Beiträge von Seeblick

    Hallo Lisa,

    das hast du ja einiges an Ärger gehabt. Und ein Drink hätte dir den Ärger auch nicht erspart oder etwas geändert. Im Gegenteil. Wie du schon schreibst, kann man ohne benebeltes Hirn viel besser mit diesen Situationen umgehen.

    Viele Grüße

    Seeblick

    Hallo Lisa,

    sund 37 Tage viel oder wenig? Jeder Tag ist wichtig. Ein Tag mehr auf dem du weiter aufbauen kannst.

    Es ist eine tolle Erfahrung, eine Erleichterung, dass man ohne die Gedanken an Alkohol (das Beschaffen, das Trinken) viel mehr Platz in seinem Kopf hat.

    Seeblick

    Hallo Lisa,

    willkommen im Forum.

    Glückwunsch zu den ersten Tagen. Ich finde es super, wie du das angehst. Arzt, Selbsthilfegruppe und Forum. Denn wie heißt es immer: nur nichts trinken reicht nicht.

    Ich wünsche dir einen guten Austausch

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    Hallo Veru,

    schön zu hören, dass es dir gut geht und du weiterhin auf dich aufpasst. Junggesellenabschiede würde ich auch vermeiden. Ich hätte auch schon gar keine Lust mehr auf die "fröhliche" Trinkrunde.

    Viele Grüße

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    Hallo Fibonacci,

    wenn sonntags die Geschäfte geschlossen waren, bin ich auch mal (eher selten) zur Tanke. Da ich aber damals kein Auto gefahren bin, musste ich nicht tanken und daher auch keine Versuchung.

    Kein Geld mitzunehmen ist an sich keine schlechte Idee. Zumindest am Anfang. Du wirst aber lernen müssen, damit umzugehen. Wie beim Einkauf auch. Da hilft wie schon geschrieben der Tunnelblick. Einkaufen (vielleicht mit Liste) oder eben tanken, bezahlen und raus.

    In Meditation habe ich mich versucht. Es klappt nicht sofort, aber eine bestimmte Atmung und gerichtete Konzentration kann beim Entspannen helfen und das Gedankenkarussell stoppen. Da gibt es auch kostenfreie Apps mit leichten Anfängerübungen. Einfach probieren.

    Viele Grüße

    Seeblick

    Hallo Fibonacci,

    ein Rückfall ist großer Mist. Ich finde toll, dass du dich aufgerappelt hast, neu durchstartest und dich auch wieder hier meldest.

    Nun hast du bitter lernen müssen, was passieren kann, wenn man nicht auf sich achtet. Hoffentlich hilft es dir für die Zukunft: Was kannst du im Vorwege tun? Meist kündigt sich ein Rückfall (bewusst oder unbewusst an). Nur ein paar Ideen, die mir beim Lesen bei dir einfallen: Wie ist deine künftige Strategie beim nächsten alkoholischen Geschenk (könnten ja auch Pralinen sein)? Hast du bemerkt, dass du Stress bei der Arbeit hast? Kannst du rechtzeitig etwas unternehmen und einen Ausgleich finden? Ein Austausch im Forum hätte dir möglicherweise geholfen? Wie ist es mit dem Termin bei der Suchtberatung? Hast du noch mehr in deinem Leben geändert, als nur den Alkohol wegzulassen?

    Dies sind nur ein paar Gedanken, die mir spontan in den Sinn kamen. Übringes super, dass du mit deinem Kumpel über das Thema sprechen konntest und er dir auch gleich eine Lösung anbieten konnte: Stopp das Trinken "sofort" und nicht erst in ein paar Tagen.

    Viele Grüße

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    Hallo Adele,

    wenn man alkoholkrank ist, kann man nicht kontrolliert trinken. Vielleicht mag es ein paar Wochen gut gehen, aber sie wird schnell wieder beim alten Trinkmuster sein.

