Beiträge von Stern

    Schön, dass du mal wieder hier meldest. 😀

    Fast ein dreiviertel Jahr ohne Alkohol, das ist so super. 💐

    Und so super ist, dass es dir dabei so gut geht und du so stolz und glücklich bist in deinem nüchternen Leben ….in deiner neuen Freiheit.

    Ich glaube, das können nur Betroffene verstehen, was das teilweise für ein Kampf ist, was da alles dran hängt, welche Gefahren lauern usw.

    Was für einen Kampf führst du denn teilweise? Kannst du das genauer benennen?

    Ihr seid alle toll hier. Ohne eure Hilfe wäre ich nicht da, wo ich jetzt bin.
    Ohne Alkohol und glücklich, weil ich nicht mehr saufen muss.

    Du bist toll.
    Und du hast dir hier deine Hilfe genommen, so, wie es für dich richtig und gut war.

    Ich wünsche dir, dass du wieder öfter hier reinschauen kannst, denn auch die Selbstfürsorge und das Nüchternbleiben ist mit diesem Forum um einiges einfacher als ganz alleine ….für mich ist das jedenfalls so.

    Ich lese nur mit- hilft mir mehr wie wenn ich mich verteidigen muss.

    Warum hast du das Gefühl, dich verteidigen zu müssen?

    Am Anfang hier hatte ich dieses Gefühl auch richtig oft. Heute auch noch manchmal.
    Aber je öfter ich diese Beiträge las, die da so in mir das Bedürfnis hochkommen lassen, mich, meine Position, meine Gedanken und mein Verhalten verteidigen und rechtfertigen zu müssen, desto ruhiger und sachlicher lese ich das.
    Ich fange an, tiefer darüber nachzudenken. Hier gibt ja jeder ‚nur‘ seine Erfahrungen weiter….die guten und die schlechten. Es will mir ja keiner irgendwas ‚böses‘.
    Ich muss auch gar nix 1:1 umsetzen, es ist ja mein Leben. Nur, wenn etwas besser werden soll, muss es auch anders werden ….irgendwie. Ich wusste nicht, wie und darum habe ich hier ganz viel gelesen und geschrieben. Rückblickend stelle ich immer wieder fest, dass vieles von dem, was mir hier geschrieben wurde und von dem ich dachte: Will ich nicht ….mache ich nicht ….. heute zu meinem Leben gehört.

    Es ist ja nun mal so, dass jeder, der bei mir schreibt, sich Gedanken macht, warum er grade jetzt bei mir dies oder jenes schreibt. So vieles hat den Leuten ja geholfen auf ihrem Weg ….manches aber auch nicht. Ich finde diese Erfahrungen sehr wertvoll für mich.

    Sich selbst verzeihen ist schwierig. Ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass das so ziemlich das Schweste war, was ich in Bezug auf meine Alkoholsucht getan habe. Es ging mir nicht darum, mir meine Alkoholsucht zu verzeihen. Die Alkoholsucht ist eine Krankheit, da gibt es nix zu verzeihen. Ich bin krank geworden,das ist nun mal so. Aber ich habe in dieser Sucht alle um mich herum belogen und ein krasses Doppelleben geführt. Und genau das konnte ich im Zusammenhang mit meiner Sucht sehen. Zu sagen, nüchtern bin ich ja ganz anders, wäre da zu einfach. Obwohl ich nüchtern ja doch ganz anders bin ;). Das ging schon tiefer. Ich habe ja natürlich bewusst gelogen und getäuscht. Da hat mich nicht die Sucht lügen lassen. Das habe ich so entschieden, anfangs. Und ich habe mich nie umentschieden.Und irgendwann wurde das ein ,Selbstläufer’. Mit Offenheit und Ehrlichkeit hätte ich vielleicht den Ausstieg aus der Suchtspirale schon eher schaffen können. Ja, vielleicht….

    Mittlerweile glaube ich aber, dass ich wohl meinen Frieden schließen muss mit dem eben diesem Ich. Sich selbst zu akzeptieren ist vielleicht auch ein Zeichen von Stärke. Soviel dazu….

    Macht zumindest vieles einfacher, finde ich. 😀

    Aber es ist ja nun nicht so, dass du morgens aufwachst und denkst: Jetzt schließe ich Frieden mit mir…..und du hast Frieden in dir.

