Beiträge von Panama

    Das kann ich so gut nachvollziehen.

    Schon die Frage "wie gehts dir?" ist einfach super ätzend, wenn es einem gerade schlecht geht. Was soll man denn da sagen? Schlecht? Das will doch keiner hören und man will ja auch nicht "jedem" seine Story erzählen. Und gute Freunde, die Bescheid wissen, die wissen eh, dass es einem schlecht geht, die fragen das in der Regel auch nicht.

    Was auch immer sehr schmerzhaft ist, wenn mal ein paar Tage Urlaub genommen hat - fährst du weg?? Ja, in der Regel fahren die meisten Leute auch weg, wenn man Urlaub genommen hat, aber wenn man quasi gerade frisch getrennt ist, fährt man nicht unbedingt alleine weg :-(.

    Steigt keiner aus der kranken Beziehung aus, bleibt alles wie es ist.

    LG Sunshine

    Dafür muss man ja erstmal wissen, dass die Beziehung krank ist.

    Ich denke, man rutscht da "einfach so" rein, weil immer denkt, man könnte helfen und muss sich nur genug anstrengen, dann wird der Andere sich schon helfen lassen. Woher soll man denn wissen, dass das genau das falsche ist? Dass man es damit schlimmer statt besser macht? Man will helfen, erreicht aber genau das Gegenteil. Aber wie gesagt, woher soll man das als Angehöriger wissen?

    Weil du ihn trotz allem liebst? Weil du es dir schönredest? Weil du es nicht wahr haben willst? Weil es dir vielleicht auch ein kleines bisschen gefällt, dass du die einzige bist, die er noch hat?

    Du hast von deiner Psychaterin geschrieben? Bist du noch in Behandlung?

    Das ist die Definition hier im Forum bezüglich Co-Abhängigkeit: ausser dem letzten Punkt trifft nix auf mich zu und das wundert mich.

    Unterstützendes Verhalten deinerseits :

    - Besuch deiner Eltern abgesagt, weil du dich nicht schämen wolltest

    - du hast dich beim Besuch eines Freundes geschämt, weil er zwei Tage dieselben Klamotten anhatte, und die dann noch einen weiteren Tag

    - warst krank, konntest nicht arbeiten und pflegst zwei Wochen den Garten, vermutlich alleine, ohne sein Hilfe. Nimmst ihm die Verantwortung ab.

    - kutschierst ihn durch die Gegend, damit er nicht seinen Lappen riskiert, da er ja trinkt

    - im Urlaub hast du ihn kontrolliert, ob er sich benimmt, damit du dich nicht schämen musst

    - du hast ihm zum Sex zur Verfügung gestanden, obwohl der nicht so gelaufen ist, wie du das gerne gewollt hast. Jeden Tag.

    - lässt zu, dass er dich beim Autofahren permament kritisiert, und dabei bist du es, die ihn kutschiert, weil er nicht fahren kann. Lässt dich fast aussetzen, obwohl du ihn hättest stehen lassen sollen

    - du guckst dir an, dass er nach Frauen im Internet sucht

    Und das sind nur die paar Sachen, die du hier beschrieben hast. Möchte gar nicht wissen, was da bei euch alles abgelaufen ist und abläuft.

    Ich kann die Angst der Tochter sehr gut verstehen. Zum Glück hat sie so gehandelt.

    Das war bestimmt schon schlimm genug für sie, aber an so einem Tag permanent Angst zu haben, dass er sich daneben benimmt, wäre sicher noch schlimmer gewesen. So ein Horror.

    Und wenn er es nicht mal für die Hochzeit seiner Tochter schafft, sich zusammenzureißen. Worauf hoffst oder wartest du tatsächlich noch?

    Er wird komplett durch die Sucht bestimmt, nichts anderes zählt in seinem Leben. Gar nichts.

    Gut, dass du dir die Ferienwohnung genommen hast. Hoffentlich wird dir bald klar, dass du ihm nicht helfen kannst, außer damit, ihn komplett in Ruhe zu lassen.

    Hi Biffi, das ist eine sehr heftige Leidengeschichte, die du und deine Kinder da schon durchlebt haben und ihr immer noch erlebt. Das tut mir sehr leid für euch.

