Beiträge von Stern

    Hallo Carl Friedrich,

    Da zitiere ich dich mal gleich aus der oben beschriebenen Diskussion und dazu habe gleich mal eine Frage:

    Für mich gibt es da keine Alternativen mehr in Bezug auf triggernde Getränke oder Bezeichnungen.

    Selbst Tee`s die verführerisch duften, trinke ich nicht mehr.

    Welcher Tee duftet denn für dich so verführerisch, dass er dich an Alkohol erinnert und du den nicht mehr trinken magst?

    Ich trinke ja schon immer gerne Tee, jetzt noch viel lieber. Aber ich habe noch nie bei einem Tee gedacht: Oh, den musst du jetzt wegkippen, der triggert dich 🤔

    Und dass, obwohl ich meinem Wein fast immer aus den großen Teegläsern getrunken habe, aus denen ich jetzt ausschließlich Tee (und manchmal Wasser) trinke.

    Nun ist ja wohl jedem klar, dass Rinderlende in Rotweinsoße oder Zander im Weißweinsud absolut tabu sind.

    Dass aber Alkohol in so vielen Lebensmitteln drin ist, wo man das gar nicht vermutet, wissen wohl viele nicht. Äähm 🤔 oder weiß nur ich das nicht?

    Ich las z. B. in meinem Tagebuch, dass sich Alkohol in einem Keks versteckt. Das hat mich doch sehr verwundert, denn ich backe hin und wieder Kekse und habe da noch nie Alkohol reingemischt.

    Im Marzipan kann ich mir das schon vorstellen, denn irgendwie müssen die gemahlenen Mandeln und der Puderzucker ja eine formbare Masse ergeben. Da muss schon was Flüssiges rein.

    Warum Malzbier gar nicht geht, aus der Flasche schon mal gar nicht, hat ja eine rege Diskussion entfacht. Gut so, finde ich, und vielleicht können wir abseits der Tagebücher dazu unser Wissen, Erfahrungen und Meinungen hier austauschen.

    Ich würde gern mehr über diese ganz normalen (vermeintlich) harmlosen Lebensmittel erfahren, die wir nicht zu uns nehmen sollten (am Besten gleich mit ner Alternative dazu) 🤔.

    Bisher habe ich tatsächlich darauf viel zu wenig geachtet, oder fast gar nicht.

    Apfelsaft zum Beispiel trinke ich bedenkenlos, in mein Dressing gehört Balsamico und aus der überreifen Banane wird mit Milch und einer Kugel Vanilleeis ein Shake …. zumindest bisher.

    Geht alles nicht?

    Was geht noch alles nicht und warum.

    Oder sollte man gar nicht so viel darüber wissen?

    Es scheint ja wohl einen Unterschied zu machen, ob ich weiß, dass ich mit meinem Bananenshake meinem Körper eine Minispur Alkohol zuführe oder ob ich das bedenkenlos trinke.


    Hallo Hanseat,

    Herzlichen Glückwunsch zu 4 Monaten ohne Alkohol 🎈 (Murmeln habe ich leider nicht gefunden)

    Du hast schon so viel geschafft, und damit meine ich nicht nur, dass du seit 4 Monaten nicht mehr trinkst.

    Wenn ich dich hier lese, lese ich Zufriedenheit über dein neues Leben. Ich denke, Zufriedenheit ist eine wichtige Voraussetzung für ein dauerhaftes nüchternes Leben.

    Ich wünsche dir weiterhin Zufriedenheit.

    Hallo Nika,

    ich habe bei der Arbeit nicht erzählt, dass ich Alkoholiker bin. Und das habe ich auch nicht vor.

    Nicht, weil es mir peinlich ist, sondern weil die das mal gar nix angeht.

    Bei der Arbeit gibt es keinen Alkohol und die Freizeit verbringen wir nicht zusammen.

    Alkohol wird bei der Arbeit nicht thematisiert, warum sollte ich da sagen: Ach, was ich noch sagen wollte….

