Ich finde es auch sehr stark von Dir, Maeron, dass Du alle diese Gedanken hier aufschreibst, das ist Selbsthilfe!
Danke!
Und ich versuche deine Tipps umzusetzen
Ich finde es auch sehr stark von Dir, Maeron, dass Du alle diese Gedanken hier aufschreibst, das ist Selbsthilfe!
Danke!
Und ich versuche deine Tipps umzusetzen
Da war Deine Rede davon, in 9 von 10 Fällen behälstdu die Kontrolle, und es passiert dir zwei oder drei Mal im Jahr,
Das entsprach tatsächlich nicht der Wahrheit, es war viel öfters:(
Die Entscheidung kann Dir gar niemand abnehmen.
Ich sehe es nicht als Entscheidung sondern als ein Prozess, mit den Suchtgedanken umzugehen.
Ich denke der Ausrutscher- Rückfall hat mich auch nach hinten geworfen.
Hallo und Danke für eure Beiträge,
Ich sehe in den letzten zwei Jahren bei mir eine große Entwicklung. Ich habe in der ambulanter Suchtreha viel gelernt. Ich akzeptiere, dass ich Alkoholiker bin und nicht kontrolliert trinken werde.
Ich bin fähig, mich gut zu reflektieren. Meine hier beschriebenen Gedanken sind Suchtgedanken. Dass ist doch klar. Aber ich darf trotzdem Verzichtsgedanken haben. Ja und ich stimme zu, es fehlt hier noch ein Hobby oder ähnliches.
Ich schreibe hier ganz ehrlich, was dazu führt, dass es so wahrgenommen wird, als wäre ich im Kopf nicht trocken. Es ist fast wie ein Vorwurf. Das hilft mir leider dann weniger.
Liebe Grüße
Ja ![]()
Ich würde so gerne nicht so denken .
Maeron, mit Alkohol warst du aber auch nicht frei, erst jetzt bist du wirklich frei
Ja , richtig- ich kann es meistens auch so fühlen . Nur nicht immer.
Ich nenn das mal Suchtgedächtnis. Oder?
Ja, natürlich
Mein Gedächtnis gehört zu mir. Ich könnte sagen, das hat nichts mit mir zu tun, es ist das Suchtgedächtnis. Es ist ja ein Teil von mir und das was ich denke und an was ich mich erinnern und Verlange. Klar,ich bin nicht meine Gedanken. So gesehen, es ist eine Seite von mlr,die so denkt.
denn er kann nicht verhindern, dass ich nochmal Alkoholiker werde, weil ich es schon bin und immer sein werde.
Das Bekanntmachen im Familien- und teils Freundeskreis führen zu sozialen Druck. Durch das Etikett wird das Thema zu einer sozialen Sache, die den Effekt hat,daß es nicht mehr nur meine persönliche Sache ist, sondern ein Rückfall zu noch mehr Pein führt. Stilles einfach mal probieren ist nicht möglich. Das ist ein Schutz. Doch es beschränkt meine Freiheit. Und mein Freiheitsbedürfnis ist stark.
Hier zeigt sich wieder, dass ich teilweise noch nicht für mich trocken bin.
Dadurch, dass ich abhängig geworden bin, ist mir vieles schönes genommen wurden. Ich kann nicht mehr entspannt Alkohol trinken. Kein entspanntes Feierabendbier mehr. Ich kann nicht mehr ausgelassen Feiern, mit Freunden richtig großartigen Spaß haben. Das macht mich wütend und traurig.
Ja man kann auch ohne Spaß haben. Es gibt sie, die Momente ,die ich genieße und die ich ohne Alkohol nie hätte. Und ich finde Wege mich ohne Alkohol zu entspannen. Aber es ist schwerer wenn auch nachhaltiger.
Trotzdem, mir fehlen die Freunde, mit denen ich so viel Spaß haben kann, wie ich es früher hatte. Und dann wurde ich abhängig und habe auch unglaublich viel unter der Scheiße die ich besoffen angestellt habe,gelitten.
