17 nüchterne Monate sind super 👍🏻.
Schön, dass du deinen Weg gefunden hast.
17 nüchterne Monate sind super 👍🏻.
Schön, dass du deinen Weg gefunden hast.
Mir wird nicht zu sehr in der Vergangenheit rumgestochert. Wer das für seinen Weg nach vorn braucht, soll gerne alles nutzen, was ihn in den nächsten nüchternen Tag bringt.
Ich kann mir schon vorstellen, dass das einige so für sich brauchen….und manchmal ist es ja auch recht sinnvoll, erstmal mit der Vergangenheit aufzuräumen, um freie Sicht auf das ‚jetzt‘ oder ‚Morgen‘ zu haben.
Nach vorn schauen ist mir am Anfang meines Weges nicht immer so leicht gefallen. Mir war nur der Moment wichtig….der heutige Tag.
Was ‚da vorne’ kommt, davon hatte ich weder eine Ahnung noch eine Vorstellung. So geht es vielen….lese ich zumindest so in einigen Beiträgen heraus.
Nun scheine ich gesegnet zu sein, dass ich nichts, außer mich selbst für meine Sucht verantwortlich mache. Zu viel gesoffen, den Absprung nicht geschafft, fertig. Eventuell fällt es mir deswegen auch leichter, die Sucht als das anzusehen, was sie ist. Da muss ich mir auch keine Gründe erschaffen, wann, wo, warum und wieso ich mal was gesoffen habe.
Das finde ich sehr schön geschrieben und spiegelt genau das wieder, was ich beim Lesen der ersten Beiträge in diesem Thread dachte.
Irgendwie fühle Ich mich auch gerade gesegnet 😇.
Ich hatte anfangs auch nach Ursachen gebuddelt. Aber dann habe ich recht schnell festgestellt, dass es keine Ursache gibt. Ich war auch kein Opfer von irgendwas. Ich hatte eine Krise, habe mich mit Alkohol betäubt und irgendwann musste ich feststellen, dass es ohne Alkohol nicht mehr geht. Dass ich sehr schnell wirklich süchtig war, konnte oder wollte ich nicht sehen.
Alkoholiker sind doch die schmutzigen Leute hinterm Bahnhof…. Für mich trank ich, um mich besser zu fühlen, besser schlafen zu können….und wenn ich nicht mehr trinken will, höre ich einfach auf.
Dass ich da schon lange süchtig gesoffen habe, habe ich nach dem 1. Glas oder dem 1. Schluck direkt aus der Flasche direkt wieder erfolgreich verdrängt.
Heute ist nur noch wichtig, dass ich weiß, dass mich kein einziges Glas Sekt aus irgendwas rausholen kann.
Wenn mich irgendwann mal wieder eine Krise überfallen sollte, kann ich mich nur nüchtern damit beschäftigen.
Herzlichen Glückwunsch zur Hochzeit.
Ich wünsche eine schöne Auszeit vom Alltag.
Mein iPhone hat ordentlich Alarm gemacht, ein altes Handy gab keinen einzigen Mucks von sich.
Eine Sirene habe ich nicht gehört. Auch keine Entwarnung.
Herzlichen Glückwunsch zu einem Jahr Freiheit 👍🏻
Ich find‘s auch schade. Der Sonntagabend ist bei mir immer anders verplant.
Habt alle einen schönen Tag. Und wenn der noch nicht so schön ist, macht ihn schön. 😀
Herzlichen Glückwunsch zum 34. nüchternen Tag. Das ist ja schon über einen ganzen Monat. 😀
Auch, wenn der Tag gerade nicht so toll läuft, ist es ja doch ein schöner Tag. Denn du bist nüchtern. 😀
Ganz ehrlich, ich wurde noch nie schief angeguckt, wenn ich sage: Danke, ich trinke keinen Alkohol. Das maximalste war „Gar nicht oder nur heute nicht?“ Da sage ich: „gar nicht“ und alle sind zufrieden. Im Grunde interessiert es doch auch niemanden. Ich trinke keinen Alkohol und gut ist.
Warum sollte ich Gesprächsstoff liefern, mich angreifbar machen, bei der Arbeit Nachteile befürchten, wenn es doch für ‚die Leute’ wirklich nicht wichtig ist, was ich trinke und was nicht?
Nun habe ich aber auch über 15 Jahre gar keinen Alkohol getrunken, obwohl ich ja gar nicht abhängig war. Aus Überzeugung und weil es mir nicht wirklich geschmeckt hat und ich auf nen Brummschädel recht gut verzichten konnte.
Das gibt es nämlich auch.
Und dann habe ich ja nie in Gesellschaft getrunken…recht schnell … gesoffen. (Muss man nicht schön reden).
Mich kennt praktisch niemand mit Alkohol. Von daher ist es hier selbstverständlich, dass ich keinen Alkohol angeboten bekomme und bei Fremden oder neuen Bekanntschaften trinke ich einfach keinen Alkohol. Fertig.
Ebenso bei der Arbeit. Fertig.
Damit erschaffe ich keine Lügengeschichten, muss mir auch nix ausdenken und rechtfertigen muss ich mich sowieso nur vor mir selbst.
Mit mir bin ich im Reinen und ich habe mir verziehen.
In der Familie habe ich gesagt, dass ich mich still und heimlich in die Sucht gesoffen habe und einfach keinen Ausgang mehr gefunden habe.
