machst das nicht gegen ihn, sondern für dich.
Du schreibst, er geht zwar in die Entgiftung, will aber gar nicht aufhören sondern nur reduzieren.
Dann ist er wohl noch lange nicht an dem Punkt sich einzugestehen, was der Alkohol mit ihm macht und das er ein ernsthaftes Problem hat.
Er ist, trotz jobverlust, noch nicht an seinem persönlichen tiefpunkt. Den brauchen die meisten alkoholiker aber, um vom Alkohol loszukommen.
Indem du dich zurück ziehst, kannst du ihm sogar eher helfen, als wenn du den Kontakt beibehälst. Vielleicht wacht er irgendwann auf.
Vielleicht aber auch nicht.
Du machst aber gerade alles um dich zu schützen. Wie du hier vielleicht nachgelesen hast, ziehen alkoholiker nicht nur sich selbst, sondern auch ihr Umfeld mit in den Abgrund.
Lass nicht zu, dass er dich herunter zieht.
Wie toll das klingt, liebe Lanananana,
ich freue mich wirklich sehr für dich.
Ich denke, es ist genau wie für den Alkoholiker eine Art der Kapitulation. Sich einzugestehen, dass man der Situation gegenüber machtlos ist.
Meine Kapitulation gegenüber dem Alkohol, war jedenfalls meine Rettung.
Bleib weiter auf deinem Kurs und nimm dein Leben selber in die Hand.
Du kannst sehr stolz auf dich sein, dass du diesen mutigen Schritt gegangen bist und zurück in ein selbstbestimmtes Leben gefunden hast. ![]()
Hallo Mimi,
die Kontaktsperre ist eine gute Idee. Allerdings sollte sie dann auch durchgezogen werden. Du kannst ihn blockieren etc. Aber das möchtest du im Moment wahrscheinlich gar nicht. Denn dann bekommst du ja auch nichts mehr aus seinem Leben mit.
Du sagst es ja selber: du hast gehofft, dass er durch die Trennung klar wird und aufhören möchte. Das wird aber so nicht unbedingt funktionieren. Weil er es gar nicht wirklich möchte. Scheinbar ist er noch nicht an seinem Tiefpunkt angekommen.
Willst du ihn wirklich auf diesem Weg begleiten?
Das kann Jahre dauern, wenn es überhaupt soweit kommt. Vielleicht trinkt er sich auch einfach tot.
An dem ganzen Prozess gehst du ebenso elendig zugrunde wie er selber auch. Psychisch.
Hast du dich mal hier durchgelesen, was Co-Abhängigkeit in einer Beziehung bedeutet? Wie sehr viele Menschen unter dem Alkoholkonsum ihres Partners leiden?
Dass du abhängig bist kannst du auch gut daran erkennen, dass du weiterhin die Kontrolle haben möchtest. Genau zu wissen, was er wann macht, ob er trinkt etc. Das ist ebenfalls kein gesundes Verhalten. Selbstfürsorge geht anders.
Ich hatte auch mal so einen Partner, der sehr viel konsumiert hat. Ich habe zum damaligen Zeitpunkt ebenfalls noch getrunken. Wir haben uns vor vier Jahren getrennt.
Vor zwei Jahren habe ich dann aufgehört zu trinken, er sieht bis heute nicht, dass er ein Problem mit dem Alkohol hat.
Und das obwohl er bereits aus mehreren Wohnungen raus geflogen ist, sein Arbeitsplatz gerade massiv auf der Kippe steht, niemand (nicht mal seine Eltern) mehr etwas mit ihm zu tun haben möchte und er mehrere Anzeigen (sogar eine von der Polizei selber) am Laufen hat.
Ich bekomme immer ein paar Bruchstücke mit, weil er mein Arbeitskollege ist.
Wäre ich mit ihm zusammen geblieben, hätte ich selber nie mit dem Trinken aufhören können und wäre heute wahrscheinlich psychisch am Abgrund.
Das ist das tückische an der Alkoholsucht. Es geht stetig bergab. Besser wird das Leben des Alkoholikers nicht, nur schlimmer. Und alle die um ihn/sie herumstehen, werden mit runter gerissen.
Sei dankbar, dass du den Absprung vorerst geschafft hast. Jetzt solltest du dringend daran arbeiten, dass es auch so bleibt und du klare Grenzen ziehen kannst. Du machst das für dich und nicht gegen ihn.
Ein Alkoholiker KANN NICHT kontrolliert trinken.
Das kann er selber vielleicht gerne wollen. Aber er wird es nie schaffen. Das macht den Alkoholiker aus. Dass er keine Kontrolle über seinen Konsum hat. Das hast du ja leider selber bitter erfahren müssen.
