Hallo Mario,
du hast lange Zeit deine Gefühle mit Alkohl gedämpft und der Umgang muss neu erlernt werden. Auch die Glückshormone werden mit der Zeit wieder ausreichen. Da braucht es erstmal etwas Geduld.
Viele Grüße
Seeblick
Hallo Mario,
du hast lange Zeit deine Gefühle mit Alkohl gedämpft und der Umgang muss neu erlernt werden. Auch die Glückshormone werden mit der Zeit wieder ausreichen. Da braucht es erstmal etwas Geduld.
Viele Grüße
Seeblick
Ich trinke zwar generell sehr viel, aber zum Beispiel abends kann ich auch gut vor einem leeren Glas sitzen, wenn ich gerade nicht durstig bin. Wäre früher undenkbar gewesen - ein leeres Glas...
Hallo Sternschnuppe,
Glückwunsch zu den ersten nüchternen Wochen. Die Scham und negativen Gefühle wegen des Trinkens werden weniger. Du hast nicht vorsätzlich so gehandelt, sondern die Krankheit hat dich dazu gebracht. Das Vergangene kannst du auch nun nicht mehr ändern, aber du hast eingesehen, dass du etwas verändern musst, die bist die richtigen Schritte gegangen und kannst es für die Zukunft bessser machen. Darauf kannst du stolz sein.
Viele Grüße
Seeblick
Hallo Mario,
die Ängste können tatsächlich Teil des Entzugs sein. Ich hoffe, dass es dir auch diesbezüglich bald besser geht.
Gründe zum Trinken hat man ja immer gefunden. Wie kannst du dich stattdessen belohnen? Eine besondere Süßigkeit? Ein Eis? Wie entspannst du nach einem stressigen Arbeitstag? Sport oder ein Spaziergang? Oder lieber Richtung Meditation oder dein Lieblingslied mit einem Kaffee auf dem Sofa?
Leg dir Strategien zurecht, die für dich passen.
Viele Grüße
Seeblick
Hallo Musicus,
ich trinke zwar gern Wasser, aber auch gern mal etwas anderes.
Da kann mann sich auch sehr austoben. Softdrinks mit und ohne Kohlensäure, Saftschorlen, ganz viele Tees. Ich trinke gern "Wild Berries" mit Wasser getreckt. Es gibt auch viele "light" Produkte, wenn man auf die Kalorien achten möchte. Auch Pulver, die man mit Wasser anrührt.
Viele Grüße
Seeblick
Hallo Mario,
willkommen im Forum. Gut, dass du beim Arzt warst. Eine Entgiftung kann ja auch zu Hause erfolgen, wenn ärztlich abgestimmt/überwacht.
Dann geht es ja darum, auch trocken zu bleiben. Da gibt es einiges was du tun kannst. Was machst du bei Langeweile? Wie kannst du anders mit deinen Ängsten umgehen? Bei mir war es so, dass ich mit meiner Nüchternheit eigentlich keine Angstzustände mehr hatte. Du möchtest bei Partys lockerer sein? Zunächst solltest du solche Veranstaltungen meiden, bis du auf sicheren Beinen stehst. Dann wirst du vielleicht feststellen, dass du gar nicht lockerer sein musst. Dass du so bist wie du bist - und das gut ist.
Viele Grüße
Seeblick
Hallo Musicus,
wenn dir deine Abstinenz gelingen soll, dann sollten einige Veränderungen her. Eine trinkende (vielleicht anhängige?) Partnerin ist da nicht hilfreich. Könnt ihr euch erstmal räumlich trennen, damit deine Gesundheit und dein Leben nicht gefährdet sind?
Viele Grüße
Seeblick
Hallo Tectonics,
willkommen hier im Forum. Gut, dass du gleich mit deinem Arzt gesprochen hast. Ein Kalter Entzug kann wirklich gefährlich sein, daher sollte er immer ärztlich begleitet sein, egal ob ambulant oder stationär.
