Beiträge von Leonie80

    Leonie , du bist in sehr gute Laune ....aber Stern hat geschrieben

    So wie Stern , denke ich auch . Trocken nach vorne schauen , aber nicht vergessen, in welche grausame Sucht war ich gefangen .

    Die grausame Erinnerung ist heute meine positive Zukunft.

    Schöne Abend wünsche Dir.

    Ich denke aktuell jeden Tag zurück, wie es war. Wie es mir ging. Wie fertig ich war! Das ist auch wichtig, denn es zeigt mir und erinnert mich, wo ich nie mehr hin möchte.

    Das hast du schön geschrieben: Die grausame Erinnerung ist heute deine positive Zukunft. Genau so empfinde ich das auch.

    Dir auch einen schönen Abend!

    So geht es mir auch.

    Als ich noch gesoffen hatte, war ich ja immer in ‚Alarmbereitschaft‘ …nur nicht auffallen …nicht, dass da noch jemand mal genauer hinguckt ….vielleicht riecht man auch noch ne Fahne….

    Den Blick immer nach unten … fast dankbar, dass es dann wegen Corona die Maskenpflicht bei der Arbeit gab. Dahinter konnte ich mein aufgedunsenes Gesicht gut verstecken.

    Und dann war ich nüchtern und es gab keinen Grund mehr, mich zu verstecken. 😀

    Ich konnte auch sehr schnell sagen, was mir nicht passt, hatte überhaupt keine Angst mehr. Ich kann wieder erhobenen Hauptes durch die Gegend gehen und beim Einkaufen muss ich keine Alibi-Einkäufe tätigen und kann sogar die Kassiererin anlächeln.

    Oh ja. Ich hab auch immer auf den Boden geschaut. Egal wo ich war. Ich wollte auch nie angesprochen werden oder jemanden ansehen. War es doch mal so, bin ich regelrecht erschrocken. Hätte mir ja irgendwie jemand ansehen können, dass ich mich alle paar Tage in die Besinnungslosigkeit saufe.

    Am Besten noch ein paar Läden hintereinander abgeklappert und überall ein „bisschen“ Stoff gekauft, dass es nicht auffällt. Aber die Leute im Geiste verurteilt, die mit ner Schnapspulle an der Kasse standen. Wie eklig und abartig! Ich trank ja „nur gepflegt“ Bier und Wein. War ja edel! Wie bescheuert das Suchthirn doch tickte.

    Am nächsten Tag im Höllenschlund aufgewacht. Immer und immer wieder!

    Das war eklig und abartig!!!

    Jetzt schaue ich die Leute an. Ich lache sie an! Ich kann das! ☺️ Verwirrt manche, aber egal. Ich bin glücklich und gehe erhobenen Hauptes durch die Welt! Das darf auch jeder sehen und spüren. Gute Laune steckt auch manchmal an.

    Herzlichen Glückwunsch zum 1. nüchternen Monat 💐

    Du siehst so viele schöne Veränderungen. Das ist super.

    Lass dir Zeit.

    Komm in Ruhe an in deinem neuen Leben.

    Bei mir kam so viel von ganz alleine …. so nach und nach.

    Und was ich auch ganz toll finde, ich sag nicht mehr zu Allem Ja und Amen. Ich äußere mich, falls ich Etwas als bedenklich/kritisch empfinde oder sage NEIN. Das wird immer besser 😃

    Ich werde selbstbewusster. Das war ich nie!

    Guten Morgen,

    heute sind es 30 Tage ohne Alk.

    Heute trinke ich nicht!

    Es ist hilfreich hier nur in 24 Stunden zu denken.

    Was echt richtig schwerfällt, ist der liebevolle Umgang mit sich selbst und dem inneren Kind.

    Und viel Arbeit liegt noch vor mir.

    Wer bin ich eigentlich? Was will ich für die Zukunft? Was tut mir gut? Usw…

    Es ist eine Herausforderung. Aber spannend und trotzdem so schön.

    Klar und nüchtern zu sein ist wohl eines der schönsten Gefühle, die ich neu kennengelernt habe. Ich will sie nicht mehr missen.

    Ich habe jahrzehntelang einfach nur „funktioniert „

    Der Alk bestimmte mehr oder weniger den Tagesablauf. Kater bekämpfen, arbeiten, Kind, Hobby, Haushalt. Und immer wieder saufen bis zum Kontrollverlust! Gefolgt von schweren Depressionen!

