Beiträge von Stern

    Herzlichen Glückwunsch zu nun schon 102 nüchternen Tagen. 💐

    Nur ja nicht von mir reden... Die meisten Menschen sind ja dankbar, wenn sie nicht zuhören müssen sondern stattdessen ihr Herz ausschütten können. Oder nicht?

    Ja, irgendwie ist das wohl so.

    Ich habe aber bemerkt, dass es doch einige Menschen wirklich interessiert, wie es mir geht. Und genau das sind die Menschen, mit denen ich gern zusammen bin.

    Herzlichen Glückwunsch zu 150 nüchternen Tagen. 💐

    Jeder nüchterne Tag ist ein guter Tag, auch, wenn irgendwas da mal gar nicht so gut ist.
    Letztendlich geht es um das nüchterne Leben, welches sich Tag für Tag stabilisieren kann. Dazu gehört Achsamkeit und Selbstfürsorge, beides machst du gut, finde ich.

    Die neu gewonnene Zeit fülle ich im Moment noch mit Naschen und Fernsehen.

    Hadt du Hobbys, die du während der Sucht vernachlässigt hast?

    Schwieriger wird es wohl, wenn ich bei gesellschaftlichen Anlässen
    mit Alkoholangeboten konfrontiert werde.

    Kennst du schon unsere Grundbausteine?

    Sie beruhen auf den Erfahrungen vieler Menschen, die es geschafft haben, sich ein zufriedenes nüchternes Leben zu schaffen.


    https://alkoholiker-forum.de/article/3-grundbausteine-für-ein-nüchternes-leben/

    Super 👍🏻

    Ein alkoholfreier Haushalt bietet dir einen sicheren Ort.
    Es ist ja nun mal so, dass die Welt um uns herum nicht trockener wird, nur, weil wir nicht mehr trinken. Da finde ich diese alkoholfreie Zone schon sehr wichtig.

    und die zweite Woche fast geschafft.

    Was ist für dich ‚geschafft‘?


    Du schreibst hier wenig von deinem Weg.
    Wie geht es dir ohne Alkohol?
    Wie füllst du die neu gewonnene Zeit?

    Hallo Dietrich,

    herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.
    Und vielen Dank für deine ausführliche Vorstellung.

    Seit 2 Tagen trinkst du keinen Alkohol mehr.
    Da befindest du dich mitten im kalten Entzug. Das ist sehr gefährlich und kann sogar mit irreparablen Schäden oder tödlich enden. Das ist doch sicher nicht das, was du dir für den Beginn deines nüchternen Lebens vorstellst.

    Ich lasse dir mal einen Beitrag dazu hier mit der Bitte, dich noch heute einem Arzt anzuvertrauen und die weiteren Schritte zu besprechen.


    Das Forenteam
    14. Mai 2021 um 22:29

    Zuerst möchte ich dir heute sagen, dass ich es super finde, dass du so für dich kämpfst. Das ist ganz große Klasse.

    Ich will aber unbedingt trocken bleiben. Auch wenn es nur für mich ist. (was nicht ganz stimmt, denn ich bin die einzige, die momentan arbeitet- und wenn ich wieder trinken würde, würde ich das und meine Gesundheit riskieren- aber das wird halt nicht so gesehen). Mir ist aber meine Familie auch extrem wichtig. Was kann ich tun, um mir Unterstützung einzufordern? Sie müssen ja nicht permanent irgendwas für mich tun oder für mich da sein. Aber was kann ich tun, damit sie es mir halt nicht immer noch schwerer machen?

    Dauerhaft nüchtern werden funktioniert nur, wenn es für einen selbst ist.
    Natürlich profitiert das Umfeld auch davon, aber in Bezug auf meine Sucht bin ich mir erstmal am nächsten.
    Unterstützung einfordern finde ich schwierig. Du kannst bitten….aber wenn deiner Familie ihr eigenes Handeln wichtiger ist als dich zu unterstützen, wirst du da gar nix erreichen.

