Beiträge von Summi

    Kannst du zum Anlass zu ihrem Geburtstag nicht die beiden zu dir einladen?

    Guten Abend,

    danke für deine lieben Worte Rosanna, ich war das ganze Wochenende unterwegs und konnte mich gut ablenken, deshalb meine verspätete Antwort.

    Ich glaube nicht, dass das funktionieren wird. Sie wird ihre Familie aus dem Süden einladen. Und auch denke ich, dass mein Sohn das wieder mal als übergriffig empfinden wird...

    Liebe Rosanna,

    ich wünschte, ich hätte auch immer direkt ein Patentrezept zur Hand... Ich bin ein ziemlicher Dickkopf auf der einen Seite und ein ängstliches Hasenkind auf der anderen. Ich glaube, ich werde noch ein bisschen warten, bevor ich wirklich die Initiative ergreife und ihn anschreibe... Die Stille aushalten.... das ist mal mehr mal weniger schlimm, ich schaffe es im Moment ganz gut, mich abzulenken und nicht darüber nachzudenken, was er wohl gerade macht, wie es ihm geht usw....

    Seine Freundin hat bald Geburtstag. Seltsamerweise gab es aber bisher nur einmal eine Einladung dazu, d.h., seit wir wieder häufiger Kontakt hatten... So richtig spannend wird es im nächsten Jahr im Herbst werden, wenn meine Jüngste eine große Hochzeit feiert und wir mit unserer Schrumpffamilie an einem Tisch zusammen sitzen... Meine Jüngste macht sich schon jetzt große Sorgen, ob ich mich zusammenreißen und ihn ignorieren kann, wenn er anfängt zu trinken... das wird jedenfalls eine Mammutaufgabe für mich werden. Ich habe die leise Hoffnung, dass bis dahin schon irgendetwas Positives passieren könnte...

    Ja, normalerweise ist das so mit dem Muttertag. Es war nur der 1. Muttertag seit zig Jahren, wo er erschien bzw. dabei war, und dann so etwas Trauriges....

    Hallo Summi, aus meiner eigenen Erfahrung kann ich dir nur den Rat geben, nicht in das Boot der Freundin einzusteigen. Das geht meist nicht gut, weil du zwischen den Stühlen stehst. Und letztendlich müssen die beiden selbst mit ihrer Situation klar kommen. Du kannst ihn nicht vom trinken abhalten und solltest dich nicht in deren Beziehung einmischen. Würdest du das für dich wollen?

    Gute Nerven und Ruhe und Kraft wünsche ich dir.

    Liebe Grüße

    Rosanna

    Liebe Rosanna,

    du hast so Recht. Die Beziehung der Beiden geht mich nichts an und ich würde das auch für mich nicht wollen, dass mir jemand in mein Leben hereinredet. Ich war am Muttertag nur so grenzenlos enttäuscht und musste meinen Frust - wenn auch total unüberlegt und falsch - loswerden. Ich kann mich nicht erinnern, wann es mir zuletzt so dermaßen schlecht ging und ich soviel geweint habe, wie an diesem Tag.

    Aus diesem Grund und weil ich wusste, dass es nichts bringt, ihm selbst eine Whatsapp-Nachricht zu senden, habe ich halt seiner Freundin diese geschickt... Shit happens... kann ich auch nicht mehr zurücknehmen, leider...

    Nunja, jetzt ist er sauer und ich weiß nicht, wie ich reagieren soll.... Eigentlich müsste ich ihn wirklich anrufen und um ein Gespräch bitten, allerdings ist da die Angst in mir, was ist, wenn er wieder betrunken ist? was ist, wenn er gar nicht mit mir reden will? Ich kann Zurückweisung von ihm gerade nicht sehr gut ertragen, deshalb habe ich es bis heute nicht geschafft, ihm zu schreiben oder ihn anzurufen...

    LG

    Hallo Summi,

    ich habe inzwischen alles gelesen. Ich kann Dir das mit seiner Freundin natürlich auch nicht sagen, vielleicht liege ich auch komplett falsch, aber eventuell trinkt sie ja selbst abhängig? Das was Du da geschrieben hast, dass es zu jedem Essen Wein gibt, sie kistenweise kaufen usw. Außerdem, wenn Dein Sohn so viel trinkt, dass er sich da am Tag schon mehr als eine Flasche Korn reinzieht und noch Auto fährt usw. Das muss man als Freundin erstmal dulden, wenn man - was den Alkohol an geht - normal tickt. Es sei denn, sie ist stark co-abhängig. DAS vermute ich auch mittlerweile ganz stark, denn auch, wenn sie mit ihren Freundinnen rausgeht, sehe ich immer wieder Fotos, wo Alkohol mit im Spiel ist. Wenn es so ist, dann ist mein Sohn von der einen Hölle in die nächste gerutscht....