Ich nehme an, dass du weißt, dass ein kontrolliertes oder reduziertes Trinken nicht möglich ist. Auch nicht irgendwann mal. Das funktioniert nicht, wenn man schon mal abhängig getrunken hat. Also bleibt die lebenslange Abstinenz. Hast du schon Ideen, wie du das umsetzen kannst? Wie du sich anders belohnen kannst oder mit Stress umgehst? Ganz wichtig ist ein alkoholfreies Zuhause, damit du einen geschützen Rückzugsort hast.
Viele Grüße
Seeblick
Hallo Musicus,
willkommen im Forum. Auch wenn es sich etwas "locker-flockig" anhört, nimmst du deine Abhänigkeit hoffentlich ernst. So verstehe ich dich zumindest.
Alkoholismus ist eine Krankheit und damit sollte man zu einem Arzt gehen.
Dann möchtst du ja auch dauerhaft abstinent bleiben. Dazu musst du einiges in deinem Leben ändern. Zum Bespiel ein alkoholfreies Zuhause. Ein Rückzugsort, an dem es keinen Alkohol gibt. Auch nicht für deine Partnerin. Lebt ihr zusammen oder habt ihr getrennte Wohnungen?
Viele Grüße
Seeblick
Lieber Borussia, danke für deine offenen Worte.
Seeblick
Glüchwunsch, Lisa!
Die Träume kennen wir wohl alle. Mal trinkt man dann, mal kann man es abwenden. Ich bin immer froh, dass es nur ein Traum war.
Viele Grüße
Seeblick
Hallo Audrey,
Therapie oder nicht - die Entscheidung kannst nur du treffen. Es gibt viele hier im Forum, die keine Therpaie gemacht haben und auch keine reale Selbsthilfegruppe besucht haben und mit Hilfe des Forums trocken bleiben. Es ist also sicher nicht das einzige Mittel.
Aber in der Therapie setzt du dich mit dem Thema Alkohol auseinander, du lernst andere Betroffene kennen, du lernst Strategien, wie du trocken bleiben kannst und bist einmal komplett aus dem Alltag heraus und kannst dich auf dich und deine persönlichen Belange konzentrieren. Das hat mir persönlich sehr gut getan. Es gibt Langzeittherapien, ambulante Therapien, Tageskliniken oder auch Kombibehandlungen. Was sagt denn die Suchtberatungsstelle dazu?
Viele Grüße
Seeblick
Hallo Hera,
bei den Selbsthilfegruppen würde ich raten: einfach ausprobieren. Es kann auch sein, dass dir die Montagsgruppe bei den AA besser gefällt als die Donnerstagsgruppe. Du kannst bei allen Anbietern einfach reinschnuppern. Da ist es schwer, einen Tipp zu geben.
Zur Suchtberatung und Therapie: Wie schon jemand schrieb, gibt es in einer Stadt auch häufig verschiedene Träger für die Suchtberatung. Einige sind direkt an der Klinik angeschlossen und andere beantragen eine Reha in einer anderen Stadt. Du kannst dir auch eine weitere Meinung einholen.
Mit dem Ruf wäre ich auch immer vorsichtig. Ich glaube, dass einige Patienten mit falschen Voraussetzungen ihren Aufenthalt durchziehen.
Der Vorteil bei einer ambulanten Therpaie ist, dass du weiterhin bei deinen Kindern und in deinem gewohnten Umfeld bist. Der Nachteil bei einer ambulanten Therpaie ist, dass du weiterhin bei deinen Kindern und in deinem gewohnten Umfeld bist. Was ich damit meine: Manchmal ist es gut, sich komplett herauszuziehen und auf sich zu konzentrieren. Ohne den Alltag. Es ist ja nur für eine kurze Zeit und wenn die Erfolgsaussichten dadurch steigen, solltest du dir das überlegen. Es gibt auch Kombibehandlungen (also 8 Wochen stationär und danach ambulant). Vielleicht ist das ein gangbarer Weg für dich.
Viele Grüße
Seeblick
Hallo Audrey,
willkommen und bei uns und Glückwunsch zu deinem Entschluss.
