Beiträge von Leonie80

    Hallo ihr Lieben,

    ich treffe hier und da mal alte Bekannte, mit denen ich früher gerne einen gehoben habe. Manche sind echt schon schwer gezeichnet von der Sucht. Viel zu sagen gibt es meist nicht mehr. Es war allein der Alkohol der uns verband.

    Sollte man was sagen bezüglich der Sucht? Ich denke nicht bzw. ich sage nichts. Wenn ich zurückdenke, als ich angesprochen wurde, dass ich zu viel trinke oder schlecht aussehe, war mir das lästig. Ich fühlte mich angegriffen. Wollte ich alles nicht. Ich wollte saufen und bemitleidet werden, weil die ganze Welt gegen mich war.

    Was für eine falsche Welt das doch war. Vorgegaukeltes Interesse an einer Person, saufen und sich völlig daneben benehmen. Über völlig bescheuerte Dinge lachen. Vermeintlicher Zusammenhalt. Zusammengehalten hat uns nur der Alk. Sonst nichts.

    Ich bin für mich froh, dass ich es geschafft habe, aus der Suchtspirale auszusteigen. Würde ich meinen Bekannten auch wünschen. Manche schaffen es vielleicht noch. Andere vielleicht wenn sie ganz hart aufschlagen und andere vielleicht gar nicht mehr. Ich habe mir Sorgen machen wollen. Was bringt es mir? Gar nichts. Ich reibe mich auf. Das hilft weder mir noch den Anderen. Sie saufen trotzdem weiter. Das muss jeder für sich entscheiden. Es ist nicht mein Leben. Ich bin froh, dass ich sie nicht mehr oft sehe. Hört sich böse an. Es tut weh wenn man nüchtern, klar ist und zusieht wie sich jemand so ins Abseits schiesst.
    Ich kann nur für mich sorgen. Das tue ich so gut es geht. Jeden Tag.

    In dem Sinne wünsche ich jedem nur das Beste und dass jeder gut auf sich aufpasst.

    Liebe Grüße

    Hey ihr Lieben,

    der Tag war heute irgendwie bescheiden. Zumindest konnte ich relativ entspannt eine kurze Autofahrt machen.

    Mir ist heute ein alter Freund aus Kindheitstagen in den Sinn gekommen. Es war wie eine Eingebung. Er war früher wie ein großer Bruder für mich. Durch Umzug usw. hat sich das damals alles verloren. Ich habe mich im Netz umgeschaut, ob ich ihn finde. Ich habe ihn gefunden bzw. seine Todesanzeige. Er ist vor vielen Jahren viel zu jung verstorben.
    Das zeigt mir wieder, dass nichts selbstverständlich ist und man jeden Tag genießen sollte.

    Ich zünde jetzt eine Kerze an und denke an all die Lieben, die nicht mehr da sind. Ich erinnere mich an die tollen Zeiten mit ihnen und behalte sie im Herzen.

    Ich bin froh und dankbar, dass ich hier bin, nüchtern, klar und es mir doch soweit gut geht. Ich weiß das gerade heute wieder sehr zu schätzen. All die kleinen Dinge die eben nicht selbstverständlich sind.

    Ich wünsch euch einen schönen Abend.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Vielen Dank für deine aufmunternden Zeilen.

    Ich bin da leider auch noch ein absoluter Frischling. Ein paar Dinge habe ich schon für mich gefunden, die helfen. Heute habe ich eine Autofahrt von 30 Minuten geschafft. Zwar in Gesellschaft und etwas mühselig. Aber ich hab s geschafft und bin jetzt so froh und erleichtert, dass ich s durchgezogen habe. Sonst war das nie ein Problem. Ich bin 1000 km in den Urlaub mit dem Auto gefahren. Nun ja. Ich kann es mir nicht erklären. Es ist jetzt so. Ich lerne damit umzugehen und dann wird das werden. Ich bekomme Hilfe und da lässt sich bestimmt Vieles wieder ins Positive umkehren.