Wenn er nicht ernsthaft gewillt ist, sein Problem bzw. seine Krankheit zu 100% zum Stillstand zu bringen, also gar nicht mehr zu trinken, werden das auf alle Ewigkeit leere Versprechungen bleiben. Und selbst wenn er gewillt ist, dann zählen hier nur Taten.
Worte sind dabei wie Schall und Rauch, wie es so schön heisst.
Wie war denn deine Gruppe? Ich hoffe, du bist gut aufgenommen worden und hast einen für dich sicheren Rahmen gefunden.
Es ist toll, dass du jetzt aktiv wirst. Das sind gerade gewaltige Schritte, die du da gehst. Mach weiter so. Bleib dran.
Ich gratuliere zu deinen 100 Tagen.
Da hast du einen tollen Meilenstein erreicht. ![]()
Herzlichen Glückwunsch zu deinem ersten DOS. ![]()
Ich weiss nicht, ob man das so pauschal sagen kann. Ich wusste es schon eine ganze Weile bevor ich aufhören konnte.
Ich habe einen ex, der schon mehrere Wohnungen, sein komplettes soziales Umfeld u d wahrscheinlich bald auch noch seinen Job versoffen hat, aber weiterhin vehement bestreitet ein Problem mit dem Alkohol zu haben. Und ich denke, daran glaubt er wirklich.
Jetzt ist das "Gleichgewicht" zwischen Alkoholismus und COabängigkeit gestört.
Unglaublich toller Satz. ![]()
So absolut wahr.
Hallo Franzi,
herzlich willkommen hier bei uns.
Hier kannst du eine ganze Menge lernen. Es gibt ja extra den Bereich für die Co-Abhängigkeit. Da kannst du sehr viel nachlesen. Ältere Beiträge sowie gerade aktuelle Themen.
Bestimmt begrüßt dich gleich auch ein Mod und du kannst dich zukünftig mit allen im forum austauschen.
Ich wünsche dir ein gutes Ankommen hier.
Liebe Grüße
Twizzler
Danke Elly und Saphira für eure Rückmeldungen. ![]()
Ja Elly, das Konto sah damals wüst aus. Und angeblich hatte ich doch immer nur das nötigste gekauft.
Das zweimal in der Woche der Lieferdienst kam, weil mir abends das alkoholische Getränk knapp wurde (und nur für Getränke liefern die ja nicht), das habe ich wohl übersehen......
Saphira, nach ihrer Zahn-Op war Lucy so mega-verkuschelt. Ich habe sie kaum wiedererkannt. Obwohl sie ja Schmerzen gehabt haben muss.
Ich bin einfach nur froh, dass ich meinen Tieren das auch geben kann, was sie benötigen.
Ich bin einfach so unendlich dankbar, dass ich trocken sein darf. Immer nur für heute ![]()
Schönen guten Morgen,
lange nichts mehr hier in meinem eigenen Thema geschrieben.
Meine App hat mir gestern (oder vorgestern?) 850 trockene Tage angezeigt.
Echt Wahnsinn, wie die Zeit vergeht.
Mir kommt es noch gar nicht so lange vor.
Mein Leben läuft recht gut zur Zeit.
Arbeit läuft und die kleineren oder größeren Baustellen im Leben bekomme ich auch ganz gut bewältigt.
Meine Katze ist jetzt so ein kleiner Pflegefall. Sie hat sich vor einigen Wochen plötzlich am Hals (beide Seiten) das ganze Fell weggekratzt und sich die Haut auch aufgekratzt.
Was es genau ist, wissen wir immer noch nicht.
Sie ist jetzt auf Ausschlussdiät. Evlt. eine Futtermittelallergie.
Dazwischen wurden ihr aber noch fünf Zähne gezogen und zig Tierarztbesuche liegen hinter uns.
Als ich noch getrunken habe, war mein Konto immer am Limit. Das ist es jetzt zwar auch, aber diesmal nicht wegen Sauferei und Raucherei, sondern wegen der vielen Arztkosten.
Um das Geld tut es mir auch nicht weh.
Meine Gesundheit damit wissentlich zu ruinieren......das tat weh.
Ich wünsche euch einen entspannten Tag.
Viele Grüße
Twizzler
Hat er sich um irgendetwas gekümmert?
War er beim Arzt? Hat er eine Entgiftung beantragt?
Wenn nicht, dann ja, sind das alles nur leere Worte.
Aber du wirst es ja in den nächsten Tagen erleben, wie ernst er es meint.
Wahrscheinlicher ist, dass er heimlich trinkt und du nach und nach an deinem Verstand zweifelst, weil er dir einredet du würdest dir Dinge einbilden.