Du musst dich für deine Krankheit nicht schämen. Ich weiß, dass es anfänglich unangenehm sein kann (mir ging es auch so). Du musst es auch nicht jedem auf die Nase binden, aber dein engstes Umfeld sollte Bescheid wissen. Inzwischen bekomme ich oft so positive Rückmeldungen, dass ich mich zum Positiven verändert habe und dass andere stolz sind. Vielleicht gibt es dir etwas Mut, dass du dich nicht zu schämen brauchst.
Wenn du wieder dran denkst, dass ein Glas die Stimmung vermeintlich noch verbessert: Das ist nicht so und das weißt du auch. Denk die Situation zu Ende: Wenn ich jetzt etwas trinken würde, dann...würde ich mich erst recht schämem (nicht durchgehalten zu haben), ich würde wieder mehr trinken als ich will,...
Du kannst dich auch anders belohnen: ein Eis oder ein anderes "besonderes" Getränk.
Wie kam es, dass du nach 5 Jahren doch wieder getrunken hast?
Viele Grüße
Seeblick
Hallo Hera,
willkommen im Forum. Den Anfang hast du gemacht: Einsicht, Arztbesuch, Anfrage bei der Suchtberatung und Anmeldung hier im Forum. Das sind tolle und wichtige erste Schritte.
In meinen ersten nüchternen Tagen kreisten meine Gedanken sehr. Wie konnte es soweit kommen? Was habe ich mir angetan? Wie kann ich es schaffen?
Aber das wird besser.
Ich bin gespannt, wie dein Termin bei der Suchtberatungsstelle ist. Mir hat es damals sehr geholfen.
Schau dich hier ein wenig um (ich kann dir die Artikel zum Notfallkoffer und den Grundbausteinen sehr ans Herz legen).
Viele Grüße
Seeblick
Hallo Borussia,
schön, dass du wieder da bist und dich auf einem guten Weg befindest.
Viele Grüße
Seeblick
Hallo Nika,
kannst du ihn denn irgendwie "loswerden"? Ist es deine Wohnung oder eure gemeinsame? Bestünde theoretisch die Möglichkeit, dass du dir eine neue Wohnung suchst?
Beim Urlaub solltest du wirklich aufpassen (wegen der recht hohen Rückfallgefahr).
Viele Grüße
Seeblick
Hallo Frank,
Wie kann Mann das alles machen was Mann zig Jahre gemacht hat ohne alk!
Einige Sachen, die du nur mit Akohol gemacht hast, kannst du ja weglassen und dir neue Interessen suchen. Ich weiß, das geht nicht immer, aber bestimmt einiges, was du verändern kannst. Oder wie du Rituale "aufgibst" und neue Abläufe lernst. Ich denke dabei zum Beispiel: "Beim Kochen habe ich immer Wein getrunken". Nun, kochen musst du ja weiterhin, aber du kannst vorher ein großes Glas Wasser trinken, damit du während des Kochens zumindst keinen Durst hast.
Aber es brauch Zeit
Genau so ist es. Nimm dir die Zeit. Probiere aus, welche Strategien für dich am Besten passen. Man hat jahrelang getrunken, da dauert es eben auch, bis man sich an die neue Situation gewöhnt.
Viele Grüße
Seeblick
Hallo Frank,
nur weil man nicht mehr trinkt, ist automatisch alles gut und einfach. Probleme, Herausforderungen und schlechte Tage gehören ja auch zum Leben dazu. Man lernt nun, damit anders umzugehen, als einfach den Alkohol draufzukippen.
Aber im Grunde ist es so viel einfacher ohne Alkohol, weil man nüchtern viel besser reagieren kann.
So empfinde ich inzwischen mehr Leichtigkeit. Ohne die Last des Saufens.
Viele Grüße
Seeblick
Hallo Frank,
willkommen im Forum und Glückwunsch zu den 10 Monaten.
Wie geht es dir denn mit der Abstinenz? In der Therapie hast du bestimmt viele hilfreiche Strategien an die Hand bekommen, wie du zufrieden nüchtern leben kannst. Fällt dir das Umsetzen leicht oder hakt es irgendwo?
Schau dich in Ruhe um. Es gibt viel zu lesen.
Viele Grüße
Seeblick