Beiträge von Fee

    Hallo Johanna89,

    Du möchtest, dass er etwas ändert. Nämlich aufhört zu saufen!!!!!

    Warum änderst du nicht etwas?

    Ich kann deine Ängste sehr gut nachvollziehen. Angst davor, alles alleine zu Stämmen. Finanziell usw. Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass es in jeglicher Hinsicht Hilfe gibt. Jobcenter zahlt dir Miete und du bekommst Geld zum leben, Unterhaltsvorschuss usw.

    Du wirst nicht auf der Straße leben oder verhungern. Glaube mir. Das einzige, was du tun musst ist losgehen. Dich selbst dazu zwingen, den ersten Schritt zu machen. Und du kannst dir jetzt gar nicht vorstellen, wieviel Unterstützung du bekommen wirst. Denk an dein Kind. Es ist deine Pflicht, dein Kind zu schützen!!!!!!!!! Ich habe das alles hinter mir. Vor 4 Jahren bin ich losgelaufen und das war die beste Entscheidung meines Lebens. Ich hatte 2 Kinder, keine Wohnung und kein Job. Heute bin ich glücklich und meine Kinder haben eine ruhige und stabile Kindheit. Du bekommst bei allem Hilfe. Musst nur offen und ehrlich sein, damit man deine Not erkennt. Es ist viel einfacher, als du denkst.


    LG Fee

    Eine Sache muss ich noch loswerden, Schokohase.

    Bevor du dich mit den Kindern in ein Zimmer einsperrt, ruf die Polizei.

    Die Fackeln nicht lange. Wenn die Polizei sieht, dass er betrunken ist und du sagst, dass ihr Angst habt, ist er sofort raus aus dem Haus und du bekommst genug Tage Zeit um alles zu regeln.

    Denk bitte daran das nächste Mal. Ein Betrunkener ist zu allem fähig.

    Hallo Schokohase,

    Ich lese deine Zeilen und mir sträuben sich die Haare. Schütze deine Kinder. Du bist ihre Mutter und somit die einzige Person die ihnen eine ruhige und sorglos Kindheit bieten kann und sollte. ES GEHT ALLES. WENN MAN SEINEN GANZEN MUT ZUSAMMEN NIMMT UND ENDLICH HANDELT.

    Ich kann dir leider nicht helfen aber ich kann dir sagen, dass ich vor über 3,5 Jahren in genau dieser Situation war wie du jetzt. Am Tag x hat es mir gereicht.

    Ich habe die Polizei gerufen und er wurde für 14 Tage aus unserem Haus verwiesen.

    Ich bin sofort zur Wohnungsgesellschaft und habe meine Situation offen und ehrlich geschildert. Weil ich 2 Kinder hatte und der Kleinste noch nicht in der Kita war. Er war 2 Jahre alt. Hatte ich keine Arbeit und keinen eigenen Euro. Bin zum Jobcenter und wieder alles geschildert. 1 Woch später hatte ich Wohnung. Kaution vom Jobcenter bezahlt. 850 Euro für Erstausstattung bekommen und Hartz 4.

    Heute 3,5 Jahre später. Stehe ich komplett auf eigenen Beinen. Arbeite seit 3 Jahre wieder in meinem Beruf. Bin finanziell unabhängig und lebe glücklich und in Ruhe und Frieden mit meinen beiden Kindern.

    Mein Mann trinkt bis heute. Er ist Obdachlos und hat keinerlei Geld. Er hat ALLES verloren und Therapie mit Tabletten hatte er auch. Kein Medikament wird im helfen, wenn er sich selbst nicht hilft.


    Ich wünsche Dir von Herzen ganz viel Kraft und denk daran. Du kannst alles schaffen. Hab nur den Mut und du wirst sehen, wozu du in der Lage bist. Du wirst auch sehen, wieviel Hilfe du bekommst, wenn du offen bist und um Hilfe bittest.

