Ich denke was wäre, hätte, könnte
Ja, anfangs kam bei mir auch erst mal alles hoch. Das waren einige schlaflose Nächte.
Suchtdruck kam aber keiner auf, weil diese Option für mich für mein restliches Leben gestorben ist. Das war mir von Anfang an klar.
Das mit den Gedanken habe ich mit der Zeit gelernt. Beziehungsweise, irgendwann wird das „hätte könnte“ eben doch langweilig.
Eine Umstellung ist, dass Gedanken jetzt eben gedacht werden wollen. Ein Wegtrinken ist nicht mehr möglich. Aber auch viel besser so. Denn zurück kommen sie allemal.
Die neue Kunst für mich ist, diese nicht 100 mal zu denken. Sondern nach zehnmal aufzuhören. 😅
Da das Hirnniemals aufhört, müssen die Gedanken auf etwas anderes gerichtet werden. Ich habe anfangs auch viel meditiert. Da gibt es speziell Übungen zum Gedanken beobachten, zum Beispiel. Um zu lernen, dass ich nicht meine Gedanken bin. Eine Distanz dazu aufzubauen, um diese dann auch steuern zu können.