Ich mach mir jetzt Vorwürfe, weil ich ihn betrunken raus geschmissen habe und er 60km weiter fahren muss.
ich verstehe nicht, warum du dir keine Vorwürfe machst, dass Du Deinen Sohn in so eine Situation gebracht hast.
Ich mach mir jetzt Vorwürfe, weil ich ihn betrunken raus geschmissen habe und er 60km weiter fahren muss.
ich verstehe nicht, warum du dir keine Vorwürfe machst, dass Du Deinen Sohn in so eine Situation gebracht hast.
Mein Ex versucht es auch immer mal wieder. Aber ich bin inzwischen total klar. So lang er nass ist, bin ich safe. Wenn er tatsächlich ernsthaft abstinent leben würde, wäre es eventuell eine neue Herausforderung für mich. Aber so ganz sicher nicht. Allerdings haben wir auch keine gemeinsamen Kinder. Das macht es definitiv leichter, Abstand zu wahren. No contact ist am Besten!
Grenzen zu setzen übe ich gerade auf einer anderen Baustelle … bei meiner Mutter … der Urmutter all meiner destruktiven Glaubenssätze … das reicht mir als Großbaustelle aktuell voll und ganz.
Liebe Fee, wir sind damals fast zeitgleich hier aufgeschlagen und ich hab deshalb immer mal wieder an dich denken müssen. Wie schön, dass es Dir so gut geht. Und du hast absolut Recht:
Ich habe gelernt Grenzen zu setzen. Vorallem mir selbst, in dem ich darauf achte, dass es mir gut geht.
Das ist so unglaublich wichtig!
Ich freu mich sehr, von Dir zu lesen!
Liebe Grüße!
Es ist erst eine von zwei Wohnungen fertig und ich möchte ihn nicht mit dem finanziellen Balast alleine dastehen lassen. Und ich will unseren beiden gemeinsamen Kindern auch nicht den Vater nehmen.
Nun, genau genommen lässt er dich und seine Kinder allein, weil er sich lieber mit dem Alkohol vergnügt.
Und als Kind aus einem suchtbelasteten Haushalt sage ich Dir, dass Du Deine Kinder da lieber heute als morgen rausholen solltest.
Sie nehmen so großen Schaden! Was gibt es da noch zu überlegen, wenn Di das eigentlich schon weißt?!
Warum sprichst du mir mein Bewusstsein ab?
Lies Dir bitte nochmal Deinen kompletten Faden durch. Vielleicht verstehst Du dann.
Ich kenne meinen Mietvertrag, ich habe 3 Monate Kündigungsfrist. Er zahlt seinen Anteil, die Hälfte der Miete und der Nebenkosten.
?!? Wieso die Hälfte?! Er wohnt da doch allein!!!
Glaube mir, ich kenne mittlerweile alle Hilfseinrichtungen . Auf dem Papier sind die alle toll. Aber in der Praxis lassen sie dich alle im Stich.
Entschuldige, aber das ist nicht richtig!!!
Ich habe kein Helfersyndrom und ich fühle mich auch nicht als co abhängig.
Nun - dein Partner hat kein ausreichendes Bewusstsein für sein Problem und du nicht für Deins!!!
Aktuell ist euch so beiden nicht zu helfen!
Trotzdem nochmal eins, was Dir schon mehrfach gesagt wurde: Du hilfst ihm am meisten, wenn Du ihm nicht mehr hilfst. Und Dir auch!
Er hat sich noch nie entschuldigt oder wenigstens beteuert, dass er mit dem Trinken aufhört. Im Gegenteil, er sagt, dass er das immer getan hat und weiter tun wird. Er merkt gar nicht, dass er ungerecht mit mir wird.
Lass das nicht zu. Schütz Dich. Ihn kannst Du nicht ändern. Aber Dich!
Er ist mich ohne Grund verbal angegangen.
Liebe Ratlos - es in in einer Partnerschaft keinen Grund jemanden verbal „anzugehen“ - nicht nüchtern und nicht betrunken.
Und ich sage mir selbst immer, im Prinzip schadet mein Mann ja nur sich selbst, wenn er trinkt.
Bei uns leben meine Kinder, inzwischen fast erwachsen. Früher hat er sich sehr bemüht. Jetzt ist die Stimmung häufig angespannt. Aber alles nicht so greifbar. Schwer zu benennen.
Eine Tochter war lange wegen schwerer Depressionen in der Psychiatrie. Eine andere ist seit über einem Jahr zu Hause mit psychischen Problemen und diversen Klinikaufenthalten. Ich selbst bin schon monatelang krank
Finde den Fehler!
Martin Wehrle: Dieses Buch verändert Dein Leben für immer!
Dieses Buch hat mich heute über den Tag begleitet. Ich habe es als Hörbuch beim Spazieren gehört. Und ich bin sicher, es ist nicht nur für mich eine tolle Inspiration und Hilfe.
