Beiträge von Nila
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lütte69 das glaub ich dir sofort... Dass dein Kind dir sagte, du sollst dich vom Vater trennen, klingt schon danach, als hätte es sehr viel miterlebt. So ein Satz hätte mich ebenfalls massiv geprägt.
Es tut mir sehr leid für euch, dass du bereust auf diese Worte nicht gegangen zu sein und ich verstehe das sehr gut!
Vielleicht hilft es dir zu wissen, dass auch nach einer Trennung, jenachdem trotzdem den Kontakt zu ihm hätte halten müssen. Evtl. Stundenweise betreut mit Aufsichtsperson ohne dich, bis es dann wieder gut klappt und danach alleine. Also das Thema ist für die Kinder durch eine Trennung nicht in jedem Fall, sofort vom Tisch. Auch deine Gefühlswelt, wäre höchstwahrscheinlich damit verbunden und spürbar gewesen.
Aber klar, es giebt Väter, die jenachdem wirklich keinen Umgang mit dem Kind haben dürfen.
Vielleicht wäre dies ja in eurem Fall so gewesen, wenn dein Kind dir bereits so einen Wunsch geäussert hat.
Sind halt alles Spekulationen....
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lütte69 sie haben es sehr gut mit ihm und möchten nicht dass jemand geht. Aber ich verstehe was du meinst. Es gibt natürlich auch diese Situation dass die Kinder in direkter Konfrontation stehen, Tag für Tag ausgeliefert sind. Ich bin auch der Meinung, dass das für sie so nicht vertretbar wäre.
Sie stehen mit ihrem Befinden und Bedürfnissen an erster Stelle.
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PetraPetra herzlichen Dank! Ich weiss wie du das meinst und bin da sehr bei deinen Worten.
Sich selbst auf ehrliche Art zu reflektieren, finde ich eine gute Sache...
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Saphira den Punkt mit dem abhängig sein von Ihm und seiner Krankheit, ist bei mir noch nicht so bewusst... Aus meinem jetzigen Verständniss, bin ich noch da, weil ich noch liebe und meinen Kindern (2 aus erster, ganz schlimmer Ehe) nicht nochmals den Boden unter den Füssen wegreissen möchte. Und es im Moment auch nicht gut auffangen könnte, weil ich noch zu sehr an der Art, dem Geruch, der Haut und dem lächeln (in guten Zeiten) hänge... Ihnen geht es gut mit ihm und ihm mit ihnen...
Geld hab ich selbst, da ich arbeite. Auch um meinen Alltag, brauch ich mir keine Sorgen machen. Ich kann mich selbst versorgen. Ich sehe auch ihn als selbstverantwortlich und weiss, dass er es mit sich selbst ausmacht. Um zu helfen, hab ich keinen Nerv. Das war vor Jahren der Fall. Aber es gibt soviele Leute die Hilfe möchten... Nein danke! Davon bin ich geheilt.
Vielleicht sehe ich das mit der Abhängigkeit einfach nicht??? Ich werde weiterlesen und mich selbst kennen lernen.
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Saphira ja. Ich denke dass es sie das Selbe kosten würde, wie das, was wir jahrelang freiwillig mitmachen....
Ich glaube, ich fange jetzt an, meine Kinder für den Moment stark zu machen. Und ich hoffe, ich schaffe es, mich zu lösen. Die Liebe ab zu würgen und ihn mit den Augen zu sehen, mit denen ich ihn sehen sollte. Denn er wird nicht damit aufhören zu tun, was er eben tut.
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Saphira ja du hast recht! Es ist der Untergang.... Schrecklich!
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PetraPetra das alles von so vielen Seiten zu lesen, nimmt mir irgendwie die Hoffnung in meinen Partner. Ich merke, dass es mich unzufrieden macht. Klar, wenn einem die Augen geöffnet werden.
Es macht mich gerade sehr durcheinander und es fühlt sich leer an. Noch mehr: ich bin ziemlich zickig und verletzt und ja wie immer, alleine.
Und ich sehne mich nach dieser Nähe, die man nur spürt, wenn grosses Vertrauen da ist. Vertrautheit. Beständigkeit. Ich wünsche mir soviel mehr, als ich bis jetzt in meinem Leben bekommen habe.... Ich bin gerade tief verletzt und hab das Gefühl, dem allem nicht mehr gerecht zu werden. Am wenigsten noch mir selber.
Wenigstens einmal meine Hülle fallen lassen zu können. Ein wohlfühlort zu haben.
Ich bin so dankbar darüber, hier offen schreiben zu können....
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Pamela 71 der letzte Stein ist noch nicht gefallen... Ganz bestimmt, giebt es noch einige Türen die einer von Euch öffnen darf. Auch du bist wertvoll ❤️
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Pamela 71 ❤ Es tut so gut, das jemandem zu schreiben, der das alles kennt...
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Hallo liebe PetraPetra ,
Ich habe mir gerade deinen (ich vermute ersten) Beitrag durchgelesen.
Es kommt mir alles sehr bekannt vor.
Gerade der Punkt den viele hier als Tip geben: Auf sich schauen, Dinge tun, die einem gut tun, unabhängig vom Partner dafür sorge tragen, dass es einem gut geht.
Deine Antwort, war das was ich dabei fühle (auch wenn ich weiss, dass es ausser zu gehen, die einzige Lösung ist) Alles allein zu tun, macht traurig.