    Die Arbeit muss ich Arbeit sein lassen. Meine Gesundheit hat Priorität.

    Danke sagt keiner. Nur ich zu mir, dass ich alles dafür tue, um gesund zu werden und es zu bleiben.

    Ich wünsch euch was ihr Lieben

    Super, dass du Hilfe annehmen kannst

    Es wird immer besser. Hab ich auch hier gelernt, dass es keine Schande ist, sich Hilfe zu holen. Gott sei Dank. Leider muss es mir immer erst richtig schlecht gehen. Das ist noch ausbaufähig.

    Du wirst das auch mit der Depression hinkriegen. Weil du nüchtern klar denken kannst, dich auf Hilfe einlassen kannst und weil du leben willst.

    Ich bin wirklich froh und dankbar, dass ich nüchtern und klar bin. Da kann man ganz anders an die Sache herangehen und leben will ich definitiv.

    Pass gut auf dich auf.

    Ich gebe mein Bestes. Vielen Dank 😊

    Empfindest du das ‚müssen‘?

    Ist es nicht vielmehr ganz super toll, dass diese Möglichkeit für dich in greifbarer Nähe ist?

    Danke Stern. Sagen wir s anders. Ich kann, ich darf und ich will (mittlerweile).
    Es haben sich ein paar Dinge geändert und jetzt kann ich auch weg.

    Ohne professionelle Hilfe geht es so nicht weiter. Ich hab s oft verdrängt. Alkoholiker reicht doch schon. Die letzten Tage haben mir aber ganz klar und deutlich gezeigt, dass ich das alleine und dauerhaft nicht auf die Kette kriege.

    Guten Morgen ihr Lieben,

    mein Morgentief ist in vollem Gange.
    Ich trinke meinen Tee, schaue mir meine Gedanken an und weiß, dass es in ein paar Stunden besser ist.
    Bis vor einer Woche konnte ich nicht ein- oder durchschlafen. Aktuell gehe ich früh ins Bett und bin früh wach. Das ist schon mal ein Pluspunkt.

    Alkoholiker und depressiv. Was für eine Karriere. Andererseits irre, was ich schon alles geschafft habe und ich bin noch hier.
    Jeder kann stolz auf sich sein, der die Alkoholsucht stoppt und es schafft mit Depressionen umzugehen. Jemand, der das nicht durchgemacht hat, wird es schwer bis gar nicht verstehen.
    Ich habe von der Depression her auch immer das Gefühl, dass ein kleiner Teufel auf der einen Schulter sitzt und versucht mich runterzuziehen. Er will meine Gedanken negativ beeinflussen. Ich habe mich dagegen gewehrt und das machte es noch schlimmer. Heute lasse ich ihn reden. Ich höre es mir an und zu jedem negativen Punkt überlege ich mir Lösungen. Es gibt welche und davon gar nicht wenige.
    Ich habe eine gute Meditation gemacht. Einatmen: Es ist! Ausatmen: Wie es ist! Einatmen: Auch das! Ausatmen: Geht wieder vorbei!
    Genau so ist es. Jeder Tag ist anders, mal besser mal schlechter.

    Das Draußen muss ich mal draußen lassen. Die Welt dreht sich weiter, egal wie es mir geht. Aber es ist nicht egal wie es mir in meiner Welt geht.
    Ich frage mich , was ich in diesem Leben lernen soll? Hat sich meine Seele echt so blöde, schwere Aufgaben gewünscht? (Ich bin spirituell angehaucht). Das kann ich mir wohl selbst nicht so richtig beantworten oder es zeigt sich noch und dann ergibt alles Sinn. Es gibt für mich nur aufgeben oder weitermachen. Aufgeben ist keine Option. Dafür hab ich schon zu viel gemacht und getan. Akzeptieren und weitermachen, auch wenn es schwer fällt.

    Das waren jetzt erst mal meine morgendlichen Gedanken.

    Ich wünsche euch einen schönen Tag und viel Kraft für alle, denen es nicht so gut geht.

