Beiträge von Seeblick

    Hallo viholi,

    nur kurz: Ich finde es toll, dass du eine Lösung mit deinen Kindern findest. Dein Großer wird sicher zurecht kommen und stolz auf dich sein und froh sein, wenn du gesund bist.

    Dass du dich nicht mit Freunden gut ausstauschen kannst liegt sicher daran, dass man als nicht betroffene Person vieles nicht nachvollziehen kann. Hier im Forum verstehen die Menschen, was Sache ist.

    Viele Grüße
    Seeblick

    Hallo Wilma,

    beeinhaltet der Gedanke das Trinken von Alkohol? Oder eher so generell?

    Du solltest da vielleicht etwas ganuer hinschauen. Hast du in letzter Zeit gut für dich gesorgt? Wenig Stress, genug gegessen und getrunken, genug geschlafen, belastet dich etwas,...

    Viele Grüße

    Seeblick

    Hallo Leli,

    es ist toll, wie du alles anpackst! Arztbesuch, Therapeutin, Selbsthilfegruppe (damit meine ich dieses Forum). Hilfe anzunehmen ist eine Stärke und keine Schwäche.

    Die Scham und das schlechte Gewissen kennen wohl die meisten. Ob es dir etwas mitteilen will? Vielleicht nur, dass du dich daran erinnerst, dass du dort nicht mehr hin willst. Es ist quasi ein Teil deines Notfallkoffers. Aber du kannst es ja nicht rückgänig machen. Nur die Zukunft hast du in der Hand. Es braucht einfach etwas Zeit. Eine zufriedene, dauerhaft Abstinenz ist eine lebenslange Aufgabe. Du musst nicht alles sofort bewältigen. Alles Schritt für Schritt.

    Ganz wichtig ist das alkoholfreie Zuhause und gerade am Anfang, dass du Situationen (vor allem Feiern o.ä.) meidest, an denen getrunken wird.

    Viele Grüße
    Seeblick

    Hallo Mr. Kuchen,

    der Wille, nicht mehr trinken zu wollen ist die erste Voraussetzung. Aber das reicht nicht aus. Du musst auch handeln und viel für deine zufriedene Abstinenz tun.

    Ein Sport-Tag ist sicher eine gute Idee. Pass auf, dass du nicht an zu vielen (am besten gaf keinen) Bollerwagen-Touren vorbei kommst. Das kann Suchtdruck auslösen.

    Seeblick

    Hallo Mr. Kuchen,

    erstmal willkommen und Glückwunsch zu deinem Entschluss. Wie Linde schon schrieb, gehst du am besten erstmal zu deinem Hausarzt und besprichst die Entgiftung. Du wirst sehen, über deine Krankheit zu sprechen wird sehr erleichternd sein.

    Um auch nach der Entgiftung trocken zu bleiben, gibt es die Hilfe hier im Forum. Die kannst dir auch schon mal in der Artikelsammlung die Beitrage zum Notfallkoffer und den Grunbausteinen durchlesen: https://alkoholiker-forum.de/article-list/

    Heimlich trocken zu werden ist übrigens kein guter Weg. Das heißt nicht, dass du es jedem erzählen musst, aber ein gewisser offener Umgang ist hilfreich. Zumal du auch einiges in deinem Leben verändern wirst.

    Viele Grüße
    Seeblick

    Hallo beebee,

    hier wirst du auf jeden Fall gelesen. Es ist ärgerlich, wenn man um Hilfe bittet und dann abgewimmelt wird...Bleib dran an deiner Abstinenz, schreib hier im Forum und versuche, bald enen Termin zu bekommen.

    Und: du hast die Herausforderung gut gemeistert! Auch nüchtern geht nicht alles glatt und man muss lernen wie man mit schwierigen Situationen umgeht und auf sich achten kann.

    Viele Grüße
    Seeblick

    Hallo Wilma,

    als Prioriät kommen im Moment erstmal du selbst und deine Abstinenz. Alles andere Schritt für Schritt. Was Außenstehende sagen, kannst du ignorieren. Mit deinem Mann kannst du reden und ihr könnt sehen, ob ihr wieder zueinander findet. Gib dir Zeit. 4 Wochen sind ganz toll!


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    Hallo beebee,

    du hast ja weiterhin schöne Abende auf dem Campingplatz. Nüchtern und kannst es voll genießen. Und statt Wein ein anderes leckeres Getränk. Ohne Zwang, weiter trinken zu müssen oder Angst zu haben, dass nicht genug Nachschub da ist oder man auffällig wird oder müde ins Bett muss.

    Also wie vorher, nur besser.

    Seeblick

    Hallo beebee,

    hast du Angst vor dem "nie wieder trinken" oder dem Rückfall? Angst musst du nicht haben. Du hast es ja in der Hand: Sorge für dich, sei dir wichtig, treffe Vorkehrungen (Grundbausteine, Notfallkoffer), verliere deine Krankheit nicht aus den Augen.

    Zu der Therapieform kann dir keiner die Entscheidung abnehmen. Ich habe mich für eine Kombibehandlung aus einigen Wochen stationär und anschließender ambulanter Behandlung entschlossen. Für mich war es gut so. Aber trotzdem würde ich empfehlen, komplett stationär zu gehen - weit weg von zu Hause. Einmal komplett raus und nur Dinge, die für einen selbst abgestimmt sind. Kein Alltag, der einen ablenkt.

