Beiträge von Momo2006

    Lieber Frankenstein ,

    Ich glaube nicht, dass Dich hier jemand angreifen will. Das bringt ja auch niemanden etwas. Das Forum besteht ja darin eigene Erfahrungen zu teilen.

    Meine Erfahrung als EKA: Ich hatte eigentlich eine schöne Kindheit. Eigentlich.... Mein Vater war Alkoholiker und meine engste Bezugsperson, weil ich Alles bei ihm durfte. Er war kein schlechter Mensch, aber suchtkrank. Das er das war, habe ich erst gemerkt da war ich schon Mitte zwanzig. Als ich ein Kind war, war es für mich normal, dass er abends oder am Wochenende betrunken war. Weil ich es ja nur so kannte. Ich war ein Straßenkind und glücklich damit. Warum war ich das... Meine Eltern hatten ja gar keine Zeit zu schauen.... Meine Mutter voll Co und mein Vazer beschäftigt mit der Sucht und das Bild nach außen aufrecht zu halten. (War mir als Kind natürlich nicht bewusst)

    Jetzt mein ABER: Ich musste Früh unbewusst viel Verantwortung übernehmen, ich habe gelernt, dass man Menschen retten muss (funktioniert nicht), ich hatte nur Partner, welche ein Suchtproblem hatten. Ich dachte immer mit mir stimmt was nicht, irgendwie abgegrenzt von mir selbst. Usw.

    Jetzt mit Mitte 40 arbeite ich an den Themen. Mit Mitte 40!!! Und hoffe, dass mein Sohn das mit 19 sieht und mitnimmt und nicht ins gleiche Muster verfällt.

    Vielleicht wäre mein Leben anders verlaufen, wenn meine Mutter einen anderen Weg eingeschlagen hätte.

    Meine viel ältere Schwester hat die Sucht nicht so mitbekommen, weil sie da schon ausgezogen war. Sie hatte nicht die Schwierigkeiten wie ich.

    Meine Geschichte EKA und dann Co.

    Ich wünsche Dir und Deinen Kindern, dass Du genau hinschaust. Und weniger trinken gibt es nicht bei einem Alkoholsüchtigen, sonst wäre er nicht süchtig.

    LG Momo

    Liebe Nina.D. ,

    Am liebsten und einfach nur bildlich gesprochen... würde ich Dich schütteln.

    Ich hoffe Du kommst bald mal von Deinem ich will aber dass... Zu ich mache aber das

    Du kannst jetzt auch einen Kopfstamd machen, mit den Füßen wackeln und zum 100. Mal versuchen, dass er doch endlich sieht was er macht. Vielleicht sieht er es ja auch und will sich gar nicht ändern.

    Wann wachst du auf und erkennst, dass das null und gar nichts mit Liebe zu tun hat.

    Das wünsche ich Dir von Herzen.

    LG Momo

    Hi Franzi,

    Wieso bist Du ein schlechter Mensch, wenn Du zu Dir stehst und Dich schützt. Würdest Du im Notfall keine erste Hilfe leisten, wäre das etwas anderes. Es handelt sich ja hier nicht um einen Notfall. Dir das zu sagen, Du bist ein schlechter Mensch weil Du Dich und Deine Grenzen schützt, sagt mehr über den Sender dieser Aussage aus, als über Dich. Versuche Dich abzulenken und etwas Schönes zu unternehmen und lasse diese Aussage nicht an dich ran. Vielleicht macht es auch Sinn mal die Kanäle der Kommunikation aus Selbstschutz zu blockieren.

    Kopf hoch. Ich merke oft im meinem Umfeld, dass viele nicht damit klar kommen, wenn ich jetzt Grenzen ziehe. Aber das heißt für mich, dass sie mir ganz klar zeigen, dass ich nur als Dienstleister für sie fungiert habe. Wenn meine beste Freundin was verneint, bin ich grundsätzlich nicht sauer, weil es ihr zusteht (als Beispiel)

    LG Momo

    Liebe Franzi

    Super! Stehe zu Dir und Deiner Meinung! Ich bin auch so verdammt harmoniesüchrig, dass ich da auch hart an mir arbeiten muss. Aber es wird von mal zu mal einfacher Nein zu sagen und zu mir zu stehen. Und danach bin ich dann irgendwie dann doch stolz auf mich.

