Beiträge von Panama
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Meine Meinung dazu - ich finde LKs Ratschläge mit auf den Tisch hauen, richtig streiten, Druck aufbauen völlig falsch. Das wird nur eskalieren, in Schreierei ausarten und keinem was bringen. Vor allem nicht spät am Abend.
Ihr habt doch beide morgen frei und die Kinder sind nicht da. Rede morgen mit ihr. Überlege dir konstruktive Fragen, wie Alex gesagt hat. Was macht das mit ihr, dass du keinen Alk mehr willst. Wollt ihr noch zusammen leben? Was sind deine Bedingungen dafür? Was kann sie sich vorstellen? Wie soll das mit dem Alkohol zuhause laufen?
Die Nummer mit dem Tiramisu ist durch, das wird nur in Abstreiten und gegenseitigem Beschuldigen enden und am Ende ist dein Sohn dazwischen und steht als der Doofe da. Gar nicht gut.
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Kindern kann man gut erklären, dass man nichts mehr mit Alkohol zu sich nehmen darf. Die sollen zwar keine Verantwortung übernehmen, aber dann kann man sagen:‘ toll dass du an mich gedacht hast, aber das Tiramisu darf ich leider nicht mehr, da ist leider Allohol drin.‘

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ein letztes Mal noch - das hat doch nichts mit Glück zu tun. Rede mit deinem Sohn.
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Ganz ehrlich, du machst dir das Leben selbst schwer.
Deine Frau wird heute Abend wahrscheinlich müde und genervt vom Elternabend nach Hause kommen. Dann will sie erstmal Wein trinken und du willst dann mit ihr über eure Probleme reden. Kann ich wirklich nicht nachvollziehen, in eurer Situation kann das nicht gut werden. Vermutlich wird das eskalieren und ihr werdet beide völlig genervt sein und kein Stück konstruktiv weiterkommen.
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Naja, das wurde gekauft, weil dein Sohn offensichtlich nicht Bescheid weiß, dass du keinen Alkohol mehr zu dir nimmst. Dass das auch für Desserts, Kuchen, Pralinen etc. gilt, solltest du ihm unbedingt erklären.
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Dann lass das Gespräch heute Abend sein! Das bringt doch in dem Zustand nichts.
Könnt ihr euch nicht am Wochenende tagsüber mal in Ruhe 2-3 Stunden wohin verkrümeln? Spazieren gehen im Wald, euch in ein Cafe setzen (das hilft vielleicht beim ruhigen Reden, wenn da Leute drumrum sind, schreit man sich hoffentlich nicht an).
Ansonsten finde ich, solltest du noch ein bisschen mehr Verantwortung für dich übernehmen. Warum lagern die Süßigkeiten im gleichen Schrank wir ihr Wein? Kauf dir selbst Süßkram und lager den bei dir.
Warum sagst du deinem Sohn, es ging dir nicht gut nach dem Tiramisu? Warum sagst du ihm nicht klipp und klar, dass du gar keinen Alkohol, egal in welcher Form, mehr zu dir nehmen willst?
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Mach dir eine Liste mit allen negativen Punkten. Und immer falls du auf die Idee kommen solltest, dass es vielleicht doch nicht so schlimm war, guckst du dir die Liste an. Das hat mir sehr geholfen!
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Und liebst du deine Frau noch?
Sie hat gestern nochmal davon gesprochen, ich meinte auch das es vielleicht gut wäre für 1-2 Wochen im Garten zu schlafen, nur sie arbeitet drei Tage die Woche und kommt erst um 18.00 heim, wer ist dann da wenn die Kinder von der Schule kommen? Das meinte ich mit es ist nicht so einfach wie sie denkt.
Das liefe dann wahrscheinlich so, wie bei Millionen anderen auch. Sie wird wahrscheinlich ihre Arbeitszeiten etwas anpassen müssen. Oder es bleibt so, dann holst du die Kinder 1x die Woche ab, einmal die Großeltern und einmal gehen sie zu Freunden. Zum Beispiel.
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Diese Kur wird euch allen sicher sehr gut tun. Gibt es denn momentan eine Richtung, ob ihr eher zusammen bleiben oder euch eher trennen wollt?
Deine Vorwürfe, sie würde sich schon nach anderen umsehen sind ja auch nicht gerade hilfreich.
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Wie bequem hat er es denn? Seid ihr wirklich getrennt von Tisch und Bett oder läuft kochen, waschen etc. doch noch gemeinsam? Wissen seine Eltern, dass ihr getrennt seid?
Die Lage für die Kinder hört sich unfassbar schlimm an. Wie sehr wird er noch die Kontrolle verlieren, wenn er schon Besucherkinder anmotzt?
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Ja, die psychische Abhängigkeit ist zuerst da und ist das, was es so schwierig macht, aus der Sucht herauszukommen.
Die physische Abängigkeit kommt irgendwann, sie ist allerdings nach ca. zwei Wochen Entzug/ Entgiftung vorbei.
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Du schreibst immer Mitbewohner und dass ihr seit zwei Jahren getrennt seid.
Was heißt das denn genau? Ist ihm wirklich klar, dass ihr getrennt seid?
Und du kannst nur aus finanziellen Gründen nicht ausziehen oder weil du ihn brauchst, damit er zuhause ist, während du arbeiten ist?
