Beiträge von Alex_aufdemweg

    Na ja. Nach so ziemlich vier Monaten ist mir die "rosa Brille" der Abstinenz von der Nase gerutscht. Da hatte ich dann auch einen kleinen Durchhänger. Nichts zu trinken, war dann nicht mehr das große Wunder, dass es am Anfang war und wurde langsam zur Normalität.

    Ich habe mich selbst erst mal richtig kennenlernen müssen. Meine eigenen Emotionen auszuhalten, ist auch heute oft nicht so einfach. ^^

    Muss mich jetzt ums Mittagessen kümmern. Wie gesagt, lies gerne noch etwas bei den anderen. Es melden sich sicher bald hier noch andere bei Dir.

    Bis später.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Blendi

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Es läuft gerade alles Kacke bei mir. Habe mein Leben umgemodelt. Aber es ist damit so was von langweilig geworden. Mir fehlt Spass.

    Ja, ich habe mein Leben auch sehr umgemodelt. Und das ist auch gut so. Einfach nur nichts trinken, reicht nicht.

    Und es ist auch bei mir etwas ruhiger geworden.

    Hast Du vielleicht ein alters Hobby, dass Du wieder aufgreifen könntest?

    Und wieso läuft es "Kacke"? Nur ungefähr. Du brauchst hier nicht zu detailliert darauf einzugehen.

    Hallo Blendi,

    schön, dass Du hier bist. Den wichtigsten Schritt bist Du ja schon gegangen und bist in Dein neues Leben gestartet.

    Hast Du Dich schon ein wenig bei uns im Forum eingelesen? Unter dem blauen Reiter oben findest Du unter Artikel z.B. "Der Notfallkoffer" und auch die "Grundbausteine für ein nüchternes Leben".

    Wichtig ist, dass man den Haushalt alkoholfrei hat, am Anfang Feierlichkeiten, auf denen Alkohol konsumiert, meidet und sich regelmäßig mit anderen trockenen Alkoholikern austauscht. Und dafür bist Du ja hier richtig!

    Für den Austausch im offenen Bereich klicke folgenden Link an:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Anklicken und kurz etwas dazu schreiben.

    Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema in den Bereich "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.

    Er vertraut mir scheinbar auch nicht genug um seine Schwäche vor mir zu gestehen,

    Ich bin von der anderen Seite. Es muss nicht unbedingt mit Vertrauen Dir gegenüber zusammenhängen. Ich habe es vor mir selbst nicht eingestanden. Wie hätte ich es dann vor jemand anderem eingestehen können? Es ging nicht. Weil die Alternative gewesen wäre, aufhören zu trinken. Und das konnte ich ja nicht.

    den Kampf gegen den alkohol kann ich nicht alleine gewinnen.

    Tut mir leid. Aber Du kannst überhaupt nicht gegen den Alkohol kämpfen. Die Erkenntnis haben und den Weg gehen, kann nur er alleine.

    Du brauchst Dir keine Vorwürfe wegen seinem "Problem" zu machen. Du hast nur in der Hand, wie es für Dich weiter geht.

    mal in Ruhe darüber nachdenken

    Das ist immer gut.

    Ich habe darüber gar nicht nachgedacht. Ein Beispiel.

    Als sie sich zum Vorglühen verabredet haben, um danach was trinken zu gehen, habe ich die Katze aus dem Sack gelassen und bin in WhatsApp aus der Gruppe ausgetreten. Habe erklärt, was Sache ist.

    Daraufhin haben sie sich einzeln bei mir gemeldet. Sie würden sich melden, sobald sie etwas machen, wo Alkohol nicht im Mittelpunkt steht.

    Das ist dann bald drei Jahre her. Nie mehr etwas gehört.

    Getroffen habe ich sie aber auch zufällig schon.

    Man sieht sich, man grüßt sich, das war es dann eben auch schon

    Ja, tatsächlich ist es dann so ähnlich abgelaufen. Es hat sie nicht interessiert, wie es mir geht und auf Fragen meinerseits kamen nur ausweichende Antworten. "Man" trifft sich nicht, um tiefgreifendere Fragen zu erörtern.

    Es hab/gibt für mich keine Alternative mit ihnen. Beim Saufen dabei sitzen, oder es lassen.

    Mir hat es ja schon gereicht, wie sie waren, als ich sie zufällig getroffen habe. Das stößt mich ab, weil es mein damaliges Selbst spiegelt.

    Von mir hat übrigens keiner ein Bild geschossen. ;) Sie hatten sich mal kurz selbst hinterfragt. Dann weiter gebechert.

    Ich vermisse nichts. Was auch? Da war ja nichts.

    Guten Morgen ahMaya,

    ich hoffe, Du hast heute Nacht besser geschlafen.

    Deine Argumente kann ich nachvollziehen. Ich persönlich habe das anders gehandhabt.

    Es geht ja um eine lebenslange Entscheidung. Und Personen, die mir nahe stehen, kann ich ja nicht mein Leben lang belügen, wenn sie mir Alkohol anbieten wollen. Zumal mich das jedes Mal triggern würde. Auch waren manche bald beleidigt, weil ich nicht mehr mitgegangen sind. Sie haben es auf sich bezogen.

