Beiträge von Stern

    In den geschützten Bereich kann man (nach vierwöchiger Zeit im offenen Bereich und nach erfolgreicher Bewerbung wechseln.

    Da kann dann nicht ‚alle Welt‘ mitlesen. Man ist besser geschützt und der Nachbar liest nicht mal eben aus Neugier mit, welche Sorgen und Ängste man hier ablädt.

    Geheimnisse werden nicht ausgetauscht 😀 … oder doch 🤔

    Herzlichen Glückwunsch zu 9 nüchternen Monaten.

    Es freut mich zu lesen, dass mit dem Alkohol auch die Depressionen gegangen sind.

    Dann stürze dich nicht zu sehr in die Arbeit und nimm dir auch genügend Zeit, die gewonnene Freiheit zu genießen 😀.

    Hallo Sternchen,

    herzlich willkommen und herzlichen Glückwunsch zu heute 9 nüchternen Tagen.

    Ich zähle auch Tage, und heute sind es 324.

    Dass, was du erzählst mit den Flaschen kaufen und entsorgen und dass zum Feierabend nur noch der Alkohol zählte, kenne ich auch.

    Auch ich bin ständig am putzen und wirbeln :lol:

    Damit habe ich auch ersten Wochen verbracht.

    Putzen, sortieren, aussortieren… die Schränke … und die Gedanken.

    Lügen gegenüber seinen Mitmenschen und sich selbst.

    Auch das kenne ich.

    Ist es nicht herrlich befreiend, sich selbst nicht mehr anlügen zu müssen.

    Sich selbst einzugestehen, dass wir süchtig geworden sind, ist ein großer Schritt. Es anzugehen, sich aus diesem Suchtverhalten zu befreien, macht dich zu Recht stolz.

    Nimm alle Hilfe, die du bekommen kannst und genieße jeden nüchternen Tag.

    Herzlichen Glückwunsch zu deinem persönlichen Rekord …. 68 Tagen ohne Alkohol 🎈

    Das letzte Mal war es ja auch nur eine Trinkpause. Dieses Mal ist es die dauerhafte Abstinenz. So ist das Ziel, und darüber wird nicht diskutiert.

    Und natürlich hast du morgen deinen 69. nüchternen Tag und übermorgen deinen 70. 😀

    Du machst das super, und so reiht sich ein Tag an den nächsten.

    Nun kommt ein neuer Abschnitt. Immer noch: ohne Alk, ohne Kippen, ohne Drogen. Wie wunderbar das ist!

    Nächster Halt: Teufelsmoor

    Ich wünsche dir einen guten Start in den nächsten Abschnitt.

    Und das natürlich ohne Alkohol, ohne Kippen und ohne Drogen, dafür mit dem Optimismus eines Petters.

    Die Bilder der Vergangenheit sollen mit den Bildern der Zukunft verblassen.

    Herzlichen Glückwunsch zu 8 nüchternen Monaten.

    Ich finde schon, dass man dazu auch sagen darf: Hast du super gemacht. 👍🏻

    Ist ein Leben ohne Alkohol nicht erst ein Leben? Erst jetzt merken wir doch, was wir uns alles selbst genommen haben.

    Ich finde es übrigens super, dass du nun deinen Führerschein machst.

    Wie wichtig ist Lob und Anerkennung von der Sucht los zu kommen? Braucht man das überhaupt? Ist das nicht kontraproduktiv? Eine schöne Geste mag es sein aber hilfreich? Wie habt ihr das erlebt?

    Das sind viele Fragen 🤔

    Ich finde Lob und Anerkennung in allen Bereichen des Lebens wichtig, so auch auf dem Weg ins nüchterne Leben.

    Wie hier schon angemerkt wurde, ist es nicht immer einfach, Lob und Anerkennung auch als solches zu sehen und auch annehmen zu können. Ich kann inzwischen Lob und Anerkennung annehmen und ich fühle mich sogar gut mit Lob. Das war nicht immer so, weil eben immer ein ‚wenn ihr wüsstet ….‘ jegliche Anerkennung (für was auch immer) oft sogar ein schlechtes Gewissen verursachte.

    Ich habe mich vor 293 Tagen entschlossen, fortan nüchtern zu bleiben. Den Entschluss habe ich für mich gefasst …. ohne Lob und ohne Anerkennung. Und für mich bleibe ich nüchtern. Da nicht viele wissen, dass ich Alkoholiker bin, interessiert es die meisten auch gar nicht, dass ich keinen Alkohol trinke. Von daher bekomme ich da auch kein Lob, ich vermisse es allerdings auch nicht.