    Toll, dass du nun die ersten Schritte wagst.

    Das schlimmste an deinem bislang unterstützenden Verhalten ist, dass du die Lage für euch alle ohne es zu wollen und wahrscheinlich auch ohne es zu wissen, nur noch schlimmer machst. Du signalisiert deinem kranken Partner, auch wenn du mal jammerst und meckerst, mit deinem Verhalten trotzdem, dass es an sich völlig in Ordnung ist, was er macht. Warum sollte er etwas ändern? Aus seiner Sicht läuft doch alles bestens.

    Tu unbedingt für etwas für dich und deine Kinder. Sie brauchen auch ziemlich sicher professionelle Hilfe, um das bisher Erlebte und das was noch kommt aufzuarbeiten. Du möchtest doch wahrscheinlich nicht, dass sie später so ein Leben führen wie dein alkoholkranker Mann?

    Ich habe einen Buchtipp für dich, wenn du gerne mal was lesen magst. Der Ratgeber "Problem: Alkohol - Wege aus der Hilflosigkeit" richtet sich an die Angehörigen und bietet viele Erklärungen und hilfreiche Tipps um aktiv zu werden und etwas zu verändern.

    Wow, Herbstmeister, das ist ja schon was!

    Wie schön, dass du jetzt regelmäßig zum Fußball gehen kannst. Ich wollte nie, dass die Kids Fußball spielen, aber da machste nix. Mittlerweile macht es mir auch echt Spaß. Zum Glück sind die Spiele aber jetzt Samstags nicht mehr superfrüh und noch sind es nur 2x20min, das ist überschaubar. Aber ok, fragt mich nach dem Winter nochmal, wenn ich da bei 5 Grad und Dauerregen gestanden habe ^^ :roll: :S.

    Wir hatten heute einen tollen Halloween Tag, sehr anstrengend, aber schön. Unser sieht echt toll aus, gruselig und schön.

    Es gab erst Kaffee und Kuchen, dann sind wir mit den Kids um die Häuser gezogen und danach hatten wir noch ein schnelles Abendessen. Die Kids hatten mega Spaß und haben sehr viel Süßkram erbeutet. Bei uns sind auch viele vorbei gekommen, bin hunderte Centershocks und drölfzig andere Süßigkeiten losgeworden.

    Jetzt hab ich Rücken und geh schlafen.

    Gestern hatten wir einen schönen Tag. Vormittags waren wir zu viert beim Fußball. Der Kleine hatte ein Spiel. Die Mannschaft hat stark gespielt und die „Männer“ haben hoch gewonnen.

    Abends haben dann zu viert Fußball vorm TV geguckt, das war sehr gemütlich und der Lieblingsverein vom Sohn hat auch gewonnen.

    Mit der Mannschaft vom Kleinen haben wir übrigens echt Glück, nette Kinder und auch sehr nette Eltern. Einige mit noch viel kleineren Kindern. Da wird übrigens nie was alkoholisches getrunken, weder bei den Spielen noch beim Training. Das kenne aus Erzählungen von anderen anders, wo sich der ein oder andere Elternteil schon vormittags beim Spiel ein Bier trinkt und auch abends bei den Trainings öfter was getrunken wird.

    Irgendwie klingt das alles sehr merkwürdig.

    Letztes Jahr hast du geschrieben, deine Frau trinkt alle paar Monate mal ein Glas Wein.

    Dann kaufte sie die Bier zum Probieren und schlich um den Kühlschrank rum, in dem eine Sektflasche stand, bevor du ihr von deiner Krankheit erzählt hast.

    Vor ein paar Monaten standen Bier und Schnaps im Keller.

    Und jetzt steht der Schnaps im Wohnzimmer Schrank und sie trinkt den mittlerweile gerne? Von einem Glas Wein alle paar Monate kommt man zum Schnaps, wenn der Partner Alkoholiker ist?

    Das passt alles überhaupt nicht zusammen, finde ich.

    Ich hab mit ihm noch gar nicht über Silvester gesprochen. Ich fand das nur so schön von der Freundin, dass sie das so gesagt hat :love: .