    Hallo Peter,

    ich möchte dir auch mal wieder einen lieben Gruß hier lassen.

    Hurra!" :))))

    Mit Recht: Hurra! und Respekt!

    Auch mit all diesen schlimmen Dingen im Nacken kommt von deinen Posts auch immer so viel Hoffnung bei mir an.

    Dein Schreiben bestärkt mich sehr, in meinem Leben vieles „leichter zu nehmen“ und dankbar zu sein, dass ich so schlimmes noch nie erleben musste.

    Ich wünsche dir noch ein schönes Wochenende und dass du nie dein positives Denken verlierst.

    Hallo Cadda,

    ich finde es sehr gut, dass du dir deine Gedanken zu diesem Thema machst und deine Gedanken hier mitteilst. Vielen Dank dafür.

    Die wenigsten, die sich nicht impfen lassen möchten, sind Impfgegner oder Coronaleugner.

    Warum ist es jetzt so, dass ich einen Gast, der geimpft ist ins Cafe setzen darf. Er kann doch Corona haben und ansteckend sein?! Warum darf ich einen negativ Getesteten nicht ins Cafe setzen? Von ihm geht doch das geringere Risiko aus.

    Beantworten kann ich dir das nicht. Vermutlich ist das auch gar nicht zu beantworten, denke ich.

    Ich denke auch: Der einzige, der eventuell (zumindest für den Moment) weiß, dass er gesund ist, ist der negativ getestete.

    Dass man dem Ergebnis aber nicht wirklich vertrauen darf, zeigt die Realität leider auch.

    Ich würde wirklich wahnsinnig gern hinter der Entscheidung stehen. Vielleicht könnt ihr mir ja helfen, dass es mir besser geht damit. Vielleicht könnt ihr mir ja Argumente sagen, weshalb es verantwortungsvoller ist, sich impfen zu lassen, weiterhin Menschen anstecken zu können, anstatt sich täglich zu testen und Veranstaltungen zu vermeiden.

    Liebe Cadda, ich kann dir wohl nicht helfen, zu deiner Entscheidung zu stehen.

    Mir wäre auch wohler mit dem Gedanken, ich dürfte das Risiko selbst einschätzen, genau wie ich (noch) einschätzen darf, ob ich mich z. B. gegen die Grippe impfen lasse oder ob ich das Risiko eingehe, daran zu erkranken und sogar zu sterben. Oder ob ich meine Tetanusimpfung auffrischen lassen möchte.

    Ob es verantwortlicher ist, sich impfen zu lassen?

    Wenn man den Informationen aus Wissenschaft und Politik glauben darf/will/soll, ja.

    Zumindest soll die Mehrheit der Geimpften nicht so schwer erkranken, dass das Gesundheitssystem total zusammen bricht. Es wären ja dann nicht nur Coronapatienten von der Überlastung betroffen, auch die ganz normale Knie-op. könne mangels Platz- und Personalmangel nicht mehr durchgeführt werden. Den Herzinfarkt-oder Schlaganfallpatienten wird es auch immer geben und da brauchen wir Intensivbetten und die entsprechende Betreuung.

    Dass wir alle früher oder später mit dem Virus infiziert werden, davon bin ich überzeugt. Vielleicht hatten wir auch schon Corona, ohne es überhaupt bemerkt zu haben.

    Ich wünsche dir nicht nur, dass du die Impfung gut und ohne Nebenwirkungen verträgst, sondern auch, dass du dich mit deiner Entscheidung gut fühlst.

    Hallo Hoffnung,

    ich habe woanders gelesen, dass du auch schon 115 Tage nüchtern bist 😀

    Herzlichen Glückwunsch dazu 💐

    Magst du erzählen, wie es dir damit geht, keinen Alkohol mehr zu trinken?