    Das wünsche ich Dir auch. Finde es super, wie Du jetzt Deinen Weg gehst!

    LG Momo

    Hallo Tesca,

    Deine Vorstellung sieht man hier ganz oben in Deinem Faden. Es wurde nur in den Bereich für die Co's verschoben.

    Heißt, Du schreibst einfach hier unter Deinem Faden in das Textfeld zu Deinen Themen.

    Bezüglich dem Antworten: Im Co Bereich kannst Du Antworten, nur im Vorstellungsbereich übernehmen das die Moderatoren.

    Ich bin auch einfach nur aus dem Co Bereich, dachte aber mal ich antworte Dir.

    LG Momo

    Liebe Nina.D. ,

    Ich muss mich Aurora anschließen und auch AnnaBlume .

    Du hast doch die letzten 5 bis 10 Jahre schon Alles probiert und es ändert sich nichts. Er will doch gar nichts ändern.

    Du suchst eine Anleitung, um deutlich an Dein Ziel zu kommen, dass er aufhört zu trinken oder Du irgendwie glücklich mit einem suchtkranken zusammen leben kannst. Diese Anleitung wirst Du nicht finden. Hier nicht und auch nicht an anderer Stelle.

    Was Du aber hier finden kannst ist vielleicht Dich? Das wäre doch ein gangbarer Weg.

    Vielleicht suchst Du Dir parallel dazu auch noch Hilfe. Was mir geholfen hat, ist die Situation mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Was würdest Du Deiner besten Freundin sagen in der Lage?

    Ich wünsche Dir so, dass Du mal anfängst Dich nicht nur um ihn zu drehen, sondern mal um Dich.

    LG Momo

    Liebe Nina.D. ,

    Vielen Dank für Deine Nachricht in meinem Faden. Ich springe mal zu Dir rüber, musste erstmal lesen was bei Dir los ist.

    Du hast bei mir geschrieben, dass Du auch Gewalt durch Deinen Partner erfahren hast. Aber in meinen Augen erlebst Du täglich psychische Gewalt. Das hatte ich in der Beziehung auch, konnte es aber in dem Moment nicht erkennen.

    Du schreibst du liebst ihn. Diese Gedanken hatte ich auch nach dem Ende der Beziehung. Aber ich für mich habe erkannt, dass ich eine Illusion geliebt habe. Nämlich dieses, dass es ja irgendwann schön ist. Das ist aber nie passiert. Rückblickend war der Gewaltausbruch meine Rettung sonst würde ich ggf noch heute meine Illusion lieben. Nach dem Motto: Wenn ich nur lange genug warte, noch mehr gebe, noch mehr Rücksicht nehme, mich aufopfere und Alles nur Mögliche tue, ihn richtig liebe usw - dann wird Alles schön sein und wir leben glücklich bis ans Ende unserer Tage... Ich habe mich als seine Retterin gesehen (so wie von mir wurde er noch von niemanden geliebt, etc).

    Ich für mich denke manchmal, was hat mich denn da geritten... Kein Mensch kann einen anderen Menschen retten. Kein Mensch sollte von seinem Partner Gewalt erfahren.

    Vielleicht schaffst Du es Dich mal mit Frauen auszutauschen, welche aus Gewaltbeziehungen kommen. Du erfährst hier auch häusliche Gewalt. Oder schau mal bei re empowerment.

    Ich bin mir sicher, dass Du viel besseres verdient hast. Liebe ist frei und nicht ein Eiertanz. Auch wenn Du Ärztin bist, er ist nicht Dein Patient, sondern eigentlich dein Partner? Und ein erwachsener Mann. Heißt, er weiß was er tut, was er Dir antut mit seinen Aussagen und er fühlt sich dadurch stark.

    Stelle Dir doch mal selbst die Frage: Was würde ich tun, wenn ich jetzt mutig wäre.

