Beiträge von Stern

    Hallo Forum,

    Herzlichen Glückwunsch zum 20. Geburtstag 🎈💐🎈

    Ich bin sehr dankbar, dass es dich gibt und ich bin sehr dankbar, dass hier so viele Menschen von ihren Erfahrungen berichten und ihre Gedanken hier lassen.

    Ich durfte mit dir nüchtern werden. Zu lange habe ich es alleine versucht …Es blieb immer nur ein gescheiterter Versuch, immer wieder, viele Jahre lang.
    Erst hier konnte ich mit meiner Alkoholabhängigkeit Frieden schließen und so nüchtern werden. Ich habe hier sehr viel über die Alkoholsucht gelernt und ich habe hier sehr viel über mich gelernt.

    Vielen Dank, dass es dich gibt, dass ich dich gefunden habe und dass ich in dir das sehen kann, was du bist: Meine Selbsthilfegruppe.

    Hallo eka,

    herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.
    Schön, dass du dich nach Jahren des stillen Mitlesens hier angemeldet hast.

    Für den Austausch mit den anderen Teilnehmern im Forum klicke den folgenden Link an:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Du brauchst nur ganz kurz etwas zu schreiben.

    Danach werden wir dich freischalten und dein Thema in den entsprechenden Bereich verschieben, wo dann auch der Austausch stattfinden kann.

    Hallo releaseme,
    auch von mir ein herzliches Willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.

    Du wirst hier viele Erfahrungsberichte lesen können von Angehörigen, die vergeblich versuchen, ihren anhängig trinkenden Partner davon zu überzeugen, dass er weniger trinken möge oder gar nichts mehr. Das wird immer nur ein Versuch bleiben können. Denn mit weniger trinken wird das nix werden und um wirklich gar nix mehr zu trinken, muss der Alkoholiker seine Alkoholsucht erstmal als solche auch erkennen und ein abstinentes Leben als einzige Möglichkeit für sich sehen können. Das ist schwer. Und nur der Alkoholiker selbst kann an seinem Leben etwas ändern, wenn ihm etwas nicht (mehr) gefällt oder womit er nicht (mehr) zurecht kommt.
    Genau so wie nur der Angehörige selbst an seinem Leben ändern kann, was ihm nicht (mehr) gefällt oder womit er nicht (mehr) zurecht kommt.

    Liebe schafft viel, aber die Sucht besiegen schafft auch sie nicht. Denn die Alkoholsucht lässt sich nicht besiegen. Sie geht nie wieder weg, lässt sich aber mit absoluter Abstinenz zum Stillstand bringen ….allerdings ist das nur möglich, wenn die Initiative dafür vom Alkolholiker selbst ausgeht.

    Ich wünsche dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Es ist ein ständiger Kampf gegen die Sucht aber den Kop in den Sand stecken ist keine Lösung X/

    Du führst einen Kampf gegen die Alkoholsucht? Den kannst du nur verlieren.

    Gegen etwas anzukämpfen, was immer da bleiben wird, ist ein Kampf, der nur Energie zieht und niemals gewonnen werden kann. Die Alkoholsucht wird immer bleiben, sie geht nie wieder weg. Da kannst du dich noch so anstrengen.

    Ich habe akzeptiert, dass ich Alkoholiker geworden bin und dass ich das auch immer bleiben werde.
    Ich konnte die Sucht mit absoluter Abstinenz zum Stillstand bringen und ich werde sie nur solange ruhig halten können, wie ich keinen einzigen Schluck Alkohol trinke. Ich lebe mit der Alkoholabhängigkeit….weil sie zu mir gehört.

    Ich finde es ganz stark von dir, dass du hier von deinem Rückfall berichtet hast und dass du dich wieder auf den nüchternen Weg gemacht hast.

    Ja, Naira, das ist so.

    Seit ich in meinen Sätzen ‚eigentlich‘ weglassen konnte und ‚man‘ durch ich ersetzte, kommen meine eigenen Sätze viel besser bei mir selbst an….bei den anderen auch.
    ‚Eigentlich‘ lässt viel zu viel Spielraum und wenn ich ‚man‘ sage, sieht mein Gegenüber alle möglichen Leute…mich nur ganz selten.

