Liebe Sandra,
willkommen im Forum! Deine Geschichte ist traurig aber du bist nicht alleine. Ich bin 36 und habe zwei kleine Kinder (2 J, 5 Monate). Super, dass du dir schon Hilfe geholt hast und auch darüber redest. Ich kann dich mit deinen Ängsten und Sorgen gut verstehen! Wenn du das Gefühl hast, dass er trinkt, dann kannst du deinem Gefühl trauen, du brauchst keinen Beweis dafür. Überlege für dich, welche Konsequenzen du daraus ziehst, allerdings nur die, die du auch umsetzt. Mir geht es wie dir, ein Gespräch auf Augenhöhe ist überhaupt nicht möglich. Es hat mich sehr erschreckt, die Beziehungsmuster zu erkennen. Aber das ist der erste Schritt zur Veränderung. Wenn du auf dich schaust und nur tust, was dir gut tut, dann wirst du deinen Weg finden. Ich bin noch mittendrin aber spüre, wie sich vieles verändert hat, seitdem ich auf mich schaue und nicht mehr auf "meinen Alkoholiker". Hier im Forum bekomme ich viel Feedback und kann von den Erfahrungen viel mitnehmen. Das schöne ist, hier ist immer geöffnet und du kannst so viel oder wenig teilnehmen, wie es deine Ressourcen zulassen.
LG,
Anni