    Unser Gehirn unterscheidet nicht, ob Du Dich das selbst fragst oder jemand anderes.

    LG Momo

    Liebe EllaDrei ,

    Danke für Deine Worte. Es geht mir schon lange gut. Die Themen wirken nach, weil ich durch das schlimme Ende und der Gewalt immer noch viel an mir arbeite, aus Selbstschutz. Ich denke auch, dass es leichter zu verarbeiten ist, wenn man die Chance hat die Beziehung von sich aus zu beenden. Ich habe sie beendet, aber ohne Vorbereitung und durch die erfahrene Gewalt, dann sofort und mit Hilfe der Gruppe hier. Also ich bin hier praktisch angekommen, als eigentlich die Beziehung vorbei sein musste. Ich kann nur Allen hier wünschen, dass Sie den Absprung schaffen, so hart das klingt. Mit einem suchtkranken Menschen kann nur eine kranke Beziehung geführt werden.

    LG und viel Mut Momo

    Guten Morgen Zusammen,

    wollte mal wieder was in meinen Faden schreiben, ein Gefühl, ein Gedanke der in mir hochkam, warum ich so lange in dieser ungesunden Beziehung mit meinem Ex- Partner war. Nämlich dieses Gefühl - wir gegen den Rest der Welt. Als wären wir eine besondere Einheit gewesen, oft mit dem Gedanken, andere verstehen uns nicht. Und irgendwie rückblickend hat mich dieses Gefühl falsch darin bestärkt diese Beziehung so zu schützen. Alles abzuwinken, kam Kritik oder Sorge von außen. Mein Beziehungsende war hart und schmerzhaft und selbst am Anfang hier in der Gruppe hatte ich noch den Gedanken "Bei uns ist das anders, hier versteht das keiner". Jetzt 1,5 Jahre später habe ich immer noch Augenöffner und arbeite weiter an meinen Themen. Aber es tut mir gut, dass zu erkennen.

    Ganz liebe Grüße Eure Momo

    Liebe Reike

    zu Deinem letzten Satz:

    Leider habe ich trotz allem das Gefühl zu spät gehandelt zu haben und es alles auf mich einstürzt.

    Hilft Dir vielleicht folgende Aussage: Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden.

    Das habe ich mir in mein Büro an die Wand gehangen. Im Endeffekt kann man nur aus der Vergangenheit lernen und es für die Zukunft anders machen.

    LG Momo

    Hi Lucky,

    Hast Du die Möglichkeit zu prüfen, welche Aufgaben dem Betreuer seitens des Betreuungsgericht zugewiesen worden sind in Bezug auf Deinen Partner?

    Wenn er diese nicht erfüllt, gibt es da bestimmt auch Haftungsgründe. Du kannst Dich dann vielleicht auch an das Betreuungsgericht wenden und eine Beschwerde abgeben.

    Du hast ja gar keine Pflegevollmacht oder sonst was. Es kann ja nicht sein, dass Du dann hier irgendwie rechtlich gesehen in irgendeiner Pflicht stehst. Ich würde mich da juristisch beraten lassen.

    LG Momo

    Liebe Schokokeks,

    Diese fatale Hoffnung kannst Du hier in fast jedem Faden lesen.

    Ich sehe irgendwie in Deinen Beschreibungen nicht, dass Dein Partner sich da in irgendeine Richtung bewegt.

    Du schreibst das die Beziehung Dir mehr schöne Momente gibt als schlechte, dan aber auch

    Um nicht darunter zu leiden, müsste ich mich vollkommen abgrenzen.

    Es ist eigentlich ein Auf und Ab. Wenn es mir grade schlechter geht, versuche ich mich auf mich zu konzentrieren.

    Aber wenn ich ihn nicht kontrolliere, wird es schlimmer mit dem Trinken.

    Ich versuche Dorffeste zu meiden, gehe mit ihm kaum noch irgendwo hin. Aus Angst die Leute oder Bekannte bemerken sein Problem.