    Jetzt bin ich raus aus dieser trüben, vernebelten Wolke. Der Alk bringt nichts als Schmerz, Elend, üble Gedanken, Machtlosigkeit, Depression, Abgestumpftheit, geistiger und körperlicher Verfall. Und das auf Raten! Mir fällt nichts Positives mehr ein für dieses Gift!

    Ich schaffe die Arbeitstage wieder problemlos, schmerzfrei und mit Freude. Alles ergibt wieder Sinn und ich versuche, mir kleine Wohlfühlmomente zu schaffen.

    Ich bin (wieder) glücklich. ☺️

    Ich wünsche euch einen schönen Tag.

    Genießt die Sonne, die bei euch hoffentlich auch scheint.

    Liebe Grüße

    Hallo zusammen,

    Gestern und heute hab ich es anders gemacht.

    Wenn die Müdigkeit kommt, dann raus an die frische Luft und siehe da, ich fühle mich fit.

    Mein Körper ist jetzt ausreichend erholt nach den Wochen. Der Rest ist wirklich geistiger Natur. Nicht faul werden und hinlegen, nicht hängen lassen, sondern aufraffen und aktiv werden.

    Wenn ich überlege wie es mir vor einigen Wochen ging. Da saß ich heulend, verkatert, depressiv vor dem Handy und hab hier zum 1. Mal in die Gruppe geschrieben. Ich war am Boden. Fertig! Ich konnte nicht mehr!

    Ich konnte mir nicht vorstellen, den Teufelskreis aus Saufen, Kater und schweren Depressionen jemals verlassen zu können.

    Dank euch saß ich noch am gleichen Tag heulend beim Therapeuten und beim Hausarzt. Ich habe mich so geschämt. Ich dachte es zerreißt mich. Aber es tat so gut, endlich auszusprechen, dass ich Alkoholikerin bin und dringend Hilfe brauche. Die hab ich auch bekommen. Vorm Hausarzt hatte ich wahnsinnige Angst. Völlig unbegründet. Er war total verständnisvoll und sagte mir, dass ich gerade in diesem Moment einen tollen und großen Schritt in die richtige Richtung gemacht hatte.

    Und heute? Heute geht es mir richtig gut.

    Ein Leben ohne Alkohol (das ich mir gar nicht mehr vorstellen konnte), ist so wunderbar. Ich fühle jeden Tag eine sehr tiefe Dankbarkeit.

    Ich freue mich wieder auf meine Hobbys und kann sie richtig mit allen Sinnen, in aller Nüchternheit und Klarheit genießen.

    Wahnsinnig tolle Gefühle. Ich bin wieder im Leben angekommen.

    Der Gedanke an Alkohol ist selten präsent.

    Ich will ihn einfach nicht mehr. Er wird durch gutes Essen oder alkoholfreie Getränke ersetzt. Die machen mir Freude.

    Und ich kann sie mit gutem Gefühl und Genuss zu mir nehmen.

    Beim Alkohol war es keine Freude, kein Genuss. Nur dieses „Muss“, mit dem Wissen wie es mir am nächsten Tag wieder gehen würde. Widerlich und eklig!

    Ich bin nach wie vor unendlich froh, dass ich diesen Teufelskreis durchbrochen und mir Hilfe gesucht habe.

    Es lohnt sich absolut und es wartet ein neues, gesundes, glückliches und erfülltes Leben!

    Ich wünsche euch einen schönen Tag!

    Liebe Grüße


    Oft ist es ja so, dass es sich auch körperlich bemerkbar macht, wenn es der Seele nicht so gut geht.

    Oder andere positive Dinge, „einfach“ versuchen, Energie zu tanken, wäre mein erster Gedanke.

    Es geht mir zwar gigantisch gut ohne Alkohol im Vergleich zu vorher.

    Ich fange schon wieder an „nur“ zu funktionieren unter der Woche, wenn ich so darüber nachdenke.

    „Dinge versuchen“, wie du schreibst, finde ich grad super. Da werd ich gleich mal tüfteln und „versuchen“, mir tagsüber kleine Dinge zu schaffen, die mir gut tun, wobei ich Energie tanken und meinen Akku aufladen kann.

    Dankeschön 😊

    Hallo Leonie.

    Fühlst Du Dich körperlich nicht in der Lage? Oder geht es Dir seelisch nicht gut? Das könnte unabhängig vom Entzug sein?!