    Liebe Grüße

    Wir sind nicht alle gleich.Ich hoffe du hast spezialisierte Ärzte oder Therapeuten?

    Das stimmt. Da hat jeder seinen eigenen Weg wie er damit umgeht.

    Therapeuten und Ärzte habe ich. Ich muss in absehbarer Zeit in eine Einrichtung. Das läuft gerade alles.
    Daheim habe ich es immer wieder versucht aber es bringt so nichts. Diesmal nicht. Gesundheit muss Priorität haben. Das ist bei mir jetzt auch angekommen.

    Hast du da eine Strategie, wenn Depressionen nach Alkohol schreien?

    Hallo Hartmut. Bisher hält sich das sehr in Grenzen und ist komischerweise nicht laut, das Suchthirn. Darauf verlassen kann und möchte ich mich nicht.

    Wenn s hart auf hart kommt, telefoniere ich! Es ist meist auch jemand im Haus oder könnte kurzfristig da sein!
    Sonst versuche ich kleine gesunde Snacks zu mir zu nehmen, wenn auch nicht viel geht im Moment, ausreichend Tee und Wasser zu trinken. Damit zumindest eine Grundstabilität da ist.

    Ich liebe es auch, wenn dann kommt, man solle einfach mal mehr lachen. Gerade depressive Personen, lachen meistens sehr viel und bringen gerne andere zum lachen. Zumindest ist das meine Erfahrung.

    Hey Pingu. Vielen Dank. Du sprichst mir gerade aus der Seele. Ich funktioniere oft sehr gut, bin für andere da und bring sie zum Lachen. Ist die Haustür dann wieder zu, sieht es anders aus. Erzählt man dann mal jemandem davon, sind Sie fassungslos und hätten das von so jemandem wie mir nicht erwartet.

    Aktuell ist es besonders arg bei mir. Hatte ich so noch nicht.

    Klar das alles hilft, wenn man gerade eine nicht so gute Phase hat, aber wenn man gerade im Überlebensmodus ist, fühlt sich duschen und Zähne putzen schon nach zu viel an.

    Oh ja. Das ist gerade eine ziemliche Anstrengung und dauert alles ewig. So kleine Sachen.

    Ich frage mich oft warum ich so bin und das gerade mir passiert? Aber es geht ja ganz vielen so und ich bin nicht alleine damit. Es ist jetzt nun mal so. Es wird wieder besser werden und bis dahin halte ich irgendwie durch.

    Hallo Leonie, wenn du über deine Depressionen schreiben möchtest, ist das in deinem Faden ja kein Problem, wie Kazik schon geschrieben hat.Da auch ich große Probleme mit Depressionen hatte/habe, können wir uns gerne austauschen. Zwischen Alkohol und Depressionen gibt es ja oft Wechselwirkungen. LG Bono

    Danke Bono. Das ist sehr lieb.
    Es ist gerade so schlimm, dass ich kaum mehr vor die Tür kann. Autofahren ist ganz schwierig und ich hatte beim Arzt sogar im Sprechzimmer Angst weil da Leute saßen.
    So schlimm kenne ich das überhaupt nicht. Morgens ist es auch ganz furchtbar. Am Vormittag wird es dann besser und tagsüber geht es auch ganz gut.
    Ich dachte ich werde verrückt. Das alles nur wegen der Geschäftsreise? Ich weiß gerade gar nicht mehr was ich denken soll.

    Meine Familie ist verständnisvoll aber kann das nicht so richtig nachvollziehen. Ist auch schwierig wenn man sowas nicht erlebt hat. Das verstehe ich auch.
    Geh doch mehr an die frische Luft, heißt es. Als würde man jemandem mit Beinbruch sagen, leg die Krücken weg und lauf doch. Stell dich nicht so an.

    Bis jetzt sind alles nur Vermutungen und ich Zweifel auch an mir selbst den es gibt ja auch eine selektive Wahrnehmung bei kranken Menschen wie mir, ich frag sie heute Abend aber auf jedenfall warum er das wollte. Hab ein bisschen Angst vor der Antwort, entweder ich spinne oder sie hasst mich.

