Der Vater bleibt trotzdem der Vater! Den brauchen die Kinder und sie lieben ihn! Er ist nunmal wichtig!
Wichtelmama klar bleibt er der Vater. Und auch wichtig. Aber brauchen, lieben und ihn deshalb nicht vor den Kopf stoßen: das dachte ich auch lange.
Bitter merken musste ich aber, dass er sooo wichtig, wie ich gehofft und befürchtet hatte nun auch wieder nicht ist. Im Alltag war ich diejenige, die am präsentesten und verlässlichsten war. Und das bin ich jetzt nach dem Auszug halt auch. Fürs erste reichte das meinem Kind. Er hat gar nicht, wie befürchtet, ständig nach seinem Papa Sehnsucht. Das ist für mich traurig mit anzusehen, aber ja auch gut! Es hat sich bestätigt: Mama (oder halt Hauptbezugsperson) stabil = Kind stabil. Wünschen tu ich mir natürlich trotzdem, dass die beiden eine gute Papa-Kind-Beziehung leben werden und das werde ich unterstützen! Aber an den Bedürfnissen meines Kindes und nicht an meinen oder denen des Papas ausgerichtet.
Ich werde das Gespräch mit ihm suchen.
Aber keineswegs will ich ihn bedrängen
Auch das kenne ich. Und meine Beraterin hat mir den Zahn gezogen, indem sie ganz klipp und klar sagte "ihr xy redet benebelt, auch wenn er nur abends trinkt und sie tagsüber reden. Bei der Regelmäßigkeit und Trinkmenge redet er über emotionale Dinge mit Sicherheit nicht klar denkend, selbst wenn er ja im Alltag / auf Arbeit funktioniert. Aber das emotionale / persönliche ist ja der Anteil, der vom Alk benebelt wird. Was soll ein vernünftiges Gespräch mit jemandem der benebelt redet!? Er kann ja gar nicht "klar sehen"!"
Aber keineswegs will ich ihn bedrängen. Aber das aus Eigenschutz! Ich erwähnte mal, dass ich hier nicht alles schreibe
Ich habe den Eindruck, wir schreiben hier manchmal gegen eine Wand, aber das liegt vllt daran, dass wir Deine Situation wirklich nicht verstehen können, weil Du nicht alles schreiben kannst und möchtest. Das ist natürlich Dein gutes Recht! Ich hoffe, es bringt Dir trotzdem was, was wir schreiben. Was grade die EKAs aber sicher können, das ist, die Situation der Kinder zu sehen und denen ist egal, was die Erwachsenen aus welchen Gründen tun oder lassen... Mir hat die Sicht der EKAs oft sehr geholfen!