    Eine Party wäre es eh nicht. Wir haben immer gemütlich gegessen, was gespielt und was mit den Kindern gemacht (5 kleinere Kinder insgesamt). Aber dazu gab es eben Alkoholisches zu trinken und um 12 Uhr wurde auch mit Sekt angestoßen.

    Ich weiß selbst noch gar nicht, wie ich mir das Silvester vorstelle, hab ja bislang auch immer getrunken. Vielleicht hab ich gar keine Lust, bis zwölf Uhr wachzubleiben.

    Das werden wir auf jeden Fall gemeinsam besprechen und entscheiden. Irgendwas Schönes oder Besonderes würde ich schon gerne machen, alleine schon wegen der Kinder. Vielleicht fahren wir auch weg. Mal gucken, was er für Ideen hat.

    achelias - er gibt ja zu, dass er ein Problem hat. Er redet da auch offen drüber, Freunde, Verwandte, teils Arbeitskollegen wissen Bescheid.

    Schwäche zeigen kann er mittlerweile ganz gut, er hat auch schon vorher über manche Probleme mit Bekannten geredet, worüber ich mich gewundert habe (wer gibt schon gerne psychische Probleme zu, spricht von der Therapie und erzählt, dass er Medikamente nehmen muss).

    Mir gehts heute gut. Es ist super Wetter, sehr sonnig und sogar noch richtig warm.

    Morgen kommen Freunde zu Besuch, da freu ich mich schon drauf.

    Am Montag hab ich ein paar Muttis mit Kindern eingeladen, wir quatschen erst und gehen dann mit den Kids los, Süßigkeiten sammeln.

    Letztens bin ich auf Silvester angesprochen worden. Das feiern wir eigentlich immer mit ein paar Pärchen im kleinen Kreis. Ich meinte dazu, dass wir dieses Jahr wohl alleine feiern, weil ich denke, dass es nicht so gut ist, wenn die anderen trinken und nicht erwarte, dass sie nichts trinken. Da meinte die Freundin, so ein Quatsch, sie könnten ja wohl auch ohne Alkohol einen schönen Abend haben und ob wir denn Freunde wären oder nicht?! Wäre für sie gar kein Problem, meinem Mann zu liebe drauf zu verzichten :love: .

    Guck mal nach "infused tea" oder so. Vielleicht ist das günstiger mit diesen Beuteln als die schon fertigen Flaschen. Wobei die Beutel natürlich auch nicht günstig sind.

    Ich trinke sehr gerne eiskalt, alles, aber leider kein Wasser. Das muss bei mir Zimmertemperatur haben, auch im Sommer.

    Das ist immer mein Hauptproblem, wenn ich in dem Café oder Restaurant bin. Mittlerweile haben manche auch "warmes " Wasser, aber es nervt trotzdem. Abgesehen davon, dass ich eh ungern Wasser in nem Restaurant bestelle. Aber Getränke mit Süßstoff mag ich nicht und Cola, Fanta, Bitter Lemon oder was auch immer hat zu viel Zucker, als das ich da mehr von trinken wollte.

    Lemon-Mint-Juice - superlecker und erfrischend an heißen Tagen, verbreitet im arabischen Raum

    50ml Zitronensaft (am besten frisch gepresst), 20g Zucker, 1 Prise Salz, die Blätter von zwei Zweigen frischer Minze. Alles sehr fein pürieren bzw. im Mixer zerkleinern und mit ca. 150ml Wasser aufgießen. Eiskalt genießen.

    Rhabarber-Schorle

    ein Schuss Holunderblütensirup, 75ml Rhabarbersaft, eine Handvoll frischer Minzblätter, mit 125ml Wasser aufgießen

    Kinder-Mocktail

    ein guter Schuss Grenadine, 75ml Sprite, aufgießen mit 125ml Wasser


    Mittlerweile gibt es auch fertige Teebeutel für kalten Tee, die man also in kaltes Wasser schmeißen kann. Das finde ich ganz praktisch, für unterwegs, fürs Restaurant oder wenn man eingeladen ist und nicht den ganzen Abend Wasser trinken möchte (aber eben auch keinen Tee bestellen oder den Freunden den Aufwand bereiten will).