    Egal wer das Tiramisu wollte. Deine Frau hätte NEIN sagen müssen, weil da Alkohol drin ist und du den nicht mehr konsumierst, in welcher Art auch immer. Wird nicht gekauft. Fertig!

    Eigentlich ist das Tiramisu doch nur die Spitze des Eisbergs. Du willst abstinent leben und es auch bleiben. Es steht aber überall in eurem Haus Alkohol rum. Es wird vor deiner Nase getrunken usw. Und du bekommst ihn auch noch wissentlich serviert. Schaut so Unterstützung vom Partner aus? Kann jeder halten wie er mag. Ich finde das alles ziemlich heftig.

    Und jetzt zweifelst du an deiner Wahrnehmung! Merkst du was/das?

    Liebe Grüße

    Aus welchem Grund? Wenn es doch schon geschrieben ist.

    Manchmal finde ich, es passt vielleicht nicht ganz hier rein. Aktuell geht es bei mir eher um Depression. Wobei das ja auch Grund für s Saufen war. Wenn s nicht passt, wird sich schon jemand melden.

    Ich finde gut und wichtig, was Du gerade geschrieben hast.

    Danke. Oft muss einfach was raus und dann geht s gleich besser.

    Ich bin sehr froh und dankbar, dass ich hier schreiben darf.

    Juhuuu. Nach 1,5 Jahren hab ich grad mal kapiert wie man mehrere Zitate einfügen und kommentieren kann. 😄

    Es war ein Fehler das ich das Tiramisu thematisiert habe, genauso war es ein Fehler es zu essen

    Dass du es gegessen hast, war ein Fehler. Nicht aber, dass du es thematisiert hast.

    Du bist für dich hier und schreibst, was dich beschäftigt und du bekommst Reaktionen darauf. Das ist gut so.

    Nimm für dich mit was dir hilft und dich voran bringt.

    Liebe Grüße

    Hallo Topfmann,

    kann es sein, dass du das Tiramisu auch gegessen hast, um deinen Sohn nicht zu enttäuschen? Weil er sich gefreut hat, dir etwas leckeres mitgebracht zu haben?

    Er weiß vermutlich nicht, dass da Alkohol drin ist. Aber deine Frau weiß es.
    Und die Aussage, dass „dein Sohn dir damit eine Freude machen wollte“….find ich ganz schwierig in dem Zusammenhang.

    Ich wünsche dir die Kraft und den Mut, für dich einzustehen und deine Prioritäten klar zum Ausdruck zu bringen.

    Liebe Grüße

    Hi Leonie,

    gut das Du schreibst. Und das was Du in dem Zitat schreibst finde ich super. Den Du bist tatsächlich der wichtigste Mensch in Deinem Leben.;)

    Ich drück Dir die Daumen für die therapeutischen Massnahmen. Und ich drück Dir auch die Daumen das es Dir bald besser geht was Deine ganzen Symptome angeht. Bist Du jetzt erst mal wieder krankgeschrieben oder arbeitest Du die ganze Zeit.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Hallo Kazik,

    Danke für deine netten Zeilen. Ich bin wieder krankgeschrieben. Ich habe es versucht mit Arbeit aber es hat nicht geklappt. Jetzt bin ich grad ziemlich ausgenockt. Hat mir mal wieder gezeigt, wie es um mich steht. Dabei hab ich mich echt fit und bereit gefühlt. Mein Körper und meine Psyche sagen NEIN!

    Liebe Grüße

    Guten Morgen ihr Lieben,

    ich wollte die letzten Tage immer mal wieder etwas schreiben. Habe es dann aber wieder gelöscht.

    Die Angst- und Panikattacken sind etwas schwächer geworden. Morgens hab ich immer ein extremes Tief. Tagsüber wird es besser. Autofahren geht grad wenig bis gar nicht. Zumindest kann ich wieder etwas essen und durchschlafen.
    Therapeutische Maßnahmen sind in die Wege geleitet. Es dauert ein wenig aber ich weiß nun wo die Reise hingeht und dass mir geholfen wird. Das erleichtert mich sehr.

