Beiträge von Mercedes

    Deine Worte bzw. die des Moderatorenteams empfinde ich gerade nicht auf Augenhöhe.

    Ich finde es schon sehr anmaßend, euch dazu aufzuschwingen, mir vorzuschreiben, wie ich auf mich aufzupassen habe.

    Es darf doch wohl mir überlassen bleiben, was mir hilft und was nicht.

    Insofern finde ich dieses Argument eher scheinheilig.

    Es scheint doch eher so zu sein, dass ich in irgendeiner Weise in euren Augen nicht forumskonform agiere.

    Ich stelle diese Grundsätze in keinster Weise in Frage, das ist komplett euer Ding.

    Es ist aber doch eher paradox in meinen Augen, dass der Fokus auf Selbsthilfe gelegt wird, ihr zumindest mir dann aber vorschreibt, wie diese meine Selbsthilfe auszusehen hat.

    Allerdings habe ich überhaupt kein Interesse daran, den Forumsfrieden zu stören.

    Gleichzeitig ist es mir zu anstrengend, bei jedem Post zu überlegen, ob dieser nun forumsfriedenkonform ist oder nicht.

    Daher werde ich zu keinem User mehr schreiben.

    Ja, ich arbeite beruflich mit Menschen mit psychischen Störungen, allerdings nicht in einer Beratungsstelle.

    Meiner Einschätzung nach habe ich Ich-Botschaften verfasst, wenn diese denn im Sinne des Hilfesuchenden waren.

    Ich gebe dir Recht, dass es hier in erster Linie um denjenigen geht, der hier ist, der Hilfe und Unterstützung sucht.

    Allerdings bin ich der Ansicht, dass es zielführender im Sinne der Selbsthilfe sein kann, auch mal nach Beteiligten im System fragten darf.

    Wenn ich das also gemacht habe, habe ich doch explizit kommuniziert, warum diese Nachfrage jetzt gerade für den Hilfesuchenden sinnvoll ist, z.B. bei @ Volka.

    Vielleicht hat es ihm ja geholfen, eine andere mögliche Interpretation des Beratungsgespräches zu hören…?

    Für seinen Weg, seine Situation etc…?

    Mich würde hier die Meinung derjenigen interessieren, die von „Analysen, Zusammenfassungen, Erklärungen, Nachfragen“ meinerseits betroffen waren.

    Empfindet ihr das als störend, wenn der Fokus weg von euch auf z.B. euren Partner gerichtet wird ?

    Oder als Hilfe für euch ?

    Oder nervig, übergriffig etc. ?

    Sehr, sehr gerne, lieber volka :)

    Ich kann verstehen, dass du dich gerade jetzt „in dieser positiven Phase“ nicht trennen möchtest.

    Nimm dir die Zeit, die du für dich und deine Familie brauchst.

    Du hast die „Gemengelage“ sehr gut im Griff und alle Mitglieder -einschließlich deinerselbst- im Blick, das finde ich wirklich toll !

    Noch ein Wort zu der Beraterin:

    Es gibt eine Methode, die nennt sich „paradoxe Intervention“.

    Dabei gibt der Berater/Therapeut seinem Gegenüber scheinbar unsinnige, eben paradoxe, „Ratschläge“.

    Das soll dazu dienen, bei dem Gegenüber eine Reaktion zu provozieren, so nach dem Motto: „Sind Sie bescheuert ?!“

    Jetzt sehr kurz / vereinfacht dargestellt.

    Ob das so ist, vermag ich natürlich nicht zu beurteilen, aber vielleicht bringt es dich bzgl. deiner Einschätzung des Gespräches weiter, wenn du auch diesen möglichen Aspekt miteinbeziehst ?

    Liebe Grüße und dir einen ruhigen Tag,

    M. :)

    Jedenfalls war das Ende vom Lied, dass er zu der Dame sagte; er würde mich ja unterstützen aber er wird sich sein Bier nicht nehmen lassen. PUNKT.

    WENN denn dann eine Einsicht da ist, so glaube ich werde ich das einmal mit ihm durchziehen. Zu mehr hab ich keine Kraft mehr.

    Wenn keine Einsicht da ist, werde ich FÜR MICH entscheiden müssen und diese Beziehung

    Ist damit deine Frage nach der Einsicht nicht beantwortet ?

    Er wird sich sein Bier nicht nehmen lassen.

    Du klingst sehr resigniert und kraftlos.

    Macht dir das nicht Angst, dass, je länger du diese Farce mitmachst, umso weniger Kraft dir für den notwendigen Schritt zur Verfügung stehen wird ?

    Passe auf dich auf :!:

    Liebe Grüße,

    M.

    Mir reicht's, ich bin fertig. Zum Glück habe ich keinen Säufer, den ich auch noch mitschleppen müsste.

    In sofern bin ich echt froh und noch immer dankbar, dass ich vor 16 Jahren den für mich entscheidenden Schritt der Trennung gewagt habe.

    ich finde es toll, wie du das alles meisterst und, dass du nach doch langer Zeit das „immer noch“ siehst.

    Gibt dir das nicht auch Kraft und Stärke ?

    Liebe Grüße und du weißt, es kommen auch ruhigere Zeiten, auf die du dich freuen kannst :)

    Okay, danke dir :)

    Wir können hier natürlich keine Diagnose stellen, aber ich fand es für dich wichtig, um dir sinnvoll zu helfen.

    Was hältst du von Folgendem ?

    Eine Art Kompromiss ?