    Im Herbst hatte ich eine Art Nervenzusammenbruch nach dem ich trotz eines ernsten Gesprächs am Abend, nachts festgestellt habe, dass er trotzdem weitergetrunken hat

    Ich habe über Stunden unkontrolliert geheult. Er war so verzweifelt.

    ja sein Konsum belastet unsere Beziehung sehr stark. Ich vertraue ihm nicht mehr so wie früher.

    Auf sein Wort ist einfach kein Verlass. Und er vernachlässigt alles und jeden.

    Es ist anstrengend das immer alles aufzufangen.

    Das ist nur das was ich jetzt eben kurz aus Deinen Texten rausgeht habe.

    Ich kann nur von mir sagen, dass ich eine Illusion geliebt habe. Immer schön die Realität ausgeblendet habe. Nach dem Motto so schlimm ist es ja nicht, weil mal ein normaler Tag dazwischen war, wo mein Ex mir die schönsten Liebesbekundungen aufgetischt hat.

    LG Momo

    Liebe Schokokeks,

    Für Außenstehende ist das oft nicht zu verstehen.

    Du schreibst:

    Und für mich auch das Verständnis warum er nichts gegen seine Sucht unternimmt.

    Aber im Endeffekt bist Du quasi auch süchtig. Es gibt 7 Milliarden Menschen auf der Welt und Du hängst Dich an einen Menschen, mit dem Gefühl, ohne ihn kannst Du nicht leben. (Mir ging es genauso). Und er kann ohne den Alkohol nicht leben (sein Gefühl)

    Aber das ist der Charakter einer Sucht, aus meiner Sicht.

    Da jeder Mensch nur sich selbst ändern kann, musst Du bei Dir anfangen. Warum hälst Du an einer Beziehung fest, welche Dich auf Dauer nicht glücklich machen kann? Warum drehst Du Dich um die Probleme eines anderen Menschen und vergisst Dich dabei?

    Das sind/waren alles Fragen, welche ich für mich bearbeiten musste und teilweise immer noch muss.

    LG Momo

    Diese Hilflosigkeit seiner Sucht gegenüber und das, was er auch mir gegenüber getan hat an psychischer Gewalt hat in mir echt dunkle Seiten geweckt. Das war echt schlimm für mich.

    Wie ich das kenne... Meine längsten Freundinnen haben mich teilweise nicht mehr erkannt. Es gab einen Abend an dem ich so einen Zusammenbruch hatte, dass ich vor Allen so geschrien habe, dass Alle dachten was stimmt mit Ihr nicht. Das war im Nachhinein so schlimm für mich, ich habe mich so geschämt. Das kannte ich selbst nicht von mir. Und es war etwas, was mich in dem Suchtsystem gehalten hat. Jetzt musste ich ja quasi mein Verhalten wieder "gut" machen. Eine meiner besten Freundinnen hat nach der Beziehung zu mir gemeint oder den Vergleich gemacht, dass ich mich wie ein Tier in die Ecke gedrängt gefühlt habe und deswegen einfach nur noch wild um mich schlagen konnte. Es war Alles zuviel ohne das ich es gemerkt hatte. Ich hatte mich komplett verloren und es braucht Zeit, Mut und Kraft sich wieder zu finden und für sich selbst einzustehen,an den eigenen Themen zu arbeiten, aber es lohnt sich.

    LG Momo

    Lieber Schokokeks,

    Ich kann meine Gedanken zu Deinen Aussagen kaum ausformulieren. Du schreibst solange Dir die Beziehung mehr Freude bringt, aber die tatsächliche Freude nimmst Dubaus Deiner Arbeit und Deinen guten Freunden. Mir ging es so, dass ich ähnlich gedacht habe wie Du, mich einfach nicht direkt damit auseinander setzen wollte. Auch mit dem Gedanken, diesen einen Punkt einfach hinzunehmen. Ich selbst hatte mich komplett verloren. Am ende des Tages, beobachtest Du wieviel er trinkt, Du kontrollierst, Du schränkst Dich selbst ein, indem Du manche Dinge nicht mehr unternimmst, Du überlegst Dir Taktiken wie Du damit leben kannst, etc.

