Herzlichen Glückwunsch zum 20. Geburtstag. Eine Wahnsinnsleistung. Kaum zu glauben wie lang das Forum schon existiert. Das liegt an den vielen ehrenamtlichen Helfer:innen.
DANKE❤️
Herzlichen Glückwunsch zum 20. Geburtstag. Eine Wahnsinnsleistung. Kaum zu glauben wie lang das Forum schon existiert. Das liegt an den vielen ehrenamtlichen Helfer:innen.
DANKE❤️
Hallo Jump,
ich habe mich gerade bei deinem Text wiedergefunden. Ich habe genau die selben Gedanken, was mach ich nur hier verlassen und alleine???
Mir geht es nicht gut. Im Grunde fühle ich mich einsam und könnte nur losheulen. Dann kommen so doofe Gedanken wie, so schlimm war doch alles nicht, warum nutze ich nicht die Vorteile und genieße mein/unser Haus und gehe ihm weiter aus dem Weg? Mir ist bewusst, wie dir, dass es nicht richtig wäre.....und dennoch sind die Gedanken im Kopf!
Am schlimmsten empfinde ich die Wochenenden. Unter der Woche bin ich am Arbeiten und kann vieles verdrängen.
Mit 55 nochmal neu beginnen und all seine Vorstellung von der ausgemahlenen Zukunft und seinen Träumen zu verabschieden war eine bittere Pille die ich schlucken musste.
Im moment fühlt sich das auch nicht wirklich gut an. Ich fühle mich einsam und sehr traurig. Aber wenn ich ganz ehrlich zu mir bin, fühlt es sich auf keinen Fall trauriger und einsamer an als vor der räumlichen Trennung.
Ich musste mich in den letzen Monaten erst wieder selbst kennenlernen. Wer bin ich, was macht mich aus? Die Antwort suche ich noch. Aber ich weiß, wer ich nicht mehr bin. Ich bin nicht mehr die Partnerin eines alkoholkranken Mannes.
Oh ja, da kann ich nur zustimmen. Oft lässt ma sich von Ägsten leiten und ist dadurch gefangen. Gewohnheiten und emotionen liesen mich zu lange in der Abhängigkeit verharren.
Bei mir mussten erst die emotionale Seite angegangen werden. Zu sehr war ich in meinen eigenen Denkmuster gefangen..
Okay ☺️ich bin in den letzten Monaten ein wenig weiter gekommen. Der Weg geht in die richtige Richtung. Ich sorge für mich… ich gehe keine faulen Kompromisse mehr ein.
Wie geht’s dir und deine Lieben?
Hallo Carina,
hier im offenen Bereich möchte ich nicht zu sehr ins Detail gehen.
💕
Und wieder ist ein Jahr vergangen. Gerade habe ich mir meinen letzten Eintrag durchgelesen. Und ja, ich Arbeite viel, sehr viel. Laufe ich vor meinen Problemen/Gedanken davon? Nein, ich habe dafür gesorgt auf eigenen Beinen stehen zu können. Die Freiheit, finanziell Unabhängig zu sein, öffnet neue Wege. Wege die wichtig für mich sind. Co bin ich meiner Meinung nach schon eine Weile nicht mehr. Selbstbewusstsein ist auch wieder gestärkt. Nun muss ich noch an meiner Selbstliebe arbeiten. Schritt für Schritt so war meine Devise und auch mit kleinen Schritten gelangt man ans Ziel.
Willkommen Esther!
Du hast sooo Recht, mein Verstand sagt, ich muss hier raus, aber ich bekomme den endgültigen Schritt nicht hin. Dafür hasse ich mich selbst!
Bitte hasse dich nicht dafür. Mach kleine Schritte…. es ist nicht einfach aus dieser emotionalen Abhängigkeit zu entkommen. Dich zu hassen macht es nur schlimmer. Dein Verstand ist schon mal auf dem Weg nun müssen nur noch die Schritte in die richtige Richtung gemacht werden.
Mein Rat an dich, lege die Scham ab, dass hat mir geholfen.
Wenn ich es richtig verstanden habe bist du auch finanziell von ihm Abhängig. vBelleicht wäre das dein erster Schritt.., Wege zu suchen wie du das ändern könntest.
Hallo an Alle,
Gibt es hier auch Beispiele für einen positiven Ausgang?