    Ich habe erstmal Ordnung in meinem Äußeren gemacht. Ich habe die ganze Bude auf den Kopf gestellt, jeden Schrank aufgemacht, jedes Teil darin in die Hand genommen und entschieden, will ich das behalten, verschenken oder kann es entsorgt werde.
    Das war auch eine spannende Reise in die Vergangenheit , denn von einigen Dingen wusste ich gar nicht mehr, dass ich sie besitze.

    Schon nach kurzer Zeit waren äußere Veränderungen nicht nur in meiner Wohnung sichtbar, sondern auch an mir.
    Ich habe mich ganz bewusst im Spiegel angeschaut , manchmal viele Minuten.
    Das Aufräumen meines Kleiderschrankes kam zum Schluss dran. Da gab es die meiste Arbeit. Ich habe alles anprobiert und bei ganz vielen Dingen entschieden, dass es gar nicht nötig ist, da jemals wieder reinzupassen. Das ganze hat ja einige Tage gedauert und so habe ich mich einige Tage lang immer wieder halbnackt im übergroßen Schlafzimmerschrankspiegel gesehen, und da passiert auch irgendwas im Kopf. Bei mir passierte da zum Beispiel, dass ich die Speckrolle am Bauch gar nicht mehr so wahrgenommen habe, weil ich mich so über mein Gesicht gefreut habe, das nicht mehr so verquollen war. Es ging gar nicht mehr darum, irgendwann wieder in die Hose in 38 oder 40 zu passen ….44 ist okay und wenn ich jetzt die vielen Kalorien aus Wein und Sekt weglasse, ist die 42 schon ziemlich realistisch….. Ich habe mich darauf gefreut, all die schönen Sachen zu sortieren und wieder anzuziehen. Denn in der Vergangenheit habe ich ja die Sachen meist direkt vom Wäschständer wieder angezogen und den Kleiderschrank wochenlang gar nicht aufgemacht.


    Als das äußere passte, passte dann auch irgendwann das Innere.
    Wir sind Menschen, individuell, jeder ist anders. Und jeder Mensch hat Stärken und Schwächen. Jeder Mensch hat etwas Schönes an sich …und etwas nicht so schönes. Und jeder Mensch hat in sich was schönen ….und etwas nicht so schönes.
    Schau in den Spiegel und beobachte, was du da siehst. Lächel dabei.
    Und schaue nach vorne ….in ein nüchternes Leben. Denn ein nüchternes Leben ist perfekt….weil es nüchtern gelebt wird.

    Trotz Sonne und vielen Menschen, was eigentlich mein absoluter trigger ist, habe ich nicht eine Sekunde das Bedürfnis gehabt, mich diesem Gift hinzugeben (laut allen carr 😜).

    Kann aber auch nicht schaden, im Hinterkopf zu behalten, dass das Suchtgedächtnis durchaus auch zeitversetzt zum Einsatz kommen kann.
    Es gibt kein ‚sicher‘….nicht in jeweiligen Situation und nicht im ‚hinterher‘.

    Auch wenn’s bestimmt emotional wird freue ich mich scuon sehr auf die neuen Schritte und die Hilfe, die ich hier bekomme.

    Ich will dir ja nicht deine Freude nehmen. Aber die Hilfe hier musst du dir schon selbst nehmen. Wir können ja mit unseren Erfahrungen ‚dienen‘.

    Hallo Aufeinneuesleben,

    Respekt, dass du dich in die Klinik hast bringen lassen. So startest du dein neues nüchternes Leben optimal,

    Super finde auch, dass du dir hier direkt eine Selbsthilfegruppe gesucht hast.
    Mir hat das Lesen und Schreiben hier gerade am Anfang sehr geholfen, mich zu sortieren und mich im nüchternen Leben zurechtzufinden. Vieles muss ja erstmal (neu) gelernt werden.
    Du hast sehr jung mit dem Alkohol angefangen, wirst so auch sehr viele Situationen nun das erste Mal nüchtern erleben. Freue dich darauf.

    Wie lange ist denn dein Klinikaufenthalt geplant und wie geht es dann weiter?
    Nach der Entgiftung sollten ja einige Veränderungen im Alltag vorgenommen werden. Ist deine Wohnung alkoholfrei, wenn du nach Hause kommst?
    Für einen Alkoholiker, der eine lebenslange Abstinenz anstrebt, ist es ganz wichtig, denn das Zuhause der sicherste Ort ist.