    Es ist schwer, einem Nichtsüchtigen zu erklären, was die Sucht mit einem macht. Ich persönlich habe meine Ansprechpartner zu diesem Thema (fast) ausschließlich hier. Einfach, weil meine Angehörigen das ganze Ausmaß meiner Alkoholabhängigkeit gar nicht fassen können. Das hat gar nix damit zu tun, dass sie es nicht wollen oder ich ihnen nicht wichtig genug bin. Sie können es einfach nicht.

    Vielleicht hätte ich da energischer meine Position vertreten können. Habe ich aber nicht. Weil ich der Meinung bin, dass es nichts an meiner Nüchternheit ändern würde.
    Ich habe mir meine alkoholfreie Zone in meinem Kopf geschaffen. Ich bin Alkoholiker und das werde ich immer bleiben. Das bleibe ich, egal, was die Leute um mich herum machen oder was sie trinken. Es ändert nix an der Tatsche, dass es für mich keinen Alkohol gibt. Weil ich nur nüchtern leben kann.
    Ich weiß auch, dass ich nicht noch einmal den Mut aufbringen kann, um nach einen Rückfall noch einmal nüchtern werden zu können. Das muss jetzt klappen oder ich werde mich tot saufen. Das ist in meinem Kopf drin und da diskutiere ich auch nicht. Ich mache meine Nüchternheit nicht von anderen abhängig.

    Und ich bin jemand, der ohnehin Mühe hat, seine Bedürfnisse überhaupt wahrzunehmen. Sie dann noch zu äussern, fällt mir sehr schwer. Ich denke oft, dass ich es auch nicht wert bin oder egoistisch bin, wenn ich es trotzdem mache. Vor allem, wenn die anderen wie jetzt krank sind. Dann sollte ich Rücksicht auf sie nehmen und nicht umgekehrt.


    Du hast erkannt, dass du Alkoholiker geworden bist. Und du willst unbedingt nüchtern bleiben. Ich finde, damit hast du ganz schön viel Bedürfniss wahrgenommen.
    Du hast mit deiner Familie gesprochen und du hast dich hier geöffnet. Du hast hier schon so viele Bedürfnisse wahrgenommen und aufgeschrieben. Lies noch mal nach. 😀

    Wenn du es dir nicht wert bist, wer sonst sollte das denn für dich übernehmen?
    Und was ist schlimm daran, auch mal egoistisch zu sein? Ich finde einen gesunden Egoismus super wichtig. Mit dem Nüchternwerden habe ich meinen Egoismus kennen- und liebengelernt. Er hilft mir, meine Nüchternheit an oberste Stelle zu setzen und sie da oben auch zu halten. Ich habe gelernt, dass ich in erster Linie für mich auf dieser Welt bin.

    Die anderen mögen krank sein. Du bist es auch. Die Alkoholsucht ist eine Krankheit, die dich bis an dein Lebensende begleiten wird. Du darfst genauso Rücksicht nicht nehmen wie deine Angehörigen das für sich auch beanspruchen.
    Ehrlich, und wenn ich nur mit ganz viel Egoismus nüchtern bleiben könnte….ich wäre der egoistischste Mensch auf der ganzen Welt. Das bin ich mir wert.

    Hallo Landliebe,

    herzlich willkommen in unserer Gruppe.
    Du bist jetzt für die offenen Bereich freigeschaltet. Ich habe dein Thema in den Bereich ‚Erste Schritte für EKA‘ verschoben.

    Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich.

    Ich wünsche dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Übrigens heute leider eine Nacht mit sehr vielen munteren Stunden! aber egal Nüchtern aufgestanden überwiegt und vielleicht wird's heute wieder besser

    Dein Körper muss sich ja auch erstmal umstellen. Es ist völlig normal, dass es da auch schlaflose Nächte gibt.

    Einige berichten davon, dass sie nüchtern mit viel weniger Schlaf total ausgeruht in den neuen Tag starten. Ich brauche auch nach nüchternen 3 Jahren einen Wecker, wenn ich keine 10 Stunden zum Schlafen habe.

    Das wird sich alles auch bei dir einpendeln.
    Genieße deinen nüchternen Tag, sortiere deine Gedanken und freue dich auf das, was dir dein nüchternes Leben zu bieten hat.