Herzlich Willkommen Joshi,
diese Frage habe ich auch in den ersten Wochen hier gestellt. Der Funke an Hoffnung… vielleicht kann ich was tun um das Ruder rumzureißen. Ich musste bald erkennen das es nicht in meinen Händen liegt.
Richtig schlimme Abstürze hatte mein Mann auch seit Jahren nicht mehr. Und er hat auch niemals seinen Job vernachlässigt. Er war meist für uns und seine Kinder da. Er ist ein lieber und guter Ehemann wenn er nicht trinkt.
Und trotzdem wurde ich von Jahr zu Jahr immer unglücklicher in dieser Ehe.
Ohne Selbsteinsicht wird sich bei einem Suchtkranken nichts verändern. 🥲
Liebe Grüße Petra
Gratuliere euch beiden und Danke dass ihr das Ehrenamt ausführt. ❤️
Da bin ich aber erschrocken als ich ins Forum kam und Alexs Post las. Ich dachte ihr geht ganz!
Was bin ich froh das ihr weiterhin bleibt.
Vielen Dank, lieber Dante und liebe Aurora (Du warst die erste die mich begrüßt hat und ich habe deine TB tagelang gelesen), für euren Einsatz. Da liegt viel Leidenschaft aber auch Arbeit dahinter und deswegen kann ich eure Entscheidung sehr gut nachvollziehen.
Schön das wir weiter an eurem Leben Teil haben dürfen.
Hallo Martha, willkommen zurück,
ich finde es gut wenn du deine Erfahrungen hier mit den Neulingen (wie ich eine bin) teilst.
Wünsche dir auch einen wunderschönen Sonntag.
Hallo Rosa,
einmal hatte ich auch so einen Gedanken. Ich könnte trauern, offen weinen und müsste nicht verstecken wie traurig ich bin weil ich ihn verloren habe. Ich könnte über meine Trauer reden. Das war mein Gedanke dabei.
Da wurde mir bewusst, hier läuft was gehörig schief. Es kann doch nicht sein dass mir sein Tod lieber wäre nur weil es für mich leichter wäre. Ich schämte mich für meine Gedanken. Aber es sind nur Gedanken aus der Verzweiflung heraus. Wir müssen ins handeln kommen anders funktioniert es nicht.
Herzliche Willkommen Chile,
traurig aber das ist oft die Realität. Ich wünsche dir die Kraft und starke Nerven.
Happy new year…🎉
Jeder braucht seine Zeit und seinen Weg.
Ich glaube dass ich am Anfang auch eine derjenigen war die rumgeeiert hat. Aber ich bin hier für mich ein großes Stück weitergegangen.
Oft kommen Cos (auch ich)hier her um mit gleichgesinnte in den Austausch zu gehen. Mein Fokus lag nicht darin, meinen Mann zu verlassen.
Hallo Paulina,
ich kann mich sehr gut in deine Gefühlslage hineinversetzten. Oft dachte ich, es wäre besser wenn er nicht funktioniert. Ich dachte es wäre dann einfacher ihn zu verlassen. Das dich im Moment die Angst beherrscht verstehe ich auch.
Jetzt komm erst einmal an, befasse dich mit einigen was hier so zum lesen gibt.
Ich wünsche dir einen tollen und sinnvollen Austausch hier und trotz allem einen schönen 2. Weihnachtsfeiertag.
Hi du, somit bestrafst du dich selbst. So habe ich es für mich selbst empfunden. Es bringt rein gar nichts. Gestalte dir den Tag so wie er für dich passend ist, unabhängig von ihr. Ist sie mit am Start, schön, wenn nicht, doof aber wenn du dich im Vorfeld damit auseinander setzt trifft es dich evtl. nicht so hart.
Optimal ist anders, dass wissen die meisten hier von uns aber nützt ja nix außer wir ändern selbst was daran. Dann könnte es im neuen Jahr anders werden.
Ich wünsche dir nun trotzdem oder genau deswegen, ein stilles Fest und genieße die freie Zeit und fülle diese mit Momenten die dir gut tun.
Mhhhhh…. nen Arzt drüber schaun lassen hät ned gschad.
Kleinen Kreis, nur wir vier. Seit 34 Jahren. Ab und an mal der/die Partner:in der Kinder.
Und Du?