Ich verstehe deinen Schmerz, deine Gedanken und deine Gefühle. So viele Jahre waren diese Sätze auch in meinem Kopf. Er kann, solang er keine Einsicht hat, nicht anders! Ich glaube, er liebt euch, aber für ihn steht diese Wahl nicht im Zusammenhang, die Sucht lässt ihn nicht so denken. So denken nur die Co‘s. 😭
Beiträge von PetraPetra
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Hallo Sonnenschein, wir haben uns noch nicht gelesen. Aber ich habe heute deinen Faden gelesen.
Was genau macht dich traurig?
Bist du nicht erst einmal froh das er deiner Bitte nachgekommen ist?
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Hallo Summer,
❤️~lich Wilkommem im Forum,
Mir geht es heute richtig schlecht. Eine Freundin von mir sagte mir, dass ich ihn so akzeptieren muss, wie er ist.
Warum solltest du das müssen? Diese Frage würde ich meiner Freundin stellen!
Gehe deinen Weg weiter, höre auf dein Gefühl. Du erlebst ihn tagtäglich, nicht deine Freundin.
Liebe Grüße
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Hmmm. Ich habe jetzt 20 Jahre im eigenen Haus gewohnt. Und hatte in der Wohnung gerade mal insgesamt 10 Nächte mit Unterbrechung. Da finde ich es normal, dass ich noch fremdele mit der neuen Umgebung und noch keine freudigen Luftsprünge mache.
Hi Jump, genau so sehe ich das auch! Ich bin seit 35 Jahren verheiratet und habe auch über 26 Jahr im Haus und 30 Jahre in dem Dorf gelebt. Ich kann das sehr gut nachvollziehen. Ich bin auch noch ewig von Luftsprüngen entfernt. Dazu kommt, ich bin auch gefährdet, denn der endgültige Cut ist noch nicht vollzogen.
Hört sich vielleicht komisch an, aber wenn mein Mann trocken bleibt, dann wäre es für mich umso besser in meiner Wohnung zu sein. Dann könnte ich noch ins Haus. Er könnte mich besuchen. Aber ich habe hauptsächlich mein eigenes, erfülltes Leben. Ich wäre da völlig fein damit.
Wie ich lese, ist bei der im Kopf auch noch nicht der endgültige Cut angekommen.
Und ja klar, das mit der Freiheit eines Hauses oder einer Eigentumswohnung ist irgendwie "Jammern auf hohem Niveau" aber das darf man trotzdem mal finde ich! Man darf auch über einen fiesen Schnupfen jammern, obwohl es Menschen gibt die Krebs haben. Solange man diese Realitäten nicht aus dem Auge verliert, und das machst du ja gar nicht.
Hallo Api, diese Worte gefallen mir........es ist wie es ist....und wenn es jemand gerade nicht gut geht ist es egal, denn im Moment ist es für denjenigen gerade schlimm.(auch wenns nur ein Schnupfen ist
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Liebe Jump,
Aber ja, im Moment ist es noch bescheiden. Mir geht's genauso: mit Ablenkung funktioniert es gut, aber sobald ich zur Ruhe komme und es zu lasse, ist es ein Gefühl als sei der Boden unter mir offen.
Genau so fühle ich auch, ich könnte ständig heulen und mich macht es auch sooooo wütend.
Aber ich bin mir sicher, dass es einfach Zeit braucht. Petra, wie lange bist du nun schon ausgezogen? Ich habe deinen Faden damals gelesen. Ich muss zugeben, dass ich mich anfangs besonders für die Fäden interessiert habe, in denen die Partnerin noch geblieben ist. Wollte ich ja auch so gerne.
Ich bin/oder stecke gerade in einer Übergangslösung. Ich wohne zur Untermiete bei Bekannten die ein halbes Jahr vereist sind. Nicht optimal, aber um herauszufinden ob es das Richtige ist, eine gute Option. 6 Wochen ist es her und wie schon erwähnt, fühlt sich das einfach nur bescheiden an. Ich bin weiterhin auf Wohnungssuche, denke aber, ich werde nicht das finden was ich möchte solang ich nicht selbst weiß, wie ich, wo weitermachen will/muss/soll!
Ich würde mich freuen, wenn wir uns weiter austauschen und uns gegenseitig stützen können.
Auf jeden Fall, dafür ist ja die SHG da.
Ich finde das ist eine spannende Reise und bisher habe ich es nicht bereut, diese Reise gebucht zu haben.
Hi, Du....schön von dir zu lesen....

Ganz ehrlich, auf diese Reise hätte ich verzichten können.
Gebucht habe ich sie auch nicht. Ich kann mir im Moment nicht vorstellen das ich diese/deine Sätze schreiben werde. Aber ich hoffe mal das es eintrifft.Und PetraPetra ich freue mich auch sehr, Dich wieder hier zu lesen!
Hallo Api, ich war NIE weg, nur zum schreiben fehlte mir die Zeit und die Kraft. Ich freue mich auch dich zu lesen.

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Herzlichen Glückwunsch zum 20. Geburtstag. Eine Wahnsinnsleistung. Kaum zu glauben wie lang das Forum schon existiert. Das liegt an den vielen ehrenamtlichen Helfer:innen.
DANKE❤️
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Hallo Jump,
ich habe mich gerade bei deinem Text wiedergefunden. Ich habe genau die selben Gedanken, was mach ich nur hier verlassen und alleine???
Mir geht es nicht gut. Im Grunde fühle ich mich einsam und könnte nur losheulen. Dann kommen so doofe Gedanken wie, so schlimm war doch alles nicht, warum nutze ich nicht die Vorteile und genieße mein/unser Haus und gehe ihm weiter aus dem Weg? Mir ist bewusst, wie dir, dass es nicht richtig wäre.....und dennoch sind die Gedanken im Kopf!
