Alles anzeigenHallo,
Danke Matilda für deine Erklärung, so kann ich es besser einordnen.
Ich war auch nicht gerade gesegnet, was das Vertrauen auf meine Wahrnehmungen betrifft. Hier wurde mir dann vielfach geschrieben, dass ich das lernen kann. Ich habe dann damit angefangen, und habe immer weiter gemacht. Natürlich zweifele ich heute auch noch immer mal wieder an meinen Wahrnehmungen, aber es sind meine Wahrnehmungen und komischerweise waren sie meistens wirklich richtig.
Wenn sich hier eine Angehörige im Forum anmeldet hat sie meist schon Jahre die Trinkerei miterlebt, angesprochen usw. Ich bin schon ein paar Tage hier, und ich kann mich nicht erinnern, dass da sich da irgendjemand geirrt hat. Es ist das Vertrauen zu uns selbst, welches wir wieder aufbauen sollten.
lg Morgenrot
Ich denke auch, dass die meisten Angehörigen hier eine lange Geschichte haben, bevor sie sich hier anmelden. Die habe ich auch. Bin seit über 20 Jahren mit meinem Mann zusammen und seit 16 Jahren verheiratet. Erst nach etwa 12 Jahren Beziehung hat sich der Alkoholkonsum so ungut entwickelt. Immerhin ist mein Mann ein friedlicher Mensch, Gewalttätigkeiten jeglicher Form sind ihm fremd - ganz egal ob mit oder ohne Alkohol. Sonst wäre ich sofort gegangen. Jetzt versuche ich genau das, was du geschrieben hast - Vertrauen zu mir selbst wieder aufbauen. Damit ich nicht immer wieder in diese Zweifel falle, ob meine Wahrnehmung richtig ist. Aber es ist ein Prozess und ich fürchte, der wird nicht einfach.
LG wardasalles