    Ich kann aus meiner persönlichen Erfahrung schreiben: Ich wusste, dass ich ein Alkohlproblem habe. Ich bin dann zum Arzt und habe ambulant entgiftet. Etwa 7 Monate habe ich "durchgehalten". Ich hatte die Vorstellung, dass man dann so eine Art "reset-Knopf" drückt und dann einfach nur aufpassen muss, dass man nicht wieder zu viel trinkt. Ich habe überleget, wann denn wohl eine angemessene Zeit vergangen ist, um wieder "normal" trinken zu können. Ich wollte ja nicht wieder da hin, wo ich vor Monaten war. Aber ich kam ganz schnell wieder zu dem Punkt. Bis ich wieder da stand, mindestens beim gleichen Konsum, wohl eher mehr. Wahrscheinlich war ich im Kopf nicht so weit und wollte mein Problem nicht wahrhaben. Als es mir klar wurde, konnte ich handeln und akzeptieren, dass Alkohol in meinem Leben nichts mehr zu suchen hat.

    Wenn deine Partnerin Alkoholikerin ist, wird sie auch nur den Weg der kompletten und lebenslangen Abstinenz gehen können. Sieht sie das ein? Wenn ja, kannst du sie unterstützen. Wenn nicht, solltest du dir überlegen wie du für dich weiter vorgehen möchtest. Du hast das Recht, dein Leben so zu gestalten, dass du zufrieden und glücklich bist.

    Viele Grüße

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    Hallo Borussia,

    mal ganz generell: Der Ausstieg aus der Sucht braucht Zeit. Zum einen, um die einzelnen Schritte anzugehen (Arztbesuch, Entgiftung, Suchtberatung, Informationsbeschaffung) und auch der „innere“ Weg. Wie gehe ich mit dem Gedanken „nie wieder Alkohol um“, wie mit dem Suchtdruck? Auch die Veränderung der Gefühlslage braucht Zeit. Alternativen zum Stressabbau, Umgang mit Emotionen, die Erfahrung, dass man keinen Alkohol mehr braucht.

    Gehe alles Schritt für Schritt an, setze alles um, was gerade geht und ansonsten brauchst du ein wenig Geduld.

    Kurz zu deinen Befürchtungen, sich zu outen. Bei Ärzten und engen Freuden/Verwandten oder hier im Forum am Besten ganz ehrlich sein. Im sonstigen Alltag oder bei der Arbeit sieht es anders aus. Da kannst du herausfinden, inwieweit du mit deiner Krankheit offen umgehen möchtest. Nach meinem Arztbesuch war ich richtig erleichtert. Über mein Problem gesprochen zu haben und Hilfe zu bekommen war ein positives Erlebnis.

    Viele Grüße

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    Hallo Borussia,

    toll, dass du es angehst und einen Termin vereinbart hast. Bei deiner Arbeit muss ja niemand von deinem Alkoholproblem erfahren. Aber Hilfe von außen kannst du dir ja trotzdem holen. Ich war für 8 Wochen stationär in einer Reha und dennoch weiß bei meiner Arbeitsstelle niemand warum ich in einer Klinik war.


    Viele Grüße

    Seeblick

    Hallo Borussia,

    willkommen im Forum. Anfangen solltest du mit einem Arztbesuch. Ein Kalter Entzug kann lebensgefährlich sein. Du musst ja nicht zum Betriebsarzt, einfach zu einem Allgemeinmediziner. Es gibt auch welche mit eine Spezialisierung für Suchterkrankungen. Das kannst du googlen oder bei der Suchtberatungsstelle erfragen. Dort kannst du anrufen, dann triffst du auch niemanden. Und wenn du einen Kollegen triffst, hat er ja anscheinend das gleiche Problem.

    Was meinst du mit "anderen geht es schlechter"? Alkolkrank ist man oder nicht. Willst du aufhören zu trinken? Dann solltest du als erstes zum Arzt gehen und danach kommt die Arbeit an deiner zufriedenen Abstinenz. Schritt für Schritt.

    Viele Grüße

    Seeblick

    Guten Abend ihr Lieben,

    schön, dass ihr in meinem Fädchen vorbeischaut und Danke für eure lieben Worte.

