denn so lange dauert in etwa der Gärprozess.
Entsteht bei einem Gärungsprozess nicht Alkohol?
denn so lange dauert in etwa der Gärprozess.
Entsteht bei einem Gärungsprozess nicht Alkohol?
hab ich ne ganze Flasche Sprudelwasser getrunken.
Und das nächste Mal die Flasche vorher trinken und dann kein Bier. Sonst bleibt es nur der Versuch einer Kontrolle der Sauferei.
Das habe ich damals auch, nicht nur einmal, versucht. Klappte nur hin und wieder und ich habe jahrelang weiter gesoffen. Bzw. ich "Drehte mich Jahrelang im Kreis". So wie es in Deiner Überschrift heißt.
und Heidelberg wäre prima
Ja, da kommen wir auch gut mit der Bahn hin. ![]()
Es ist gut, dass Du recht schnell wieder die Kurve gekriegt hast.
Einen Tipp möchte ich Dir geben.
Aufgrund von Entzugserscheinungen 3 Tage durchgängig.
Das ist eine "Ausrede". Es gibt andere Möglichkeiten, gegen Entzugserscheinungen, als drei Tage durchgängig zu saufen. Jedenfalls klingt das nicht nach moderat. Oder verstehe ich das falsch?
Es ist wichtig, die "Ausreden" der Sucht, als solche zu erkennen. Das ist ein wichtiger Schritt auf Deinem Weg.
Dopamin kriege ich auch anders.
In der ersten Zeit kann es sein, dass das noch nicht so richtig ankommt. Durch den übermäßigen Alkoholgenuss kam es zu sehr intensiven Ausschüttungen. Das Hirn passt die Anzahl und die Empfindlichkeit der Rezeptoren an und verringert diese.
Das kann Dir, schon erst mal fehlen. Das Hirn will natürlich Alkohol. Weil es darauf konditioniert wurde und nur das als erste Lösung kennt.
Beides ändert sich bald. Die Rezeptoren und Deine Lösungsmöglichkeiten.
Das braucht ein wenig Zeit. Aber es wird bald sehr viel leichter werden. Das ist sicher.
Trinke genug. Nimm Dir nicht zu viel vor. Ggfs. auch einfach mal akzeptieren, dass Du Dich gerade nicht so glücklich fühlst.
Es gibt Momente, da fühle ich mich auch nicht toll. Das ist dann eben so und es geht immer vorbei.
Tu Dir was Gutes. Kleine Dinge. Auch wenn sie gerade kein riesiges Glücksgefühl auslösen. Dein Hirn lernt daraus und das Andere reguliert sich von selbst.
Und am besten möglichst früh schlafen gehen. Abends erscheint mir alles immer schwerer. Morgen ist ein neuer Tag.
Und dann denke ich auch, was, wenn er stirbt? Trauere ich dann? Und will ich das überhaupt? Um jemanden trauern, der mich so behandelt hat?
Hat das jemand von Euch schon durch und kann mir sagen, dass es irgendwann besser werden wird?
Ich hatte den Kontakt auch viele Jahre abgebrochen. Es war ihm sicher recht, da er kein Interesse an mir hatte.
Kamen noch ein paar Dinge hinzu.
Als ich trocken wurde, habe ich beschlossen, ihn zu besuchen. Da war er bereits seit 10 Jahren in der geschlossenen Abteilung. Hat sich praktisch alles kaputt gesoffen. Körperlich und im Gehirn. Wollte ihn noch einmal sehen.
Ich habe ihn gesehen. Und es hat mir geholfen. Nicht als Sohn. Aber ich konnte sehen, was mit meinen Genen passiert, wenn ich weiter getrunken hätte. Diesen "Gefallen" hat er mir noch getan.
Letztes Jahr ist er dann gestorben. Ich empfinde etwas Trauer, um das, was hätte sein können und nie war. Aber das hätte sich ja auch zu seinen Lebzeiten nicht mehr geändert.
Jetzt ist wenigstens diese leise innere Stimme weg. Die mich immer mal wieder gefragt hat, ob ich ihn nicht doch besuchen sollte.
Es hätte mich nur runtergezogen und war die richtige Entscheidung. Ich bereue gar nichts.