    Die Situation mit dem Essen damals: Es war nicht falsch, dass Du gegangen bist. Du hast Dich halt nicht einlullen lassen, dass doch alles toll ist und alle wegen Dir da sind und so weiter. Du hast die Gefahr erkannt und gesehen, dass die Situation eben nicht normal ist und das nicht überspielt. Danke, dass du das ebenso siehst wie ich, ich hätte es dort keine halbe Stunde länger ausgehalten, ohne dass es eskaliert wäre.

    Liebe Summi,

    er hat es aber in der Hand. Wenn er jetzt schon weiß, dass seine Freundin ihm weglaufen könnte, wegen seines Trinkens, dann kann er sich doch Hilfe holen. Vielleicht wäre das auch sein Tiefpunkt und er würde genau das tun? Aber darauf kannst Du als Mutter und seine Freundin als Freundin eben nicht warten, denn es ist nicht gesagt, ob er seinen Tiefpunkt, der ihm zum Aufhören bewegt, überhaupt eintreten wird.

    LG Cadda

    Hallo Cadda,

    ich habe gerade einen Beitrag höher sehr viel über seine Freundin geschrieben. Vielleicht magst du das einmal lesen und mir dazu deine Meinung sagen?

    LG.

    Was ich noch dazu erwähnen muss, ist, ich bekam vor ein paar Tagen eine Chat-Nachricht von ihm, in der er sich für sein Verhalten an Muttertag entschuldigte, und mich um ein klärendes Gespräch bat.

    Seine Freundin muss ihm dann wohl doch den Chatverlauf mit ihr und mir gezeigt haben, denn keine 30 Minuten nach seiner Nachricht, schickte er mir eine bitterböse Nachricht. Ich solle seine Freundin aus der ganze Geschichte heraushalten, wie ich es wagen könnte, hinter seinem Rücken mit ihr über ihn zu sprechen und es wäre SEINE Beziehung und diese ging mich gar nichts an!!!

    Darauf habe ich bis heute nicht reagiert.... da er den Chatverlauf gelesen hat, weiß er, dass ich seiner Freundin sagte, dass ich mich nun zurückziehen würde und den Beiden noch ein schönes Leben wünschen würde...

    Und seitdem weiß ich nicht mehr, was ich machen soll.....

    Hallo, ich antworte mal hier in Deinem Thema!

    Ja, diese Beziehungen gibt es. Aber nicht so viele im Vergleich. Wir haben es geschafft!

    Danke Elly, ich hatte diese Frage gestellt, weil ich meinem Sohn in einem unserer zahlreichen Gespräche mal prophezeit hatte, dass seine Freundin ihm sicherlich irgendwann weglaufen würde, wenn er sich keine Hilfe holt... und seine Antwort darauf war, das wäre das Ende für ihn....

    @Alex, mir geht es grauselig damit, nicht zu wissen, wie es ihm momentan geht, was er macht, ob er trinkt oder nicht usw.

    Ich habe in den letzten Tagen sehr viel hier gelesen und bin noch weit davon entfernt, meinen Sohn "ziehen" zu lassen, dafür habe ich ihn in all den Jahren viel zu wenig gesehen und vermisst. Ich gehe konform, dass ich jemandem nicht helfen kann, der keine Hilfe will, aber will mein Sohn das? Das muss ich herausfinden, aber das kann ich nur, wenn ich Kontakt zu ihm aufnehme, bzw. warte, bis er sich bei mir meldet... eine gute Freundin riet mir, ihm zu sagen, dass ich immer für ihn da sei, solange er bereit ist, sich professionelle Hilfe zu suchen, dass ich aber nichts mit ihm zu tun haben will, wenn er trinkt.... bisher hatte ich noch keine Gelegenheit, ihm das mitzuteilen. Warum? Es wäre so einfach, ihm eine Whatsapp zu schreiben, was hält mich davon ab? Ich weiss es nicht....

    Liebe Summi,

    auch ich habe einen alkoholkranken erwachsenen Sohn.