    Die letzten Tage haben mir gezeigt, dass da noch etwas ganz Wichtiges gesehen und bearbeitet werden will. Mir war das nicht bewusst oder ich habe es nicht gemerkt, vielleicht auch unbewusst oder bewusst verdrängt. Mein Körper hat mir richtig eine vor den Bug gegeben. Das kann ich nicht ignorieren. Ich muss ich muss ich muss funktioniert nicht mehr. Das Funktionieren für alles um mich herum funktioniert nicht mehr. Ich bin alles andere als gesund.

    Aber ich bin nüchtern und habe die Chance ergriffen, mir Hilfe zu holen und wieder gesund zu werden. Hätte ich meine Sucht nicht gestoppt, wäre ich nicht mehr hier. Das ist mal Fakt!

    Jahrzehnte hab ich versucht, Probleme wegzusaufen. Mit der Abstinenz hab ich es schon in Teilen geschafft, mich mit mir selbst auseinanderzusetzen und versucht mich zu heilen. Das reicht aber noch nicht. Ich bin gerade wieder durch meine Selbstüberforderung hart aufgeschlagen. Körperlich und seelisch ist gerade ein Warnstreik am Laufen. Ich muss es anscheinend immer auf die ganz harte Tour lernen. Nämlich wenn gar nichts mehr geht.

    Ich habe mich immer so geschämt. Ich fand, dass ich nicht normal war/bin. Ich habe immer Bestätigung im Außen gesucht. Gemacht, gebuckelt und getan. Für alle aber nicht für mich. Für ein bisschen Anerkennung, Liebe, was auch immer. Zum Schluss gab s einen Tritt in den Hintern. Hat sich gebessert aber es ist gerade wieder sehr präsent das Thema.

    Ich bin wichtig! Und ich habe das Recht, gesund und glücklich zu sein. Ich habe das Recht alles an Hilfe anzunehmen, dass es mir besser und wieder gut geht. Meine Gesundheit hat Priorität!

    Das muss ich mir jetzt gerade nochmal in aller Deutlichkeit aufzeigen.

    Ich wünsche euch einen schönen Tag.

    Liebe Grüße

    Guten Morgen ihr Lieben,

    so richtig gut geht s mir nicht.

    Ich bin auch notfalltechnisch mit meinem Therapeuten in Kontakt. Habe auch weitere Arzttermine nächste Woche vereinbart. Psychisch geht s gerade ein wenig bergab. Der Kurztrip diese Woche hat mir so gar nicht gut getan. Ich dachte ich würde es packen. Dem war nicht so. Ich muss etwas verändern. Ich habe Angst und mir fehlt der Mut im Moment. Ich weiß aber dass ich s kann und werde.
    Sorgen, Ängste, finanzieller Druck. Ist gerade sehr belastend. Und ich will wieder alles gleichzeitig, am besten schon gestern. Das geht so aber nicht.

    Atemtechnik und Meditationen helfen zwischenzeitlich wieder raus aus den Tiefs. Es ist ein tägliches auf und ab. Ich verstehe es selbst nicht. Muss es aber akzeptieren, mir anschauen und nicht dagegen ankämpfen.
    Ich versuche mir heute Gutes zu tun.

    Das Suchthirn ist nicht aufdringlich. Es ploppt mal ganz leise von ganz hinten auf, als würde es den Finger heben am Ende der Reihe. Ich sag dann „Nein, halt die Klappe“. Du schon mal gar nicht. Dann ist es schnell wieder weg.

    Ich hab so viel im Kopf.
    Ich habe vieles aufgeschrieben, das erleichtert ein wenig.

    Ich werde mich dann mal an die frische Luft begeben und mich durchpusten lassen.

    Ich wünsche euch einen schönen Sonntag.

    Liebe Grüße