    Herzlichen Glückwunsch zu 111 nüchternen Tagen, heute sind es ja schon 112 😀

    Ärgere dich nicht weiter über die vergangenen planlos verstrichenen Jahre, freue dich auf die nächsten 20 Jahre.

    Ich finde, wenn ich dich hier lese, dass du einen guten Weg gehst und schon sehr viel mehr erreicht hast als ‚einfach nur‘ 111 (112) Tage keinen Alkohol getrunken zu haben.

    Hallo Nika,

    ich freue mich mit dir, dass du so einen tollen Tag 5 hattest, und vor allem, dass du diesen Tag nüchtern erleben durftest.

    Hast du dir verdient 👍🏻

    Für mich steht jedenfalls fest, weder kommt mir Alkohol noch ein betrunkener Partner mehr ins Haus.

    Ich weiß zu 100 % dass ich wieder anfange zu trinken, wenn er zu Hause gemütlich weitersäuft, dann vollbesoffen mit Sabber vorm Mund auf dem Sessel einschläft.


    Nein Danke, nie mehr wieder, wie genau ich das angehen mit ihm weiß ich noch nicht.

    Manchmal ist mir erstmal wichtig, dass ich genau weiß, was ich will und/oder was ich nicht will.

    Wenn es daran nix zu rütteln gibt, beantwortet sich die Frage nach dem ‚wie‘ oft von selbst.

    Ich wünsche dir Antworten, die sich für dich richtig anfühlen. Fühlen sie sich nicht richtig an, sind es die falschen Antworten.

    Und ich wünsche dir morgen einen schönen 6. nüchternen Tag.

    Da ist so ein Entzug mit einem guten Personalschlüssel sicher anders als bei den gesetzlichen Einrichtungen , wo es vorne und hinten wegen knappen fähigen ! Personal erschwert wird.

    Das mag so sein, und doch sind auch die sogenannten Promis nur Alkoholiker, die trotz Luxusentzug alleine trocken bleiben müssen, wenn sie die Suchtkrankheit stoppen wollen.

    Das wird auch mit ein paar Milliönchen auf dem Konto nicht leichter.

    Hallo Peter,

    ich lese oft still bei dir mit, und dann drehe ich mich hilflos um und weiß nicht so recht, welche Worte ausdrücken könnten, was ich empfinde.

    Das alles tut mir so Leid.

    Heute bin ich genauso hilflos, will dir aber einen lieben Gruß da lassen und dir weiterhin viel Kraft wünschen und die Hoffnung und den Mut nach vorne zu schauen.

    Es ist schön zu lesen, dass du trotz all dieser schlimmen Ereignisse auf dich achtest.

    Es wird Zeit für eine Veränderung, damit ich mich nicht weiter verändere.

    Dafür wünsche ich viel Erfolg.

    Hallo Nika,,

    auch von mir ein Herzlich Willkommen und Gratulation zu deinem Entschluss, deinen Weg alkoholfrei weiter zu gehen.

    laut der sinds jetzt 20 Stunden, ich hoff jetzt lacht niemand, aber das ist schon viel für mich.

    Da lacht niemand, wir haben alle mit der 1. Stunde angefangen.

    20 Sunden sind ein super Anfang 😀 und jetzt ist es ja sogar schon ein ganzer Tag 👍🏻 Herzlichen Glückwunsch 💐

    Aufräumen ist ne gute Idee.

    Ich wusste gar nicht, wo ich anfangen sollte, habe mich dann die ersten Wochen durch alle möglichen Utensilien gekämpft und auch sehr viel (für mich nicht mehr brauchbares) weggegeben. Das hat Platz in den Schränken geschafft - und im Kopf.

    Zum Einkaufen war ich die ersten Male nicht alleine und habe dann auch gleich für die ganze Woche eingekauft.

    Ich wünsche dir, dass du deinen Weg findest, sei stolz auf jede Stunde, auf jeden Tag …. und nach einer Woche tanzt du durch dein aufgeräumtes Wohnzimmer 😀