    Und wo in diesem Konstrukt ist die Leichtigkeit? Wo stehst Du?

    LG Momo

    Hallo Deli,

    Du schätzt doch Deine Situation super ein. Du willst nicht in einer Umgebung sein, in der getrunken wird. Punkt. Das steht Dir zu. Wenn er da jetzt rumdiskutiert, dann hat das nichts mit Liebe zu tun. Er kann ja trinken, aber dann halt ohne Dich in seinem Leben. Du bist niemanden eine Rechenschaft schuldig, immer nur Dir selbst. Ich finde Du machst das sehr gut. Schau nach Dir und Deinen Bedürfnissen. Manchmal trennen sich halt Lebenswege, weil sich die Bedürfnisse ändern.

    LG Momo

    Zu den Gruppen kann ich Dir nichts sagen. Kannst ja reinschnuppern und nachspüren, ob sie Dir helfen.

    Hey Sonnenschein,

    Ich glaube diese Frage wie sich ein Mensch für die Sucht und gegen seine Familie, Liebe entscheiden kann, stellt sich fast jeder Co. Aber Liebe heilt leider keine Sucht. Es gibt hier ja auch genug, bei denen ein Elternteil trinkt, getrunken hat. Egal ob Mutter oder Vater. Selbst da können viele nicht aufhören, weil die Sucht stärker ist. Es ist eine schlimme Erkrankung, welche für nicht suchtkranke nicht nachvollziehbar ist. Der wichtigste Schritt für mich war, meine Wertigkeit nicht von der Sucht abhängig zu machen. Zu erkennen, dass das nichts mit mir zu tun hat. Es tut weh, das verstehe ich, aber es hilft Dir vielleicht, das getrennt zu betrachten.

    LG Momo

    Hi Zusammen,

    Ich habe schon lange nichts mehr geschrieben hier in meinem Faden. Heute schreibe ich, weil es mir im Moment gesundheitlich nicht so gut geht. Nichts was man nicht in den Griff bekommt, aber dennoch anstrengend und wahrscheinlich auch etwas langwierig. Und dann kommen so Gedanken hoch, wie oft ich mich für einen anderen Menschen aufgeopfert habe, um liebenswert zu sein, um geliebt zu werden. Immer so als ich hätte ich sonst sowieso keine Liebe erhalten. Nicht nur bei meinem suchtkranken Ex, sondern auch bei Freunden. Es gab ein Problem, es wurde Hilfe benötigt, klar ich war sofort zur Stelle, ohne wenn und aber. Das habe ich geändert. Aber der Freundeskreis ist nun natürlich sehr klein und irgendwie fühle ich mich gerade alleine gelassen. Mir würde Hilfe jetzt auch ganz gut tun. Auf der anderen Seite weiß und kennt das ja niemand von mir. Ich habe ja immer Alles irgendwie selbst gemacht. Vom Kind bis zu irgendwelchen Reparaturen. Und ich schaue gerade mit Neid auf Freundinnnen, welche immer Hilfe und Unterstützung erfahren. Ich denke, dass ist mein großer Co-Anteil -alles alleine machen, für Andere die eigene Seele verkaufen, da ich mich sonst nicht wertvoll genug gefühlt habe. Und soll ich Euch was sagen, dass wurde mir anerzogen. Mein Ex war nur sie Spitze vom Eisberg. Eine Frau mit gesundem Selbstbewusstsein hätte sich wahrscheinlich relativ schnell wieder verabschiedet. Ja eine Suchterkrankung ist schlimm, aber die Frage ist doch warum ich mich überhaupt auf diesen Menschen eingelassen hatte. Das ist mir zwar mittlerweile klar, aber wieviel Jahre und wieviel Freude habe ich dadurch einfach verloren. Im Nachhinein ist es nicht mehr zu ändern. Beschäftigt mich aber heute. Sorry für mein Gejammer. Es musste jetzt einfach mal raus.

    LG Eure Momo die heute mal in einem tiefen Loch sitzt. Morgen sieht es bestimmt schon wieder besser aus