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Das ist ja das Gemeine.... man fühlt sich so ohnmächtig, hilflos und verzweifelt und will den Partner ja eigentlich nur unterstützen und helfen. Leider erreicht man damit dann das Gegenteil, weil man es dem Alkoholiker noch bequemer macht zu saufen und er noch weniger Grund hat was zu ändern :-(.-
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Nachdem mein Mann die Unterhaltsberechnung erhalten hat, hat er von der aktuellen Phase „Alles versprechen und zurück ködern“ umgeschaltet auf „Angriff“ - aber nicht so unbeherrscht wie früher im Sinne von Beleidigungen und so (wäre mir fast lieber gewesen), sondern direkt mit: ich werde von ihm sicher kein Geld bekommen, er beantragt Wechselmodell, die Kinder wollen eh lieber im Haus bleiben (wollen sie) usw. usf.
Erstmal ja alles sein gutes Recht und theoretisch auch schön für die Kinder, wenn sich ihr Vater endlich auch mal mehr kümmern würde.Na ja, wenns ums Geld geht, wird es ja leider oftmals fies.
Aber nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Warte erstmal ab, bis sich der Schock bei ihm gelegt hat. Wahrscheinlich ist es eine ordentliche Summe, die er zahlen muss und damit hat er nicht gerechnet?
Trennungsunterhalt steht dir ja in jedem Fall zu, da kann deine Anwältin dich doch sicher gut beraten.
Und wenn er sich bislang wenig bis kaum um die Kinder kümmert und du sie ihm hinterherträgst, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass er tatsächlich Lust auf ein Wechselmodell hat und das einfordern wird. Das sieht für mich stark nach Drohung aus, damit du klein beigibst. Kinder sind viel Arbeit und da haben leider viele Männer so gar keine Lust drauf, wenn sie die plötzlich alleine machen sollen.
An deiner Stelle würde ich den Bring- und Holdienst und das Hintertragen und Kümmern um Termine ab sofort einstellen. Und dann warte erstmal ab. Ich wünsche dir starke Nerven und viel Kraft. Und versuch dir Auszeiten von den Kindern zu organisieren, ohne deinen Ex da zu involvieren.
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Leider gibt es viele Alkoholiker, die nie ihren Tiefpunkt erreichen und sich totsaufen.
An deiner Stelle würd ich mich erst mal auf mich konzentrieren und die Co. Verhaltensweisen abstellen. Lass dich nicht anrufen, wenn er allein unterwegs ist. Fahr nicht los, um ihn zu suchen. Und überleg dir was, wie du das handhaben willst, wenn ihr zusammen ausgeht. Und handle was mit ihm aus, damit er nicht mehr unkontrolliert in der Wohnung rumpinkelt. DAs ist wirklich alles andere als normal, das sollte ihm doch wirklich klar sein.
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Spielt aber auch keine Rolle.
Der Kontrollverlust ist das eindeutige Anzeichen für einen Alkoholiker. Wenn er 2-3 Gläser getrunken hat, kann er nicht mehr aufhören und trinkt dann, bis zum Absturz.
Wie würde das denn ausgehen, wenn du ihn nicht nach Hause schaffen würdest?
Und was sagt er selbst dazu, hab ich ja oben schon mal gefragt.
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Die Abstände zwischen solchen Ereignissen werden nun immer kürzer, die Kontrollverluste immer heftiger.
Er wird verbal verletzend, wenn ich ihm beim „ausgehen“ ansehe welchen Pegel er hat und mit ihm nach Hause will. Er kommt dann mit. Sobald ich merke dass er anfängt zu tanzen, weiß ich dass ich jetzt den Abend beenden muss, sonst passiert ein malheur. Wenn wir dann gehen zetert er die ganze Zeit wie langweilig ich bin, eine Spaßbremse, er will Leben! Bislang konnte er sich vor anderen auch noch komplett zusammenreißen, das bröckelt zunehmend.Was heißt denn "er meint, er weiß das"? Er sieht, dass er ein Problem mit Alkohol hat? Wenn ja, was meint er denn, was er dagegen tun kann?
Du fragst, ob du mehr tun kannst.
Dieses Anbetteln mit nach Hause zu kommen, wenn du merkst, er hat seinen Pegel überschritten, kenne ich auch noch zu gut. Das ist auf jeden Fall schon Co-Verhalten.
Was du da tun kannst, schwierig. Vielleicht ein paar Möglichkeiten, die sind aber unbequem. Nicht mehr mit ihm ausgehen. Oder du gehst, wenn es dir zu viel wird, nach Hause und guckst dir das nicht mehr mit an. Am besten wäre dann eigentlich, er schläft woanders, damit er euch nicht noch weiter die Wohnung ruiniert. Was sagt er zu diesen Kontrollverlusten? Da müsste er sich doch in Grund und Boden schämen?
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ich weiß, dass er erstmal nicht mehr betrunken her kommt, nur wie lange das ist, das weiß keiner, die Unberechenbarkeit sitzt mir auch dabei im Nacken, das nervt und zieht auch Kraft.
Wieso erstmal? Wieso weißt du nicht, wie lange das ist? Es ist kein bisschen unberechenbar.
Aber es ist deine Entscheidung und deine Verantwortung. Nicht seine!!
Du entscheidest, wen du in deine Wohnung lässt und unter welchen Bedingungen.
Jetzt ist er raus, dann lass ihn nicht wieder rein.
Er hat jetzt die Chance, abstinent und clean zu werden. Und dann kann er dir über einen längeren Zeitraum beweisen, dass er es wirklich ernst meint, wenn er das will. Und dann kannst du immer noch mal überlegen, ob du dich da nochmal drauf einlässt.
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Ich stimme Api zu, viel läuft über Mundpropaganda. Wir vermieten selbst und haben noch keine Makler oder Portale genutzt.
Anzeigen in Zeitungen und schwarze Bretter sind heutzutage auch out, ich denke viel läuft einfach über dieses "Wer kennt jemanden, der jemanden kennt" und Social Media und zack ist die Wohnung weg. Aber ich würde an deiner Stelle einfach alles nutzen, was schon beschrieben wurde.