Ja, auch mich macht es traurig. Denn ich möchte in einer Beziehung nicht allein sein. Und schon gar nicht der Störrfaktor, der ich bin, wenn der Partner gerade einfach nur exzessiv trinken möchte und mir das Gefühl gibt, Spassbremse zu sein, weil ich einfach einen schönen Abend möchte. Einen Familienabend, mit ZWEI Elternteilen die präsent sind, verantwortung tragen und gemeinsam Sorge tragen.
Und gemeinsam dafür kämpfen, schlechtes wieder gut zu machen.
Ich fühle mich gerade so einsam. Merke wie weit hinten ich in seinem Leben stehe.
Bei uns findet ein mehrtägiges Fest statt und anstatt dass wir es gemeinsam geniessen können, nutzt er jede Gelegenheit um sich dort zu betrinken. Was mit Anhang halt nur lustig ist, wenn alle brav mitfeiern bis zum Umfallen (finde den Fehler !mit Kinder geht das nicht! Also muss die Mama zu Hause bleiben, weil sich die Kinder in solchen Situationen nicht wohl fühlen und dafür Sorge tragen, dass sie wohl und behütet gross werden können. Weil man sie sooooooo sehr liebt und sie es verdient haben. Aaaaber wo bleibt genau diese Einsicht beim Süchtigen?
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Algemein: oftmals ist der Grund dafür, wieso man sich im Umfeld nicht aussprechen kann, dass man ja weiss, was einem geraten wird.
Geh... Trenn dich... Wieso bist du noch da... Und man fühlt sich gleich noch dümmer und schweigt.
Ja! Wieso bin ich noch da? Weil ich Hoffnung in mir trage?... Weil ich eine Vergangenheit habe mit den passenden Erfahrungen (ob das nun positiv oder negativ ist)? Weil da noch sehr viel mehr ist, als der Alkohol?... Weil wir Familie sind... Weil WIR beschlossen haben, dass jeder für sich kämpfen muss und wir der Sache die Zeit geben möchten?...
Was auch immer der Grund ist, wieso ein Co noch beim Suchtmensch ist, zeigt doch, dass er noch nicht bereit ist zu gehen, solange er es nicht ausspricht und dafür Hilfe benötigt.
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Yankee1974 Du bist drann... Du weisst, dass du sowas nicht mehr tun möchtest und dass du dir wünscht, diesen Moment hätte es niemals gegeben.
Es ist gut, dass du dir darüber bewusst bist und darum kämpfst!
Bleib drann, bleib stark! Und ja, es ist dir trotzdem so wie jedem anderen gestattet, darüber traurig zu sein, dass ein geliebter Mensch gegangen ist. Und auch der Wunsch, dass es vielleicht wieder wird. Denn das sind Deine Gefühle und so wie du geschrieben hast ist es: es steht Aussenstehenden nicht zu dir DAMIT jetzt eins auszuwischen. Ich glaube, du weisst ganz genau, was da passiert ist und stehst gerade dafür grade, ohne deinen exPartner zum Schuldigen zu sprechen.
Danke, dass du so ehrlich warst und uns das alles mitgeteilt hast.
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Yankee1974 das ging dir bestimmt durch Mark und Knochen, dich so zu verlieren und das Erlebte, vielleicht auch nicht mehr nachvollziehen zu können?
Ich hoffe du konntest für dich diesen Moment nochmals aufarbeiten und so gut es geht hinter dir lassen.
Ich wünsche Dir viel Kraft!
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Pamela 71 Das tut mir sehr leid, dass du in dieser Situation feststeckst. Die Kraft kommt, wenn du aus der Situation bist zurück ❤️ Dann darfst du aufatmen. Dein Leben in positive Bahnen lenken. vielleicht fühlst du dich noch gelähmt (fühlst dich verpflichtet oder zu klein um zu gehen. Aber das wurde dir über lange Zeit vielleicht so eingeredet.) aber es braucht nur einen kurzen Moment um zu gehen.
Du wirst spüren, wenn er da ist. Vielleicht kannst du bis dahin einfach tief in dir aufräumen damit, dass du ihm etwas schuldig wärst. Dass du das alles alleine schaffen sollst und ihn dazu am besten noch täglich, körperlich lieben solltest. Nein! Das sollst du nicht. Wenn dein Inneres gehen möchte, hat es gute Gründe dafür. Keiner kann sagen, du hättest nicht gekämpft.
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Pamela 71 auch da war Nähe ein riesen Thema. Ich war nicht mehr fähig, mir auch nur vorzustellen, jemals wieder gerne über längere Zeit einen Partner körperlich zulassen zu können. Das war jedoch nicht so.
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Pamela 71 wenn die Nähe sehr schwierig wird, zeigt es vielleicht auch etwas?
Wenn du einfach gehen könntest, ohne diskusion, ohne das agressive Verhalten deines Mannes zu spüren zu bekommen... Würdest du gehen?
Bitte verstehe mich nicht falsch, es kam mir gerade so bekannt vor aus meiner früheren Beziehung. Es war nicht die Hoffnung oder die Liebe weswegen ich geblieben bin. Es war das schlechte Gewissen und die Angst. Es war so befreihend, als ich endlich gehen konnte. Aber es brauchte soooo viel Mut!