Beiträge von Alex_aufdemweg

    Hartmut hat jetzt bereits geschrieben, was ich vorhatte, zu schreiben. Und noch mehr. In dem Beitrag steckt alles drinnen. Lies ihn Dir am besten öfters durch.

    Besonders anschaulich wird dies im thread von Alex auf dem Weg beschrieben.

    Leider findet sich dieser Beitrag im geschlossenen Bereich wieder und ist derzeit für Dich nicht einsehbar.

    Aus dem Grund hier in Kürze. Ich hatte mir natürlich ein sehr alkohollastiges Umfeld aufgebaut. Sprich, 90 % meiner "Freunde" haben mit mir gebechert. Und das tun sie auch heute noch. Nur ohne mich.

    Mein damals bester Freund ist Alkoholiker. Nur weiß er das selbst noch nicht. Bzw. er belügt sich dabei genauso gut, wie ich das all die Jahre gemacht habe. Auch zu ihm habe ich keinen Kontakt mehr.

    In dem Fall ist das nicht mal, weil er etwas trinken würde, wenn wir uns sehen. Wir haben einfach keinen Draht zueinander. Das Bindeglied Alkohol ist weggefallen.

    Meine anderen "Freunde" wollten sich melden, wenn sie mal etwas unternehmen, wo Alkohol nicht im Mittelpunkt steht. Das war vor 2 1/2 Jahren. ^^

    Ich habe auch nicht damit gerechnet. Das Umfeld hat sich bei mir von selbst ergeben.

    Dass es viele Veränderungen geben wird, war mir nicht klar, als ich aufgehört habe zu saufen. Ich dachte, ich trinke halt nichts mehr. Doch es hat sich mein ganzes Leben geändert. In vielen Bereichen. Und eigentlich sehr zum Besseren.

    Also. Dich mit an den Stammtisch zu setzten oder (besonders gleich zu Anfang) wild abzufeiern, kannst Du knicken. Wegen des Alkohols, der getrunken wird UND wegen der Art und Weise, wie sich Deine "lustige Clique" verändern wird, wenn der Pegel steigt. Das wurde mir nämlich ganz schnell unangenehm. Da passe ich gar nicht mehr hin.

    Wünsche Dir einen guten Start :thumbup:

    Oh, danke. :)

    Da hast Du recht. Auf die Idee mich zu schämen, keinen Alk zu trinken, bin ich noch nicht gekommen.

    Ich habe früher insgeheim Leute bewundert, die keinen getrunken haben. Ein Freund von mir - mit dem ich auch noch Kontakt habe - und ein paar andere waren mit mir den zweiten Tag auf der Bierbörse. Das ist ein Fest hier.

    Da meint der doch. "Gestern hatte ich echt viel. Ich trinke heute nichts."

    Ich konnte es nicht glauben. Und dann hat der den Tag total mit uns genossen und nichts getrunken. =O Echt bewundernswert.

    Das hätte ich nie gekonnt. Ach ja, und ich würde es jetzt auch nicht können. Das würde nur gehen, wenn ich nie Alkoholiker geworden wäre.

    Vorhin meinte eine Kollegin, ob ich mit auf den Weihnachtsmarkt komme. Sie weiß Bescheid. Ich ziehe nur eine Augenbraue hoch und schaue sie an. Sie "Kinderpunsch?".

    Und ich "Oh, du nervst echt. Ich erkläre es doch nicht jedes Mal."

    Also muss ich eher noch aufpassen, dass ich nicht motzig werde, wenn ich mich gedrängt fühle. :saint:

    nach einer Wanderung zum Essen in ein Restaurant einzukehren, oder besser direkt zur FeWo. Ich werde das situativ entscheiden.

    Finde ich voll gut. So ein lockerer Plan ist echt was Gutes. :thumbup:

    dass es allen Gut geht nur ich nichts auf die Reihe kriege.

    Mein Schuldgefühl war auch sehr stark ausgeprägt.

    Das hat sich mit der Nüchternheit geändert. Das bedeutet ja nicht, dass ich vergesse.

    "Nichts" hast Du ja jetzt nicht auf die Reihe bekommen. Du bist bereits die ersten Schritte gegangen und "packst" es jetzt an.