Er war ja für mich ja schon lange tot. Jetzt kam nur noch sein Körper hinterher.
Ja, es ist schade. Aber es ist so.
Hui, herzlichen Glückwunsch von mir. 💐 🍀
Schön, dass Du hier bist.
War mir auch nicht aufgefallen. Aber irgendwer merkt es immer. ![]()
Da Matcha das letzte Mal vor drei Stunden online war, antworte ich Dir noch schnell.
Da hat sich das grammatikalische Fehler Teufelchen eingeschlichen.
Du hast wohl geschrieben "nur trinken..." es heißt aber "nicht Trinken..."
Aus dem Grund verstehe ich ihren Satz an Dich, als Scherz.
Hui. Da ist ja was los hier. Habe doch schon Anfang letzte Seite, was ins Zitat. ![]()
Bis heute immer noch kein Lebenszeichen vom Mann der Freundin,
Inzwischen wurde aber hinreichend darauf geantwortet. Ich denke, dass ich damals auch bereits etwas dazu geschrieben habe.
Ja er war der einzige Kontakt mit dem ich mich regelmäßig getroffen habe
Ich habe mich mit meinem "besten Freund" 30 Jahre lang, ca. zweimal die Woche getroffen. Und jetzt habe ich ihn sicher ein Jahr gar nicht mehr gesehen. Seit ich nicht mehr trinke - und das sind bald 3 1/2 Jahre - habe ich ihn vielleicht 5 x gesehen.
Und 80 % der anderen "Freunde" ebenso. Das Bindeglied Alkohol ist weggefallen.
Gute Gespräche/Spaß kann man definitiv ohne Alk haben.
Ich würde sogar sagen, wirklich gute Gespräche kann man nur ohne Alk haben. Mit Alk, sind diese vielleicht oft emotionaler. Aber. z. B. mein Rumgejammer, über meine schlechte Beziehung. Ohne aber etwas zu ändern, war im Prinzip sinnlose Kommunikation. Oder besser gesagt ein IAS Monolog.
Als ich, gleich mehrere von ihnen, zufällig in der Sauna, nach fast einem Jahr getroffen habe, hatten wir uns nichts zu sagen. Es hat sie auch einfach einen Sch... interessiert. Und auf Nachfrage von mir kam einfach nichts. Sie wollten in Ruhe weiter bechern. Und nicht so nen Abstinenten, der noch schwierige Fragen stellt.
So ist das halt. Ich sehe jetzt eben klarer, was ist. Da müsste ich mich erst wieder dümmer saufen, um in dieses Gesprächsniveau hineinzupassen. ![]()
Also, zum Thema Lebenszeichen. Nach über drei Jahren gab es noch keines. Das wird auch so bleiben. Wenn Dein "Freund" 10 Bier trinken kann, ohne unter dem Tisch zu liegen, scheint er ordentlich Toleranz aufgebaut zu haben. Ich denke, er würde sich mit meinen früheren "Freunden" gut verstehen.
auf dem Absatz kehrt gemacht und mir von einer netten (und hübschen) Dame eine kühlen Orangensaft geben lassen.
Ja, ich war auch total stolz, dass ich in meinem Traum nicht nachgegeben habe. Und beim dritten Traum hatte ich dann bereits einen sitzen, weil er schon mit fast geleertem Glas anfing. ![]()
Immerhin habe ich mich echt besch... gefühlt und war recht verzweifelt.
Ich wurde wach, mir wurde klar, es war ein Traum. Dachte mir, na dann passt ja alles. ![]()
aber es muss schon passen finde ich
Es geht ja nicht nur um den Alkoholismus alleine
Egal wegen was Du später zum Arzt rennst, spielt das ja mit rein. Sonst bekommst Du z. B. Medikamente mit Alk verschrieben. Er macht Symptomdiagnosen. Dabei liegt ggfs. die Hauptursache am Alkohol.
Beim Zahnarzt das Gleiche. Bei mir haben die Betäubungen nicht richtig, oder viel zu spät, gewirkt. Inzwischen weiß sie Bescheid. Weil ich erst mal selbst Bescheid wissen musste.