Ich will nicht mehr Saufen ,um das ganz deutlich zu sagen . Trotzdem habe ich manchmal diese Gefühle von Wut bzw Trauer (der Schwester von der Wut).
ist es dir die letzten Monate ergangen
Also die Wochen direkt nach dem Konsum ging es mir gut und ich fühlte mich irgendwie sehr stark. Kein Verlangen. Das Verlangen kam nach einiger Zeit. Mir ist wieder überall Alkoh aufgefallen und ich haben vermehrt daran gedacht. Auch jetzt noch. Doch es schwankt.
Ansicht fühle ich mich derzeit zufrieden und denke, dass ich die Gedanken zum Alkohol ganz gut einordnen kann.
Ich träume vermehrt vom Konsum, wie schon geschrieb.
Ich bin sauer darüber, dass ich abhängig bin. Es ärgert mich.
Hallo,
Zurzeit fühle ich mich stabil!
Ich war fast zwei Jahre trocken vor dem Konsum der zwei Getränke.
Ich habe eine reale Selbsthilfegruppe und dieses Forum.
Ich hoffe es wird irgendwann dauerhaft besser.
Liebe Grüße
Maeron
Hi Alexa,
Seit dem Ausrutscher bin ich trocken.
Mal mehr mal weniger Craving.
Viele Grüße
Traum
Ich habe geträumt, dass ich mit meinem alten Freundeskreis zusammen saß und gekifft habe. Danach war ich im Traum bei meiner realen Selbsthilfegruppe und habe davon erzählt. Ähnlich hatte ich letztens von Alkohol geträumt. Ich fühlte mich dabei so ohnmächtig und bereute so sehr meinen Konsum.
Mein Unterbewusstsein scheint ganz schön zu verarbeiten. Grundsätzlich ja gut.
Liebe Grüße
Wenn es zu ordentlich ist, hab ich das Gefühl ich darf dort nicht atmen.
Das kann ich total nachvollziehen. Ich bin auch in einem zwanghaft ordentlichen Haushalt aufgewachsen. Alles wurde kontrolliert. Wo Was liegt. Und so. Schrecklich. Umso schöner, dass ich nun leben kann, wie ich möchte. Als ich alleine gewohnt habe, war ich sehr unordentlich. Mittlerweile habe ich es gelernt, so dass es ok ist, auch in der Ehe. Aber niemals zwanghafte Ordnung mehr.
Hallo Sam, bist du hier noch am Start?
Wie geht's dir?
Ich bleibe z. B. lieber beim ich. Weil, wenn Du ihn weglässt, nützt das ja mir nichts.
Naja, das bedingt sich ja. Wenn du ihn weglässt, nützt es mir, weil du hier drüber schreibst und ich ermutigt werde, es dir gleich zu tun (für mich) . Es gäbe kein wir, wenn jeder nur an sich denkt. Wir brachen das Kollektiv. 😃
wir brauchen NUR einen Stoff weglassen"!!
Diese Sicht hilft mir auch. Erst habe ich überlegt, ob gedanklich ein " ich brauche nur einen Stoff weglassen!" mache. Aber das "wir" gefällt mir besser. Denn es zeigt zusätzlich, dass ich (wir) nicht alleine bin (sind) . Wir Betroffene könne uns unterstützen. Wir schaffen das.
Ich hatte meinen Tiefpunkt vor ca. zwei Jahren damals auch weil ich wieder einen Kontrollverlust hatte und meine Frau sich tatsächlich daher überlegt hatte, sich zu trennen.
Zu dem Zeitpunkt war es bei mir so dass ich, wäre ich alleine, auf jeden Fall wieder getrunken hätte. Mittlerweile, nach einem kürzlichen Ausrutscher/Rückfall, und die Arbeit an mir, kann ich sagen, dass ich für mich trocken bin. Ich glaube das es mir jetzt auch leichter fällt, die Abstinenz.
leider gottes kann ich die ersten Zeilen von dir nur unterstreichen
Und die weiteren Zeilen? Insbesondere "Und jetzt musst Du, wenn Du das willst, auch für Dich ganz alleine trocken werde"? Was sagst du dazu?
LG
Schon passiert
Wie war das für dich? Was sagt deine Frau dazu? Und wie hast du sie entsorgt?