Beiträge von Seeblick

    Herzlich willkommen!

    Diese Selbsthilfegruppe kann dir helfen, abstinent zu bleiben. Vor allem, bevor es zu einem Rückfall kommt. Kannst du sagen, warum es überhaupt zu der Flasche Bier gekommen ist - was der Auslöser war? Und: wo hattest du das Bier her? Ist deine Wohnung nicht alkoholfrei?

    Viele Grüße
    Seeblick

    Hallo Bobby,

    mit den Medikamenten würde ich auch mit dem Arzt sprechen.

    Was das Wochenende angeht: Vielleicht kannst du es "durchplanen". Also fest vornehmen was du den Tag über machen möchtest. Und fallst du dann zu einem Punkt keine Lust hast, gleich Plan B haben. Ich könnte mir vorstellen, dass die Langeweile oder Unentschlossenheit zu Suchtgedanken führen kann.

    Viele Grüße
    Seeblick

    Hallo Zwieback,

    Glückwunsch zu den ersten Monaten. Das ist toll.

    Kannst du sagen, was nun anders ist/was du verändert hast, damit es diesmal eine dauerhafte Abstinenz ist? Es klingt zumindest, als wärtst du bei den ersten Versuchen unzufrieden gewesen und jetzt nicht.

    Viele Grüße
    Seeblick

    Hallo Bobby,

    mit den Gedanken bist du sicher nicht alleine. Bei einigen dauert es eine Weile, bis man die Abstinenz nicht auch als Verzicht ansieht; trotz der Vorteile, die man spürt und kennt.

    Und zu der neu gewonnen Zeit: Zu Trinkzeiten hat man sich viele Gedanken ums Trinken gemacht (Beschaffung, Entsorgung, usw.) und dann natürlich auch das entsprechende Handeln (Einkaufen, Trinken, Entsorgen...). Die Zeit steht dir jetzt zur Verfügung. Nun kannst du neue Dinge ausprobieren, alte Hobbys aufleben lassen oder einfach mal nichts tun. Das Trinken ist anstrengend, und etwas Ruhe ist wichtig.

    Viele Grüße

    Seeblick

    Warum diese Dinge in der Reha erzählt werde, kann ich auch nicht sagen. Mir wurden diese Ideen mit den Anrufen und dem Vertrag auch vorgeschlagen.

    Vielleicht ist es die Brücke, dass -falls es zu einen Rückfall kommt- es einen Weg wieder heraus gibt. Damit man dann weiß, was man tun kann.

    Der Vertrag vielleicht als Abschreckung gedacht. Als Teil des Notfallkoffers, damit man sich der Konsequenzen bewusst wird.

    Jedenfalls hatte ich damals den Eindruck, dass einem das als Möglichkeit aufgezeigt wurde, was man alles machen kann um sich zu festigen.

    Ist jetzt aber spekulativ und ich denke, dass die Vorsorge am wichtigsten ist.

    Seeblick

    Es gibt viele Gewürze (z.B. auch mit Raucharoma), die du vielleicht verwenden kannst. Bei fehlender Säure gehen Säfte (Apfelsaft) - einfach durchprobieren. Ich glaube, es ist eher eine Gewohnheitssache.

    Persönlich würde ich dagen, ich möchte gar nicht das "Original" schmecken, Das schmeckt ja auch nach Alk...Nur weil es anders schmeckt, ist es nicht schlechter, da kommen die anderen Aromen mehr hervor. Und im Grunde gehört Alkohol ("Gift") nicht ins Essen.

    Viele Grüße
    Seeblick

    Hallo Rennschnecke,

    den Verzichtsgedanken hatte ich auch recht lange. Auch wenn ich wirklich nicht mehr trinken wollte und froh war, es so weit geschafft zu haben, war ich auch ein wenig traurig, dass ich keinen Wein mehr trinken kann (und ich habe gern Wein getrunken). Da hat mir mein Notfallkoffer geholfen und das "Aussitzen".

    Oft gehen diese Gedanken auch mit anderen Stimmungen einher: Hast du in letzter Zeit gut für dich gesorgt? Hast du genug gegessen und getrunken, kannst du dir Erholung schaffen (wenig Stress), hast du ausreichend Schlaf, kannst du Freude auch aus kleinen Dingen ziehen, belastet dich etwas,...

    Mit den Antidepressiva solltest du sorgsam umgehen. Immer regelmäßig nehmen und ein Absetzen/ausschleichen mit dem Arzt besprechen!

    Viele Grüße
    Seeblick

    Hallo restart,

    willkommen bei uns. Es ist gut, dass du dir Hilfe suchst (Suchtberatung, dieses Forum) und vor allem, dass du nicht weiter trinkst.

    Ich habe in der Reha gelernt, dass vor einem Rückfall oft schon einiges passiert ist, was die Abstinenz instabil werden lässt. Wie ging es dir also vorher? Hattest du eine "schlechte Zeit", Sorgen, hast du genug für dich selbst gesorgt (genug geschlafen, ausreichend Entspannung) oder ging es dir so gut, dass du deine Abstinenz aus den Augen verloren hast oder warst du mit dem Nicht-Trinken unzufrieden? Solche Dinge.