Du kannst Dir ja bei, weiß nicht wem, Gedanken machen. Aber wenn Du es Deinem Arzt nicht sagen willst, wird das nichts.
Erledigt und die Überschrift auf "wieder zurück" geändert.
mit viel Anstrengung meine Ziele schnell erreichen
In dem Fall handelt es ich jetzt um einen Dauerlauf. Denn, ob die lebenslange Abstinenz erreicht wurde, weißt Du erst, wenn Du tot bist. ![]()
Ich habe so ein Kärtchen mit dem Gestern-Heute-Morgen-Spruch. Vielen hilft am Anfang nur an "heute" zu denken. Heute trinke ich nichts.
Gestern ist schon vorbei und morgen hat noch nicht angefangen. Ich brauche nur heute keinen Alkohol zu trinken. Das ist nicht so schwer. So reiht sich dann ein "heute" an das andere. Mit der Zeit ändert sich die innere Einstellung und aus nur "nicht dürfen" wird "nicht wollen". Also in Form von "gar keine Lust mehr". Dann wird es viel einfacher und es schreckt auch nicht mehr so, in die Zukunft zu schauen.
Etwas nicht zu machen, dass ich nicht will, ist nicht mehr schwer. Das ist aber am Anfang eben auch erst "morgen". Aus dem Grund der Tipp mit dem "heute" denken, von mir.
Das Kärtchen kann ich Dir nicht geben. Aber Du kannst danach googeln.
Den Traum muss ich über mich ergehen lassen.
Außer Du bist ein luzider Träumer ![]()
Mir macht das echt sorgen
Ich träume oft, dass ich fliegen kann. Mache mir aber auch keine Sorgen, dass ich morgen "abhebe". ![]()
Bisher kenne ich keinen Alkoholiker, der nicht irgendwann Alkohol-Träume hatte. Es wird das geträumt, was - besonders unterbewusst - beschäftigt. Das ist "im Gehirn aufräumen". Mehr ist es nicht.
Abblocken, verwerfen....."Du schon wieder, geh zurück in deine Ecke".... manchmal auch mit kräftigeren Ausdrücken.
Genau so habe ich es auch gemacht. (Besonders das mit den kräftigeren Ausdrücken)
Und werde ich auch wieder machen, wenn es vorkommt.
In den ersten drei Monaten kam das sehr oft vor. Ich habe aber nie diskutiert und mir auch nicht zu viele Gedanken gemacht. Das stresst nur und kostet unnötig Kraft. Das Suchthirn will saufen. Versucht es halt auf unterschiedliche Weise. Hier geschrieben habe ich aber alles. Das hilft beim Verarbeiten. Außerdem gibt es Tipps und Warnungen.
Wenn die Suchtstimme immer nur "drauf" bekommt und kein richtiges Gehör, gibt sie irgendwann fast vollständig auf. Es gibt definitiv Situationen, die mich früher getriggert haben und es jetzt nicht mehr tun.
Alles, was Du dafür tun musst, ist Geduld haben. Die Zeit arbeitet für Dich. Es wird sich ganz von selbst so ergeben.
Risiken und auch dem damit verbunden Stress aus dem Weg gehen. Den braucht es nicht dazu. Ist nur gefährlich.
Ich schaue hier auch rein, um nicht zu vergessen, dass ich Alkoholiker bin. Weil meine Gedanken inzwischen im Alltag fast nur noch um andere Dinge kreisen. Es macht ja auch keinen Sinn an etwas zu denken, dass für mich nicht mehr relevant ist. Ich trinke nie mehr. Das verinnerlicht sich mit der Zeit.
Freundeskreis aufgrund der Alkohol abhängigkeit stark eingeschränkt
Aufgrund dessen, dass da die „Freunde“ trinken müssen.
Solche „Freunde“ hatte ich viele. Da ich mir ja instinktiv ein „trinkfestes“ Umfeld gesucht habe.
Ich habe nüchtern schnell gelernt, wer die richtigen Freunde sind.
Die an mir interessiert sind und mich nicht nur als Beiwerk zum Feiern brauchen.
Das waren von 15 bis 20 dann zwei bis drei.
Ich bin heute sehr froh, dass ich nur noch wirkliche Freunde habe.