    Fühl Dich gedrückt

    Fee

    Hallo Andrea1987,

    Ich finde deine Geschichte sehr dramatisch. Kann mir vorstellen, wie du gelitten hast. Ich kann dir nur sagen, dass bei mir die Heilung bis heute noch andauert. Bin vor etwa 3,5 Jahren Hals über Kopf mit 2 Kindern bei meinem Mann ausgezogen. Es geht mir zwar gut, aber ich kann mir selbst nicht verzeihen, dass ich nicht früher die Notbremse gezogen habe. Auch bei uns gab es etliche Polizeieinsätze, Frauenhaus, Demütigungen und Beleidigungen. Und ich habe damals meine komplette Kraft daran vergeudet, ihn vom trinken wegzubekommen. Ich war am Boden. Psychisch, finanziell und am Ende meiner Kräfte. Und ja, es tut heute noch weh. Weil ich den "nüchternen " Mann geliebt habe. Es tut weh, weil ICH mich aufgeopfert habe für die Ehe und ER hat einfach weitergesoffen und nicht für UNS gegen die Sucht gekämpft. Ich gebe mir selbst aber die Zeit, dass alles aufzuarbeiten.

    Du schreibst, dass du bis vor kurzem noch Kontakt hattest zu Ihm. Er war somit immer noch irgendwie in deinem Leben präsent.

    Gut, dass du jetzt keinen Kontakt mehr zu ihm hast. Vielleicht kannst du jetzt erst anfangen, deine Wunden zu lecken und mit klarem Kopf alles aufarbeiten.

    Liebe Grüße

    Hallo Andrea1987,

    Ich kann gut nachfühlen was du meinst.

    Ich habe mich vor über 3 Jahren getrennt und bis heute ist meine Selbstheilung noch nicht abgeschlossen. Mittlerweile sehe ich all die Narben, die meine Ehe hinterlassen hat als einen gewissen Schutz für die Zukunft.

    Viele Grüße

    Hallo hier nochmal.

    Jetzt habe ich gefunden, wo ich wieder schreiben kann. Hi, hi...


    Hallo Rennschnecke,

    mir geht es gut. Soweit alles beim alten. Ich wohne immer noch in meiner Wohnung mit den Kindern. Bin hier auch sehr glücklich. Mein Leben ist komplett geregelt und ich bin so froh darüber.

    Ich lese immer noch hier im Forum ab und an und dann wird mir jedes Mal bewusst, welchen wichtigen Schritt in vor über 3 Jahren gemacht habe.

    Übrigens mein xy trinkt immer noch.

    Gaaaaanz liebe Grüße

    Ich wollte kein neues Thema eröffnen.

    Wollte mich nur mal wieder melden, aber irgendwie kann ich in meinem alten Thread nicht schreiben.

    Vielleicht könntet ihr mir helfen.


    Ganz liebe Grüße

    Hallo Lanananana,

    Schön von dir zu lesen.

    Stimmt, wir sind fast zeitgleich ins Forum gekommen. Du hast mir damals schon geschrieben. Das Forum hat mir sehr geholfen in dieser schrecklichen Zeit. Ich habe jetzt sehr lange gebraucht, um alles einigermaßen zu verarbeiten. Heute kann ich tatsächlich schreiben, dass es mir gut geht. Es ist immer noch ein Lernprozess. Und ich Vergleiche die Co Abhängigkeit mit der Sucht nach Alkohol. Ich weiß nämlich für mich, dass wenn ich mich nur einmal auf das Gerede von meinem noch Ehemann einlassen würde, dann wäre ich sofort in dier Spirale drin. Er ist noch tiefer abgestürzt in den 3 Jahren. Wir leben in der selben Stadt und er versucht durchaus manchmal noch, mich rumzukriegen, sobald er eine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme zu mir findet. Verrückt oder? Wenn er den Kontakt sucht, muss ich standhaft bleiben, sonst wäre ich wieder verloren. Ich bin also ein "trockener" CoAbhängiger.


    Liebe Grüße

    Hallo Cadda und alle im Forum,


    Fast auf den Tag genau vor 3 Jahren habe ich die Schlüssel zu meiner jetzigen Wohnung bekommen.