    Hier im Forum ein Lob zu bekommen, ist schön, es tut gut und es macht mich auch nochmal besonders stolz, einfach, weil hier jeder weiß, dass ein nüchternes Leben für uns Alkoholiker eben nicht das selbstverständlichste von der Welt ist. Ob es hilfreich ist, weiterhin nichts zu trinken, weiß ich nicht genau. Es hilft mir zumindest, mich für den Tag gut und stolz zu fühlen…. denn ich finde schon: Lob wirkt nach.


    Aber ich habe auch festgestellt, dass es user gibt, die überwiegend euphorisch, überschwänglich und wenig selbstkritisch hier ihren Nüchternheits Score posten und dann dem Lob entgegen fiebern. Und wenn das dann ausbleibt oder gar kritisch geantwortet wird, verfällt man in trotz und geht in Angriffsposition.

    Das habe ich hier so noch nicht so empfunden.

    Ich glaube nicht, dass hier jemand Lob ‚einfordert‘. Und Trotz ist nicht immer die schlechteste Reaktion. Ich sehe es als ‚überhaupt erstmal eine Reaktion‘ …. und darauf kann man aufbauen ….finde ich. Gleichgültigkeit fände ich schlimmer.

    Ich möchte an dieser Stelle auch allen hier mal sagen: Ihr macht das super. Egal, ob ihr euch entschlossen habt, ab heute nichts mehr zu trinken oder ob ihr seit 2 Tagen oder seit 30 Wochen oder seit 20 Jahren keinen Alkohol mehr angerührt habt.

    Wer etwas für sich und seine Krankheit erfahren möchte, schaltet den angeblichen zu harten Ton aus und fordert keine für ihn abgestimmte oder angepasste Wortwahl. Selbsthilfe bedeutet nicht, mit seiner Post alle zu erreichen. Es liegt an dem User, was er für sich umsetzen kann.

    Das ist wohl so.

    Ob der Ton hart ist oder weichgespült, ist dabei wurscht. Die ganze Krankheit und alles, was mit dem Alkoholismus zusammenhängt, ist nun mal auch hart.

    Sensibel sein hätte mich nicht bis zu meinem heute 291. nüchternen Tag gebracht.

    Und du, Veru, bist ja nun auch schon ein paar Tage hier. Da solltest du wissen, dass ausschließlich du es bist, der entscheidet …. jeden Tag neu. Und auch nur du entscheidest, was du dir aus den einzelnen Beiträgen mitnimmst …oder eben hier lässt. Genauso entscheidet jeder für sich, was er hier weitergibt. Das muss nicht jedem gefallen und es muss auch nicht jedem alles nützlich sein :roll:

    Da wurde verdammt viel richtig gemacht, wenn man 105 Tage keinen Alkohol konsumiert hat.


    Und für diese grosse Anzahl von richtig gemachten Dingen, richtig getätigten Entscheidungen gratuliere ich Dir, Veru und sage:


    WEITER SO !! (so und nicht anders ist dieses "weiter so" gemeint)

    Ich hatte das auch genau so verstanden :roll:.

    Herzlichen Glückwunsch zu 105 Tagen ohne Alkohol, Veru.

    Herzlichen Glückwunsch zu heute schon 31 Tagen 😀

    Zum Schluss noch eine Sache: mir hilft es hier im Angehörigen Bereich zu lesen

    Auch ich lese sehr viel bei den Angehörigen. Zwar hat niemand unter meiner Sucht gelitten, weil ich ja absolut heimlich nur für mich alleine gesoffen habe, aber die Sichtweise der Angehörigen auf die Sucht macht mir vieles verständlicher. Und es zeigt mir natürlich ganz deutlich, was ich niemandem antun will.

    Ich freue mich, dass du deinen Weg weitergehen kannst und nicht aufgegeben hast.

    Herzlich willkommen und herzlichen Glückwunsch zum heutigen 5. Jahrestag 💐

    Da hat sich bestimmt schon sehr viel gefestigt. Nachsorge finde ich auch sehr wichtig, deshalb freue ich mich, dass du die jetzt nicht mehr vernachlässigen willst 😀

    Ich freue mich darauf, mehr von dir zu lesen.

    Das lernt man alles und hat es irgendwann wieder vergessen.

    Das würde wohl langfristig dem Ordnungsamt gefallen.

    Den Abstsnd zur durchgezogen Mittellinie hätte ich jetzt nicht gewusst :roll: Und am Andreaskreuz musste ich noch nie parken. Die anderen Abstände sollte man nicht allzuoft vergessen, zumindest nicht (bei mir) in der Stadt.