    Eine Möglichkeit, die Ehe und Familie zu erhalten, aber eine klare Linie bzgl. des Alkoholkonsums ?

    Was im Übrigen auch und gerade für sie die richtigere Lösung ist.

    Du könntest mit ihr ein offenes Gespräch führen, ihr sagen, dass du sie liebst und die Ehe aufrechterhalten möchtest, du aber dich nicht mehr wohlfühlst, wenn sie trinkt, also egal, wann und wieviel, sondern nichts.

    Du könntest ihr sagen, dass du sie unterstützt, falls sie z.B. eine Therapie macht oder SHG oder wasauchimmer….

    Das sind prächtige Ich-Botschaften, keine Vorwürfe o.Ä. ihr gegenüber.

    Aus meiner Sicht ist das in keinster Weise zuviel verlangt.

    Um meine Ehe zu retten, sollte es zumutbar sein, auf Alkohol zu verzichten…

    Sollte sie dazu nicht bereit sein, nun, dann bist du einen Schritt weiter, oder ?

    Also, das wäre jetzt so meine Idee..

    Liebe Grüße, :)

    M.

    Meine Frage zielte darauf ab, falls es der AUDIT ist ( Standard, WHO etc. ), dieser also mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine realistische Einschätzung gibt, wäre es möglich, dir bessere Hilfe zu geben.

    Falls also bei dem o.g. Test > 20 P. rausgekommen sind, ist ein wie auch immer gearteter kontrollierter Konsum faktisch unmöglich, also über eine längere Zeit.

    Um dem Umfeld ein „Schmankerl“ zu geben, kriegt das idR jeder Alkoholiker hin, ich übrigens auch.

    Wenn du das so machst, ist es für dich momentan genau die richtige Entscheidung !

    Ich könnte mir vorstellen, dass die Frage nach dem Mittrinken eher der Auslöser für den Rückfall war, nicht der Grund…

    Hast du schon eine Idee, was der Grund war oder sein könnte…?

    Es gibt in den vorangegangenen Tagen vielleicht eine Situation, ein Gespräch, einen Gedanken etc., wo du falsch abgebogen bist.

    Wenn du das für dich herausfinden kannst, bist du einen Riesenschritt weiter.

    Liebe Grüße,

    M.

    Liebe Luna,

    meinen Vorschreibern möchte ich mich von <3 anschließen.

    Ich finde es toll, dass du hier bleibst.

    Ein Rückfall ist nicht das Ende.

    Einen Rückfall, wenn du genau schaust, wie es dazu kam, welche Alarmzeichen hast du übersehen etc, kannst du auf deinem Weg in eine stabile Abstinenz für dich konstruktiv nutzen.

    Hole dir jede Hilfe, die du kriegen kannst !

    Liebe Grüße,

    M.

    Liebe siri,

    auch von mir:

    Fühle dich von Herzen willkommen !

    Ich finde es sehr groß von dir, dass du dir alles an Hilfe holst, die du kriegen kannst.

    Auch toll, dass es dir nach diesen Erlebnissen gelungen ist, eine gute Beziehung zu haben, einen starken, liebevollen Mann, der dich (unter)stützt.

    Ich bin in einem ähnlichen Alter wie du und trotz ( oder wegen ? ) meiner eigenen diversen psychischen Störungen und ich auch beruflich täglich damit zu tun habe, ist mir erst jetzt, seit ich hier im Forum bin, dieser „EKA-Status“ bewusst geworden.

    Ich freue mich auf den Austausch mit dir,

    liebe Grüße,

    M. ( EKA, Alkoholikerin, 6 Jahre trocken )

    P.S.: Schön, dass du viel geschrieben hast ! Gut für uns -und für dich :)

    Mit persönlicher Erfahrung kann ich leider nicht dienen.

    Es gibt hier aber viele, die sich dort gut aufgehoben gefühlt haben und Hilfe erfahren haben.

    Du kannst einfach im Netz „Suchtberatungsstelle“ eingeben.

    Auch hier im Forum findest du unter „Hilfsangebote“ zahlreiche Anlaufstellen für Angehörige.

    Ja. Ich bin nicht alkoholkrank, aber leider sie.

    Krank ist seine Frau, alkoholkrank.

    Das wird wohl so sein.

    Aber du, Schratte, bist auch krank, co-abhängig.

    Co-Abhängigkeit wird noch (!) nicht als eigenes Krankheitsbild geführt, wird momentan fallabhängig als abhängige oder gemischte Persönlichkeitsstörung eingestuft.

    Ihr beide seid in der jeweiligen Krankheit gefangen und damit -diesbezüglich-„ gleichgestellt“.

    In dieser toxischen Verbindung gibt es kein besser oder schlechter.

    Es gibt für euch beide nur Hilfe annehmen gepaart mit dem Willen zur Selbstveränderung oder Hilfe ablehnen gepaart idR mit moralischer Entrüstung, Angriff auf den Hilfe Anbietenden, Verdrängung etc.

    Und auch hier sehe ich, dass du an der gleichen Stelle klebst wie deine Frau.

    Deine Frau will weitertrinken.

    Du willst weitermachen.

    Leider habe ich bisher bei sämtlichen Hilfsinstitutionen gesagt bekommen, dass sie nur helfen können, wenn mein Mann einverstanden ist...
    :cry:

    Das ist völliger Unfug !

    Wäre ja auch vollkommen absurd.

    Du kannst dir selbstverständlich ohne die „Erlaubnis“ deines Mannes Hilfe holen.

    Liebe Grüße,

    M.