Beiträge von Alex_aufdemweg

    Ich habe abgenommen. Aber darauf kam es mir erst mal gar nicht an.

    Wichtig ist doch, dass die Leber und der restliche Körper jeden Tag "hurra" schreien.

    Jetzt muss diese nicht mehr ständig um sich selbst kämpfen, sondern kann sich auch um den restlichen Körper kümmern.

    Als ich das erste Mal in meiner "realen" SHG war, da war ich auch sowas von Anfänger.

    Und als ich das erste Mal, vor versammelter "Mannschaft" ausgesprochen habe, dass ich Alkoholiker bin, ist das bei mir eingeschlagen, wie eine Bombe.

    Ab da war mir klar, dass da jetzt was gehen muss. Ich was machen muss. Ohne Wenn und Aber. Ohne Ausflüchte, oder sonstiges.

    Die gab es zuvor zur Genüge. Hat alles nichts gebracht.

    Von daher "unterschreibe" ich das gerne. Wer sich das wirklich "richtig" eingesteht, hat es auf alle Fälle sehr viel einfacher.

    Hallo Pinie,

    Dein Vergleich ist sehr gut. Du kannst Dich leider nicht hinstellen und ein Auto mit 300 km/h aufhalten.

    Ich bin nicht der Experte, da ich der "anderen Seite" angehöre. Aber wenn meine Tochter auf Distanz gegangen wäre, und ich gewusst hätte, aus welchem Grund. Dann hätte das eher zum Nachdenken angeregt.

    Und es wäre viel besser für Dich.

    In den Keller rennen und Flaschen wegschütten, wäre ganz schlecht. Das ist sicher.

    Ich finde es gut, dass Du für Dich nach einer Veränderung suchst.

    VG Alex

    Willkommen in der Realität ^^

    Anfangs bin ich auch früh ins Bett gegangen. Das ist auch erst mal eine gute Idee. Habe auch erst mal länger zum Einschlafen gebraucht. Später hat sich das normalisiert und ich musste mich zwingen ins Bett zu gehen, weil ich den klaren Kopf abends so genossen habe. (genieße ich noch immer)

    Deine Beziehung zu den Kindern wird mit Sicherheit noch besser werden. Da war ich auch sehr überrascht. Dachte immer, sie wäre schon gut. Da gibt es aber noch Steigerungsmöglichkeiten.

    Rückblickend kann man nichts ändern, aber jetzt geht’s bergauf. Ich freue mich für dich. :thumbup:

    Macht man sich, wenn man sich zur Abstinenz entschlossen hat, dabei bewusst, wo man steht/in welchem Schädigungsstadium man sich befindet? Kann man daraus Motivation ziehen,

    Ja, aber unbedingt. Zumal man sich ja dann das erste Mal auf sein Körpergefühl verlassen kann. Wenn ich mich jetzt schlecht fühle, dann ist was.

    Z. B. Probleme mit dem Darm, Kopfschmerzen, mit der Haut, Mattheit, usw. Hatte ich jahrelang. Vom Trinken. Aber wenn es jetzt auftritt? Dann mache ich was, oder ich gehe zum Arzt. Habe einige besucht. Denn auch davor konnte ich die Augen nicht mehr verschließen. Mit dem Auto fahre ich ja auch in die Werkstatt, wenn es rappelt.

    Und diesen Point gibt es sicherlich. Mein leiblicher Vater hat sich das Hirn halt ganz weggesoffen. Dann bleibt man in der Geschlossenen, bis zum Ende.

    Inzwischen bin ich auch mal versehentlich durch die Alkoholgang gelaufen. Das ist inzwischen - und das war am Anfang ganz anders - für mich als würde ich durch den "Schmink- und OB-Gang" laufen. Da gibt es nichts für mich.

    Extra würde ich aber auch heute nicht durchlaufen. Als es mal so drei oder vier Monate waren, sollte ich für meinen Kleinen Malzbier kaufen. Das stellen die natürlich neben das Bier. Mein Hirn hat einen Filter aufgebaut. Alles war verschwommen, bis auf das Malzbier. Total unangenehm. Das war das letzte Mal, dass ich sowas gemacht habe.

    Wie soll ich das beschreiben? Im Auto schnalle ich mich ja auch jedes Mal an. Auch wenn ich mir "sicher" bin, dass ich keinen Unfall bauen werde. Aus dem Grund werde ich dem immer aus dem Weg gehen. Und wie schon gesagt, ich kenne zehn Jahre Trockene, die das auch noch immer so halten.

    Das könnte durchaus mit ein Grund sein, weshalb es da schon über zehn Jahre sind.

    Also lilamila Mache aus "Zur Zeit" am besten, "immer". :thumbup:

    Aus dem Grund möchte ich allen hier mitlesenden Neueinsteigern raten sich nicht, um sich etwas zu beweisen, in den Alkoholbereich zu begeben.

    Dieses, es sich selbst beweisen, ist einer der größten Fehler, die man am Anfang machen kann.

    Zufrieden trocken werden, ist das Ziel. Dauerhaft. Aus dem Grund muss z. B. auch der Alkohol aus der Wohnung.

    Das ist wahrscheinlich Typen abhängig. Ich habe keine ständige Versuchung. Trinken wollen ist nicht vorhanden.

    Aber ich drücke mich sicher nicht in der Alkoholecke im Supermarkt herum. Weil sich das für mich nicht gut anfühlt. Möchte jetzt auch nicht darauf warten, ob das Suchtgedächtnis jetzt oder später anspringt.

    Ich kenne mehrere Leute, die auch nach über zehn Jahren einen Bogen um die Alkoholika machen. Und da es da ja da schon zehn Jahre sind müssen, die ja was richtig machen.

    Ja die Träume. Das kommt immer mal vor. Vorher waren es oft Albträume. Das Unterbewusstsein ordnet sich eben.

    Klingt vlt. böse

    Klingt vielleicht schlau :thumbup:

    Du erkennst, was dir hilft, und wendest es an.

    Gerade eben habe ich wieder so einen neuen Beitrag gelesen. Ich würde sagen, da vergeht es mir prophylaktisch. ;)

    Aber auch die Beiträge, von Menschen, die ihr Leben in Angriff nehmen, helfen mir sehr.

    Da kommt bei mir so ein „gemeinsam voran“ Gefühl auf.

    Hallo Stefan,

    der Schluss ist ja auch vollkommen richtig.

    Zu dem Schluss kommen ja fast alle. Komischerweise klappt es bei manchen nicht.

    „Logisch“ ist sich sicher jeder bewusst, dass Alkohol trinken schadet.

    Ich denke, dass es auf die innere Einstellung und die Gefühlsebene ankommt.

    Wenn es ein innerer Kampf für dich wird, solltest du schreien. Wenn du zufrieden bist, dann ist doch alles okay. 👍🏼

    VG Alex

    Irgendwo habe ich auch noch so ein Buch.

    Habe es probiert. Diese üble Selbstquälerei habe ich keine Woche durchgehalten. Es ist für einen Alkoholiker die reinste Folter kontrolliert trinken zu wollen.

    Ständig habe ich nur daran gedacht, wann ich denn jetzt endlich was trinken "darf". Ständig, andauernd.

    Vielleicht kann man das, wenn man noch nicht abhängig ist. Aber dann würde man sich das Buch ja schon nicht kaufen.