    Guten Morgen, Naira,

    du bist vollkommen in Ordnung …genau so, wie du bist.
    Dazu gehören auch mal Zweifel und dazu gehören auch mal Enttäuschung und sogar Wut.

    Heute ist ein neuer Tag. Begrüße ihn mit einem Lächeln. Er wird zurück lächeln.

    Dass dir vorläufig der Zugang zum geschützten Bereich noch nicht gewährt werden konnte, liegt auch überhaupt nicht in deiner Person.
    Wir kennen einander doch gar nicht und wir haben hier nun mal immer nur das geschriebene Wort. Und wenn es kaum geschriebene Worte gibt, zeigt das nicht, dass du dich nicht mit deiner Sucht und deinem Nüchternwerden beschäftigst, sondern lediglich, dass du genau das nicht hier tust.

    Niemand wird hier ausgeschlossen, solange er sich an die Regeln hält. Ehrlich seine Gedanken und Gefühle zum Alltag hier lassen, gehört genauso zur Selbstfürsorge wie die Gedanken und Gefühle zum Thema Sucht.
    Dass das für Einige im offenen Bereich schwieriger ist als im geschützten, ist wohl so, aber vieles kann für den Moment auch sehr anonymisiert formuliert werden.
    Statt dich abgelehnt zu fühlen könntest du das doch auch als Gewissheit sehen, dass hier wirklich sehr viel Wert darauf gelegt wird, dass der geschützte Bereich auch seinen Namen verdient.
    Wir haben hier zwar diesen von der Außenwelt geschützten Bereich, aber auch da könntest du nicht sicher sein, dass ich nicht dein Nachbar bin oder dein Arbeitskollege…..


    Weil ich einen Anker für dieses Thema brauche. Einen Ort, wo das Thema Alkoholsucht sein darf. Auch wenn es eben jetzt weiterhin nur um dieses Thema gehen und ich alle anderen Themen hier ausblenden muss. Ich muss eben mehrgleisig fahren. Alkohol hier. Andere Themen woanders.

    Diesen Anker kannst du hier finden.
    Alle anderen Themen außerhalb der Sucht bestimmst du selbst. Was davon du hier im offenen Bereich schreiben möchtest oder umschreiben möchtest oder erstmal weglassen willst, ist deine Entscheidung.
    In einem Alkoholikerforum geht es ja primär um die Alkoholsucht und alles, was damit zusammenhängt.

    Ich wünsche dir einen ganz schönen Tag und ich wünsche dir, dass du hier Geschriebenes nicht als persönlichen Angriff sehen musst, sondern als das Weitergeben der eigenen Erfahrungen.

    So jedenfalls verstehe ich unsere Selbsthilfegruppe: Hilf dir selbst.
    Ich nehme mit, was ich gebrauchen kann und lass liegen, was gerade nicht so gut passt. Morgen passt das vielleicht. Wer weiß das denn heute schon.

    Einen früheren Freund von mir hat diese „Taktik“ gar nichts gebracht. Seine Saufkumpels waren geduldig und haben sich gut daran erinnert, wann die nüchterne Zeit um ist. Das offene Hintertürchen hat ihm das Genick gebrochen. Er säuft wieder.

    Oh, das ging dann ja mal so richtig nach hinten los.

    Ich hätte echt gedacht, dass nach einem Jahr ‚kein Hahn mehr danach kräht‘.

    Hallo frontis,

    ich habe Dich für den offenen Bereich freigeschaltet und Dein Thema direkt dorthin verschoben.

    Du kannst jetzt überall schreiben, aber bitte nicht in den ersten vier Wochen im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern.

    Wenn du deinen Titel geändert haben möchtest, teile uns das bitte mit.

    Ich wünsch Dir einen guten Austausch.

    Weil ich lebenslang Alkoholikerin sein werde und daran 3 Monate Nüchternheit nichts ändern.

    Hmmm. 🤔

    Natürlich bleibst du lebenslang Alkoholikerin. Da gibt es kein zurück. Das ist so.
    Aber 3 nüchterne Monate sind so ein toller Anfang für den Rest deines Lebens.

