Beiträge von Api

    gleichzeitig bedeutet das aber schon auch den anderen seinem Schicksal zu überlassen.

    Liebe releaseme

    sein Schicksal, seine Lebensaufgaben oder was auch immer das ist, muss jede*r Erwachsene sowieso selber meistern. Du würdest ihm diese Aufgabe sicher nicht leichter machen, wenn Du ewig an seiner Seite bliebest.

    Vielleicht würdest Du ihn sogar daran hindern, seinen eigenen Lebensaufgaben ins Auge zu blicken, dadurch dass Du auffängst, mitträgst, abfederst. Wer weiß das schon...

    Mir hat geholfen, dass meine Therapeutin immer wieder mal gefragt hat, ob ich mich denn tatsächlich so allmächtig fühlen würde?! Denn nichts anderes sei es, wenn ich denken würde, mein erwachsener Ex-Partner könne nicht ohne mich seine eigenen Lebensaufgaben bestreiten.

    Liebe Grüße

    Api

    Die Idee mit den Selbsthilfegruppen finde ich gut.

    Und was ich noch sagen wollte: Dein Kind bekommt nun zwei Lebensmodelle/ Lebensweisen mit. Wenn es größer ist (und nicht voll in ein Co-Verhalten rein rutscht), kann es beide miteinander vergleichen und seine eigenen Schlüsse draus ziehen.

    Übrigens. Dadurch dass er nicht täglich trinkt, merken die Kinder (noch) nicht viel von seinem bedenklichen Konsum. Das war immer irgendwie noch mein Argument. "Die Kinder werden nicht mit einem Alkoholiker als Vater groß, da sie die 12x Filmriss/Jahr garnicht mitbekommen".

    Er war nun ein paar Tage nicht Zuhause und das hat mir gezeigt: Selbst wenn die Kinder bis zum Schluss (was sowieso ausgeschlossen ist) nichts von dem krankhaften Trinkverhalten mitbekommen würden, so bekommen sie aber ganz klar mit, wenn Mama tagelang traurig ist. Wenn die Aufmerksamkeit ständig woanders ist. Wenn Papa immer verkrampfter wird weil er sich so unter Druck gesetzt fühlt. Wenn alle irgendwie gute Miene zum bösen Spiel machen um den Kindern Normalität vorzugaukeln.
    Wir lieben uns - auch das merken die Kinder und das hab ich immer als großen Plus Punkt gesehen. Aber diese Stimmung, die dazwischen immer wieder aufkommt, vergiftet unser Zuhause. Und was machen Kinder aus undefinierbaren schlechten Stimmungen höchstwahrscheinlich? Es in irgendeiner Form auf sich selber beziehen.

    Ich habe in den Tagen in denen er weg war nochmal (mithilfe meiner Erkenntnis seiner Manipulationen etc.) gemerkt, wer ich eigentlich sein kann, wenn ich diese ganzen Spannungen nicht ständig um mich herum habe. Und ich habe gemerkt, was das für ein Unterschied bedeutet für mein Verhalten mit meinen Kindern. Es fühlte sich alles so leicht und entspannt an. Und das werden die Kinder auf Dauer auch merken und das Allein sollte reichen als Grund, zu gehen. Egal wie sehr mein Mann und ich uns lieben - wir werden dieses Gift, das der Alkohol in unser Zuhause bringt, damit nicht ausgleichen können.

    Das liest sich so gut!! Wie ich das noch kenne! Endlich war ich wieder entspannter. War ich wieder ich selbst..

    Das war und ist die beste Bestätigung, dass es der richtige Weg war.

    Freut mich sehr für Dich und die Kinder!

    ich habe mir meinen Faden noch nicht wieder durchgelesen

    Mir hat das immer mal wieder sehr geholfen, da ich mir dann selber Ratschläge geben könnte.

    und ich bin ja total dumm, dass ich dem Jugendamt das alles vorallem auch von ihm bzw. seinem Problem erzählt habe.

    manche nennen es dumm, andere verantwortungsvoll.

    Und nun müsste ich den Fachkräften noch erzählen

    vielleicht wirst Du auch überrascht sein, dass die Fachkräfte das gut kennen. Ich dachte oft, Dinge sind bei uns einmalig, aber es ist nur die traurige Realität bei 1000en Familien und je nach Erfahrung der Fachkraft weiß sie das. und verurteilt Dich nicht dafür.