    Siehst du dich als Alkoholikerin?
    Einem Alkoholiker ist es nicht möglich, jemals wieder den Alkohol kontrollieren zu können. Die Alkoholsucht bleibt ja für immer, sie kann nie geheilt werden. Gestoppt werden kann sie, aber nur mit absoluter Abstinenz …. Abstinenz für immer.
    Wisst du für dich erreichen, dass du künftig komplett ohne Alkohol leben kannst?

    Ich lese bei dir wenig von dir. Ich meine, wenig von dem, was du für dich machst oder dir vorstellen könntest, für dich zu machen. Mein Eindruck ist, dass du immer irgendwie gedanklich schon 2 oder 3 Schritte weiterdenkst….und für andere denkst und für andere machst und tust und für andere ‚gut‘ sein willst.
    Die Gefahr, dich und das aktuelle nicht zu sehen oder den nächsten Schritt zu übersehen finde ich da ziemlich groß.

    Manche denken gerade in der Anfangszeit: Für heute….für heute bleibe ich nüchtern, heute mache ich das…heute mache ich jenes….. Auch so reiht sich ein Tag an den anderen.

    Richtige Hobbys habe ich nicht, lesen funktioniert nicht, Sport sollte ich vielleicht einfach mal ausprobieren, wenn ich ihn nicht so hassen würde ^^

    Hatte ich auch nicht. Wann denn auch? Mein Leben bestand aus arbeiten, saufen und schlafen.
    Heute mache zu Hause etwas Sport, naja, eher bisschen Gymnastik, Stepper und Trampolin (okay, und auch nie alles an einem Tag 🤪und ich bin auch ziemlich schlecht indem, was ich da mache …obwohl es schon besser geworden ist) und ich habe wieder angefangen zu malen (eine Ausstellung werde ich nie machen können, aber es macht unheimlich Spaß und es macht den Kopf frei). Selbst Nichtstun habe ich gelernt und stelle immer wieder erstaunt fest, das selbst Nichtstun ja etwas ist, was man tut.?

    Mir hat ganz doll geholfen, meine Einstellung zu finden und zu festigen, indem ich hier ganz viel gelesen und geschrieben habe. Und ich habe mir jeden Abend ganz bewusst meinen Tag noch mal Revue passieren lassen…. mich über mutmachende Beiträge gefreut und kritische Beiträge besonders sorgfältig ,bearbeitet‘.
    Vielleicht hilft dir das ja auch.

    Erstmal vorab, du musst dich nicht wegen langer Texte entschuldigen. Du siehst, sie werden sie sogar gelesen. 😉

    ich mache das für meine Kinder, für meine Familie. Das ist lobenswert, richtig und gut aber es ist auch nicht genug !

    Ja, das ist lobenswert und nein, das ist nicht genug,

    Deine Kinder werden erwachsen, ziehen aus, vielleicht ganz weit weg …oder vielleicht brechen sie aus irgendeinem Grund den Kontakt zu dir ganz ab……Warum wölltest du dann nüchtern sein?
    Anders….denn von ‚wollen‘ ist ja gar nicht die Rede…..ich nehme die Antwort mal vorweg, korrigiere mich gerne. Es gäbe keinen Grund mehr, nüchtern zu sein.

    Nach dem Furchtbaren Tag gestern ist mir klar geworden, das es nur so extrem werden konnte weil ich in meinem Kopf noch nicht so weit bin keinen Alkoho mehr trinken zu WOLLEN. Es ist für mich noch wie ein Zwang. Wie eine Diät die man macht für die Gesundheit und das bedeutet Verzicht!

    Die Frage, ob du Alkohol trinken willst oder keinen Alkohol trinken willst, stellt sich doch gar nicht.
    Du hast für dich erkannt, dass du Alkoholikerin geworden bist. Hatte ich doch richtig verstanden, oder? Und Alkoholiker können keinen Alkohol mehr trinken, wenn sie leben wollen. Es spielt überhaupt gar keine Rolle, ob der Alkoholiker das will oder ob er das nicht will. Das ist bei allen Unterschieden zwischen den Menschen bei jedem Alkoholiker gleich, da gibt es auch keine Light-Version.

    Außer dem Fakt das es mir geschmeck hat, hat es mir geholfen locker zu sein, mich selbstbewusst gemacht, lustig, spontan und aus mir heraus zu kommen. Ich konnte abschalten und über Sachen reden die ich sonst nicht gesagt hätte und noch einiges mehr, ich will mit Beschreibungen jetzt hier aber niemanden triggern.