    Viele Grüße

    Seeblick

    Hallo Erna,

    es ist gut, dass du hier wieder den Austausch suchst. Ich finde auch, dass du schon einige Themen erkannt hast, die bei dir zum Rückfall geführt haben. Das sind gute Ansatzpunkte. Und wie du schon schreibst: du fängst nicht komplett bei "Null" an. Du hast ein Fundament an Erfahrungen und Wissen, auf dem du aufbauen kannst.

    Viele Grüße
    Seeblick

    Hallo Alex,

    willkommen im Forum. Nur kurz aus Sicht einer Alkoholikerin: Dein Vorhaben wird so nicht funktionieren. Wenn deine Frau abhängig ist (was bei deiner Beschreibung wohl zutreffen wird), bleibt nur die komplette Abstinenz und ein zurück "auf ein Glas Wein" gibt es nicht. Dazu muss sie aber eine Krankheitseinsicht haben und von sich aus ein abstinentes Leben anstreben.

    Auch wenn ich verstehe, dass du deiner Frau helfen möchtest, wäre ein Austausch der Getränke übergriffig und gefährlich. Es geht ja irgendwann nicht um den Geschmack, sondern um die Wirkung. Und ein Entzug kann übrigens lebensgefährlich sein.

    Im Prinzip kannst du nur schauen, wie du dir selbst helfen kannst. Dazu können dir aber andere Betroffene besser schreiben.

    Viele Grüße

    Seeblick

    Hallo viholi,

    nur kurz: Ich finde es toll, dass du eine Lösung mit deinen Kindern findest. Dein Großer wird sicher zurecht kommen und stolz auf dich sein und froh sein, wenn du gesund bist.

    Dass du dich nicht mit Freunden gut ausstauschen kannst liegt sicher daran, dass man als nicht betroffene Person vieles nicht nachvollziehen kann. Hier im Forum verstehen die Menschen, was Sache ist.

    Viele Grüße
    Seeblick

    Hallo Wilma,

    beeinhaltet der Gedanke das Trinken von Alkohol? Oder eher so generell?

    Du solltest da vielleicht etwas ganuer hinschauen. Hast du in letzter Zeit gut für dich gesorgt? Wenig Stress, genug gegessen und getrunken, genug geschlafen, belastet dich etwas,...

    Viele Grüße

    Seeblick

    Hallo Leli,

    es ist toll, wie du alles anpackst! Arztbesuch, Therapeutin, Selbsthilfegruppe (damit meine ich dieses Forum). Hilfe anzunehmen ist eine Stärke und keine Schwäche.

    Die Scham und das schlechte Gewissen kennen wohl die meisten. Ob es dir etwas mitteilen will? Vielleicht nur, dass du dich daran erinnerst, dass du dort nicht mehr hin willst. Es ist quasi ein Teil deines Notfallkoffers. Aber du kannst es ja nicht rückgänig machen. Nur die Zukunft hast du in der Hand. Es braucht einfach etwas Zeit. Eine zufriedene, dauerhaft Abstinenz ist eine lebenslange Aufgabe. Du musst nicht alles sofort bewältigen. Alles Schritt für Schritt.

    Ganz wichtig ist das alkoholfreie Zuhause und gerade am Anfang, dass du Situationen (vor allem Feiern o.ä.) meidest, an denen getrunken wird.

    Viele Grüße
    Seeblick

    Hallo Mr. Kuchen,

    der Wille, nicht mehr trinken zu wollen ist die erste Voraussetzung. Aber das reicht nicht aus. Du musst auch handeln und viel für deine zufriedene Abstinenz tun.

    Ein Sport-Tag ist sicher eine gute Idee. Pass auf, dass du nicht an zu vielen (am besten gaf keinen) Bollerwagen-Touren vorbei kommst. Das kann Suchtdruck auslösen.

    Seeblick

    Hallo Mr. Kuchen,

    erstmal willkommen und Glückwunsch zu deinem Entschluss. Wie Linde schon schrieb, gehst du am besten erstmal zu deinem Hausarzt und besprichst die Entgiftung. Du wirst sehen, über deine Krankheit zu sprechen wird sehr erleichternd sein.

    Um auch nach der Entgiftung trocken zu bleiben, gibt es die Hilfe hier im Forum. Die kannst dir auch schon mal in der Artikelsammlung die Beitrage zum Notfallkoffer und den Grunbausteinen durchlesen: https://alkoholiker-forum.de/article-list/

    Heimlich trocken zu werden ist übrigens kein guter Weg. Das heißt nicht, dass du es jedem erzählen musst, aber ein gewisser offener Umgang ist hilfreich. Zumal du auch einiges in deinem Leben verändern wirst.

    Viele Grüße
    Seeblick

    Hallo beebee,

    hier wirst du auf jeden Fall gelesen. Es ist ärgerlich, wenn man um Hilfe bittet und dann abgewimmelt wird...Bleib dran an deiner Abstinenz, schreib hier im Forum und versuche, bald enen Termin zu bekommen.

    Und: du hast die Herausforderung gut gemeistert! Auch nüchtern geht nicht alles glatt und man muss lernen wie man mit schwierigen Situationen umgeht und auf sich achten kann.

    Viele Grüße
    Seeblick