    Das Ausformulieren der eigenen Wünsche ist ganz schön schwer, finde ich.
    Ich habe mit ‚nein‘ angefangen. Also, erstmal das sagen, was ich nicht möchte. Und ich war oft ganz schön erstaunt, dass das für die Anderen oftmals gar kein Problem ist. Probiere das mal. 😀

    Herzlichen Glückwunsch zu nun schon 102 nüchternen Tagen. 💐

    Nur ja nicht von mir reden... Die meisten Menschen sind ja dankbar, wenn sie nicht zuhören müssen sondern stattdessen ihr Herz ausschütten können. Oder nicht?

    Ja, irgendwie ist das wohl so.

    Ich habe aber bemerkt, dass es doch einige Menschen wirklich interessiert, wie es mir geht. Und genau das sind die Menschen, mit denen ich gern zusammen bin.

    Herzlichen Glückwunsch zu 150 nüchternen Tagen. 💐

    Jeder nüchterne Tag ist ein guter Tag, auch, wenn irgendwas da mal gar nicht so gut ist.
    Letztendlich geht es um das nüchterne Leben, welches sich Tag für Tag stabilisieren kann. Dazu gehört Achsamkeit und Selbstfürsorge, beides machst du gut, finde ich.

    Die neu gewonnene Zeit fülle ich im Moment noch mit Naschen und Fernsehen.

    Hadt du Hobbys, die du während der Sucht vernachlässigt hast?

    Schwieriger wird es wohl, wenn ich bei gesellschaftlichen Anlässen
    mit Alkoholangeboten konfrontiert werde.

    Kennst du schon unsere Grundbausteine?

    Sie beruhen auf den Erfahrungen vieler Menschen, die es geschafft haben, sich ein zufriedenes nüchternes Leben zu schaffen.


    https://alkoholiker-forum.de/article/3-grundbausteine-für-ein-nüchternes-leben/

    Super 👍🏻

    Ein alkoholfreier Haushalt bietet dir einen sicheren Ort.
    Es ist ja nun mal so, dass die Welt um uns herum nicht trockener wird, nur, weil wir nicht mehr trinken. Da finde ich diese alkoholfreie Zone schon sehr wichtig.

    und die zweite Woche fast geschafft.

    Was ist für dich ‚geschafft‘?


    Du schreibst hier wenig von deinem Weg.
    Wie geht es dir ohne Alkohol?
    Wie füllst du die neu gewonnene Zeit?

    Hallo Dietrich,

    herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.
    Und vielen Dank für deine ausführliche Vorstellung.

    Seit 2 Tagen trinkst du keinen Alkohol mehr.
    Da befindest du dich mitten im kalten Entzug. Das ist sehr gefährlich und kann sogar mit irreparablen Schäden oder tödlich enden. Das ist doch sicher nicht das, was du dir für den Beginn deines nüchternen Lebens vorstellst.

    Ich lasse dir mal einen Beitrag dazu hier mit der Bitte, dich noch heute einem Arzt anzuvertrauen und die weiteren Schritte zu besprechen.


    Das Forenteam
    14. Mai 2021 um 22:29

    Zuerst möchte ich dir heute sagen, dass ich es super finde, dass du so für dich kämpfst. Das ist ganz große Klasse.

    Ich will aber unbedingt trocken bleiben. Auch wenn es nur für mich ist. (was nicht ganz stimmt, denn ich bin die einzige, die momentan arbeitet- und wenn ich wieder trinken würde, würde ich das und meine Gesundheit riskieren- aber das wird halt nicht so gesehen). Mir ist aber meine Familie auch extrem wichtig. Was kann ich tun, um mir Unterstützung einzufordern? Sie müssen ja nicht permanent irgendwas für mich tun oder für mich da sein. Aber was kann ich tun, damit sie es mir halt nicht immer noch schwerer machen?

    Dauerhaft nüchtern werden funktioniert nur, wenn es für einen selbst ist.
    Natürlich profitiert das Umfeld auch davon, aber in Bezug auf meine Sucht bin ich mir erstmal am nächsten.
    Unterstützung einfordern finde ich schwierig. Du kannst bitten….aber wenn deiner Familie ihr eigenes Handeln wichtiger ist als dich zu unterstützen, wirst du da gar nix erreichen.

    Es ist schwer, einem Nichtsüchtigen zu erklären, was die Sucht mit einem macht. Ich persönlich habe meine Ansprechpartner zu diesem Thema (fast) ausschließlich hier. Einfach, weil meine Angehörigen das ganze Ausmaß meiner Alkoholabhängigkeit gar nicht fassen können. Das hat gar nix damit zu tun, dass sie es nicht wollen oder ich ihnen nicht wichtig genug bin. Sie können es einfach nicht.

