Eva1972 - es ist nie zu spät aber immer höchste Zeit

  • Nicht gut ich hoffe das ich morgen hilfe bekomme beim doc denn das Gedanken Karussell macht mir angst,aber hilfe zu bekommen das ist halt sehr schwer, danke für die Nachfrage freu mich sehr

    Ganz liebe Grüße sunflower

    R

  • Nicht gut ich hoffe das ich morgen hilfe bekomme beim doc

    Guten Morgen Sunflower,

    das ist nicht schön das es Dir nicht gut geht, aber Du hast Dich hier im Faden von Eva1972 verirrt. Schreib doch mal in Deinem Faden etwas mehr darüber wie es Dir geht.

    Ich wünsche Dir auf jeden Fall gute Besserung.

    LG

    Bibi

    Das Leben wird dir solange denselben Test geben, bis du ihn bestanden hast.

    -Xo Filou-

  • Nayouk24 .... wie geht es mir ?

    nach einem dry january befinde ich mich jetzt in der fastenzeit, die am sonntag zu ende geht, dann brauche ich ein neues ziel

    was vorher geschah: nach meiner abstinez bis mitte dezember habe ich an meinem leben herumgebastelt wie eine verrückte, wollte mein leben von grund auf verändern, tagesstrukturen einführen, wenige treffen mit altbekannten freunden (die nicht trinken, habe ich ja genug) und wenn dann nur tagsüber mit kaffee, kein alkohol im haus, mädelsausflüge gestrichen, viel hier im forum gelesen, 2-3 mal die woche fitness studio, von einem tag auf den anderen gedacht, viel gearbeitet, viel über mein leben nachgedacht und dann .... die mädels hier würden sagen eine extra runde gedreht und hartmut würde sagen, die hat es einfach nicht kapiert. weihnachten hat mich nicht getriggert, silvester auch nicht, da ich mich sehr zurückgezogen habe, wahrscheinlich zu sehr. zwei wochen lang habe ich wein angeschleppt, leere flaschen entsorgt, geweint, hab mich geärgert, geschämt,war depressiv und in dieser situation ohnmächtig.

    dann wieder die zügel in die hand genommen und weiter in richtung licht am ende des tunnels. inzwischen geht es mir wieder besser, hab meinen tunnelblick, sehe den alkohol gar nicht und auch keine saufgedanken. mein psyche und mein befinden (hormone?) spielen achterbahn, hab wenig lust mich mit anderen zu treffen, mach immer alles nach der reihe und die anstehenden baustellen nach hinten verschoben.

    ich konzentriere mich auf meine abstinenz und hoffe, dass ich bald wieder klarer im kopf bin. danke für deine nachfage Nayouk.

    liebe grüße ins Forum

  • Hallo Eva,

    Respekt, dass du dich hier wieder mitgeteilt hast und danke dafür, dass deine Erfahrungen andere lesen können.
    Es war ja nicht dein erster Rückfall. Was war es, was dich von heute auf morgen wieder aus der Bahn geworfen hat?

    Und noch eine Frage, warum hast du dich hier nicht gemeldet? Hier ist doch deine SHG, aber sie kann dich nur unterstützen, wenn du es auch willst und wenn du es zulässt.

    Schön, dass du wieder da bist, und....

    nach einem dry january befinde ich mich jetzt in der fastenzeit, die am sonntag zu ende geht, dann brauche ich ein neues ziel

    ... mein Ziel ist die dauerhafte Abstinenz. So komisch es kling, das Ziel werde ich erst erreichen, wenn ich nicht mehr bin und bis dahin gilt Tag für Tag, Jahr für Jahr. Der Alkohol hat mir soviel genommen, was ich nicht mehr aufholen kann, aber jetzt will ich das mitnehmen, was mir mein abstinentes Leben zu bieten hat und das ist eine ganze Menge.

    Liebe Grüsse
    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • nachgedacht und dann .... die mädels hier würden sagen eine extra runde gedreht und hartmut würde sagen, die hat es einfach nicht kapiert. weihnachten hat mich nicht getriggert, silvester auch nicht, da ich mich sehr zurückgezogen habe, wahrscheinlich zu sehr. zwei wochen lang habe ich wein angeschleppt, leere flaschen entsorgt, geweint, hab mich geärgert, geschämt,war depressiv und in dieser situation ohnmächtig.

    Vielen Dank, dass du von deinem Rückfall hier schreibst.
    Nur ….. was es tatsächlich ein Rückfall oder doch vielleicht dein ‚normal‘ zwischen den Trinkpausen?

    nach einem dry january befinde ich mich jetzt in der fastenzeit, die am sonntag zu ende geht, dann brauche ich ein neues ziel

    Als ich akzeptiert habe, dass ich Alkoholiker geworden bin, war es vorbei ….. diese Setzen der Tagesfristen, an denen ich keinen Alkohol trinke.

    Ich kam hier nicht nur mit dem festen Wunsch her, nie wieder Alkohol zu trinken, sondern auch mit der felsenfesten Überzeugung, dass ich das schaffen werde.
    Damals hatte ich genau null Vorstellung davon, wie das funktionieren soll oder funktionieren kann, ich wusste nur, so, wie es jetzt ist, kann es nicht weitergehen. Mein Leben mit Alkohol funktionierte nicht mehr. Ich funktionierte, aber ich hatte mich verloren und ich hatte mein Leben verloren.

