Beiträge von Liesel

    Kann sein. Deine Aussagen sind nicht zu hart. Ich bin halt generell nicht so ein direkter Mensch.
    Mache auch in normalen Alltagskonflikten mit Menschen gerne kleine Schritte.
    Will auch nicht präventiv Rückschritte einbauen, sondern für mich war es nur ein Rückschritt, dass ich so traurig war wie ich gesehen habe, dass er weiter spielt. Dachte eigentlich, dass ich da schon mehr “Hornhaut” hätte.

    Hallo zusammen

    Gestern war mein Mann kurz weg. Er sagte letzten Freitag, es wäre ja kein Problem mehr, denn er sei abstinent, sprich trinke und spiele nicht mehr.
    Trinken habe ich den Eindruck stimmt, da ich das merken würde. Er muss auch für den Führerschein zur Abstinenzkontrolle.
    Spielen weiß ich nicht und gestern habe ich , als er weg war, zufällig auf seinem Bildschirm in voller Breite sein Konto bei dem Trading Account gesehen - also er spielt nach wie vor.
    Er hat wohl vergessen es zu schließen, denn ich sah es als ich an seinem PC vorbei lief.
    Ich weiß, dass ihr das gesagt habt, aber ich bin so traurig, dass er einfach weiter so lügt. Ich weiß, dass es falsch ist, aber ich bin dennoch enttäuscht. Kann es nicht so einfach abschütteln. Ich werde mich weiter mich kümmern, aber es hat mich nochmals getroffen, wie schwer krank er ist.

    @ Alexa: ich konnte auch lange mit niemand reden. Erst als mein Mann zum zweiten Mal den Führersxhein verloren hat, habe ich mich meinem Vater offenbart.
    Es tat und tut extrem gut mit jemandem zu reden. Sonst weiß es bei mir auch noch niemand, aber werde mich auch noch weiteren Personen öffnen.
    Man realisiert, was man alles mitgemacht hat und wie untragbar es war.
    Also überlege noch mal , ob es nicht doch eine Person gibt.

    Ich weiß es nicht, ehrlich gesagt. Ich bin ja schon etwas ins Handeln gekommen- kümmere mich ausschließlich um mich und meine Tochter. Aber ich habe ihn noch nicht verlassen - vielleicht, und das meinte ich, da er seit 2 Monaten seit dem Fuehrerscheinentzug nicht mehr trinkt.
    Manchmal denke ich, vielleicht hört er wirklich auf , aber Gabe auch große Zweifel, weil er schon 20 Jahre trinkt und spielt, also stark abhängig ist.

    wardasalles finde es toll, wie Du es angehst,

    Ich war auch fast so weit und dann kam das mit dem Führerschein (zum 2.mal weg). Seitdem trinkt er nicht mehr, aber verhält sich total gleichgültig wie während des Trinkens gegenüber mir. Trotzdem habe ich wie keine direkte Angriffsfläche mehr, da er ja nix trinkt. Macht es auch nicht einfacher

    Ja, ich muss das einfach lernen, dass ich ihm auch gar keine Therapie mehr vorschlage

    Er sagt ja, er macht keine, weil er jetzt selbst aufhört. Ich weiß es nicht - bin einfach überfordert mit dem Ganzen.
    Ich habe zudem einen sehr fordernden Job( bin selbständig).
    Plane jetzt mal mit meiner Tochter über Ostern alleine wegzufahren, um etwas Abstand zu gewinnen.

    @ war das alles und @ lana

    Ja, ich fürchte auch, dass er nachdem er den Führerschein wieder hat, wieder anfängt, auch wenn er sagt, er würde Vorkehrungen treffen, dass das nicht passiert.
    Den Fuehrerschein bekommt er allerdings frühestens nach 12-18 Monaten wieder und nach MPU.
    Insofern müsste er das schon lange durchhalten.
    Aber ich will mich gar nicht mit der Frage beschäftigen.
    Im Moment versuche ich, von einem zum nächsten Tag zu kommen und mich auf meinen Beruf und meine Tochter zu konzentrieren.

    Hallo zusammen

    Muss mal schreiben. Bin so traurig.
    Seit mein Mann den Führerschein verloren hat, trinkt er wohl nicht mehr und spielen tut er auch nicht mehr ( ist bis über beide Ohren verschuldet).
    Nun habe ich ihn angesprochen, ob er eine Therapie machen möchte, was er verneint hat. Das Gleiche tat mein Vater mit dem gleichen Ergebnis.
    Wir leben im gleichen Haus- doch er redet nicht, auch fast nicht mit unserer Tochter. Interesse an irgendwas geschweige Unternehmungen mit ihr hat er auch nicht. Ich habe sie darauf angesprochen- sie sagte es stört sie nicht, er rede ja noch mehr mit ihr als mit mir.
    Ich konzentriere mich voll auf mich, lebe mein eignes Leben.
    Traurig bin ich dennoch und weiß auch nicht, wie es weiter gehen soll. Er meinte er sei ja jetzt abstinent, also sei alles ok.
    Was haltet Ihr von all dem?

