Beiträge von Nayouk24

    Sollte ich einen Termin bekommen, könnte es also vielleicht schon Dienstag oder Mittwoch hier weiter gehen, richtig?

    Du hast für dich die richtige Entscheidung getroffen!
    Du siehst dich als Alkoholiker und möchtest dauerhaft abstinent leben und wenn du einen begleiteten Entzug bei dem Termin vereinbart hast, stationär oder ambulant, dann kann es für dich weiter hier weitergehen.

    Komplikationen können dich daran hindern, denn Rettungsdienst zu verständigen, zumal du alleine bist.
    Wir raten bis zum Arztbesuch moderat weiter zu trinken.

    Dann befindest du dich im kalten Entzug und der kann lebensgefährlich für dich werden, auch wenn es schon 100x gut gegangen ist. Lies die folgenden Artikel dazu durch.

    Das Forenteam
    14. Mai 2021 um 22:29

    Für dich sollte jetzt der nächste Schritt zum Arzt sein. Suche einen Arzt auf und lege "alle" Karten auf den Tisch. Sei ehrlich, auch was Trinkverhalten und Trinkmenge betrifft. Mit deinem Arzt kannst du die weiteren Schritte für einen begleiteten Entzug besprechen. Er kann entscheiden, welches die beste Vorgehensweise für dich ist und er kann dich dabei bestmöglich unterstützen.

    Gehe sobald als möglich zum Arzt und sollte es dir schlecht gehen, scheue dich nicht die 112 zu rufen.

    Wenn du im Entzug ärztlich begleitet wirst, dann kann es für dich hier gleich weitergehen, ansonsten nach 7 Tagen Abstinenz.

    Teile uns mit wie du weiter vorgehen möchtest.

    Hallo Amun,

    herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe für Alkoholiker.
    Es ist gut, dass du dir über deinen Alkoholkonsum ernsthaft Gedanken machst.
    Alkohol ist ein Nervengift und zerstört Körper und Seele und noch vieles mehr.

    In dieser Selbsthilfegruppe tauschen sich ausschließlich Alkoholiker aus, die sich dazu bekennen und eine lebenslange Abstinenz anstreben.
    Wie sieht es da bei dir aus, siehst du dich als Alkoholiker und möchtest du ein dauerhaft abstinentes Leben führen?

    Viele Grüße

    Nayouk

    Das Gute ist, du nimmst die Sache ernst, hast gleich gehandelt und kehrst nichts unter den Tisch.
    Ich habe mich immer an folgende Regel gehalten, wenn ich weiss, dass Alkohol drin ist, Finger weg. Weiss ich es nicht und es schmeckt, riecht oder sieht aus wie Alkohol, da lasse ich die Finger davon, bin ich mir unsicher, dann auch.

    Ob dein Suchthirn jetzt anspringt, kann ich dir nicht sagen. Jeder reagiert anders.
    Du hast alles richtig gemacht und sollte das Suchthirn anklopfen, dann würge es ab, keine Diskussionen, denn du weisst es besser.

    Hallo Eva,

    Respekt, dass du dich hier wieder mitgeteilt hast und danke dafür, dass deine Erfahrungen andere lesen können.
    Es war ja nicht dein erster Rückfall. Was war es, was dich von heute auf morgen wieder aus der Bahn geworfen hat?

    Und noch eine Frage, warum hast du dich hier nicht gemeldet? Hier ist doch deine SHG, aber sie kann dich nur unterstützen, wenn du es auch willst und wenn du es zulässt.

    Schön, dass du wieder da bist, und....

    nach einem dry january befinde ich mich jetzt in der fastenzeit, die am sonntag zu ende geht, dann brauche ich ein neues ziel

    ... mein Ziel ist die dauerhafte Abstinenz. So komisch es kling, das Ziel werde ich erst erreichen, wenn ich nicht mehr bin und bis dahin gilt Tag für Tag, Jahr für Jahr. Der Alkohol hat mir soviel genommen, was ich nicht mehr aufholen kann, aber jetzt will ich das mitnehmen, was mir mein abstinentes Leben zu bieten hat und das ist eine ganze Menge.

    Liebe Grüsse
    Nayouk

    Herzlich willkommen auch von mir, Inez

    Was im Umkehrschluss heiß , dass ich meinen Konsum stark kontrolliert habe

    Ich weiss, was du meinst und es darf nicht mit kontrolliertem Trinken verwechselt werden.
    Ein Alkoholiker kann nicht kontrolliert trinken.
    Ich trinke immer gerade soviel, wie ich brauche und sowenig, damit ich noch funktioniere und nicht auffalle, so die Theorie der Strategie.
    Die Sucht führt aber dazu, dass das was ich brauche immer mehr wird und irgendwann kippt das Konstrukt, weil ich mit dem "immer mehr" irgendwann einfach nicht mehr funktionieren kann.

    Ich wünsche dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Sunflower
    30. März 2026 um 06:19

    Das hast du bei Eva1972 geschrieben.
    Tut mir leid, dass es dir nicht gut geht. Schreibe doch hier in deinem Faden etwas mehr über deine aktuelle Situation.
    Was ist geschehen seit du dich das letzte Mal hier im Februar gemeldet hast?

    Viele Grüsse
    Nayouk

    Ich sag auch mal "Hallo" und willkommen bei dir.