    Es vergeht kaum ein Abend, wenn meine Kinder schlafen und ich auf dem Sofa sitze, dass ich nicht daran denke wie schön die Ruhe ist ohne einen alkoholkranken Partner. Ich fühle mich heute frei und bin stolz darauf, dass ich es geschafft habe mir und den Kindern ein "neues" Leben aufzubauen. Ich merke aber auch, wie traumatisiert ich aus dieser Beziehung rausgegangen bin. Das Gute ist, dass ich jetzt die Zeit und die Ruhe habe, es zu verarbeiten. Ich lerne mich selbst kennen. Jetzt erst...... und das fühlt sich gut an. Ich habe gelernt Grenzen zu setzen. Vorallem mir selbst, in dem ich darauf achte, dass es mir gut geht. Denn nur dann bin ich für meine Kinder eine geduldige und ausgeglichene Mutter. Ich wünsche mir auch, dass viel mehr Frauen gehen. Denn das verrückte ist, dass es gar nicht so schwer ist, sich an ein ruhiges Leben zu gewöhnen. :) Und es gibt so viel Hilfe und Unterstützung, wenn man alleinerziehend ist und mit offenen Karten spielt. Ich habe sogar eine Tagesmutter bekommen. Wenn ich an manchen Wochenenden Dienst habe. Arbeite wieder in meinem alten Beruf als Krankenschwester :thumbup:


    LG

    Hallo alle zusammen im Forum,


    Ich habe mich lange nicht gemeldet. Habe ab und zu hier gelesen.

    Heute habe ich zum ersten Mal wieder meine eigene Geschichte hier gelesen. Die ist jetzt über 3 Jahre her. Ich bin vor 3 Jahren von meinem alkoholiker Mann ausgezogen. Mit meinen beiden Kindern. Lebe heute ein glückliches Leben in Ruhe und meine Kinder sind ausgeglichen und haben eine unbeschwerte Kindheit.

    Es war damals die richtige Entscheidung und die beste, die ich treffen konnte, ihn zu verlassen.

    Er trinkt immer noch. Hat weder Wohnung, noch einen Job.

    Aber den Kindern und mir geht es gut.


    Viele Grüße an Euch alle

    Liebe Sandy,

    Ich wünsche Dir noch ganz viel Kraft. Freue mich sehr, dass es Dir gut geht und dass Du es geschafft hast, los zu rennen.

    Das war der schwierigste Schritt und ab jetzt wird es Stück für Stück leichter. Du darfst nur nicht anhalten und zurück schauen. Blicke immer nach Vorne ;) Das Ziel im Blick....... :shock:

    LG Fee

    Liebe Sandy,

    Was du schreibst hätte von mir sein können, noch vor einigen Monaten. Verzweiflung, Wut, Liebe, Hass und Fragen über Fragen. Vorallem die Frage: Warum wird er nicht wach und hört auf zu trinken?

    Sieht er denn nicht, dass die Familie leidet und droht zu zerbrechen?

    Ist ihm das egal?

    Das alles habe ich mich ständig gefragt!

    Meine Hauptaufgabe war irgendwann, ihn vom trinken abzuhalten. Mit allen Mitteln.

    Ich habe ihn kontrolliert, ihm gedroht, ihn mit Hilfe von Polizei aus seinem eigenen Haus geworfen.

    War mit den Kindern im Frauenhaus. Habe ihn zu einer 3 monatigen stationären Therapie gezwungen. Es hat alles nichts gebracht. Mein Mann ist ein Quartalstrinker. Nüchtern der tolle, liebevolle Familienmensch. Betrunken ein Teufel.

    Ich habe 2 Kinder.

    2 Jahre alt und 8 Jahre alt.

    Mein Mann ist 51 Jahre alt.

    Meine Kinder sind auf meinen Schutz angewiesen und es liegt in meiner Verantwortung, dass sie eine ruhige und glückliche Kindheit haben.

    Und so habe ich gedacht und dann letztendlich gehandelt.

    Und das war die richtige Entscheidung.

    Ich habe mir heimlich eine Wohnung gesucht und bin innerhalb 14 Tagen ausgezogen.

    Das ist jetzt ein halbes Jahr her.

    Heute ist es so;

    Mein Mann kommt täglich nach der Arbeit zu uns und geht erst, wenn die Kinder schlafen.

    Wir verbringen die Wochenenden gemeinsam ( er übernachtet nur nie bei mir, das möchte ich noch nicht)

    gehen gemeinsam einkaufen und fahren auch zusammen in den Urlaub. Es klappt sehr gut alles. Er ist in den letzten 6 Monaten einmal rückfällig geworden und in der Zeit habe ich ihn nicht in meine Wohnung gelassen. So haben die Kinder nichts mitbekommen.