    Gerne.

    nur fällt mir das momentan schwer, weil ich mich selbst einfach nur abkapseln möchte von meiner Umwelt.

    Aus welchem Grund? Schuldgefühle? Oder weil Du Angst vor einem Rückfall hast? Wo drückt der Schuh?

    Wichtig ist, dass Dein Haushalt alkoholfrei ist, am Anfang Feierlichkeiten, auf denen Alkohol konsumiert, meidet und sich regelmäßig mit anderen trockenen Alkoholikern austauscht. Und dafür bist Du ja hier richtig!

    Da alles Eingangsfragen beantwortet sind und Dein Entzug ärztlich überwacht wird, geht es gleich für Dich weiter.

    Für den Austausch im offenen Bereich klicke folgenden Link an:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Anklicken und kurz etwas dazu schreiben.

    Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema in den Bereich "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.

    Auf alle Fälle scheinst Du ganz schön wütend auf Dich selbst zu sein. Wenn Dich der Thread von Felicitas so sehr mitnimmt. Mich triggern auch immer Beiträge, die alte, oder noch Fehler in mir widerspiegeln. Einfach darüber nachdenken. Vielleicht liege ich ja falsch.

    Wie Du schreibst. Alle Emotionen kommen eben auch mit zurück.

    So soll es sein. Das hier nennt sich Selbsthilfegruppe.

    Also, was brauchst Du um Dir zu helfen? Wo geht es weiter? Wie kommst Du aus der, Dich sehr belastenden Situation, raus? Darum geht es hier für Dich.

    Sich in einem anderen Thread austoben und dort jemandem Dinge, aus der eigenen Interpretation heraus zu raten, wird Dich nicht weiterbringen.

    Was sagt ihr dazu?

    Ich sage dazu, das klingt positiv.

    Aber es "klingt" eben erst einmal. Das sind jetzt Absichten. Jetzt kommt es darauf an, dass das umgesetzt wird.

    "Absichten" hatte ich eigentlich täglich, als ich noch getrunken habe. Eigentlich jeden Tag.

    Dann kam der Moment, bei dem ich "getan" habe. Aber das hat viele Jahre gedauert, bis dahin. Bei Machen kommt es nie.

    Da hier keiner in seinem Kopf ist, wird das jetzt die nächste Zeit zeigen. Ober er "handelt".

    Übrigens würde ich nur "nichts trinken" erstmal nur als Trinkpause ansehen. Da muss schon etwas mehr kommen.

    Für Dich ist jetzt erstmal wichtig, was machst Du? Wie möchtest Du Deine nächste Zeit verbringen? Suchst Du Dir Hilfe. Oder willst Du es alleine durchziehen?

    Als große Ehre darf ich sogar als ‚Begleitperson‘ auf ihrem 18. Geburtstag sein

    Das freut mich auf der einen Seite für Dich. Aber wenn ich mich an meinen und eigentlich alle anderen 18. Geburtstage erinnere, geht es da alkoholtechnisch mächtig zur Sache.

    Bei aller Freude. Überlege Dir das nochmal gut. Ich vermute, dass die erwachsene Aufsichtsperson nicht einfach verschwinden darf.

    Ich war auch nach ca. einem halben Jahr auf einem Betriebsfest. Also nach ziemlich genau der Zeit, wie Du jetzt. Nach zwei Stunden war ich sowas von bedient und habe mich auf Französisch verabschiedet.

    Du nimmst es ja auch mit. Mir ist das Betriebsfest heute noch im Kopf. 2 1/2 Jahre später.

    Das von diesem Jahr dafür z. B. nicht mehr.

    Hallo Joryn77,

    erstmal Glückwunsch, dass Du den ersten Schritt gegangen bist. Vom kalten Entzug möchten wir hir nicht lesen, da er lebensgefährlich ist.

    Jetzt ist das aber durch.

    Ich war vorhin noch auf dem Weihnachtsmarkt,ohne Saufdruck und habe meinen alkoholfreien Punch getrunken,

    Ich sehe schon, dass es hier sicher noch einige Dinge geben wird, die Dir auf dem Weg zur Trockenheit helfen können.

    Du siehst Dich als Alkoholikerin, habe ich gelesen. Noch einmal zur Sicherheit. Du strebst lebenslange Abstinenz an, richtig?

    Viele Grüße

    Alex