    Ich muss hier jeden Tag schreiben, ich muss mir ständig vorsagen, dass ich Alkoholikerin bin und bleiben werde, ich darf nichts anderes nebenher wichtig finden, ich tue nicht genug, ich bin leichtsinnig...

    Du musst gar nix.

    Natürlich darfst du neben deiner Sucht auch anderes wichtig finden. Ich habe durch das Nüchternsein erst wieder erfahren, dass so vieles wichtig für mich ist. Vorher war ja nur der Alkohol wichtig. So viel Wichtiges und Schönes kommt nüchtern wieder zum Vorschein.

    Dun schreibst, du tust nicht genug. Ich frage mal andersrum: Was tust du für dich und dein nüchternes Leben?
    Inwiefern denkst du, dass du leichtsinnig bist?

    Ich empfinde dich hier nicht als leichtsinnig.

    Ich fühle mich wirklich schon sehr schlecht. Und mit allem, was ich schreibe, wird es noch schlimmer. Es reicht für heute.

    Ich wünsche dir, dass es dir morgen wieder besser geht.
    Und ich wünsche dir, dass du dich morgen über 3 Monate und 1 Tag Nüchternsein freuen kannst.

    ging mir heute ab Nachmittag nicht sehr gut mit Laune usw Alk fehlt schon sehr !

    Kannst du in Worte fassen, warum dir der Alkohol fehlt?
    Was genau fehlt dir da?


    Als ich akzeptiert habe, dass ich Alkoholiker geworden bin, akzeptierte ich auch, dass es für mich keinen Alkohol keinen Alkohol mehr gibt. Einfach deshalb, weil das die einzige Chance ist, mein Leben zurück zu bekommen. Es gibt da nur den nüchternen Weg.
    Ich habe mein Leben zurück. Weil ich keinen Alkohol mehr trinke. Und ich werde es wieder verlieren, sollte ich jemals wieder ein Glas Alkohol trinken. Das ganz fest im Kopf verankert stellt sich die Frage nach Alkohol gar nicht.

    Leider konnte ich es nicht aussprechen das ich es nie wieder will leider da war ich zu schwach

    Du bist nicht schwach.
    Lass dir Zeit. Nüchternwerden ist ein Prozess, das dauert und du musst dich darin ja selbst erstmal zurechtfinden.

    Ich finde den Vorschlag von Carl Friedrich gar nicht so doof.
    Du hättest damit erstmal klar gestellt, dass du jetzt keinen Alkohol mehr trinkst und gehst Fragen dazu aus dem Weg.

    Eigentlich habe ich heute 3 Monate Nüchternheit. Aber ich glaube nicht, dass ich mich darüber freuen sollte. Eher sollte ich Angst haben, auch bei diesem Thema alles falsch zu machen und es deswegen nicht zu schaffen, lebenslang nüchtern zu bleiben. Das habe ich doch richtig verstanden, oder?

    Herzlichen Glückwunsch zu 3 nüchternen Monaten . 💐

    Warum schreibst du, dass du eigentlich heute 3 Monate Nüchternheit hast?
    Und warum glaubst du nicht, dass du dich darüber freuen solltest?

    Solltest du Angst haben, auch bei diesem Thema alles falsch zu machen oder hast du Angst, bei diesem Thema alles falsch zu machen?
    Wo kommen deine Zweifel her, nicht lebenslang nüchtern bleiben zu können?

    Die einzigen, die mir ständig mit der Drohung von Rückfällen Angst machen, sind doch die Leute hier im Forum. Sonst käme ich gar nicht auf die Idee, mich ständig damit zu beschäftigen. Ich würde mich nicht mal ständig mit dem Thema Alkohol beschäftigen, wenn das hier nicht so eine Art Regel wäre, dass man sich ständig damit beschäftigen muss. Dann würde ich einfach was anderes trinken und an was anderes denken.

    Ist das so?
    Fühlst du dich hier bedroht? Wer macht dir Angst? Was macht dir Angst?

