Wenn du der Meinung bist, dass es bei dir besonders hartnäckig ist und alle Versuche und Tipps nicht klappen. Dann ist das auch so.
Es macht praktisch was du sagst/erwartest. Denn es ist dein Hirn.
Dann wird es vielleicht die Zeit richten.
Wenn du der Meinung bist, dass es bei dir besonders hartnäckig ist und alle Versuche und Tipps nicht klappen. Dann ist das auch so.
Es macht praktisch was du sagst/erwartest. Denn es ist dein Hirn.
Dann wird es vielleicht die Zeit richten.
Glückwunsch auch von mir 🍀
was man machen kann um sich abzulenken,
Ich hatte das vielleicht in den ersten zwei Wochen. Da war ich hier auch noch nicht im Forum.
Ah. Gerade wird mir klar, dass das vielleicht daran lag, dass ich da nur eine lange Trinkpause vor hatte. Also noch nicht vollständig abgeschlossen.
Jedenfalls kann ich mich erinnern, dass ich mich sehr bemüht habe mir das Trinken nicht auszumahlen. Oder sich den Geschmack vorzustellen, usw. Auch bei Werbung habe ich weggeschaut und im Laden.
Stellt ihr euch den Akt des Trinkens vor und sagt dann "nein"? Weil, ich kam gar nicht bis zu der Stelle an der ich hätte "nein" sagen können.
Das war eher so wie:
Suchtstimme:"Komm du...
Ich:"Maul halten."
Suchstimme:"Aber du..."
Ich:"Ruhe."
Sie konnte keinen richtigen Gedanken bilden. Immer sofort drauf gebügelt. Bei euch liest sich das, als würde sie nach Herzenslust formulieren.
Natürlich nach "Fr..e halten" nicht warten, ob noch was kommt. Sondern die eigentlichen Gedanken weiter denken, die vorher da waren. Die, die um den aktuellen Alltag kreisen. Also welche die Sinn machen. Denn das andere ist Unsinn.
Jedenfalls wurde die Stimme dadurch schnell stiller. Und jetzt ist sie still. Tatsächlich kann ich jetzt nach ein paar Jahren sagen, dass ich ein Weizenglas sehen kann und es kommt kein weiterer Gedanke hoch. Weil die Verknüpfung es zu trinken soweit weg ist. (Wohl aber nicht gelöscht) Werde es aber nicht übertreiben und mich jetzt in den Biergarten setzen. Außerdem ist es mir mega unangenehm angetrunkene Leute zu sehen und ich wüsste nicht, was ich da soll.
Fazit: Ggfs. schneller drauf klopfen, wenn sich was regt. Nein, nein, usw. ist irgendwo schon wieder eine Diskussion. Es braucht nicht mal ein Nein. Ich führe kein Gespräch mit der Suchstimme.
Der 1. Mai ist für viele erstmal nur ein Grund zum Saufen.
War er jedenfalls für mich. Und meine damaligen "Freunde".
Sehr gefährliches Pflaster. Gut, dass du das meiden willst.
Du brauchst dir keine Gedanken machen, ob es mal gehen wird. Bei mir ist es schnell so geworden, dass ich mich gar nicht gerne unter trinkenden Leuten aufhalte.
Weil ich sie peinlich finde und mich rückwirkend für mich selbst schäme. Und außerdem da einfach kein Sinn mehr drin ist sich das zu geben.
Aber besonders am Anfang ist es einfach der Flammenwerfer für die Suchthirn-Lunte. Deswegen ist die beste Lösung immer etwas ohne direkte Alkoholverbindung zu machen.
Glückwunsch zu drei Wochen. ![]()
Bin jetzt kein Mod. Aber verlinken kann ich. ![]()
Artikel
Grundbausteine für ein nüchternes Leben
Viele Menschen, die alkoholabhängig sind, wünschen sich, nicht mehr trinken zu müssen. Dieser Wunsch schwankt emotional – mal ist er stärker, mal schwächer und hängt oft von den Umständen ab, unter denen der Betroffene seiner Sucht nachgeht.
Das Forenteam
Hallo Katrin,
es wird eine erlebnisreiche Zeit werden. ![]()
Und wenn es mal ruckelt, immer gleich hier rein schreiben. Hat mir sehr geholfen und tut es noch.
(wahrscheinlich nochmal Fahrstunden nehmen)
Huhu, brauchst du so dringend ein Auto? Du arbeitest doch sogar von Zuhause.