Und ich kämpfe gerade , das ich mich nicht bei XY ausheule....
Deshalb jammere ich euch etwas voll....
Sehr gut! Nicht xy kontaktieren. Heul bei uns! 🤗
Du könntest ihn auch blocken! Für Deinen Seelenfrieden. Denk mal drüber nach.
Früher hab ich gehofft, dass mich wer „auffängt“ oder „aufmuntert“ und bin unbewusst mit der Erwartung in Treffen gegangen. Da war ich anschließend auch manchmal irgendwie enttäuscht und hab mich ab und an sogar leer gefühlt. Inzwischen sehe ich Zeit mit mir allein als gute Möglichkeit um aufzutanken … und nun machen mir die Treffen mit Freunden und Bekannten auch wieder mehr Spaß! Ich bin definitiv wieder ausgeglichener. Nochmal: Gib Dir Zeit!
Gib Dir Zeit. Bau nicht so viel Druck auf. Es ist ok auch mal schlapp zu sein oder zu kränkeln. Auch wenn du gerade in ein neues Leben startest.Ich finde, du kriegst gerade ganz schön viel auf die Reihe! (Das Immunsystem zu unterstützen ist trotzdem nicht verkehrt.) Gute Besserung!
Ich habe jetzt schon fast ein schlechtes Gewissen, weil ich eigentlich nicht mit ihm Weihnachten verbringen wollte. Was aber wenn er wirklich bald stirbt und ich war dann nicht da an Weihnachten. War das dann falsch.
Das, was deine Freundin sagt, ist nur dann von großer Bedeutung, wenn Dir wichtiger ist, was sie denkt als was Du denkst bzw. fühlst. Ich finde es wichtig, dass Du Dich und deine Gefühle ernst nimmst. Du bist wichtig - und wie Linde schon schrieb: Es gibt nur Dein eigenes Richtig.Es ist ok, wenn Du dieses Jahr Weihnachten verbringst, wie Du das willst.Vertrau auf Dich. Bleib bei Dir.
ich will halt nur diesen Mann (aber in nüchtern.)
Den gibt es aber aktuell nicht. Du könntest auch schreiben, ich will fliegen oder Sterne pflücken oder im Lotto gewinnen … du wirst das nicht kontrollieren können. Selbst wenn du all deine Zeit und Kraft darauf verwendest!
Die Männer, die ich vorher „hatte“ haben bei mir nicht die gleichen Gefühle geweckt.
Das ist die Eigenheit toxischer Beziehungen. Heiß, kalt … durch dieses Auf und ab hab ich eine Zeit lang auch gedacht, wenn mein Ex-Partner nur nüchtern bliebe, könnten wir das glücklichste Paar von der Welt sein. Die ruhigeren Momente schienen so perfekt - die Hoffnung war so stark und die Gefühle so intensiv. Mit Abstand sehe ich zum Glück wieder klarer.
Ich hoffe, dich erreichen diese Worte - denn im Grunde können wir dich genauso wenig „aufwecken“, wie Du Deinen Partner, wenn Du das nicht selber willst. Aber Du ziehst da Kinder mit rein. Und für Kinder - das sage ich Dir als Tochter eines alkoholkranken Vaters - ist das Leben in einer suchtbelasteten Familie eine schwere Belastung - eine, die sie das ganze Leben lang beeinträchtigen kann! Tu ihnen das nicht an!
Ab Januar stell ich neue Regeln für mich auf und das müssen und wie die Anderen dann damit umgehen, ist nicht mein Problem.
Warum erst ab Januar, wenn es Dir gerade alles zu viel ist? Verstehe mich bitte nicht falsch - Du musst auch nicht antworten - aber ich wollte Dich einfach darauf aufmerksam machen, dass Du einer Person, die Dir nahe steht, auch nicht raten würdest, die Zähne noch ein bisschen zusammenzubeißen. Was, wenn Du richtig zusammenklappst?
Ich vermute, Du denkst gerade, was labert die - aber genau das meine ich mit Selbstfürsorge, Notfallkoffer und „ultimativer Freiheit“. Wenn Du Dich liebevoll um Dich selbst kümmerst, verliert ein anderer, der das tun sollte, an Bedeutung! Sehr gut, wenn gerade keiner da ist. Und das sage ich Dir aus eigener Erfahrung! Ich verstehe dich nämlich sehr gut. Habe mir ewig diese schützenden Arme gewünscht - bis ich das kapiert habe.
Natürlich ist es schön, wenn da jemand kommt und sich um uns kümmert, wenn es uns schlecht geht - aber dich unabhängig zu machen, Strategien zu entwickeln, Rituale zu pflegen, und „Notfallkoffer“ für uns selbst bereitzustellen … bedeutet die ultimative Freiheit und ist ein sicheres Netz, wenn eben niemand da ist!
Ich finde überhaupt nicht, dass das „naiv“ klingt!