Beiträge von Seeblick

Willkommen in unserem Forum: Bitte stellt euch zuerst bitte kurz im Vorstellungsbereich vor, damit wir sehen können, wer sich unserer Onlineselbsthilfegruppe anschließen möchte. Unsere Onlineselbsthilfegruppe ist weiterhin in zwei Bereiche unterteilt. Einmal der offene Bereich und einmal der geschützter Bereich. Nach der Vorstellung könnt ihr dann für die offenen Bereiche freigeschaltet werden. Die geschützten Bereiche sind für Mitglieder gedacht, die sich hier langfristig und intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Die Freischaltung für den geschützten Bereich kann nach frühstens 4 Wochen erfolgen. Um aufgenommen zu werden, solltest du dich zuerst Vorstellen und später dich bewerben und um Aufnahme bitten. Der Austausch lebt von der Ernsthaftigkeit und der Aktivität, mit der die User ihr jeweiliges Problem angehen . Deshalb haben wir dieses Verfahren gewählt, wir werden dann im Team entscheiden. Wir wünschen euch einen guten und hilfreichen Austausch bei und mit uns.

    Hallo Erna,


    eine Belohnung muss ja nicht kostspielig sein. Vielleicht sind es auch nur 5 Minuten Ruhe in absoluter Stille. Oder zufällige Situationen wie ein gutes Gespräch oder eine positive Nachricht. Manchmal hilft es, die kleinen Dinge wieder zu sehen und sich darüber zu freuen.


    Viele Grüße

    Seeblick

    Hallo Natze,


    willkommen im Forum. Bei dir dreht sich das Gedenkenkarussel ganz schön. Aber ich kann dir aus meiner Erfahrung sagen, dass es besser wird. Bleib dran.


    Du kannst jede Hilfe annehmen, die du bekommen kannst. Im Laufe der Zeit wirst du weniger benötigen. Aber so lange du auf wackeligen Beinen stehst, ist das ein guter Plan. Denk eher in kleinen Schritten. Was du JETZT tun kannst. Um die Gedanken zu sortieren kannst du sie aufschreiben. Gönn deinem Körper die Ruhe, die er jetzt braucht.


    Viele Grüße

    Seeblick

    Hallo Stefan,


    vielleicht kannst du da ansetzen. Wichtig ist ein alkoholfreies Zuhause. Wenn man erst Schuhe und Jacke anziehen muss und dann noch den Weg zum Laden hat, kann diese Zeit ausreichen, um wieder einen klaren Gedanken zu fassen.


    Wie kannst du deine Pause füllen? Etwas anderes Trinken oder essen? Dein Lieblingslied hören? Kurz die Augen zumachen und abschalten? Was würde für dich passen? Und richtig, deine Probleme sind morgen auch noch da. Auch wenn du trinkst, nur vielleicht sogar noch größer. Hilft dir ein "Fahrplan", wie du deine Probleme angehen kannst? Wen du vielleicht um Rat oder Hilfe bitten kannst?


    Das nur mal als Denkanstöße.


    Viele Grüße

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    Hallo LoA,


    deine Aufregung vor der Therapie kann ich verstehen, möchte dir aber die Angst nehmen. Die Therapeuten sind ausgebildet, kennen die Problematik und wollen dir helfen. Die Mitpatienten stehen genauso vor den Aufgaben wie du und verstehen dich. Und ja, du wirst duch mit dir selbst beschäftigen. Das ist auch nicht immer einfach. Aber es hilft. Denn mit Alkohol haben wir viel verdrängt und nun muss man lernen, damit umzugehen. Aber denk am Besten in kleinen Schritten. Alles nach und nach. Du wirst dich weiterentwickeln und erarbeitest dir deinen Weg.


    Viele Grüße

    Seeblick

    Hallo Stefan,


    auch von mir ein Willkommen.

    Zum Arztbesuch wurde dir ja schon geraten. Auch wenn der Entzug durch ist, ist das "Outing" ein guter Schritt für den abstinenten Weg.


    Du schreibst, dass nun normalerweise die Phase kommt, in der der Wunsch nach Alkohol stark wird. Das Wochenende steht auch vor der Tür. Hast du einen Plan, wie du dem entgegnen möchtest?