    Viele Grüße

    Seeblick

    Hallo Schmidtty,

    kurz zu deiner Frage mit dem Essen: Es gibt genug Alternativen. Da fehlt mir der Alkohol im Gericht gar nicht. Meistens kann man den Alkohol einfach weglassen oder gegen etwas anderes Austauschen. Häufig geht es ja im die Säure, dann passt Zitrone oder auch Apfelsaft. Bei Torten und Süßigkeiten: Dann esse ich es eben nicht und suche mir ein Stück Kuchen ohne Alkohol aus oder nasche etwas anderes. Im Restaurant musst du halt aufpassen und nachfragen. Ich wähle dann ein Gericht, in dem eben nichts verkocht ist.

    Viele Grüße
    Seeblick

    Hallo Nayouk,

    ich denke, es sind zwei unterschiedliche Dinge: Wühle ich in der Vergangenheit, ob und welche Gründe zum Trinken geführt haben oder habe ich ein Störung, die behandelt werden muss. Ich persönlich sehe keinen Sinn (mehr) darin, nach den Ursachen zu forschen. Gründe gab es reichlich, getrunken habe ich, weil ich abhängig geworden in. Da kann ich keinem die Schuld geben.

    Ich bin aber sehr wohl der Meinung, dass man bei einem Therapeuten abklären kann, ob es neben der Alkoholkrankheit noch weitere Baustellen gibt, die aufgearbeitet werden sollten. Und das geht nur, wenn man abstinent ist. Wenn du also meinst, dass du eine Therapie in Anspruch nehmen solltest, dann mach das.

    Viele Grüße

    Seeblick

    Hallo Koko,

    willkommen in unserer Selbsthilfegruppe und Glückwunsch zu den ersten 16 Monaten.
    Dass du oft allein bist und introvertiert, ist ja an sich nicht schlimm. Wenn ich dich richtig verstehe, empfindest du das auch nicht so.

    Bist du denn soweit zufrieden mit deinem abstinenten Leben oder gibt es Punkte, die du noch verändern möchtest?

    Viele Grüße
    Seeblick

    Hallo Lycia,

    willkommen in unserer Selbsthilfegruppe. Da du schon mal in der Entgiftung/Therapie warst, kennst du die Grundbausteine und auch den Notfallkoffer bestimmt noch. Hast du ihn schon "abgestaubt"? Vielleicht ist es eine gute Idee, die Strategien aufzufrischen und sich ein wenig Gedanken darüber zu machen.

    Ganz wichtig finde ich den alkohlfreien Haushalt.

    Viele Grüße

    Seeblick

    Hallo viholi,

    das kann die klassische Suchtverlagerung sein. Du hast viel Zeit mit dem Konsum, der Beschaffung, Gedanken an Alkohol verbracht. Diese Zeit steht dir nun zur Verfügung und will gefüllt werden.

    Mach dir keinen Stress, vieles reguliert sich mit der Zeit (Süßigkeiten essen, viel trinken). Am Anfang ist die Ablenkung wichtig und normal. Sei etwas geduldiger mit dir.

    Viele Grüße
    Seeblick

    Hallo Lisey,

    die Sucht hat so vieles verändert. Sie hat mir meine Freiheit genommen, mein „Ich“ (so wie ich bin). Ich war unglücklich, hatte Ängste, wusste nicht, wie ich den Tag überstehen sollte, war z.T. depressiv, war gefangen in einem tiefen Loch, habe jedes Zipperlein auf den Alkoholkonsum geschoben.

    Die Abstinenz hat mir umso mehr zurück gegeben. Freiheit, mit klarem Kopf zu entscheiden, Dinge zu verändern, mein Selbstwertgefühl wiederzufinden, meine Ehe weiterzuführen, meine Gesundheit (mein Leben) gerettet. Die Ängste und depressiven Verstimmungen sind verschwunden, ich bin mutiger und kenne meinen Wert.

    Das nur mal auf die Schnelle, was mir so einfällt. Vielleicht sollte ich mir mal eine Liste machen, die mich immer daran erinnert, wie sich durch die Entscheidung abstinent zu leben, so vieles zum Positiven geändert hat.

    Bei mi ist nichts Negatives übrig gelblieben. Das Leben ist natürlich nicht immer einfach, aber das hat nichts mit Alkohol zu tun.

    Was ist denn deine Sorge? Was könnte denn bei dir Negatives übrig bleiben?

    Viele Grüße
    Seeblick

    Du liest dich, als hättest du doch einiges vor. Und auch Langweile kann man einfach mal aussitzen.

    Wenn ich bei der Arbeit bin, denke ich manchmal, was ich jetzt lieber tun würde. Wenn ich frei hätte. Was wäre das bei dir? Nun hast du ja etwas Zeit.

    Bei den Gedanken hat mir das Aufschreiben geholfen. Gerade wenn man weiß, dass einen der Gedanke gerade nicht weiterbringt oder es eben kein Resultat geben wird.

    Viele Grüße

    Seeblick