Am schlimmsten empfinde ich die Wochenenden. Unter der Woche bin ich am Arbeiten und kann vieles verdrängen.
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Mit 55 nochmal neu beginnen und all seine Vorstellung von der ausgemahlenen Zukunft und seinen Träumen zu verabschieden war eine bittere Pille die ich schlucken musste.
Im moment fühlt sich das auch nicht wirklich gut an. Ich fühle mich einsam und sehr traurig. Aber wenn ich ganz ehrlich zu mir bin, fühlt es sich auf keinen Fall trauriger und einsamer an als vor der räumlichen Trennung.
Ich musste mich in den letzen Monaten erst wieder selbst kennenlernen. Wer bin ich, was macht mich aus? Die Antwort suche ich noch. Aber ich weiß, wer ich nicht mehr bin. Ich bin nicht mehr die Partnerin eines alkoholkranken Mannes.
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Oh ja, da kann ich nur zustimmen. Oft lässt ma sich von Ägsten leiten und ist dadurch gefangen. Gewohnheiten und emotionen liesen mich zu lange in der Abhängigkeit verharren.
Bei mir mussten erst die emotionale Seite angegangen werden. Zu sehr war ich in meinen eigenen Denkmuster gefangen..
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Okay ☺️ich bin in den letzten Monaten ein wenig weiter gekommen. Der Weg geht in die richtige Richtung. Ich sorge für mich… ich gehe keine faulen Kompromisse mehr ein.
Wie geht’s dir und deine Lieben?
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Hallo Carina,
hier im offenen Bereich möchte ich nicht zu sehr ins Detail gehen.
💕
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Und wieder ist ein Jahr vergangen. Gerade habe ich mir meinen letzten Eintrag durchgelesen. Und ja, ich Arbeite viel, sehr viel. Laufe ich vor meinen Problemen/Gedanken davon? Nein, ich habe dafür gesorgt auf eigenen Beinen stehen zu können. Die Freiheit, finanziell Unabhängig zu sein, öffnet neue Wege. Wege die wichtig für mich sind. Co bin ich meiner Meinung nach schon eine Weile nicht mehr. Selbstbewusstsein ist auch wieder gestärkt. Nun muss ich noch an meiner Selbstliebe arbeiten. Schritt für Schritt so war meine Devise und auch mit kleinen Schritten gelangt man ans Ziel.
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Willkommen Esther!
Du hast sooo Recht, mein Verstand sagt, ich muss hier raus, aber ich bekomme den endgültigen Schritt nicht hin. Dafür hasse ich mich selbst!
Bitte hasse dich nicht dafür. Mach kleine Schritte…. es ist nicht einfach aus dieser emotionalen Abhängigkeit zu entkommen. Dich zu hassen macht es nur schlimmer. Dein Verstand ist schon mal auf dem Weg nun müssen nur noch die Schritte in die richtige Richtung gemacht werden.
Mein Rat an dich, lege die Scham ab, dass hat mir geholfen.
Wenn ich es richtig verstanden habe bist du auch finanziell von ihm Abhängig. vBelleicht wäre das dein erster Schritt.., Wege zu suchen wie du das ändern könntest.
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Hallo an Alle,
Gibt es hier auch Beispiele für einen positiven Ausgang?
Herzlich Willkommen Joshi,
diese Frage habe ich auch in den ersten Wochen hier gestellt. Der Funke an Hoffnung… vielleicht kann ich was tun um das Ruder rumzureißen. Ich musste bald erkennen das es nicht in meinen Händen liegt.
Richtig schlimme Abstürze hatte mein Mann auch seit Jahren nicht mehr. Und er hat auch niemals seinen Job vernachlässigt. Er war meist für uns und seine Kinder da. Er ist ein lieber und guter Ehemann wenn er nicht trinkt.Und trotzdem wurde ich von Jahr zu Jahr immer unglücklicher in dieser Ehe.
Ohne Selbsteinsicht wird sich bei einem Suchtkranken nichts verändern. 🥲
Liebe Grüße Petra
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Gratuliere euch beiden und Danke dass ihr das Ehrenamt ausführt. ❤️
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Da bin ich aber erschrocken als ich ins Forum kam und Alexs Post las. Ich dachte ihr geht ganz!
Was bin ich froh das ihr weiterhin bleibt.
Vielen Dank, lieber Dante und liebe Aurora (Du warst die erste die mich begrüßt hat und ich habe deine TB tagelang gelesen), für euren Einsatz. Da liegt viel Leidenschaft aber auch Arbeit dahinter und deswegen kann ich eure Entscheidung sehr gut nachvollziehen.
Schön das wir weiter an eurem Leben Teil haben dürfen. -
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Hallo Martha, willkommen zurück,
ich finde es gut wenn du deine Erfahrungen hier mit den Neulingen (wie ich eine bin) teilst.
Wünsche dir auch einen wunderschönen Sonntag.
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Hallo Rosa,
einmal hatte ich auch so einen Gedanken. Ich könnte trauern, offen weinen und müsste nicht verstecken wie traurig ich bin weil ich ihn verloren habe. Ich könnte über meine Trauer reden. Das war mein Gedanke dabei.
Da wurde mir bewusst, hier läuft was gehörig schief. Es kann doch nicht sein dass mir sein Tod lieber wäre nur weil es für mich leichter wäre. Ich schämte mich für meine Gedanken. Aber es sind nur Gedanken aus der Verzweiflung heraus. Wir müssen ins handeln kommen anders funktioniert es nicht. -
Herzliche Willkommen Chile,
traurig aber das ist oft die Realität. Ich wünsche dir die Kraft und starke Nerven.