    Im Zweifel lass Dich nochmal durchchecken.

    LG Cadda

    Ich bin morgens relativ fit und dann überfällt mich nach ein paar Stunden immer wieder diese bleierne Müdigkeit. Ich fühle mich dann körperlich und geistig so richtig schlapp und muss mich hinlegen.

    Hab mich die letzten Jahre öfter mal durchchecken lassen. Alles Mögliche. War immer alles in Ordnung.

    Fühlte mich da ja ständig so, weil ich verkatert war den ganzen Tag. Rannte aber trotzdem zum Arzt, weil ich dachte es ist was. Da war mir nicht bewusst, dass es an der Sauferei lag. Konnte ich mir nicht eingestehen weil ich den Alk ja brauchte.

    Es ist wohl dann eher geistig, denke ich.

    Die Wohnsituation ist nicht prickelnd. Blöde Nachbarn. Man fühlt sich nicht wohl.

    Ich denke ich muss meinen Tagesablauf unter der Woche einfach positiver gestalten.

    An den Wochenenden ist alles gut, da bin ich viel weg mit dem Kind.

    Guten Abend ihr Lieben,

    Ich hab mal ne Frage.

    Wie lange wart ihr arbeitsunfähig während und nach dem Entzug daheim?

    Es ist sicher ganz ganz unterschiedlich.

    Mir geht es langsam besser. Ich weiß aber nicht, ob ich demnächst schon wieder die ganze Woche, überhaupt und den ganzen Tag, in der Arbeit schaffe.

    Mich plagt auch schon wieder das schlechte Gewissen. Ich muss doch….

    Angst im Hintergrund, man könnte den Job verlieren usw…

    Mein Hausarzt möchte mich nochmal sehen und ich kann auch jederzeit die AU verlängern.

    So richtig fit fühle ich mich noch nicht. Andererseits heißt es ja immer, die tägliche (Arbeits-) Routine schadet nicht.

    Ich habe Angst, dass mir dann ganz schnell wieder alles zu viel wird.

    Danke und einen schönen Abend.

    Liebe Grüße

    Solange ich den Alkohol als Feind ansah, so lange stand ich noch im Kampf mit ihm. Mir macht der Alkohol nichts. Er läuft mir nicht nach, er bedroht mich nicht. Es gibt ihn als Nervengift, mehr nicht. Warum soll ich ein Feindbild aufbauen?

    Das ist mit Sicherheit richtig, Hartmut. Feindbild aufbauen verstärkt wieder die Konzentration darauf. Bisher half mir dieser Feindgedanke ganz gut. Ich lerne jeden Tag, besser damit umzugehen und es rückt auch langsam immer mehr in den Hintergrund. Es gibt viel schönere Sachen, die nun in den Vordergrund treten.

    Guten Abend,

    Ich hatte heute einen super schönen Tag.

    Mit Freunden ne neue Sportart ausprobiert und richtig ausgepowert. Freude pur!

    Es ist so schön, wieder aktiv am Leben teilzunehmen und das auch wieder genießen zu können. Keine verkaterten Tage mehr, an denen man hochdepressiv im Bett liegt und nicht aufstehen kann.

    Es war ein neuer, wunderschöner, nüchterner und klarer Tag.

    Danke!

    Ich wünsche euch eine gute Nacht!

    Liebe Grüße

    Hallo,

    puh. Das Wochenende war echt schwierig.

    Stress, Finanzen, Kind hat Probleme. Musste mal wieder weinen! Das gehört dazu und befreit.

    Ich hatte echt immer mal kurze Saufgedanken. Habe die aber sofort im Keim erstickt. Ins Bewusstsein gerufen was der Alk mit mir gemacht hat. So nie wieder! In keiner Situation! Probleme lassen sich auch ohne Alkohol lösen. Sogar besser und bewusster, da ich klar im Kopf bin.

    Kein Grund sich weg zu ballern. Das würde es sowieso noch schlimmer machen. Weiß man ja und dessen muss man sich in solchen Situationen wieder voll bewusst werden! Alk ist der Feind und nicht dein Freund! Da will ich nie nie wieder hin!!!!

    Letzte Nacht dann auch noch der 1. Alkohol-Traum. Ich hab geträumt ich habe am Alkohol genippt. Ich bin so erschrocken, dass ich aufgewacht bin.

    Es geht alles irgendwie weiter und so gut wie für jedes Problem gibt es eine Lösung.