    Mich triggert da nix. Deshalb greife ich das mal auf.
    Was für alkoholfreie Getränke schmecken dir denn?
    Für wen willst du lustig und spontan sein und aus dir herauskommen?
    Könnte du mit einem Entspannungsbad abschalten? Oder mit laufen, schwimmen, malen ….?
    Wie wichtig sind dir die Dinge, die du nüchtern nicht aussprechen kannst?

    Ich will es selbst wollen. Ich will morgens in den Spiegel gucken und wissen das ich nicht trinken WILL. Ich will es nicht mehr vermissen und das es so immer noch mein Leben beherrscht!

    so ist ersteinmal der Plan. Was denkt ihr dazu ?

    Was ich bei der Sucht vom ‚Wollen‘ halte, hatte ich oben schon geschrieben.
    Nur noch kurz: Ich habe jahrelang morgens in den Spiegel geschaut und gewusst, dass ich nicht mehr trinken will …saufen habe ich gesagt. Ich habe jeden Morgen ganz doll gewollt, dass ich die Flaschen nicht vermissen muss und dass sie mein Leben nicht immer so beherrschen.
    Das Wollen hat mir gar nix genützt….abends war ich wieder besoffen.

    Erst ich akzeptieren konnte, dass ich Alkoholiker geworden bin und das mein ganzes restliches Leben bleiben werde, und dass ich weiter in der Suchtspirale nach unten rutsche, wenn ich nicht sofort und für immer aufhöre zu saufen, konnte ich Frieden mit dem Alkohol schließen und zufrieden nüchtern werden. Für mich. Für niemanden sonst.
    Und mit immer weiter nach unten rutschen meine ich erstmal gar nicht, irgendwo in der Gosse zu landen, denn mein Leben war nach außen sehr ordentlich, bodenständig und finanziell abgesichert. Vielmehr meine ich mein inneres Seelenleben, weil ich ein in sich zusammengerutschtes Wrack war, mit den Nerven völlig am Ende und so versoffen nicht mehr vor mich vegetieren wollte. Ich hatte mein Doppelleben so satt, dass ich lieber gestorben wäre als weiter saufen zu müssen.

    Ich wünsche dir, dass du emotional nicht so weit nach unten rutschen musst, um den Absprung zu schaffen.

    Die Konzertreise habe ich abgesagt, bzw. mein Ticket weitergereicht. Allerdings macht mich das irgendwie auch traurig. Klar, es ist die sicherere Variante. Das sehe ich ein, aber dennoch…..

    Ich finde es super, dass du dich so wichtig nimmst und kein unnötiges Risiko eingehen willst.

    Es wird ja nicht das Abschlusskonzert sein und so kannst du noch viele Konzert besuchen, wenn du stabiler in deiner Nüchternheit bist. Kein Grund zur Wehmut. Vielmehr ein Grund, stolz zu sein, weil du dein nüchternes Leben über das Konzert und den kurzweiligen Moment stellst.

    Du bist jetzt für den offenen Bereich freigeschaltet und ich habe dein Thema in den Angehörigenbereich des offenen Bereiches verschoben.

    Mehr würde ich gern im geschützten Bereich erzählen.


    Die Aufnahme in den geschützen Bereich ist an einige Voraussetzungen gebunden, die du gerne in unseren Regeln nachlesen kannst.
    Vorerst kannst du gern hier überall lesen und schreiben, jedoch bitte in den ersten vier Wochen nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern.
    Schreibe so anonym wie möglich, lasse Namen, Orte und sehr bezeichnende Situationen weg oder umschreibe sie so, dass ein Bezug zu ‚Lolli‘ ausgeschlossen ist.

    Ich wünsche dir einen guten Austausch.

    Hallo Kleinertanzaffe,

    als ich deinen Eingangspost las, dachte ich: Oha, das nenne ich mal eine …..(für mich undenkbare) Herausforderung.
    Wenn ich das richtig herausgelesen habe, bist du nun schon fast 1 Jahr nüchtern. Meinen herzlichen Glückwunsch dazu. 💐

    Mein Nickname kommt eig. Von meinen ersten mann der hat mich mal so genannt

    Wirklich sehr …..interessant.