    Ich bin seit März hier im Forum und habe schon so viel gelernt und ich werde so gut darin bestärkt, dass der einzige Weg für seine Heilung mein loslassen ist.

    Ich wünsche dir viel kraft deinen Weg zu gehen, der gegangen werden muss.

    Liebe Grüße

    Vielen lieben Dank Rosanna,

    ich stehe noch ganz am Anfang und höre und sehe nichts von ihm. Das macht mich momentan ganz nervös. Zumal ich auch nicht wirklich weiß, trinkt er täglich oder ist er Quartalstrinker oder oder oder..... Was ich weiß, er hat sich für den Motorradführerschein angemeldet.... ich hätte auch im Normalfall Angst um ihn, weil ich persönlich Motorradfahren in der heutigen Zeit für supergefährlich halte, und in dieser besonderen Situation wird das alles noch viel schlimmer für mich... wie du siehst, bin ich völlig neben der Spur. Ich lenke mich so gut es geht ab, das funktioniert aber nicht immer und jetzt sind auch noch 4 freie Tage vor mir... mal sehen.

    @Rosanna, ich wünsche dir auch alles Gute für dich.

    Liebe Grüße zurück

    Ich weiß, dass er sich selbst helfen muss. Wir hatten auch lange, gute Gespräche am Telefon. Wenn ich jedoch daran zurückdenke, überlege ich, ob er da schon Alkohol intus hatte, weil er immer wieder in Tränen ausgebrochen ist, während er erzählte, wie seelisch kaputt er wäre usw. Da waren Situationen dabei, wo ich dachte, na, da hat er deine Übersensibilität in seinen Genen, du bist genauso sensibel... Er hatte sich Hilfe, ich glaube bei der Diakonie oder Caritas gesucht, hat sich eine App aufs Handy geladen, die ihm jeden Tag einen unterstützenden Spruch zeigte und wie lange er schon ohne Alkohol auskommt.... zu diesem Zeitpunkt rief er recht regelmäßig an... dann kam wieder eine Zeit, wo er sich nicht meldete, ich gehe mal davon aus, dass das die Zeit eines Rückfalls war...

    Wenn ich euch sage, was er mir alles erzählt hat. Dass er, um überhaupt zu funktionieren, morgens erst einmal eine Flasche Korn braucht, dann bis zum Mittag eine 2., ich war so schockiert.... Dann erzählte er mir, dass er sich, wenn es zu schlimm wurde, nachts in die Wanne gelegt hat, damit seine Freundin das nicht mitbekommt, wie schlecht es ihm geht.... oder, dass er sich volltrunken ans Steuer setzt und mit 200 Sachen über die Autobahn rast.... ich war so fassungslos... ich habe ihn einfach erzählen lassen und ab und an gefragt, ob er sich denn darüber im Klaren wäre, dass er andere Menschen gefährdet?

    Auch verstehe ich seine Freundin nicht, die seit 6 Jahren mit ihm zusammen ist. Sie trinkt gerne Wein, ist in einem Weinbaugebiet im Süden der Republik aufgewachsen und zu jedem Essen gibt es Wein. Wenn sie bei ihren Eltern im Süden sind, werden kistenweise Weinflaschen mitgebracht... Wieso macht sie das? Sie unterstützt ihn doch noch dabei???? Ich verstehe so vieles nicht.....

    Lanananana, ich muss gestehen, ich bin noch nicht durch mit meiner Recherche, wer hier wie und warum gelandet ist, auch deine Geschichte habe ich noch nicht gelesen, werde es aber ganz bald nachholen. Du schreibst, dass dein letzter Partner wieder rückfällig wurde, lebt ihr noch zusammen?

    Dennoch fällt es mir unheimlich schwer dieses Elend mitanzusehen.

    Das glaube ich dir sofort. Bei mir ist es noch einen Tacken komplizierter, bzw. schwerer. Ich habe meinen Sohn über 15 Jahre sehr sehr unregelmäßig, ja fast gar nicht gesehen, und war einfach nur froh, dass er von sich aus den Kontakt zu mir suchte. Und nun muss ich damit klarkommen, dass da ein großer Feind, der Alkohol mit im Spiel ist.... Wie gesagt, ich habe mich momentan komplett von ihm zurückgezogen, aber davon überzeugt bin ich nicht, denn soooo viele Jahre habe ich nicht mehr auf dieser Erde und was ist, wenn der Kontakt wieder für Jahre einschläft oder ich gar die Nachricht erhalte, dass er es nicht geschafft hat?