    Die lässt sich auch finden, wenn man klar im Kopf ist und nüchtern.

    Ich bin so dankbar und stolz, dass ich auch diese Tage ohne Alk gemeistert habe.

    Ich fühle mich gerade richtig stark und das bleibe ich auch.

    Habt einen schönen Sonntag!

    Viele liebe Grüße

    Am Anfang meiner Trockenheit wann ist gekommen Gedanke - vielleicht doch was Alk. Trinken , dann laut und deutlich gesagt habe zu mir selbst - scheußliche Gedanke geht weg . Ich will nicht mehr alk. Trinken . Verschwinde teufliche Gedanken . Lass mich in Rühe .Das hat mit geholfen ,

    Auch jetzt wann ich was Traurige und unangenehme Gedanken anfange zu denken , dann laut sage zu mir - Stopp - heute ist gute Tag und ich möchte positiv denken ,

    Mir hilft - laut sagen , das meine Gedanken gehen in falsche Richtung.

    Liebe Grüße und wünsche schöne Tag .

    Iwona

    Ich mache das auch so ähnlich! Wenn die Gedanken mal kommen sage ich STOPP!

    Es ist trotzdem ein guter Tag und jeder Tag ist schön ohne Alkohol. Dann lenke ich mich einfach ab. Das klappt ganz gut.

    Es ist für mich so viel leichter, wenn ich hier im Forum schreiben kann. Ist eine wirklich gute Unterstützung.

    Liebe Grüße

    Hallo zusammen,

    Tag 17 ohne Alkohol 🥳

    Es geht mir soweit ganz gut. Ich fühle mich etwas kränklich. Aber das sind noch die Folgen des Entzugs denke ich. Da ordnet sich wohl gerade noch Einiges.

    Ich kann mich gut ablenken dank der Tipps und Tricks in der Therapie. Hilft sehr sehr gut muss ich sagen.

    Ich schaue reihenweise Serien, neben Bewegung, Meditation usw. Tut gut, ein komplett anderer Tagesablauf.

    Verlangen nach Alkohol hab ich selten. Ist ein Gedanke daran im Anflug, dann suche ich mir sofort Ablenkung und dann ist es relativ schnell vorbei.

    Ein Tee oder Obstteller sind definitiv besser als Promille. Essen und alkoholfreie Getränke kann ich wieder genießen und freue mich richtig drauf. Welcher Tee oder welches Obst darf es heute sein? ☺️

    Meine Laune hat sich enorm gebessert.

    Die böse Welt ist gar nicht mehr böse und ich muss meinen Frust nicht mehr an mir und Anderen auslassen, da der Strudel nach unten durch Saufen und Kater nicht mehr da ist.

    Es lohnt sich wirklich, Tag für Tag abstinent zu sein.

    Ich bin sehr dankbar und glücklich für diese neuen, alkoholfreien Tage.

    Habt alle einen schönen Abend!

    Liebe Grüße

    Guten Morgen,

    Tag 15 ohne Alkohol.

    Wie die Zeit verrennt. Heute trinke ich nicht.

    Ich bin deutlich verpeilt, fällt mir auf.

    Ich muss mich beim Denken teilweise echt anstrengen und merke oft, dass mein Hirn sich falsche Sachen zusammenwürfelt. Es ist wie eingeschlafen. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, dauert das Regenerieren nach Alkoholentzug im Oberstübchen etwas länger. Bestimmte Ausdrücke, Fakten oder Erinnerungen, Gedanken, Fragen usw. Es dauert etwas, bis ich das zusammen habe.

    Teilweise denke ich mir, ich bin blöd. Es kommt dann schon richtig zusammen aber es dauert eben einen Moment länger.

    Der Begriff „blödgesoffen“ kommt nicht von ungefähr.

    Es ist noch alles da, es muss sich nur erholen und wieder lernen, normal zu arbeiten, mein Kontrollzentrum da oben.

    Ich hatte auch oft Missempfindungen und Nervenschmerzen am ganzen Körper während der Sauferei.

    Blutuntersuchungen usw. haben nie was ergeben. Alkoholproblem hatte ich ja nie (habe ich mir natürlich eingeredet).

    Immer Ausreden gesucht. Nie lag es am Alkohol….

    Jetzt weiß ich, wie ich mich und meinen Körper geschädigt, systematisch, langsam und immer öfter vergiftet habe mit dem widerlichen Alkohol.