    Viele Grüße

    Seeblick

    Hallo Erna,


    das mit den Gefühlen kommt mir bekannt vor. Ich denke auch manchmal, dass sich meine Gefühlswelt um die Mittellinie herum bewegt, aber es wenig Ausschläge nach oben oder unten gibt. Mit Alkohol wollte ich die neagtiven Gefühle in Schach halten und die positiven verstärken. Ich wurde nur unglücklicher. Ich kann jetzt besser verstehen, dass es aber auch so gut ist. Ich bin (auch) fröhlich und zufrieden. Traurigkeit und schlechte Stimmung kann ich hinnehmen. Es muss ja nicht immer alles mega sein. Du kannst dich vielleicht auf die kleinen Dinge konzentrieren. Wenn du dich in deine Patienten hineinversetzt (das kann ja durchus auch mal sehr postiv sein) oder dich über die Sonne freust. Dir deine Gefühle bewusst machen.


    Viele Grüße

    Seeblick

    Hallo Hanseat,


    erstmal danke für deinen Bericht und ich möchte dir kurz sagen, dass ich froh bin, dass du wieder schreibst und wieder auf deinem Weg bist. Und wie schon in dem Beiträgen vorher stand: du fängst nicht bei Null an und hast dir schon viel erarbeitet.


    Die Gründe kannst du vielleicht nur selbst finden. Ich denke es waren die Kleinigkeiten, die sich summiert haben. Das Grillen, die neue Zähne, ein ein paar umbewusster Trigger. Und du hattest vorher noch geschrieben, dass du eine depressive Phase hattest. Dass es dir nicht gut ging. Irgendwann auch "Ich bin fast wieder der Alte, aber noch nicht ganz." So sinngemäß. Vielleicht war das ein Punkt, wo du nicht richtig gegengesteuert hast?


    Viele Grüße

    Seeblick

    Hier um Forum und auch in der Therapie wurde darauf hingeweisen, dass sich ein Rückfall ankündigt, man es selbst aber vielleicht erst gar nicht merkt. Zum Beispiel stellt sich eine Unzufriedenheit ein. Erst vielleicht wegen etwas ganz anderem und dann darüber, dass man nichts mehr trinken "darf". Oder man ist zu euphorisch und selbstsicher und denkt ach so ein kleines Bier geht sicherlich. Man bekommt sein Eis mit Eierlikör serviert und isst es trotzdem, ohne es zurück gehen zu lassen.


    Also Unachtsamkeiten oder auch Situationen oder Gefühle, bei denen man nicht rechtzeitig gegensteuert.

    Hallo Erna,


    eine Therapie oder Reha ist ja nun nicht zwingend notwendig. Wenn du auch ohne Hilfe von außen an dir arbeiten kannst und dein Ziel weiterverfolgst, ist es doch gut. Wenn du aber Unterstützung brauchst, dann solltest du keine Ausreden finden, sondern die Hilfe annehmen, die notwendig ist und angeboten wird. Dann ist es auch nicht so wichtig, ob die Einrichtung "passt". Irgendwas wird dir sicher bei jeder Klinik nicht gefallen.


    Für mich persönlich war die Reha wichtig. Raus aus dem Alltag, Konzentration auf mich und meine Probleme, Austausch und viele Tipps und Hilfsmittel, die ich lernen konnte. Ohne diese Therapie hätte ich es vielleicht "falsch" gemacht und einfach nur nicht getrunken, vielleicht hätte ich gar nicht oder erst spät verstanden, was alles dazugehört. Aber das kannst du nur für dich entscheiden. Es wäre nur schade, wenn es dir mit Therapie (schneller) besser gehen würde und du sie aus unterschiedlichen Gründen nicht annimmst.

    Viele Grüße

    Seeblick

    Dann schau mal hier in die Artikelliste. Da steht es gut beschrieben.


    Das sind Dinge die du tun kannst, wenn du Suchtdruck hast. Wie ein großes Glas Wasser trinken, putzen, ins Forum schauen, meditieren, eine Liste mit negativen Erinnerungen an Alkohol hervorholen usw. Das sind nur einige Möglichkeiten, was man bei akutem Suchtdruck machen kann.


    Zusätzlich kannst du dir überlegen wie du es schaffst, gar nicht erst zu dem Punkt zu kommen. Wie kannst du dich weniger einsam fühlen? Wie kannst du besser Stress abbauen und entspannen? Wie kannst du den alltäglichen Leistungsdruck mindern?