Nach irgendwas zwischen wirklich spürbarer körperlichen Starre, Ungläubigkeit und einem riesengroßen Schock war jeder der wenigen Leute, die das wissen, überzeugt davon, dass ich den Ausgang finden werde. Und ich habe ihn gefunden….auch, wenn ich das Thema Alkoholsucht nie und nirgends öffentlich anspreche.
Es tut gut zu spüren, dass meine Familie sehr stolz auf mich ist. Ich natürlich auch.
Mehr will ich auch gar nicht. Und mehr brauche ich auch nicht.
Irgendwie ist das vermutlich gerade am Thema vorbei… egal, ich lasse es trotzdem stehen.
Herzlichen Glückwunsch zu 500 nüchternen Tagen.
Es freut mich, dass du dein neues Leben so wertschätzen kannst.
Ist das Publikum beim Fußball womöglich einfacher strukturiert?
Autsch 🧐
Genau so mache ich es auch, völlig frei von Angst, was mir nicht schmeckt, esse oder trinke ich nicht, egal ob da Alk. drinnen sein könnte oder nicht. Und wenn das Küchlein doch mit Alk. zubereitet worden sein sollte, werde ich mit Sicherheit nicht rückfällig.
Nun ja 🤨 ganz so sehe ich das nicht.
Wenn ich weiß, dass in dem Küchlein Alkohol drin ist, lasse ich es stehen. Da riskiere ich nicht, dass das Suchtgedächtnis anspringen könnte.
Ich bestelle ja auch beim Griechen nix mit Metaxasosse, auch, wenn man den vermutlich gar nicht rausschmecken würde.
Ich mache mich nicht verrückt.
Es bringt mich auch kein Schokokuchen, der Alkohol enthalten könnte, ins Wanken. Zweifeln lässt er mich auch nicht. Würde ich den Alkohol allerdings schon riechen, würde ich davon nicht essen.
Ich habe mir diesen Satz von Carl Friedrich zu Eigen gemacht: Sieht aus wie Alkohol, riecht wie Alkohol oder schmeckt wie Alkohol - stehen lassen (zumindest so ähnlich war die Formulierung).
Ich habe mich und meine Schamgefühle am Tag nach dem Trinken nicht mehr ausgehalten. Selbstzerfleischung, am liebsten unter einen Teppich kriechen und nie mehr zum Vorschein kommen.
Ich wußte am nächsten Tag nie was passiert war, was ich angestellt habe. Immer Blackouts.
Blaue Flecken, auch schon mal gebrochene Rippen.
Die Flasche Wein habe ich - ohne Glas - innerhalb kürzester Zeit, meist nicht mal ner Stunde geleert. Und wenn ich eine 2te Flasche versteckt hatte habe ich diese dann auch getrunken.
Genau so war es bei mir auch …..vor 76 Wochen.
Auch an die Watte im Kopf erinnere ich mich noch gut.
Was gewesen ist, können wir nicht ändern.
Mir hat es gerade am Anfang sehr geholfen, erstmal nur an mich und an jetzt zu denken. Gar nicht so sehr daran, was mal war, sondern daran, was jetzt ist. Für die Zukunft hatte ich noch gar keine Vorstellung. Ich wusste aber, dass sie toll wird, wenn ich nüchtern bleibe. Und sie ist toll geworden 😀.
Ich wünsche dir ganz viele tolle nüchterne Tage …. Wochen.
Heute ist dein 16. nüchterner Tag, 2 Wochen und 2 Tage 👍🏻 Herzlichen Glückwunsch 💐
Das ist ja mal klar.
Aber wer denn will, kann sich retten. 😀
Und wenn jemand, der hier verzweifelt ankommt, sieht, dass man sich retten kann, ist das doch immerhin ein Anfang.
Ich glaube ja sowieso nur der Statistik, die ich selber gefälscht habe. 🤪
Aber es ist gut, dass du deine schützende Hand über uns hältst. Und dass es so viele Besucher sind, finde ich ja mal richtig schön 😀.
Nicht jeder wird bleiben, aber jeder, der es schafft, hier für sich seine Unterstützung rausziehen, ist irgendwie ja doch ein geretteter Mensch.
Nicht, dass das jetzt wirklich überlebensnotwendig für mich wäre, aber mich interessiert zum Beispiel tatsächlich, was für Statistiken hier gefertigt werden.
Biffi, du musst gar nix an deinem Namen ändern. Der ist schon in Ordnung. Das war auch überhaupt beabsichtigt von mir.
Allerdings finde ich deinen Beitrag bei VSOP ziemlich daneben.
Wenn ich nach 4 Tagen hier im Forum so laut rumschreie, dass ich meinen Namen aber sofort ändern würde, wenn sich jemand daran dermaßen stört, dass es an was irgendwas erinnert oder triggert, dann muss ich damit rechnen, dass eben auch mein gewählter Name in diese Kategorie rutschen kann.
Nicht mehr und nicht weniger wollte ich dir mit meinem Beitrag sagen.
Einfach in Ruhe hier ankommen und andere in Ruhe ankommen lassen, das fände ich schön.
Jeder Name hier kann mit irgendwas in Verbindung gebracht werden, was irgendwen triggern könnte. Selbst bei Stern könnte jemand die Sterne auf ner Metaxaflasche vor Augen haben und sich daran stören. ![]()
Ich wünsche dir, dass du hier die Hilfe bekommst, die du dir wünschst und die dich voran bringt. Ich habe sie hier gefunden.