    Überstürzen brauchst Du anfangs aber nichts. Ich denke, Du wirst sehr bald merken, wo der Schuh drückt.

    Vieles hat sich bei mir auch dahingehend erledigt, dass sehr viele (falsche) Freunde aussortiert wurden. Denn da ich nicht mehr mit zum Saufen gehen konnte, waren schlagartig 80 % meiner "Freunde" weg. Kein Wunder. Ich hatte sie mir ja genau danach ausgesucht. Leute, die am besten genauso viel trinken wie ich. Das war mir nur nicht klar gewesen.

    VG

    Alex

    Und zulezt, die Frage nach weiteren Personen. Habe mich entschlossen diesen Weg für mich zu gehen und bleibe vorerst dabei.

    Mit "vorerst dabei" meinst Du, dass noch niemand davon weiß?

    Wie sieht es mit Freunden aus? Wenn es "brennt" kannst Du auch hier reinschreiben. Es ist fast immer jemand da.

    Auf alle Fälle wünsche ich Dir, dass Du heute besser schläfst.

    Bei der HALT Regel steht der letzte Buchstabe für tired. Müdigkeit kann auch Suchtdruck verursachen.

    Hallo ahMaya,

    da hast Du ja schon einiges durchgemacht.

    Wie sieht's denn heute aus? Wie ist Deine Wohnsituation. Eigene Wohnung, oder vielleicht WG?

    Hat sich beruflich schon was getan. Die Arbeitsstelle ist auch immer ein wichtiger Faktor, den es zu berücksichtigen gibt.

    In der Gastronomie arbeiten, macht es z. B. besonders schwer.

    Dein Arzt und wir wissen Bescheid. Gibt es sonst noch jemanden, in Deinem Leben, der Dich unterstützt?

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, ahMaya.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Meine Wochenplanung drehte sich nur noch darum, wann und wie viel ich trinke,

    Ja, ich kenne das sehr gut. Besonders vor dem Wochenende Angst zu haben, dass nicht genug da ist.

    Gab es ein Schlüsselerlebnis, was für Dich jetzt ausschlaggebend war?

    Schreib einfach drauf los, wie Du jetzt weiter machen willst und vor allem Fragen, die Du hast.

    Übrigens ist es für mich jetzt Zeit fürs Bett. Manche sind noch länger auf. Ansonsten, bis morgen.

    Es ist gut, dass die Wohnung alkoholfrei ist. Und es ist gut, dass Du erkannt hast, Alkoholikerin zu sein.

    Nachdem bei mir der Groschen gefallen war, konnte ich auch anfangen trocken zu werden.

    Das dauert ein wenig. Nüchtern ist man praktisch am nächsten Tag. Mit 10 Tagen bist Du soweit körperlich durch. Jetzt geht es das restliche Leben um die Psychische Anhängigkeit. Trocken zu werden und das dann auch zu bleiben.

    Hier ist der Link zur Freischaltung für den offenen Bereich:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

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    Danach werden wir Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.

    Schonmal herzlich Willkommen von mir

    VG

    Alex

    seit ich nicht mehr trinke würde ich mich als einen besseren Menschen sehen als die anderen.

    Damit spiegelt sie ihr eigenes Problem. Anscheinend kommt sie sich selbst als weniger guter Mensch vor, weil sie trinkt und Du nicht.

    Vorher hatte sie einen besseren "Hebel" um Dich zu steuern. Der nennt sich "schlechtes Gewissen". Hast Du zwar immer noch, aber nicht mehr ausgeprägt genug.

    Ich habe damals auch zu hören bekommen "dann trink halt mal ein Bier".

    hab ich den eindruck das sie gar nicht will das du aufhörst.

    Ich auch. Und bei mir selbst sind das Erfahrungswerte.

    Übrigens sind wir jetzt getrennt. Und wenn ich nicht gesoffen hätte, wäre das schon vor 10 Jahren geschehen. Trinken "hilft" in sehr schlechten Lebensumständen zu verharren, ohne zu handeln.

    Ach ja. Und heute bin ich glücklicher als je zuvor.

    gehe ich auf abbrechen

    Ich auch. Meine Suchtstimme wird von mir gemobbt. Das gebe ich offen zu.

    Ich argumentiere niemals mit ihr, ich falte sie immer nur zusammen. Da es bereits erwähnt wurde, wenn ich etwas positives im Ausblick habe, geht es mir auch schon im Moment gut.

    Aus dem Grund rate ich, dir schon mal etwas für die Zukunft zu überlegen, was du machen möchtest. Zum Beispiel dieses Wochenende. Da denke ich dann immer wieder dran und erfreue mich schon vorher.
    Und wie Bolle schon geschrieben hat. Die HALT Regel fängt nicht umsonst mit H wie hungry an. 👍🏼

    Da hast du auf alle Fälle im Anschluss gleich richtig gehandelt.