2 Tage und nichts gekauft, nicht einmal diesen Satz „Ich hätte so Lust“ ausgesprochen oder diesen mitleidheischenden Blick aufgesetzt. Ich habe das Gefühl, dass die Botschaft angekommen ist. Ändert natürlich noch nichts an seiner wahrscheinlich bestehenden Abhängigkeit, aber auf Ernsthaftigkeit kann man aufbauen.
Sonst hat er es immer belächelt.
Die Aussage, dass meine Liebe zu ihm nahezu erloschen ist, hat ihn mitgenommen. Vor drei Tagen habe ich zudem ein Gespräch morgens geführt, in dem ich einfach meine Sorgen geäußert habe. Über seine Gesundheit und eine mögliche Abhängigkeit. Er leidet nämlich an zahlreichen Wehwehchen, die ihn in Panik versetzen, bis hin zu wirklich aufreibenden Symptomen: Herzstechen, Angst, Schlafstörung, schwere Beine, Verdauungsbeschwerden, Erschöpfung, Reizbarkeit, Atemnot. Ich habe ihm gesagt, dass ich recherchiert habe und eben ALLE dieser Symptome mit übermäßigen Alkoholkonsum zusammenhängen. Davor waren es nur Puzzleteile.
Das also mein klärender Gesprächsansatz.
Euch einen schönen Abend. Ich lese gerade überall und nirgends mit und bin beeindruckt von den vielen starken und stark gewordenen Menschen, die selbstreflektiert und selbstbewusst durchs Leben gehen.
Wünsche mir das für meinen Partner.