    Die Erkenntnis, ich muss trinken war irgendwann auch in meinem Kopf angekommen und dennoch dauerte es noch ein paar Jahre bis ich den Tiefpunkt erreicht hatte um endgültig vom Alkohol loszukommen.

    Mit 13 Jahren Abstinenz hast du vieles richtig gemacht. Wo hast du deine Abstinenz gefährdet gesehen und wie bist du dem begegnet?

    Viele Grüsse
    Nayouk

    Hallo Rennschnecke,

    Du gehörst seit über 2 1/2 Jahren zu diesen Forum und du warst immer hier und bist noch immer hier. Und solange du dich mitteilst, hier oder bei anderen, ist das so.

    Hier im offenen Bereich gibt es keine Verpflichtung, außer der, sich an die Regeln zu halten und das hast du immer getan. Klar, wenn jemand gar nicht mehr schreibt, macht man sich seine Gedanken, aber du schreibst ja und das finde ich wichtig.

    Warum und wieso, und ob ich das ändern kann (und in welchem Umfang ich das überhaupt möchte), darüber denke ich noch nach. Und dann melde ich mich dazu.

    Das ist Reflektion und die ist auch wichtig. Die Frage für mich war immer, was nehme ich für mich hier mit. Wo kann ich lernen und was zieht mich runter, und manchmal habe ich meinen Weg im Forum neu justiert. Da gibt es Phasen, da ist es gut hier präsenter zu sein und es gibt Phasen, da brauche ich mehr Abstand für mich. Du hast alle Freiheiten, dich hier zu bewegen und wenn etwas komisch erscheint, wirst du Hinweise bekommen. Du selbst entscheidest, ob etwas für dich dran ist oder nicht.

    Du hast hier etwas zu sagen und du gibst dem Forum auch etwas mit, nämlich deine Erfahrung aus deinem Weg und genauso nimmst du aus anderen Wegen für dich etwas mit.

    Das ist der Sinn einer SHG und diesem Forum. Du bist lang genug dabei und du wirst es selber wissen, aber manchmal tut es gut, es nochmal zu lesen.

    Liebe Grüße
    Nayouk

    Hallo und herzlich willkommen hier im Forum,

    du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, JochenA .

    Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch in den nächsten 4 Wochen bitte nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Diese erkennst du am „orangeroten“ Namen.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Viele Grüße
    Nayouk

    Du stellst viele große Fragen und du hast auch Rückmeldungen bekommen.

    Ich merke gerade, dass das wahrscheinlich einer meiner größten Baustellen ist.

    Wenn ich das richtig deute, bist du in Reha wegen deines Alkoholismus, also Entwöhnung nach Entgiftung.
    Da war bei mir erstmal die grösste Baustelle eine stabile Abstinenz zu erlangen, bevor ich mich weiteren Themen gewidmet habe, die damit zusammenhängen könnten. Es ging darum meine innere Haltung für eine dauerhafte Abstinenz aufzubauen. Damit war ich schon genug beschäftigt, alles andere habe ich erstmal beiseite gelegt.
    Ich habe Anregungen bekommen, mit denen ich mich beschäftigen konnte, Ratschläge waren da eher keine dabei, denn den Inhalt dieser musste ich mir selbst erarbeiten.
    Nimm dir die Zeit und reflektiere dein tägliches Denken immer wieder aufs Neue. Du trägst die Verantwortung für deine Abstinenz und die innere Haltung, die dafür notwendig ist.
    Ich konnte daran wachsen. Alles andere hat dann seine Zeit auch bekommen.

    Durch das Sagen bzw. Schreiben "Ja ich bin Alkoholiker/-in" wird man sich selbst nochmal während des Sagens bzw. des Schreibens dessen bewusst.

    Ja und mehr noch, es zwingt mich, mich mit der Tatsache auseinanderzusetzen.

    "Ich bin Alkoholiker", das bin ich, da geht kein Blatt dazwischen. "Ich bin alkoholkrank" beschreibt faktisch das Selbe, ist aber die Beschreibung eines Zustands und es lässt viel Raum zwischen mir und dem erwähnten Zustand.
    "Ich bin alkoholkrank", da müssen die Ärzte was tun, da muss man Rücksicht auf mich nehmen, ich kann nichts dafür.

    "Ich bin Alkoholiker", ich muss die Verantwortung übernehmen und ich muss etwas tun, ich ganz alleine. Und ich kann etwas tun.
    Erst dann kann die Hilfe, die ich bekommen kann, auch hilfreich sein.

    "Ich bin Alkoholiker" habe ich in der ersten Sitzung mit meinem Therapeuten gesagt und Stunden später in der Gruppentherapie.
    Da war ich gerade mal 48h in der Klinik. Es fühlte sich verdammt komisch an, aber es hat etwas in mir geöffnet, denn unbändigen Willen dauerhaft abstinent zu bleiben.

    Ich werde mich hier die Tage verabschieden, dankbar für die Unterstützung. Macht euch keine Sorgen, ich komme wieder, da bin ich mir leider sicher.

    Du schreibst in Rätseln. Was ist das, ein Rückfall mit Ansage?

    Kein Grund wieder zu saufen, das löst auch kein Problem.

    Genau so ist es, aber nur nüchtern bist du in der Lage ein Problem anzugehen.
    Schreib dich hier frei. Alleine das Niederschreiben sortiert die Gedanken und manchmal auch die Probleme.