    Danke, Aurora! Ja , mein Inneres sagt mir, dass ich das herausfinden muss. Ich weiß ja gar nicht mehr, wie er ist ohne Alkohol.

    Es ist wie Du sagst, er trinkt zur Zeit ( seit 4 Wochen nicht - seit Entzug Führerschein). Allerdings ist es nicht aufmerksam zu mir. Ich Interesse ihn eigentlich nicht. Habe vielleicht innerlich erwartet, dass er sich entschuldigt , aber Fehlanzeige.
    Ich bemühe mich aber auch nicht um ihn , sondern mache mein eigenes Zeug. Dennoch bin ich tief im Innern traurig, wie das alles ist. Denn dachte, wenn er nicht mehr trinkt, würde es besser werden. Vielleicht es es noch zu kurz ( er hat ja Jahrzehnte getrunken)

    Aber ich weiß es einfach nicht.
    Ich traue ihm halt auch nicht.
    Liebe Gruesse

    Hallo zusammen

    Ich möchte mich mal wieder melden. Seit mein Mann den Führerschein verloren hat, habe ich mich unabhängiger gemacht. Ist wie eine Trennung im Haus, die aber auf Dauer auch für meine Tochter nicht geht.
    Heute sagte er mir, er trinke und spiele ja jetzt nicht mehr und as ziehe er jetzt durch bis er den Führerschein ( mind 1 Jahr plus MPU ) . Danach koenne man ja sehen, ob er eine Therapie brauche.
    Mir gefällt das.nucht so. Ich denke, wenn er ehrlich aufhören will, müsste er mit mir oder anderen Vertrauenspersonen reden, was er nicht tut.
    Ich bin noch nicht so weit mich ganz zu trennen, aber denke darüber nach. Es ist mir peinlich, aber an manchen Tagen fühle ich mich total verunsichert.

    Liebe Peggy

    Erinnert mich an meine Situation. Bei uns ist es auch so- wir machen nichts mehr zusammen und schweigen uns an. Unsere Tochter ist 13 und insofern ist das nicht so einfach wie bei Dir. Ich bin durch eigenen Job finanziell unabhängig und überlege mich zu trennen. Bi nicht bucht so weit…

    LG

    Guten Abend,

    Ich möchte mich mal melden, weil ich irgendwie Kontakt benötige. Habe mich seit mein Mann den Führerschein verloren hat, nur auf mich und meine Tochter konzentriert. Er und ich leben zwar im gleichen Haus, aber jeder macht, was er möchte. Er trinkt nach eigener Aussage nichts mehr seit dem Vorfall und hat sich jetzt für Abstinenzkontrolle und bei einem Psychologen angemeldet wegen seine Spiel- und Alkoholsucht.
    Nach wie vor erzählt er sonst aber niemand was davon- Freunde, Nachbarn und seine Geschwister wissen nichts.
    Finanziell ist er durch die Spielschulden ziemlich ruiniert- ich gebe ihm aber kein Geld mehr ( hatte das in der Vergangenheit mal getan).
    Mir geht es besser als zu dem Zeitpunkt, wo er jeden Tag getrunken hat, weil alles ruhiger ist, wollte das mal schreiben, auch wenn ich noch nicht wirklich einen Plan habe wie es weitergeht.

    Danke Euch! Ich glaube nicht, dass ich keine Selbstreflexion habe. Ich habe auch keine wirtschaftliche Not, da ich einen eigenen Job und wir getrennte Kassen haben. Insofern kann ich jederzeit gehen und muss auch nicht für die Schulden aufkommen.
    Ich denke auch durchaus darüber nach und habe bereits sehr viel Abstand genommen. Im Februar fahren meine Tochter und ich allein in Urlaub.
    Ich muss mich vielleicht an die Trennung herantasten.
    Ich teile Eure Meinung und deshalb bin ich ja hier, dass ich ihm nicht traue und er jetzt nur wegen dem Führerschein nicht trinkt ( ist ja auch erst seit 2 Wochen).
    Ich bin - auch durch das Forum- viel weiter als vor 6 Monaten und habe meinen Vater und eine Bekannte ins Vertrauen gezogen. Für Euch vielleicht zu wenig, aber für mich schon ein paar Schritte . So fühle ich es jedenfalls.