    Vielleicht hätte ich da energischer meine Position vertreten können. Habe ich aber nicht. Weil ich der Meinung bin, dass es nichts an meiner Nüchternheit ändern würde.
    Ich habe mir meine alkoholfreie Zone in meinem Kopf geschaffen. Ich bin Alkoholiker und das werde ich immer bleiben. Das bleibe ich, egal, was die Leute um mich herum machen oder was sie trinken. Es ändert nix an der Tatsche, dass es für mich keinen Alkohol gibt. Weil ich nur nüchtern leben kann.
    Ich weiß auch, dass ich nicht noch einmal den Mut aufbringen kann, um nach einen Rückfall noch einmal nüchtern werden zu können. Das muss jetzt klappen oder ich werde mich tot saufen. Das ist in meinem Kopf drin und da diskutiere ich auch nicht. Ich mache meine Nüchternheit nicht von anderen abhängig.

    Und ich bin jemand, der ohnehin Mühe hat, seine Bedürfnisse überhaupt wahrzunehmen. Sie dann noch zu äussern, fällt mir sehr schwer. Ich denke oft, dass ich es auch nicht wert bin oder egoistisch bin, wenn ich es trotzdem mache. Vor allem, wenn die anderen wie jetzt krank sind. Dann sollte ich Rücksicht auf sie nehmen und nicht umgekehrt.


    Du hast erkannt, dass du Alkoholiker geworden bist. Und du willst unbedingt nüchtern bleiben. Ich finde, damit hast du ganz schön viel Bedürfniss wahrgenommen.
    Du hast mit deiner Familie gesprochen und du hast dich hier geöffnet. Du hast hier schon so viele Bedürfnisse wahrgenommen und aufgeschrieben. Lies noch mal nach. 😀

    Wenn du es dir nicht wert bist, wer sonst sollte das denn für dich übernehmen?
    Und was ist schlimm daran, auch mal egoistisch zu sein? Ich finde einen gesunden Egoismus super wichtig. Mit dem Nüchternwerden habe ich meinen Egoismus kennen- und liebengelernt. Er hilft mir, meine Nüchternheit an oberste Stelle zu setzen und sie da oben auch zu halten. Ich habe gelernt, dass ich in erster Linie für mich auf dieser Welt bin.

    Die anderen mögen krank sein. Du bist es auch. Die Alkoholsucht ist eine Krankheit, die dich bis an dein Lebensende begleiten wird. Du darfst genauso Rücksicht nicht nehmen wie deine Angehörigen das für sich auch beanspruchen.
    Ehrlich, und wenn ich nur mit ganz viel Egoismus nüchtern bleiben könnte….ich wäre der egoistischste Mensch auf der ganzen Welt. Das bin ich mir wert.

    Hallo Landliebe,

    herzlich willkommen in unserer Gruppe.
    Du bist jetzt für die offenen Bereich freigeschaltet. Ich habe dein Thema in den Bereich ‚Erste Schritte für EKA‘ verschoben.

    Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich.

    Ich wünsche dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Übrigens heute leider eine Nacht mit sehr vielen munteren Stunden! aber egal Nüchtern aufgestanden überwiegt und vielleicht wird's heute wieder besser

    Dein Körper muss sich ja auch erstmal umstellen. Es ist völlig normal, dass es da auch schlaflose Nächte gibt.

    Einige berichten davon, dass sie nüchtern mit viel weniger Schlaf total ausgeruht in den neuen Tag starten. Ich brauche auch nach nüchternen 3 Jahren einen Wecker, wenn ich keine 10 Stunden zum Schlafen habe.

    Das wird sich alles auch bei dir einpendeln.
    Genieße deinen nüchternen Tag, sortiere deine Gedanken und freue dich auf das, was dir dein nüchternes Leben zu bieten hat.

    Guten Morgen, Naira,

    du bist vollkommen in Ordnung …genau so, wie du bist.
    Dazu gehören auch mal Zweifel und dazu gehören auch mal Enttäuschung und sogar Wut.

    Heute ist ein neuer Tag. Begrüße ihn mit einem Lächeln. Er wird zurück lächeln.

    Dass dir vorläufig der Zugang zum geschützten Bereich noch nicht gewährt werden konnte, liegt auch überhaupt nicht in deiner Person.
    Wir kennen einander doch gar nicht und wir haben hier nun mal immer nur das geschriebene Wort. Und wenn es kaum geschriebene Worte gibt, zeigt das nicht, dass du dich nicht mit deiner Sucht und deinem Nüchternwerden beschäftigst, sondern lediglich, dass du genau das nicht hier tust.