    Ich habe mal gesehen, dass die Politessen sogar den Kreuzungsbereich ausgemessen haben, weil die einen zu geringen Abstand des parkenden Autos vermuteten. Wieviel cm fehlten, weiß ich nicht, aber ein Knöllchen konnten die verteilen. Mein Auto war das nicht :saint:

    Ich verstehe auch, dass es User gibt, die sich angepisst fühlen, wenn etwas direkter geschrieben wird oder die Erfahrungen nicht mit ihren Meinungen konform gehen

    Ich glaube noch nicht mal, dass sich jemand angespießt fühlt, wenn hier irgendwas direkter geschrieben wird.

    Wir sind hier, um trocken zu werden und vor allem, um es auch zu bleiben. Falscher Stolz und Eitelkeit sind da wenig hilfreich. Und wie sagt ihr immer schön? Es ist noch nie jemand trocken gestreichelt worden.

    Mir persönlich gefällt deine direkte Art (auch, wenn das vielleicht nicht immer so rüberkommt).

    Es geht eben um die Sucht, die einen ungestoppt umbringt.

    Da ist jemand, der heute trocken werden will genauso betroffen, wie derjenige der schon Jahre trocken ist. Da gehöre ich auch dazu.

    Da bin ich ganz deiner Meinung.

    Hmmm 🤔 oder deiner Erfahrung? Nein, so anmaßend bin ich nun auch wieder nicht, dass ich bei meinen 277 nüchternen Tagen von Erfahrung sprechen würde.

    Du darfst also ruhig mal zulassen, dass jemand deine Meinung teilt. Irgendwie resultiert jede Meinung doch aus Erfahrung(ein) :wink:

    Ich hatte die Eingangsfrage schon auch so verstanden wie Carl Friedrich sie dann noch etwas umformuliert hatte. Ich stelle mir solche Fragen nicht. Ich will nie wieder trinken. Punkt. Mir da Gedanken zu machen, wann ich einen Rückfall in Kauf nehmen würde, erscheint mir so …. irrsinnig.

    Nun bitte nicht gleich wieder der Aufschrei: Aber wenn du nur daran denkst….

    Ich antworte lediglich in einem Alkoholikerforum und da denke ich natürlich an Alkohol.

    Im Großen und Ganzen teile ich deine Meinung, Hartmut. Zumindest, was das ‚Beschönigen‘ angeht. Und ich beschönige gar nichts. Ich habe eine ganz schlimme lebensbedrohende Krankheit, die es mir schlichtweg verbietet, Alkohol zu trinken. Daran gibt es nix zu beschönigen. Leben oder sterben. Ich habe mich entschieden.

    Und betone auch nicht, dass es mir nichts ausmacht, wenn neben mir was Alkoholisches getrunken wird. Ich stelle das fest. Nun bewege ich mich auch nicht dort, wo gesoffen wird. Da steht mal irgendwo ein Wein oder Bier zum Essen (auswärts) auf den Nachbartischen und natürlich fällt mir das auf und ich registriere das genauso, als wenn mein Tischnachbar ein größeres Entenbein bekommt als ich oder wenn einer ein fettes Eisbein serviert bekommt. Das fällt mir auf.

    Ich kann eventuell gefühlsmäßig in gewissen Situation damit umgehen, kann mich stabil fühlen, nehme das Risiko auf mich, aber es macht immer etwas

    Natürlich macht es immer was. Im günstigen Fall kann ich zur Tagesordnung über gehen.

    Ich halte mich auch nicht für so arrogant, dass ich behaupte, über den Dingen zu stehen.

    Und gerade, weil ich mein Suchtgehirn nicht kenne, gebe ich Acht auf mich und mein Umfeld.

    Und nein, es ist nicht die einzige Alternative, sich zu Hause einzusperren. Übrigens eine Redewendung, die ich nur aufgegriffen habe. Ich fühle mich nie irgendwo eingesperrt, noch nicht mal, wenn ich alleine bin, und es ist für auch nicht schlimm, nicht auf einem Oktoberfest zu sein oder sonst wo im saufenden Gedränge, das war noch nie ‚mein Umfeld‘.

    Ich fühle mich gut ohne Alkohol, sehr gut. Ich genieße meine Freiheit und ich schätze sie sehr. Und ich male jeden Tag meine Tageszahl in den Kalender, weil ich stolz bin und weil das auch meine Art ist, mich dabei mit meiner Alkoholsucht auseinander zu setzen.