    Viele Grüße

    Seeblick

    Hallo Forum,


    so langsam komme ich in meiner neuen Umgebung an. Die ersten Arbeitswochen waren etwas frustrierend, weil ich wenig Einarbeitung erhalten habe und viel Neues zu Erlernen war. Inzwischen komme ich besser zurecht und ein großes Lob von einer Kollegin kam auch. Wir (meine andere Kollegin ist auch neu) würden ganz toll arbeiten, die richtigen Fragen stellen, uns in die Themen selbständig einarbeiten. Das Lob tat richtig gut. Oft denke ich, dass ich das trinkend nie geschafft hätte. Das ist auch ein Punkt für meinen Notfallkoffer.


    Gerade wenn der Tag stressig war und der Kopf schwirrt weiß ich, dass Alkohol nicht die gewünschte Entspannung bringen würde. Denn der erste Moment des Loslassens mit Alkohol wäre so flüchtig und alles andere einfach eine Katastrophe.


    Ich wünsche einen angenehmen Sonntag

    Seeblick

    Hallo Pipe,


    ich bin mir nicht ganz sicher was du meinst: Dass du auf deinen Bruder schaust und dann auf dich und du siehst, was er hat?

    Die frage ist ja: Was möchtest du? Nur weil andere einen großen Freundekreis haben und du nicht, andere wegfahren und du zu Hause bist, muss das ja nicht schlecht sein. Wenn du dich mit einem kleineren Freundeskreis wohl fühlst, ist es doch gut. Wenn du aber gern mehr Freunde hättest oder ausziehen möchtest, dann kannst du überlegen ob und wie das für dich machbar ist.


    Ich dachte, ich müsste auf Feiern extrovertierter sein, unterhaltsamer, weniger schüchtern. Aber das bin nicht ich. Ich bin etwas ruhiger und höre auch gern zu, wenn andere sich unterhalten. Und damit komme ich inzwischen gut zurecht und kann das für mich gut akzeptieren.


    Viele Grüße

    Seeblick

    Hallo Junior,


    auch von mir willkommen. Bist du denn seit März abstinent? Wie kommst du zurecht? Hast du Suchtdruck oder Probleme beim Alltag? Oder kannst du das Erlernte aus der Behandlung gut anwenden (ich gehe davon aus, dass du schon einiges über den Notfallkoffer u.ä. weißt)?


    Viele Grüße

    Seeblick

    Hallo Nika,


    es ist gut, sich bei Suchtdruck hier zu melden. Dass du schon am Bier gerochen hast, da schrillen die Alarmglocken.


    Was genau macht dich denn unzufrieden? Was würde dir denn Freude bereiten? Hast du genug gegessen, getrunken und ausreichend geschlafen?

    Mir fallen ein paar Anregungen ein, vielleicht ist ja was für dich dabei: Fange an aufzuschreiben, was dich unglücklich und unzufrieden macht. Das Schreiben kann die Gedanken sortieren. Finde etwas, worüber du dich freust. Das können Kleinigkeiten sein: ein lachendes Kind, deine Lieblingsschokolade, ein toller Satz in deinem Buch. Konzentriere dich auf das Positive. Die Antriebslosigkeit kann ja auch körperliche Ursachen haben wie beispielsweise Eisenmangel. Das müsste dann ein Arzt klären.


    Viel Grüße

    Seeblick

    Halllo Veru,


    gut, dass du dich hier meldest.

    Du kannst etwas bestimmter deinen Überstundenabbau einfordern (gibt es einen Personalrat) oder Urlaub beantragten. Wenn es gar nicht geht: Lass dich von Arzt krank schreiben. Hier geht es ja nicht ums "blau machen", sondern um deine Gesundheit!


    Kannst du dir in deiner Freizeit etwas Gutes tun? Mehr Enstpannung finden?


    Das Trinken wird alles verschlimmern!


    Viele Grüße

    Seeblick

    Hallo John,


    diese Träume kommen häufig vor. Ich kenne sie auch. In einigen trinke ich, in anderen kann ich es gerade noch abwenden. Das wird mit der Zeit weniger, ob sie ganz verschwinden kann ich nicht sagen. Ich träume (selten) noch von Alk.


    Viele Grüße

    Seeblick

    Hallo Erna,


    die Alkoholträume kenne ich auch. Anfänglich häufiger, jetzt weniger. Aber ab un an dann doch noch. Ob das nun auf einen Rückfall hindeutet? Ich glaube es eher nicht.


    Viele Grüße

    Seeblick