    Die letzten Tage hab ich öfter genascht da meinte er es freut ihn das ich wieder mehr esse jetzt muss ich nur noch das trinken wieder anfangen. Uff 🤐

    Spätestens das wäre für mich der Moment gewesen, an dem mir klar würde, wieviel ich wert ich ihm bin.
    Einen Mann, dem meine Gesundheit so wenig wichtig ist, würde ich nicht an meiner Seite haben wollen. Ich erwarte von niemandem, dass er meine Sucht versteht, auch nicht, dass das eine lebenslange Krankheit ist, aber da in dieser Form noch nachzutreten, geht gar nicht.

    Dein Mann ist selbst Alkoholiker, schreibst du, hat keine Krankeneinsicht und kann auch nicht erkennen, dass überhaupt etwas ändern muss, wenn eure Ehe eine Chance haben soll. Soweit erstmal die Fakten, die ich sehe.
    Er handelt nicht, aber du kannst handeln.
    Sei es dir wert, dich wichtig zu nehmen. Es ist dein nüchternes Leben, was du du dir aufgebaut hast und das darfst du genauso leben, wie du es dir im Herzen wünschst.

    Ich muss sagen ich bin furchtbar stolz auf mich. Früher hätte ich mich zu geschüttet. Heute hab ich nicht mal einen gedanken drüber verschwendet :S :S :S

    Das ist wirklich super. Alkohol würde dir ja auch nur ein weiteres Problem schaffen.

    Pass gut auf dich auf.

    Hallo Lolli,

    das Verhalten eines Alkoholikers verstehen zu wollen, sollte nicht dein größtes Problem sein, denn das versteht der Alkoholiker ja oft selber nicht. Und als Angehörige hast du auch gar keinen Einfluss auf das Verhaltes eines Alkoholikers.


    Du hast nur Einfluss auf dein Leben. Und genau da kannst du schauen, wie du gut für dich und deine Kinder sorgen kannst.

    Hier kannst du aus den Erfahrungsberichten anderer Angehörigen sehr viel für dich mitnehmen….wenn es dir gelingt, deine Gedanken auf dich zu lenken.


    Damit wir dich fürs Forum freischalten können, bitte klicke auf diesen Link und schreibe einen Satz dazu. Danach wirst du freigeschaltet und kannst dich mit den anderen Usern austauschen.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Hallo Frau Holle,

    schön, dass du uns gefunden hast.
    Und herzlichen Glückwunsch zu 3 nüchternen Wochen.

    Den Anfang hast du gemacht. Super 👍🏻

    Für mich war ‚der Anfang‘ am Schwersten.
    Ich konnte mir ja gar nicht mehr vorstellen, wie es ist, nicht mehr saufen zu müssen. Entschuldige bitte das ‚harte Wort‘, aber es war ja kein Trinken mehr.
    Als ich akzeptieren konnte, dass ich Alkoholiker geworden bin und das auch immer bleiben werde und nur eine lebenslange Abstinenz es mir ermöglichen kann, wieder zu leben, konnte ich aus dieser Suchtspirale, die immer nur nach unten geht, aussteigen.

    Hier konnte ich lernen, dass ein alkoholfreies Leben möglich ist….und dass es auch für mich möglich ist.

    da möchte ich auch hin

    Genau das war auch mein innigster Wunsch….vor fast 35 Monaten. Und jeden Tag, den ich nüchtern bin, darf ich wieder leben. Für mich gibt es nichts wertvolleres.

    Ich wünsche dir hier einen guten Austausch.

    Du hast deinen Tag super gemeistert.
    Du hast dem Saufdruck widerstanden …. da kannst du sehr stolz auf dich sein.

    Ich wusste das dieser Tag kommen kann/wird ich hatte nur nicht damit gerechnet das er ohne Auslöser kommt, ich dachte es wäre ein tag an dem ich gestresst bin oder wütend oder traurig oder eben einfach emotional instabil. An einem Tag an dem man gesellig essen geht oder Alkohol um mich herum ist. Einfach nicht so aus den Nichts wie heute.

    Vielen Dank, dass du das so schreibst: Ohne Auslöser…..einfach so aus dem Nichts.

    Zeigt das doch, dass unser Suchtgedächtnis nicht berechenbar ist. Niemand ist sicher und sichere Situationen gibt es auch nicht.
    Ich habe daraus gerade wieder für mich die Erinnerung bekommen, immer gut auf mich zu achten. Vielen Dank dafür.

    Ich wünsche dir für morgen, dass es ein leichter und guter Tag wird.