Um gestern ihm nach der Arbeit vom trinken abzuhalten, holte ich ihn mit den Kindern zusammen von dem Bahnhof ab.
Nochmal: Es ist nicht deine Aufgabe ihn vom Trinken abzuhalten.
Das muss er selber wollen. Wie du jetzt selber wieder erlebt hast, trinkt er wenn er das möchte. Du hast da keinerlei Einfluss drauf.
Mein Mann sagte zu mir, dass man so etwas doch gemeinsam angehen müsse.
Gemeinsam schließt ihn aber ebenfalls mit ein. Und das sehe ich gerade im Moment nicht.
Weil ER nicht weiß wie sein Leben weitergehen soll (beruflich,Wohnort etc.)schafft er es immer wieder dass ich dann doch denke:Ok,der arme Kerl weiß gar nicht wohin und überhaupt…jetzt kann ich nicht noch eins oben draufsetzen.
Das hat aber zwei Seiten. Er macht sich diese Gedanken über dich gerade eher nicht ("Die Arme. Wenn ich weitersaufe, muss sie ganz von vorne anfangen. Wo soll sie dann hin?")
Du brauchst kein Mitleid mit ihm haben. Denn er ist erwachsen und darf selber entscheiden wohin die Reise geht. Und er hat sich nun mal (zumindest im Moment) für diese Reiseroute entschieden.
Ich werde belogen.
Mache jahrelang die Sachen mit mir selbst aus zu seinem Schutz.
Irgendwann ist doch auch mal gut.
Aber auch hier: Du lässt dich belügen, du lässt das mit dir machen. Das ist nicht vorwurfsvoll gemeint. Aufgrund deiner Krankheit und der Unwissenheit darüber, konntest du vielleicht nicht anders. Aber jetzt öffnen sich deine Augen langsam und du hast die Möglichkeit für die Zukunft etwas zu verändern.
Ich persönlich bin der Meinung, dass sowohl der Alkoholiker wie auch der Co-Abhängige seinen persönlichen Tiefpunkt erreichen muss um etwas zu verändern. Der ist bei jedem ganz individuell und muss auch nicht zwangsläufig bei jedem kommen (es gibt genug Menschen, die an ihrem Alkohol-Konsum sterben).
Und aus deinem Text entsteht bei mir so ein wenig der Eindruck, als wenn dein persönlicher Tiefpunkt nicht mehr sehr weit entfernt ist. Und auch das ist positiv gemeint. Denn dann kannst du etwas verändern.
Du bist wütend, du bist traurig und das ist gut so. Lass die Gefühle ruhig alle zu. Vielleicht sind es gerade diese Gefühle, die bei dir zu einer Kehrtwende führen.
Es ist eben so, dass die Suchtproblematik in der bisherigen Beziehung nur ein sehr kleiner Teil war. Genau genommen war sie jahrelang gar kein Thema, dann die letzten Monate zunehmend vorhanden und die letzten 4 Wochen problematisch und sehr belastend.
Da siehst du, dass es schlimmer wird. Und da ist noch sehr viel luft nach unten vorhanden.
Mich um mich selbst zu kümmern ist in der Tat nicht meine Stärke, allerdings unabhängig von meinem Mann.
Vielleicht versuchst du die energie, die du gerne in deinen mann stecken würdest, lieber in dich steckst und dafür sorgst, dass du zukünftig besser um dich selber kümmern kannst.
Co-abhängigkeit ist genauso eine Sucht, wie sie der alkoholiker auch hat und bedarf ebenfalls Arbeit an sich selber.
Aber wie könnte man denn in der Situation aktiv werden, helfen, eben gerade ohne Co-abhängig zu sein?
Indem du nicht hilfst.
Es gibt jetzt gerade nur einen Menschen, dem du aktiv helfen kannst und solltest. Und das bist du selber.
Deinem partner hilfst du tatsächlich am besten, wenn du jegliche hilfe sein lässt.
Es ist seine Entscheidung entweder weiter zu trinken oder die Kehrtwende einzulegen und sich aktiv um seine Sucht zu kümmern.
Bei ersterem kannst du dir sicher sein, dass er dich mit in den Abgrund reißen wird.
Vor allem psychisch.
du kannst sehr stolz auf deine Handlung sein. Auch wenn es in dem Moment für dich eine kurzschlussreaktion war, ist es genau das, was absolut richtig ist um dich selber zu schützen.
Ich wünsche dir, dass du auf diesem Weg bleibst.
Wenn du ihn jetzt kontaktierst, wird es genauso weitergehen bzw es wird eher noch schlimmer.
Schütze dich selber. Das sollte deine oberste Priorität sein.