    Ich habe mich ehrlich gesagt freier gefühlt, als er die 3 Wochen weg war

    Dann merke Dir diesen Satz und was er auch für Dein Kind bedeutet und mach etwas draus! Da gehts lang!

    Ah wie mich so was ärgert!

    Lass sie reden und denken und urteilen was sie will.

    Du hast gehandelt und sicherlich richtig!

    Vllt hätte sie auch einfach nie den Mut dazu und kann es deshalb nicht nachvollziehen.

    Oder auch nicht.

    Jedenfalls wie oben schon geschrieben: Sie geht nicht in Deinen Schuhen!

    Mensch das war ein mutiger Schritt! Mein Glückwunsch!

    Meine Schwester meinte neulich, ich wäre wie Momo in der unendlichen Geschichte gewesen. Besenstrich für Besenstrich. Oder halt wie mehrfach geschrieben Schritt für Schritt. Beharrlich Deinem Weg folgen.

    Ganz viel Geduld und Glück weiterhin dafür!

    Huhu releaseme

    Dein Gedankenkarussell kann ich wohl nicht unterbrechen.

    Aber ich musste grade denken "MUSST" Du wirklich lernen, dass es Dir egal ist, was mit ihm ist?!?

    Erstens bist Du ein Mensch mit Gefühlen und keine Maschine. Also funktioniert so ein "müssen" höchstwahrscheinlich schon mal gar nicht.

    Und zweitens hängen doch nicht nur Deine Gefühle für oder gegen diesen Menschen daran, sondern auch existentielle materielle Sorgen. Auch diese Gefühle / Sorgen sind doch nicht einfach abzustellen sondern sehr realistisch.

    Vielleicht hilft Dir das, Dir selber ein bisschen weniger Druck zu machen?

    Das wünsch ich Dir.

    Lg

    Api

    Du fragst wer das kennt und wann es vorbei ist;

    1. Ich☝️
    2. Das kann wohl niemand sagen, aber bei mir ist es jetzt nach 1,5 Jahren fast vorbei. Manchmal überkommt es mich, aber dann weiß ich, es geht vorbei!

    Deinen Kindern geht es gut! Nimm sie als Seismographen...Du bist auf dem richtigen Weg!!!

    Lg

    ich weiß ich weiß...

    es ist ein SELBST-hilfeforum.

    Trotzdem liebe Aurora hat es sich für mich ein Zeitlang mal so angefühlt, als würdest Du mich an die Hand nehmen!

    Vielleicht weil Du echt krass viel Lebenserfahrung hast und Dich dazu noch so gut in andere reinversetzen kannst?

    Danke für über 4 gemeinsame Deiner 19 Forums- Jahre!

    Liebe Sonnenschein CoA

    herzlichen Glückwunsch noch zu Deinem Geburtstag!

    Ich schaue nur noch sehr selten hier in diesem Bereich vorbei, wenn dann aber immer auch bei Dir...

    Du gehst Deinen Weg wirklich stark und ich finde es wie so viele andere auch überhaupt nicht wenig, den Kopf über Wasser zu halten und Schritt für Schritt zu gehen, ganz bestimmt nicht!

    Zu Deinem Brief: Ich habe diesen Winter meinem Vater auch einen Brief geschrieben, den ich aber plötzlich dann doch nicht abgeschickt habe und es vielleicht auch nicht tun werde, wer weiß. Aber das Schreiben ging mir so gut von der Hand und hat vieles in mir so klarer gemacht, das war für mich genau das richtige.

    Liebe Grüße

    Api

    Danke für den ganzen Kram, den ich nichtmal ansatzweise verstehe, der aber bestimmt viel Arbeit und Wissen verschlingt!


    Und kann man so einen Spendenaufruf auch noch sichtbarer für alle einblenden? Ich habe das jetzt nur zufällig entdeckt, weil alles so anders aussah und ich auf die Startseite geschaut habe. Sonst schau ich in dieser Rubrik "Neues" so gut wie nie vorbei...vllt bin ich da aber auch in der Minderheit?

    Dazu zählt auch das ausufernde Diskutieren wissenschaftlicher Studien oder das Ansprechen von Aspekten, die nur als Ergänzung gedacht sind und nicht den Hauptteil ausmachen, gerade weil keine eigenen Erfahrungen vorliegen. Alles wurde bereits geschrieben, daher werden keine weiteren Fragen zu Forum-Philosophien mehr beantwortet.

    Bei Fragen zum Forum oder zur Vorgehensweise bitte per PN. Danke.

    Ok...kommt !