    Verstanden habe ich es immer noch nicht wirklich. Klingt kompliziert. Aber Danke, dass du versucht hast, es zu erklären.

    Es tut mir leid, aber mir schwirrt im Moment der Kopf. Ich versuche es noch einmal, dir zu erklären.

    Ich habe lange Jahre gebraucht, um herauszufinden, dass Alkohol einer der Hauptgründe war, warum ich den Vater meines Sohnes verlassen habe. Bis dahin war ich immer der Meinung, dass unser gemeinsamer Sohn bei ihm am Besten aufgehoben sei, da er seinen Papa abgöttisch liebte. Was in all den Jahren dort vorging, erfuhr ich erst vor ca. 2,5 Jahren. Auch teilweise die Gründe, warum mein Sohn dem Alkohol so sehr verfiel.

    Das mag sehr unglaublich klingen, war aber leider so. Ich war jung und dumm. Heute bin ich älter, habe gefühlt 150 Jahre mehr Lebenserfahrung als damals und trotzdem habe ich es nicht geschafft, meinen Sohn zu retten. 1. Weil ich es wirklich nicht wusste und 2. jetzt hier und heute so dermaßen verzweifelt bin, dass ich nicht mehr weiß, was richtig und was falsch ist.... Ich kann ihn nicht aufgeben, wie ich es hier mehrfach gelesen habe... er ist doch mein Kind?

    Liebe Rosanna,

    du wirst nichts machen können. Was du machen kannst: in Angehörigengruppen gehen. Um dich selber kümmern.

    Lass in Liebe los. Deine Angst muss schlimm sein.

    Alles Gute

    Peter

    Lieber Peter,

    aber man kann doch als Elternteil nicht zusehen wie das Kind sich systematisch zu Tode trinkt???

    Das ist schrecklich und grausam. Ich fühle mich sehr sehr hilflos gerade, wenn ich deine Zeilen lese.....

    LG

    Er trinkt und trinkt und trinkt.... Er lebt nur noch für den Aklohol. Das ist total erschreckend. Und ich habe Null Plan wie ich das stoppen kann. Muss ich wirklich warten bis er sich tot gesoffen hat? Kann ich den Rettungswagen erst holen, wenn er komatös im Bett liegt? Ich bin total ratlos.

    Er trinkt Wodka Flaschenweise wie Wasser..... Er ist ja nie nüchtern.... Ich habe wirklich Angst.

    Guten Abend Rosanna,

    ich habe mir deinen Thread hier durchgelesen und es tut mir weh, was du miterleben musst. Ich kann dich so gut verstehen, bin selbst noch ganz am Anfang einer langen Reise mit meinem Sohn, der, ich glaube ich muss sagen, "gottseidank" nicht mit mir in einem Haushalt, sondern 40 km entfernt von mir lebt. Ich bewundere deine Stärke, ich könnte das nicht aushalten. Es sind doch unsere Kinder, oh Gott, ich wünsche dir alle Kraft der Welt, das Alles gut zu überstehen.

    LG .

    Guten Abend, Lanananana,

    deine Frage ist als Außenstehende sehr berechtigt. Ich versuche seit einigen Wochen, meine Vergangenheit aufzuarbeiten. Ich habe mich sehr ungeschickt ausgedrückt und finde es toll, dass dir das aufgefallen ist. Danke dafür....

    Warum ich ihn damals, als kleinen Jungen bei seinem Vater ließ, ist recht schnell zu erklären. Er war meines Damaligen Wissensstandes nach immer ein liebe- und verantwortungsvoller Papa und mein Sohn wollte unbedingt bei ihm bleiben, während seine Schwester mit mir gehen wollte. Dass ich seinen Vater wegen dem Alkohol verließ, wurde mir erst viele Jahre später bewusst. Ich ekelte mich vor Männern, die nach Alkohol rochen und reimte mir nach und nach zusammen, dass DAS der Grund des Scheiterns meiner 1. Ehe war.... Im Moment der Trennung wollte ich einfach nur noch weg, das Thema Alkohol wurde erst wichtig , als mein Sohn mir erzählte, was in den vielen Jahren passierte, wovon ich nicht ein Sterbenswörtchen erfuhr.....

    Ich hoffe, du verstehst, was ich sagen möchte?

    LG.

    Guten Abend, da bin ich wieder.

    Zuerst einmal vielen Dank für eure Reaktionen und dass mein Beitrag an die richtige Stelle geschoben wurde.