    Er möchte seine Familie zurück haben. Das kann er auch, wenn er trocken ist und bleibt.

    Das weiß er und er gibt sich Mühe. Und wer weiß, vielleicht schafft er es auch und dann haben wir eine gemeinsame Zukunft. Es liegt an ihm.

    Was ich dir damit sagen will;

    Bring dich und die Kinder in Sicherheit und lass ihn machen.

    Entweder er steht auf oder er geht unter.

    Das ist natürlich nur meine eigene Erfahrung und Sichtweise.

    Ich hoffe, du findest die Kraft das richtige zu tun.

    LG Fee

    Hallo zusammen,

    Ich bin in letzter Zeit nicht viel hier im Forum.

    An und an schaue ich mal rein....

    Habe jetzt deine Geschichte gelesen, liebe Sandysworld.

    Es tut mir sehr leid für dich, dass du in dieser Situation bist.

    Aus eigener Erfahrung ( Mein Mann ist ein Quartalssäufer und ich bin vor 5 Monaten ausgezogen mit meinen Kindern)

    kann ich die nur sagen, du bist die einzige, die an dieser Situation was ändern kann.

    Du musst dich selbst fragen, wie du dir dein Leben vorstellst.

    Danach musst du auch handeln.

    Mach dir keine Gedanken über Ihn. Mach dir Gedanken über dein Kind und dich selbst.

    Es gibt immer einen Weg aus der Hölle, man muss aber bereit sein, ihn zu gehen auch wenn er steinig und unbequem ist.

    Ich rate jedem, dessen Partner ein Alkoholiker ist;

    Nimm die Beine in die Hand und lauf. Je schneller, desto besser.

    Der Alkoholiker hat ja IMMER noch die Möglichkeit aufzuhören. Wenn ihm seine Familie wichtiger ist, als das saufen.

    LG Fee

    Hallo Hanseat,

    Ist nett, dass du nachfragst wie es mir geht.

    Es geht mir sehr gut. Wie schon seit vielen Jahren nicht mehr. :) Fühle mich pudelwohl in der Wohnung und bin jeden Tag glücklich und froh darüber, dass ich endlich frei bin. Frei von der Co-Abhängigkeit.

    Ich lese öfters hier im Forum.

    Es hilft mir heute noch.

    Oft tut es mir allerdings sehr leid, wenn ich lese, wie andere Frauen noch da sind, wo ich mal war. Ich glaube, dass ist wohl auch der Grund, warum ich nicht mehr so viel schreibe zur Zeit. Ich würde nämlich jedem Co-Abhängigen nur raten, weg zu gehen. Und das ist dann vielleicht nicht so hilfreich......

    Aber wie gesagt, es geht mir super. Ich habe so viel Freude am Leben. Sogar bei diesem üblen Wetter :lol:

    Manchmal kommt es mir sogar so vor, als ob ich ein neues Leben bekommen hätte und dieses neue Leben vergeude ich nicht mehr, sondern LEBE es jeden Tag. Ich kümmere mich endlich auch um mich selbst.

    Und das gefällt mir gut. :thumbup:

    Ganz liebe Grüße an sich Hanseat und auch an alle Anderen

    LG Fee

    Hallo Fabienne,

    Ich gratuliere dir auch zu deiner Freiheit. Es ist toll........

    Ich sitze jeden Abend da, wenn meine Kinder im Bett sind, und genieße jeden Tag aufs neue.

    Wir haben es Gott sei Dank geschafft von diesem horror Karussell abzuspringen.