Ich habe meines vor einem dreiviertel Jahr verkauft. Spart ne Menge Geld. Meine Bahnanbindung ist aber recht gut. Und mit dem Fahrrad ist es nicht weit zum Einkaufen.
Es ist halt so, dass es auf lange Sicht um dein Leben geht. Da ist das mit dem Auto im Vergleich nicht so wichtig. Der Weg führt mit Alkohol immer weiter nach unten. Momentan siehts für die Abstinenz in Zukunft nicht gut aus. Aber du bist ja jetzt auch gerade erst hier angekommen. Es wird Änderungen geben. Ich war selbst sehr überrascht bei mir. Dachte, ich trinke einfach nichts.
Ich habe auch ein bisschen gebraucht. Bei dir wäre es vielleicht später gar nicht so schlecht, wenn du auch einen Blick bei den COs rein wirfst.
Übrigens hat es sich im Nachhinein sehr gelohnt. Ich bin gesund und glücklich. Mein Leben hat sich automatisch gewandelt. Es ging nicht anders. "Wegsaufen" ging ja auch nicht mehr. Also mussten Lösungen her.
Jetzt erst mal Willkommen hier.
dass es viele kluge Alkoholiker gibt, aber dass das nicht das vorherrschende Bild in den Köpfen der nicht abhängigen Menschen wiederspiegelt
Weil die „klugen Menschen“ sich alle verstecken. Und deswegen wird sich daran auch nichts ändern.
Das ist genauso wie das oft alle auf der linken Spur fahren, weil man sonst nicht mehr rauskommt.
In meinem gesamten nahen Umfeld kennen die Menschen jetzt jedenfalls einen klugen Alkoholiker. Nämlich mich. 😎
Und das ist ja sowas von entspannend. Ich muss auf keine Uhr achten, wann ich ein Treffen plane. Ich muss mir nichts ausdenken. Alles, was ich früher musste, um meine Sucht zu verheimlichen, hat sich einfach für mich erledigt. Hach, ist das ein entspanntes Leben. 🥳
Mir ist aufgefallen, dass besonders zu Beginn immer angenommen wird, dass den Anderen etwas fehlt, wenn es keinen Alkohol gibt.
Das liegt daran, dass er mir selbst mehr als mein halbes Leben extrem wichtig war.
Aber es ist wie Kyra schreibt.
Gut wenn du es angehst. Sonst wirst du den ganzes Leben Ausreden finden müssen.
Es geht doch um sich treffen und nicht ums Getränk. Sonst stimmt sowieso etwas nicht.
Wenn du den Menschen die dir wichtig sind nicht die Wahrheit sagen kannst. Was für mich nicht schlüssig ist. Wird es natürlich schwer ihnen zu verklickern wieso es für sie bei dir nichts gibt.
Vielleicht hat hier jemand eine Idee?
Ich glaube, dass es etwas mit der Abstinenz zu tun hat, dass die Werte jetzt so sind.
Würde ich annehmen. Ich habe ca. 25 Jahre einen Blutdrucksenker genommen und konnte ihn dann vollständig absetzen.
dieses kleine Glas Sekt, willst du wirklich deswegen diese Diskussionen anfangen?
Da gibt es doch gar nichts zu diskutieren. Du müsstest ja auch nicht diskutieren wieso du nicht rauchst.
Kann es sein, dass du es als peinlich impfindest keinen Alkohol zu trinken? Auch weil du denkst, dass du dich rechtfertigen (diskutieren) musst.
Oder extra mit dem Auto zu fahren. Du hast doch einen eigenen Willen. Du kannst essen und trinken was du willst.
"Schmeckt mir nicht", wäre übrigens auch Diskussion genug.
Bei mir ist es noch einfacher. Es weiß jeder. Bei mir war das möglich und ich brauche mir gar nichts mehr für mein restliches Leben ausdenken. Das kann ich dir für deine "Freunde" nur empfehlen. Sonst hört das ja nie auf. Außerdem sortieren sich die falschen Freunde dadurch gleich mal aus.
Alkohol ist sch... Da muss dir nichts peinlich sein. Ich bin glücklich und stolz nicht mehr trinken zu müssen.
würde die Reste wahrscheinlich austrinken ( weil ich nichts wegwerfen kann....)
Rückfall weil du nichts wegwerfen kannst. Das ist nicht dein Ernst, oder?