    @Alex, danke für deine Meinung. Die muss ich erst einmal verdauen. Du meinst also, ich hätte ein Problem mit meinem Sohn und ich solle ihn fallen lassen. Puhhhh, das ist starker Tobak. Du musst wissen, dass ich meinen Sohn jahre- fast jahrzehntelang aus familiären Gründen so gut wie nicht gesehen und sehr darunter gelitten habe und letztendlich froh war, dass er auf mich zukam und wir nach langen Gesprächen anfingen, wieder zueinander zu finden. Dabei kam heraus, dass es ihm sehr sehr schlecht ging, ich aber von alledem nichts wusste, nicht einmal ahnte.... Und nun muss ich lernen, dass es nicht meine Verantwortung war und ist, dass er in den Alkoholsumpf geriet. Er erzählte es mir in einem unserer sehr langen Gespräche und ich erzählte ihm mein Leben und meine Probleme und warum ich ihn damals bei seinem Vater ließ, in der Hoffnung, dass es ihm dort besser ginge, weil er war ja immer Papakind..... Hätte ich damals gewusst, was dort alles vorgefallen ist, ich hätte doch gehandelt, aber es drang kein Wort zu mir und heute stehe ich mit dem Wissen da, dass er durch sämtliche Drogenhöllen (Koks, Marihuana etc.) durch ist und ihn der Alkohol in seinen Fängen festhält.

    Er lebt in einer nach außen hin harmonischen Beziehung mit einer Frau, die 11 Jahre jünger ist, als er. Sie ist sogar jünger als meine Jüngste... Je mehr ich darüber nachdenke, je mehr wird mir klar, warum er nicht möchte, dass ich mich intensiv mit ihr unterhalte. Er kommt in 99% der Fälle, WENN er dann einmal zu mir kommt, mit ihr zusammen, bleibt 1-2 Stunden und dann auf einmal war da noch ein anderer Termin, wo er sofort hinmuss. Ich glaube, ich weiß nur einen winzigen Bruchteil, was da täglich abgeht.

    An Muttertag hatte ich mich so sehr gefreut, dass ich alle meine Kids, es sind mit ihm 3 um mich herumhatte, samt Anhang. Die beiden Mädels luden mich mit ihren Männern ins Restaurant ein. Etwa eine halbe Stunde später tauchte er mitsamt Freundin dort auf und ich merkte zuerst gar nicht, dass er sehr stark angetrunken war. Er saß noch nicht ganz und bestellte bereits einen Cocktail beim Kellner. Da ging bei mir schon der Alarm an und ich dachte, dass ich träume...

    Lange Rede, kurzer Sinn, er bestellte in kürzester Zeit einen 2. Cocktail und beobachtete mich immer, weil mir ein dicker Kloß im Hals saß und ich ein Dejavu hatte (ich verließ seinen Vater, als er 5 Jahre alt war aufgrund von Alkohol. Damals hatte ich keine Ahnung, dass der Vater alkoholabhängig war, woher auch?)

    Den Kloß und meine Tränen in den Augen bemerkte er natürlich und fragte mit lallender Stimme: "Was ist denn los? Freust du dich gar nicht, dass wir alle hier sind? Wir sind alle nur wegen dir hier, weil du uns wichtig bist und es doch dein Tag heute ist?" Ich wusste mir keinen Rat mehr, als die Flucht anzutreten und antwortete nur: "Wenn ich dir so wichtig wäre, wärst du heute nüchtern hier aufgekreuzt", drehte mich um, ließ meine anderen Kinder schockiert dort sitzen, und fuhr mit dem nächstbesten Zug nach hause.

    Die Story geht noch weiter, aber im Moment belastet es mich sehr..... nur so viel, ich habe den Kontakt im Moment komplett abgebrochen, obwohl es mir das Herz zerreisst....

    peter , danke, ich bin gespannt auf deine Geschichte, bin noch nicht sehr weit gekommen, da ich beruflich sehr eingespannt bin.

    Hallöchen,

    ich bin ganz neu hier und muss mich einmal durchwuseln, damit ich weiß, wie so ein Forum funktioniert.

    Ich bin die Mutter eines alkoholkranken, erwachsenen Sohnes (Mitte 30) und muss lernen, wie ich damit umgehe...

    Sobald ich dazu bereit bin, würde ich euch gern meine bzw. unsere Geschichte erzählen....

    LG.