Früher, als ich ein Kind war hieß es, Papa geht es nicht gut, Papa muss schlafen, wir können heute leider nicht da und da hin....
Ich mochte meinen Papa trotzdem, weil er immer lieb zu uns war. Als Jugendliche war er mir manchmal peinlich, aber da war ich eh nimmer oft zuhause.
Heute weiß ich, was damals los war.
Heute sitze ich neben ihm und sehe seine zitternden Hände, seine gelben Augen, sehe meine Mutter, wie sie sich immer noch um ihn kümmert, er ist immer noch lieb zu mir, zu meinen Kindern auch.
Wie oben geschrieben wurde, damals war es mir nicht bewusst, aber es war okay.
Und als ich selber süchtig wurde, hab ich ihn noch mehr verstehen können.
Traurig ist es dennoch. Ich glaube, er wird daran oder an seinem Kettenrauchen sterben. Oder an der Kombi.
Aber ich konnte mich innerlich distanzieren. Nicht mehr mein Zirkus, nicht mehr meine Affen.