    Niemand wird hier ausgeschlossen, solange er sich an die Regeln hält. Ehrlich seine Gedanken und Gefühle zum Alltag hier lassen, gehört genauso zur Selbstfürsorge wie die Gedanken und Gefühle zum Thema Sucht.
    Dass das für Einige im offenen Bereich schwieriger ist als im geschützten, ist wohl so, aber vieles kann für den Moment auch sehr anonymisiert formuliert werden.
    Statt dich abgelehnt zu fühlen könntest du das doch auch als Gewissheit sehen, dass hier wirklich sehr viel Wert darauf gelegt wird, dass der geschützte Bereich auch seinen Namen verdient.
    Wir haben hier zwar diesen von der Außenwelt geschützten Bereich, aber auch da könntest du nicht sicher sein, dass ich nicht dein Nachbar bin oder dein Arbeitskollege…..


    Weil ich einen Anker für dieses Thema brauche. Einen Ort, wo das Thema Alkoholsucht sein darf. Auch wenn es eben jetzt weiterhin nur um dieses Thema gehen und ich alle anderen Themen hier ausblenden muss. Ich muss eben mehrgleisig fahren. Alkohol hier. Andere Themen woanders.

    Diesen Anker kannst du hier finden.
    Alle anderen Themen außerhalb der Sucht bestimmst du selbst. Was davon du hier im offenen Bereich schreiben möchtest oder umschreiben möchtest oder erstmal weglassen willst, ist deine Entscheidung.
    In einem Alkoholikerforum geht es ja primär um die Alkoholsucht und alles, was damit zusammenhängt.

    Ich wünsche dir einen ganz schönen Tag und ich wünsche dir, dass du hier Geschriebenes nicht als persönlichen Angriff sehen musst, sondern als das Weitergeben der eigenen Erfahrungen.

    So jedenfalls verstehe ich unsere Selbsthilfegruppe: Hilf dir selbst.
    Ich nehme mit, was ich gebrauchen kann und lass liegen, was gerade nicht so gut passt. Morgen passt das vielleicht. Wer weiß das denn heute schon.

    Einen früheren Freund von mir hat diese „Taktik“ gar nichts gebracht. Seine Saufkumpels waren geduldig und haben sich gut daran erinnert, wann die nüchterne Zeit um ist. Das offene Hintertürchen hat ihm das Genick gebrochen. Er säuft wieder.

    Oh, das ging dann ja mal so richtig nach hinten los.

    Ich hätte echt gedacht, dass nach einem Jahr ‚kein Hahn mehr danach kräht‘.

    Hallo frontis,

    ich habe Dich für den offenen Bereich freigeschaltet und Dein Thema direkt dorthin verschoben.

    Du kannst jetzt überall schreiben, aber bitte nicht in den ersten vier Wochen im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern.

    Wenn du deinen Titel geändert haben möchtest, teile uns das bitte mit.

    Ich wünsch Dir einen guten Austausch.

    Weil ich lebenslang Alkoholikerin sein werde und daran 3 Monate Nüchternheit nichts ändern.

    Hmmm. 🤔

    Natürlich bleibst du lebenslang Alkoholikerin. Da gibt es kein zurück. Das ist so.
    Aber 3 nüchterne Monate sind so ein toller Anfang für den Rest deines Lebens.

    Ich muss hier jeden Tag schreiben, ich muss mir ständig vorsagen, dass ich Alkoholikerin bin und bleiben werde, ich darf nichts anderes nebenher wichtig finden, ich tue nicht genug, ich bin leichtsinnig...

    Du musst gar nix.

    Natürlich darfst du neben deiner Sucht auch anderes wichtig finden. Ich habe durch das Nüchternsein erst wieder erfahren, dass so vieles wichtig für mich ist. Vorher war ja nur der Alkohol wichtig. So viel Wichtiges und Schönes kommt nüchtern wieder zum Vorschein.

    Dun schreibst, du tust nicht genug. Ich frage mal andersrum: Was tust du für dich und dein nüchternes Leben?
    Inwiefern denkst du, dass du leichtsinnig bist?

    Ich empfinde dich hier nicht als leichtsinnig.

    Ich fühle mich wirklich schon sehr schlecht. Und mit allem, was ich schreibe, wird es noch schlimmer. Es reicht für heute.

    Ich wünsche dir, dass es dir morgen wieder besser geht.
    Und ich wünsche dir, dass du dich morgen über 3 Monate und 1 Tag Nüchternsein freuen kannst.