Beiträge von Hera

    Hallo KitKat,

    herzlich willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe.

    Mit deiner Thematik bist Du nicht allein, hier findest du die richtigen Ansprechpartner und kannst dich austauschen.

    Klicke bitte folgenden Link an und schreibe kurz etwas dazu.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Dann wirst Du freigeschaltet und Dein Thema in den Bereich "Erste Schritte für Angehörige" verschoben.


    Mit deinem Forumsnamen hast du übrigens recht, den sollten wir ändern. Teil uns deinen Neuen mit, dann erledigen wir das für dich.

    Liebe Grüße,

    Hera

    hey du, ich glaube, du zerdenkst dich und machst da was viel zu Großes draus, obwohl da nichts ist. Du musst ja jetzt nicht mit allen, die du magst, cutten. Nur umdenken und deine Be-denken ausformulieren. Sie weiß ja Bescheid und wenn du ihr wichtig bist, werdet ihr eine Lösung finden.

    Ich habe vor meinem USA-Flug das Buch "Endlich frei von Flugangst" gelesen (der gleiche Autor wie der des Nichtraucher-Buchs). Ich wusste danach zwar, warum ein Flugzeug überhaupt fliegen kann, aber das war's auch schon. Auf jeden Fall ging es erstaunlich gut, ich denke, weil die Maschine groß war. Ich hab immer ein mulmiges Gefühl, das hat was mit Machtlosigkeit zu tun, denke ich. Und dann gibt es Menschen, die ständig fliegen, aus beruflichen Gründen zum Beispiel. Vielleicht fliegen wir einfach zu selten?

    Leider hatte ich nicht genügend Wasser dabei. Und am Stand mit dem Honigmet war natürlich nix los. Ich hab nur nix getrunken, weil ich das Zeug geschmacklich nicht mag, so ist es leider...

    Also mit einem Mittelaltermarkt verbinde ich automatisch auch alkoholische Getränke. Und nur, weil du den Geschmack nicht magst, hast du nicht getrunken? Nicht, weil du sonst einen Rückfall gehabt hättest? Warum bist du nicht einfach direkt gegangen?

    Ich hab eine Postkarte am Kühlschrank, die hängt da seit Jahren, ist kein Zitat oder so, da steht drauf:

    ich bin nicht da, bin mich suchen gegangen. wenn ich wieder da bin, bevor ich zurück komme, sagt mir, ich soll auf mich warten.

    Das passt so oft in mein Leben, wenn ich grad nicht weiter weiß oder wohin mit mir. Und dann denk ich, ich muss mir einfach Zeit geben, mich praktisch wieder einholen.

    Mit der Abstinenz wird sich das wohl geben. Alles muss von mir wieder neu erfühlt werden.

    Vor dem Alk konnte ich meinem Bauchgefühl immer vertrauen und handelte entsprechend. Nach Monaten der Abstinenz ist dieses Urvertrauen leider noch nicht bei mir zurückgekehrt. Alles ist mir noch so fremd. Was vor dem Alk automatisch ablief hinterfrage ich ständig. Habe mich ein Stück weit verloren und weiss nicht wo ich mich wiederfinden soll.

    hi aennie,

    du bist ja inzwischen auch ein bisschen anders, als vor der Sucht und vor der Abstinenz. Du hast dich verändert, so wie jeder Mensch - das bringen die Zeit und die (neuen) Erfahrungen so mit sich. Du hast dich weiterentwickelt und das ist gut so. Freunde dich doch mit deinem neuen Ich an und lass die alte aennie von weiter weg zuschauen, ein Bauchgefühl geht nicht verloren.

    Ich habe mich auch sehr verändert, bin viel ruhiger, gelassener und fröhlicher geworden, hhandle nicht mehr so impulsiv, sondern warte erst mal ab. Eigentlich nur zum Positiven. Vertrau auf dich.

    Lieber Gruß

    Es fiel mir damals so schwer, diese Entscheidung zu treffen. Aber ich habe sie getroffen, um mich und mein Kind zu schützen. Weil ich nach über 30 Jahren, in denen ich unter dem Alkoholmissbrauch, der Gewalt, den Lügen und all den anderen schweren Erlebnissen gelitten habe, einfach nicht mehr konnte.

    Und doch war es so, wie du im ersten Post geschrieben hast und das darf auch in schweren Zeiten nicht an Gewicht und Bedeutung verlieren.

    Kommunikationsprobleme kommen ja auch bei Nicht-Alkoholikern vor und Konfliktmanagement ist sowieso nicht wirklich möglich, wenn du mit einem betrunkenen Menschen versuchst zu diskutieren.

    Ich hab das jetzt drei Mal durchgelesen und versteh immer noch nicht ganz, was du damit sagen willst. Wer muss jetzt in Therapie? Der Co oder der Alkoholiker? Ich hab zum Beispiel keine gemacht und es gab auch ein Leben vor dem Alkohol, ich bin jetzt kein neuer oder komplett anderer Mensch, seit ich nicht mehr trinke.

    Die Sucht ist auch nicht lieb zu einem.

    Ich habe hier am Anfang auch eins aufs Dach bekommen, weil ich in Urlaub bin, als ich gerade 2,5 Monate abstinent war und erwähnt habe, dass dort in Italien bei der Verwandtschaft immer Rotwein kredenzt wird. Mensch, was war ich beleidigt. Aber es war echt übel, ich habe immer und überall Alkohol gesehen und gerochen und das war nicht gut. Zum Glück war nix, aber sie hatten einfach Recht.