    Du hast dich in einem Alkoholikerforum angemeldet.
    Ich habe mich auch in einem Alkoholikerforum angemeldet. Genau deshalb, weil ich mich mit meiner Sucht beschäftigen möchte. Genau deshalb, weil ich immer Alkoholiker bleiben werde und das im Alltag schnell nach hinten rutschen kann. Das will ich unbedingt vermeiden. Deshalb bin ich hier und deshalb schreibe und lese ich hier regelmäßig. Regelmäßig ist da schon recht oft. Ich schreibe meine Gedanken zum Thema Alkohol, Sucht, Nüchternsein …. auf und ich bekomme Antworten. Und je mehr ich schreibe, desto mehr Antworten bekomme ich.
    Ein Austausch zum Thema Sucht, zum Thema Nüchternwerden und -bleiben und auch zum Rückfall kann so entstehen und der ist wichtig für meinen nüchternen Weg. Ich profitiere von den Erfahrungen der Anderen. Als Drohung empfinde ich da nichts.
    Das ist der Sinn einer Selbsthilfegruppe ….dieses Alkoholikerforums. Und genau deshalb bin ich hier.
    Wenn ich mich nicht mit meiner Sucht beschäftigen möchte, denn natürlich passiert auch in meinem Leben mehr als 24 zu denken, dass ich Alkoholiker bin, schaue ich in ein Malforum oder ein Kochforum oder in einem Haustierforum….

    Ich habe hier schon viele Leute wieder gehen sehen, die nicht (mehr) die Notwendigkeit gesehen haben, sich mit ihrer Sucht zu beschäftigen. Weil sie ja noch so viel mehr als ein 24-Stunden-Alkoholiker sind. Sie wurden leichtsinnig ….und rückfällig. Ich möchte nicht leichtsinnig werden. Ich habe meine Nüchternheit zur obersten Priorität in meinem Leben gemacht, weil ich nur nüchtern so leben kann wie ich das gerne möchte. Und darauf passe ich auch gut auf.

    Jedenfalls bin ich erschöpft und psychisch fertig aber einigermaßen stabil. Ich bin zu Hause- jetzt lohnt sich das alkoholfreie Umfeld. Tee tut gut!

    Das alkoholfreie Umfeld lohnt sich nicht nur jetzt …. Es bildet die Grundlage, um wenigstens einen sicheren Ort zu haben.

    Manchmal hilft nur die Gedanken in eine andere Richtung lenken. Mit Filmen, einem Buch oder ein bisschen im Internet schnorcheln.
    Gerade am Anfang meines nüchternen Lebens habe ich ganz viel im Internet ‚recherchiert‘. Und ich habe hier ganz viel gelesen. Das hat mir so Mut gemacht, dass ich ganz oft gedacht habe: Die haben das alle geschafft. Ich schaffe das auch. Manchmal bin ich auch schnell ins Bett gegangen ….Fernseher an, IPad an ….nur nicht mehr rausgehen.

    Es ist ja nicht so, dass das Nüchternwerden in einer Woche passiert oder in einem Monat.
    Die Gedanken überschlagen sich da schon mal.

    Das wichtigste aber in jeder Sekunde des Tages ist: Ich bleibe nüchtern. Egal, was passiert. Alkohol steht nicht zur Diskussion. Vielleicht helfen dir solche Sätze ja auch.

    ‚Versuchen‘ ist für mich etwas, was nie zum Erfolg geführt hat.
    Ein Versuch lässt so viel Spielraum.

    Um nüchtern zu bleiben gibt es aber keinem Spielraum, es gibt nur: keinen Alkohol. Nie …. nicht ab und zu mal…, nicht ausnahmsweise …. nicht nur ein Glas.
    Egal, was war … egal, was ist und egal, was kommen könnte.

    Das habe ich mir gleich zu Beginn meines nüchternen Lebens ganz fest in den Kopf ‚gemeiselt‘.
    Für mich gab es ab dem Zeitpunkt meines Anmeldens hier keinen Versuch mehr. Weil alle Versuche vorher gescheitert sind.