    Du schreibst hier wenig.
    Bist du noch in einer realen SHG, wo du deine Gedanken zum Thema Alkoholsucht lassen kannst?

    Mir hat es gerade am Anfang sehr geholfen, mich hier mitzuteilen….von meinem nüchternen Tag zu erzählen. Alles war so neu, alles war so anders. Ich musste damit irgendwo hin.
    Diesen Ort habe ich hier gefunden. Weil ich mich hier gar nicht erklären muss, weil hier jeder weiß, wovon ich rede und weil ich hier zu meinen Gedanken eine Reaktion bekomme. Jedes ‚ich mache das so‘ … ‚mir hat dies und jenes geholfen‘ … ‚das würde ich jetzt nicht so machen‘ …. hat mir geholfen, meine Gedanken zu sortieren, mich wieder zu finden und meinen nüchternen Weg gehen zu können.

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

  • Was war es, was dich von heute auf morgen wieder aus der Bahn geworfen hat?

    ich glaube der druck von außen,

    erwartungshaltungen an mich von mir selbst verursacht (beruf, tochter, freund ...)

    ich versuche mich jetzt besser abzugrenzen und habe gelernt NEIN zu sagen, mit weniger rücksicht auf verluste (hab mich SELBST für andere zu wichtig genommen, mich viel zu oft mit fremden problemen beschäftigt und das alles viel zu persönlich genommen, obwohl es gar nicht mein bier ist, aber es hat mich sehr belastet)

  • hartmut würde sagen, die hat es einfach nicht kapiert.

    Nein, würde ich nicht. Auch wenn es manchmal so aussieht, als hätte ich hier und da meinen Samthandschuh im Goldwägelchen vergessen, wenn ich direkter schreibe. Was ich sage, kommt aus dem, was ich selbst erlebt habe – und aus dem, was ich durch andere lernen durfte. Mehr ist es nicht.

    Man kann die Sucht nicht komplett kapieren. Man versteht nie das ganze Bild. Man erkennt nur Muster, die bei vielen ähnlich laufen.

    Und manchmal ist es eben so: Der Rückfall beginnt nicht erst beim ersten Glas. Der Kopf hat längst vorher entschieden, wieder zu trinken. Auch wenn man es sich selbst nicht eingesteht. Das Suchtgedächtnis spielt da mit, klar – aber der eigentliche Schalter fällt im Kopf.

    Also, trinkst du seit Januar nicht mehr, ist das richtig?

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • oder doch vielleicht dein ‚normal‘ zwischen den Trinkpausen?

    das will ich so gar nicht hören, trinkpausen sind mir auch zu wenig, ich strebe wie alle anderen hier auch die abstinenz an

    Bist du noch in einer realen SHG

    nein, ich habe das zwar noch nicht versucht, spricht mich aber gar nicht an. dafür bin ich sehr gerne täglich hier im forum ;)

    ich gebe nicht auf liebe Stern. die zeiten mit alkohol an meiner seite hatte ich schon, dich möchte ich auf keinen fall wieder haben

  • das will ich so gar nicht hören, trinkpausen sind mir auch zu wenig, ich strebe wie alle anderen hier auch die abstinenz an

    Was genau tust du dafür?

    Ich bin auch in keiner realen SHG. Habe ich auch nie vermisst. Alles, was ich für einen Austausch über meine Alkoholsucht brauche, finde ich hier.
    Och mag auch das Anonyme hier. Ist irgendwie unvoreingenommen, finde ich.

    ich gebe nicht auf liebe Stern. die zeiten mit alkohol an meiner seite hatte ich schon, dich möchte ich auf keinen fall wieder haben

    Ich hoffe, dieses ‚dich‘ ist der Autokorrektur geschuldet. 🫣

    Ich denke auch noch an die Zeit, wo ich so viel gesoffen habe. Das war eine wirklich schlimme Zeit.
    Mir persönlich hat es aber immer mehr geholfen, mich auf meinem nüchternen Weg auf das ‚jetzt‘ zu konzentrieren. Das Vergangene ist vorbei.

    Klar, die Sucht ist das, was mir aus der Vergangenheit bleibt. Das geht nicht mehr weg.
    Mit meiner Sucht zu leben funktioniert auch so gut, weil ich nur heute alles besser machen kann, rückblickend kann ich nichts mehr ändern. Dafür habe ich mich meiner Sucht versöhnt, sie als Teil von mir angenommen.

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

  • Hi Eva

    Schön das du hier schreibst, denn es hilft dir zu sortieren. Dein Faden, deine Gedanken, deine Situation, auch wenn du vlt denkst es interessiert ja keinen. Tut es doch.

    ich gebe nicht auf

    Genau das hat mir auch geholfen weiterzumachen,Schritt für Schritt, Tag für Tag

    Daraus wurden Wochen und Monate, jetzt Jahre.

    Es wird leichter, weniger anstrengend und abgrenzen hilft enorm, vorallem im ersten Jahr, später automatisch.

    Und auch ich habe eine Menge Rückfälle gehabt.

    Sie gehören nicht unbedingt dazu, bei mir war es eben so.

    Mach weiter hier, schreib dir alles von der Seele, das hilft ungemein.

    Das Ziel, das du dir setzen kannst steht in meiner Signatur ;)

    Alles Gute weiterhin

    LG Bolle

    Der Weg ist das Ziel(Konfuzius)

    Seit 1.1.2014 trocken

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