    Genieße jetzt das Leben. <3

    LG Fee

    Hallo Teresa,

    Ich finde, dass es manchmal sogar wichtig ist, sich eine Auszeit zu nehmen. Das kann ich sehr gut verstehen. Ich ticke auch so. Ich kann dir aus meiner Erfahrung sagen, dass der Prozess, sich aus der Co Abhängigkeit zu lösen seine Zeit braucht. Im Nachhinein bin ich manchmal traurig, dass ich nicht früher gegangen bin. Das hätte mir und meinen Kindern viel Kummer erspart. Andererseits bin ich gegangen, als ich wirklich dazu bereit war. Das heißt, dass ich in meiner Entscheidung so gefestigt bin, dass ich nichts bereue und somit jetzt ein ausgeglichenes Leben führen kann. Mich auf mich selbst und die Kinder konzentrieren kann. Das ist mir wichtig. Ich finde mich nach und nach selbst wieder. Habe einen , gefühlt gesunden Abstand, zu meinem Mann. Ich hoffe nur, dass es dir gelingt den Absprung zu machen. Denn es gibt leider auch Partner, die ihr ganzes Leben bei einem Alkoholiker bleiben und selbst psychisch zu Grunde gehen. Das Leben ist aber zu kurz, um es für einen Alkoholiker zu opfern. Und es kann so angenehm sein, wenn man es zulässt. Es ist nicht einfach, aber einfacher als mit einem Alkohol kranken Partner zu leben.

    Fühl dich gedrückt und denk realistisch über deine Situation nach. Gefühle sind wichtig, aber sie können unsere Wahrnehmung auch trüben. Und das ist auch nicht gut.

    Lg

    Bei mir sind es jetzt fast 6 Wochen ohne Zigaretten.

    Es wird laaaaaaangsam erträglicher :lol:

    Ich habe allerdings schon eine wunde Zunge von Bonbons.

    Hat mir aber geholfen, ein Bonbon 🍬 zu lutschen, wenn das Verlangen stark war.

    Mittlerweile schlafe ich besser, schmecke alles viel intensiver.

    Und 5 kg mehr auf den Rippen :shock:

    Lg

    Hallo Kiki,

    Ich kenne diese Wut nur allzu gut. Aber genau diese Wut hat mich zum handeln gebracht.

    Die ersten Jahre war ich traurig und verzweifelt. Dann kam irgendwann der Drang, meinem Mann helfen zu müssen. Koste Es was es wolle. Ich habe kontrolliert, den Alkohol weggeschüttet Ich habe ihn gezwungen eine stationäre Therapie zu machen. Das alles immer begleitet von Hoffnung.

    Noch schlimmer war die Angst. Die Angst wann er wieder trinken wird. Wenn er getrunken hat war die Angst unbeschreiblich groß. Er hat uns gedemütigt, beleidigt, hat gebrüllt, Dinge zerstört .

    Ich bin 2 mal mit den Kindern ins Frauenhaus geflüchtet.

    Immer wieder Polizei im Haus .

    Es war schrecklich.

    Gleichzeitig wuchs meine Wut.

    Zu diesem Zeitpunkt habe ich mich hier angemeldet.

    Mit all dieser Wut im Bauch.

    Die Erfahrungen der Anderen hier haben mich dazu gebracht, endlich etwas zu ändern.

    Ich habe mich heimlich auf Wohnungssuche gemacht.

    2 Wochen später habe ich den Mietvertrag unterschrieben und war in Windeseile aus dem Haus.

    Ohne diese brutal große Wut hätte ich den Schritt nicht gemacht.

    Es war der beste Schritt meines Lebens. Heute lebe ich in Ruhe.

    Kontakt zu meinem Mann habe ich. Wenn er die Kinder sehen will, kann er uns besuchen.

    Bevor ich ihn in meine Wohnung lasse, muss er in den Alkohol tester pusten. Ist er bei Null, darf er rein. Hat er getrunken, mache ich die Tür zu.

    Somit habe ich mit seiner Sucht nichts mehr zu tun.....

    Lg

    Liebe Teresa,

    Niemand hier möchte dich zu etwas überreden. Ich kann dich sehr gut verstehen. Als ich mich vor nicht allzu langer Zeit hier angemeldet habe, wusste ich im Inneren, dass ich mich trennen sollte. Aber ich war noch nicht soweit. Die Erfahrungen der anderen hier, haben jedoch jedesmal bestätigt, was ich im Grunde schon selbst gewusst habe ;

    Dass ich mich selbst belüge und in einer Seifenblase aus Hoffnung lebe, die immer wieder zerplatzt ist.

    Ich wünsche Dir vom ganzem Herzen, dass es bei Dir nicht mehr lange dauert, bis Du bereit bist loszulassen.

    Denn ein Happy End, wie du es dir wünscht, wird es wahrscheinlich nicht geben.

    Lg