    Heilung braucht Zeit. Jetzt sind zwei Wochen um und es wird noch dauern. Ich brauche immer noch öfter Ruhepausen. Fühle mich noch schnell erschöpft. Auch vom Kopf her. Man muss sich die Erholung gönnen. Annehmen und Zulassen, dass man alkoholkrank war/ist und der Körper, Geist und die Seele jetzt heilen dürfen.

    Jeder Tag ohne Alkohol ist ein guter/besserer Tag.

    Es lohnt sich, abstinent zu sein und zu bleiben. Ich freue mich jeden einzelnen Tag, nüchtern und klar zu sein.

    Alles ordnet sich und kommt wieder in die richtigen Bahnen.

    Ohne euer Drängen hier im Forum am 1. Tag meines Schreibens, wäre ich wohl nicht sofort noch zum Hausarzt gegangen. Wer weiß ob ich es überhaupt gemacht hätte.

    Ich bin froh und dankbar, dass ich Nägel mit Köpfen gemacht habe. Nur so geht es.

    Dankeschön!!!

    Habt alle einen guten Tag 🌞

    Liebe Grüße

    Guten Morgen,

    Tag 13 nüchtern. Heute trinke ich nicht!

    Ich werde wieder ohne Wecker wach und zum Frühaufsteher. Lang lang ist s her.

    Die Erschöpfung tagsüber wird auch weniger.

    Es ist so schön, nüchtern einzuschlafen, zu wissen was am Vorabend war und auch nüchtern wieder aufzuwachen.

    Ich führe ein Tagebuch, wie es mir zu bestimmten Uhrzeiten geht. Sehr interessant.

    Ich lerne mich echt grad nochmal neu kennen.

    Ich lebe! Ich existiere nicht mehr nur!

    Ich bin klar und fühle wieder richtig. Nicht mehr benebelt und abgestumpft.

    Es ist, als wäre eine Putzkolonne durch mein Hirn und meinen Körper gewirbelt und hat mal richtig aufgeräumt. Ich kann wieder durch klare Fensterscheiben schauen. Der Dreck in den Ecken ist weg.

    Auch wenn ein Tag mal nicht so gut ist. Trotzdem ist er klar und rein.

    Ich kann fühlen und zulassen.

    Das Schönste ist für mich die Klarheit, einfach hier und jetzt sein und alles ungetrübt wahrnehmen. Nüchtern sein!

    Der Alkohol passt nicht mehr in mein Leben!

    Ich überlasse ihm nicht mehr das Spielfeld.

    Viel zu lang hat er mein Leben und mich kontrolliert. Der Irrglaube, er würde mich trösten, mir gut tun, immer für mich da sein und mir helfen! Dieser verlogene Arsch!!!

    Ich hab ihm die Tür gezeigt und er kommt hier auch nicht mehr rein! Ich hab ihn durchschaut und endgültig Schluss gemacht! Jetzt bin ich dran!

    Habt alle einen guten Tag! 🌞🍀

    Liebe Grüße

    Leonie

    Tag 10. Heute trinke ich nicht.

    Ich hatte heute ein „Wow-Erlebnis“. Ich saß draußen und plötzlich fiel mir auf, wie gestochen scharf ich die Bäume, Gräser und das Blätterrascheln sah. Ich fühlte mich, als hätte ich Adleraugen. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das Alles zuletzt so wahrgenommen habe. Absolute Klarheit! Es war richtig schön und gleich hatte ich wieder ein Glücksgefühl und eine ganz tiefe Dankbarkeit.

    Es sind ganz kleine Dinge, die plötzlich ein wahnsinnig positives Gefühl aufkommen lassen. Ich fühle mich wie ein kleines Kind, das laufen lernt und seine Umwelt entdeckt.

    Spannend! 😊

    Liebe Grüße und einen guten Abend euch. 🍀

    :shock: :shock:

    Danke Leonie,

    ich hoffe das war nicht zu anstrengend, ist ein höllischer Trip ins Vergangene mit dem ganzen Erkärungen dazu.

    So in Etwa hab ich das auch in Erinnerung :cry:

    GlG WW

    Es ist schon ganz schön krass, sich zu erinnern.

    Andererseits schadet es nicht (da möchte man ja nie mehr hin) in Verbindung mit den Gegenmaßnahmen geht es aber. Alles ist besser (auch wenn nicht jeder Tag supi ist) OHNE Alkohol.

    Liebe Grüße