    Ich hoffe, dass ich dem einen oder anderen Mut machen kann, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. Entweder direkt den Schreibenden oder den stillen Mitlesern.

    Ich bin heute aus dem Urlaub zurück und ein wenig geschafft. 6 Erwachsene und ein Kleinkind sind ganz schön viel Trubel. Aber es war dennoch genug Zeit für Entspannung. Morgen dann ausschlafen und Sport.

    Viele Grüße

    Seeblick

    Hallo Forum,

    heute ist ein super Tag. Ich bin im Urlaub an der Nordsee, es ist entspannt.


    Vorhin hatte ich ein online-Bewerbungsgespräch und schon eine halbe Stunde später kam die Zusage.

    Ich freue mich auf die neue Stelle und bin gespannt, wie sich das Jahr weiter entwickelt.

    Noch vor zwei Jahren hätte ich keine Energie und auch nicht den Mut zur Veränderung gehabt.

    Viele Grüße

    Seeblick

    Hallo Savia,

    erstmal finde ich es gut, dass du dich hier meldest und deine Gedanken mitteilst. So hast du sie formuliert und erhälst auch Feedback, über das du dann nachdenken kannst.

    Was du erlebst ist nun mal das klassische Suchtgedächtnis und der erlaubniserteilende Gedanke. Diese Gedanken hat man, aber die Frage ist, wie geht man damit um und auch, wo kommen die her? Hat dich was getriggert? Wie sieht es mit deiner Selbstfürsorge aus? Bist du traurig, gestresst oder unzufrieden? Was machst du bei Suchtdruck?

    Zu denken, dass ja fast jeder einen Rückfall hatte, ist schon eine Hintertür, die du unbedingt schließen solltest. Es geht ja um dich und deinen Weg. Du kannst ja ohne Rückfall bleiben.

    Viele Grüße

    Seeblick

    Hallo Vitus,

    willkommen im Forum und Glückwunsch zu dem ersten Jahr von hoffentlich ganz vielen.

    Die Therapie hat mir auch sehr geholfen, mich und meine Krankheit besser zu verstehen und damit umzugehen.

    Ich wünsche dir einen guten Austausch.

    Seeblick

    Hallo Damokles,

    willkommen im Forum und Glückwunsch zu deinem Entschluss und den ersten Wochen.

    Mein erster Impuls ist, dass du vielleicht etwas mehr Geduld haben musst. Deine Lebensgeschichte hört sich an, als hättest du viel erlebt und erstmal etwas zur Ruhe kommen musst. Das war mein erster Eindruck. Wenn dem so ist, dann kannst du vielleicht in kleinen Schritten denken. Als erstes geht es ja um den Umgang mit dem akuten Suchtdruck. Da hilft Ablenkung. Ein großes Glas Wasser trinken, aufräumen, putzen, Sport. Reden mit deiner Partnerin, mit deiner Tochter spielen, hier im Forum lesen. Als nächstes dann, wie du verhindern kannst, dass überhaupt Suchtdruck entsteht. Wie erreichst du dein zufriedenes Leben? Wie kannst du mit deinen Emotionen umgehen? Und das braucht Zeit. Vielleicht auch die Überlegung einer weiteren Therapie? Jetzt, wo du länger nüchtern bist und dich auch innerlich an einem andern Punkt befindest, erzielst du vielleicht auch andere Erfolge.

    Viele Grüße

    Seeblick

    Hallo Tippi,

    die Träume habe ich auch immernoch. Zu Anfang hatte ich sogar mal kurz den Geschmack von Bier im Mund. Auch jetzt noch träume ich ab und an vom Alkohol - in ganz unterschiedichen Variationen. Manchmal trinke ich heimlich, manchmal halte ich mich selbst gerade davon ab.

    Unheimlich sind diese Träume immer. Ich schüttel sie ab und bin froh, dass ich den Alkohl aus meinem Leben verbannt habe.

    Viele Grüße

    Seeblick