Wie wichtig ist dir dein Leben? Möchtest du dauerhaft abstinent leben? Diese Frage kommt da bei mir auf.
Glückwunsch zu zwei Wochen. 👍🏼
Gut, dass du hier so viel bei dir schreibst. Damit nutzt du diese SHG optimal.
Wenn das im Garten passiert und nicht weil irgendwelcher Alkohol in der Nähe dazu führt. Es außerdem keinen Verlangen auslöst, würde ich persönlich nicht anfangen den Gedanken festzuhalten und noch extra drauf schauen. Ich muss ja nicht darum betteln, dass Suchtgedanken ausgelöst werden.
Wichtig finde ich, dass du die Gedanken bemerkst. Also sehe ich eine gewisse Distanz dazu. Und das ist gut so.
Mit der Zeit wird dieser Gedanke sicher von selbst immer weniger vorkommen.
"Normal hätte ich jetzt gesoffen", wird ja auch irgendwann langweilig. Außerdem ist "normal" bald, dass Alkohol aus deinem Leben raus ist. ![]()
Ich bin z. B. inzwischen auch hier um nicht zu vergessen, dass ich Alkoholiker bin. Das hätte ich am Anfang sicher nicht vergessen können.
Sich also sachlich daran erinnern, was ich bin ist also gut. Damit ich nicht nachlässig werde.
Ich denke was wäre, hätte, könnte
Ja, anfangs kam bei mir auch erst mal alles hoch. Das waren einige schlaflose Nächte.
Suchtdruck kam aber keiner auf, weil diese Option für mich für mein restliches Leben gestorben ist. Das war mir von Anfang an klar.
Das mit den Gedanken habe ich mit der Zeit gelernt. Beziehungsweise, irgendwann wird das „hätte könnte“ eben doch langweilig.
Eine Umstellung ist, dass Gedanken jetzt eben gedacht werden wollen. Ein Wegtrinken ist nicht mehr möglich. Aber auch viel besser so. Denn zurück kommen sie allemal.
Die neue Kunst für mich ist, diese nicht 100 mal zu denken. Sondern nach zehnmal aufzuhören. 😅
Da das Hirnniemals aufhört, müssen die Gedanken auf etwas anderes gerichtet werden. Ich habe anfangs auch viel meditiert. Da gibt es speziell Übungen zum Gedanken beobachten, zum Beispiel. Um zu lernen, dass ich nicht meine Gedanken bin. Eine Distanz dazu aufzubauen, um diese dann auch steuern zu können.
bin ich sehr nachdenklich
Ist das vielleicht die Suchstimme, die da spricht? Das kann schon mal mit "nachdenklich" verwechselt werden.
Die Frage ist für mich "was denkst du beim nachdenklich sein"?
Glückwunsch zu 13 Jahren von mir. 🍀
Ich habe das Bier ja selber gekauft für die Family. Das Bier da ist hat keinen gewundert, dass ich immer noch nichts trinke hat allen sehr gefallen aber gefragt ob es mich stört hat keiner.
Wenn du das Bier selbst gekauft hast, hat sich für mich ja auch die Frage erübrigt, ob es dich stört. Denn dann ist das eine Einladung zum Trinken.
Trotzdem beneide ich die Leute, die nur 1 mal im Monat trinken können etwas
Ich sehe dann Leute, die sich ein Lösungsmittel rein ziehen. Jeder Schluck giftig und ich habe das Jahrelang getrunken.
Da kommt wirklich kein Neid auf.
Nur bemerke ich all das verstärkt. Aber klar,bin bei diesem Thema sensibilisiert.
Das stimmt. Nachdem ich mir vor ein paar Jahren ein neues Auto gekauft habe, habe ich plötzlich überall auf der Straße diese Marke fahren sehen.
Ja, und beim Alkohol habe ich auch erst dann gesehen, wie tief er doch hier in der Gesellschaft verwurzelt ist.
Danke für die Kinoerinnerung. Dafür bin ich auch hier. Um nicht zu vergessen. Mir ist gerade eingefallen, dass ich damals sogar während des Films raus bin, um noch „ein“ Bier zu holen. Habe dann zwei geholt und eines auf dem Weg zum Kinosaal abgeext, damit ich nur mit einem zurückkomme.
Musste meistens auch bis zu zweimal auf die Toilette während des Films.
Jetzt ist mir wieder klar geworden, wie schön es heute ist, einfach gemütlich auf seinem Stuhl zu sitzen und den ganzen Film am Stück genießen zu können.